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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Sa Feb 18, 2017 23:20 
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Der Tonabnehmer hat zwei Nadeln: "NORMAL N" und "LANGSPIEL L" . Bei letzterer fehlt die Spitze.
Die NORMAL-Nadel ist auf der Seite, die aufs Tefifon-Band kommt.

Die beiden Drähtchen aus dem Tonabnehmer sind mit einem 470-kΩ-Widerstand verbunden. Außer etwas Brummspannung ist dort mit dem Oszilloskop (50mV/Kästchen) nichts zu messen, wenn ich mit der Fingerkuppe über die NORMAL-Nadel kratze. Es müßten doch mindestens einige hundert Millivolt rauskommen, oder?

Sollte ich dies hier probieren?

Edit 19 Feb 2017 14:59:
Beim Herumzuppeln am Gummiröhrchen bröselten einige Krümel heraus. System abmontiert und geöffnet:
Bild

So sieht es einigermaßen gereinigt aus:
Bild

Ich wage mal eine kühne Diagnose: Is kaputt. :D

Läßt es sich reparieren (ahnlich wie hier) oder gibt es dafür ein passendes Ersatzsystem?

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mo Feb 20, 2017 12:26 
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Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber dass diese Reparatur aus einem willkürlichen Piezolautsprecher ein GUTES Ergebnis bringt, das wage ich zu bezweifeln. Weder wird da irgendeine Dämpfung berücksichtigt, noch existiert eine definierte Nadelnachgiebigkeit.
Es ist sehr leicht ein kaputtes System so weit zu bringen dass es wieder irgendwie Töne von sich gibt, aber sehr schwer dass es vernünftig klingt und die Bänder oder Platten nicht zerstört.
Von daher würde ich hier an eine Reparartur nicht mal denken, sondern mich um ein Ersatzsystem bemühen. Das SK451 ist nicht soooo selten dass man kein funktionierendes mehr bekommen würde, ansonsten eben ein Fremdsystem reinbasteln.
Da du die Version ohne Mittelsteg hast, kommen mehrere Alternativen in Frage.
Ein Pfanstiehl 51 sollte passen, ebenso ein Electro Voice 51, derzeit noch bei Pickupnaalden für 18 Euro zu bekommen.
Selbst so ein 2 Euro China teil dürfte evtl. reinpassen, müsste man einfach mal probieren.
Nach meiner Erfahrung sind noch etwas die Hälfte aller SK451 in Ordnung. Die Chance, ein Schrott Tefi für unter 20 Euro mit intaktem Merula zu schießen sind also gar nicht so schlecht.

Gruß,
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mo Feb 20, 2017 13:46 
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achim1 hat geschrieben:
Da du die Version ohne Mittelsteg hast, kommen mehrere Alternativen in Frage. ...
Danke für die Typangaben, da werde ich nachgucken.
Vorsichtshalber habe ich heute morgen schon zwei China-Systeme bestellt - für den Fall, daß nichts anderes aufzutreiben ist.

Jetzt geht es weiter mit der Aufbereitung der Rollen.

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mo Feb 20, 2017 13:59 
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immer wieder faszinierend wie die das für den Preis verkaufen...mit Versand....mein Ihr da könnte man auch was für die Tefi Koffergeräte BK 59/61/62 basteln?

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Gruss Nad

„Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht. Vergessen Sie bitte nicht, die Antenne zu erden!"

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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mo Mär 20, 2017 22:52 
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Die besagten Keramik-Systeme aus China sind nun angekommen.
So sehen sie aus: http://www.ebay.de/itm/Turntable-Phono- ... 2145083947

Allerdings paßt es nicht 100%ig.
Die rechte obere Ecke des Papierstreifens auf dem Foto markiert die Position der Originalnadel. Der China-Tonabnehmer ist länger als der originale. Für das Foto habe ich ihn an seine Sollposition gelegt. Wenn der ähm ... Tonarm (?) weiter unten ist, drückt eine Strebe von unten gegen den Tonabnehmer. Das würde nicht lange halten.

Bild

Kommt der Tonarm im normalen Betrieb überhaupt soweit runter? Falls nein, könnte ich den Tonabnehmer so einbauen, daß die Nadelposition paßt.

Falls der Tonarm doch soweit runterkommt, könnte ich das System schräg einbauen. Dann klingt es wahrscheinlich nicht besonders.
Ich kann auch am Tonabnehmer Material entfernen, ob es reicht, weiß ich nicht.
Dritte Möglichkeit: Ich baue den Tonabnehmer so ein, daß die Nadel ca. 4 mm über ihrer Sollposition ist. Würde dieser Parallelversatz beim Abspielen stören?

Ich kann das natürlich alles ausprobieren, aber vielleicht habt Ihr den einen oder anderen Tip für mich.

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mo Mär 20, 2017 23:04 
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Möglichkeit 4 , kann man die Strebe unten nicht anpassen ? Neu machen bissel länger als original und dann so biegen dass man Platz gewinnt....

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lg Karsten

Erfahrungen sind etwas ganz tolles, leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...


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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Di Mär 21, 2017 0:58 
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Hallo Frank,
das System passt tatsächlich aus mehreren Gründen nicht optimal.
Die Strebe srört definitiv, die Wippe benötigt tatsächlich den gesamten Weg. Ansonsten wird das band nicht bis zum Ende abgespielt und die Nadel springt.
Die nadel muss nicht an der originalen Position stehen. Da es sich um eine parallele Verschiebung handelt ist das irrelevant. Wichtig ist dass die Nadel senkrecht zur Rille steht, also der Spurwinkel stimmt. Dennoch hat man hier nur wenig Toleranz.
Du musst das System von hinten radikal kürzen segen der genannten Strebe. Dennoch wird die Nadel etwas weiter nach vorn zu stehen kommen. Das ist aber wirklich egal, auch im Original ist diese Position der nadel bei den tefis unterschiedlich, je nachdem welches System verbaut wurde.
Zu weit nach vorn darfst du aber auch nicht kommen. Da die Kopftrommel rund wird der Abstand von der Nadel zum Band immer größer je weiter vorn die Nadel zu stehen kommt. Ab einer gewissen Position hat dann der Systemträger noch vor der Nadel Kontakt mit dem Band.
Vor längerer Zeit hab ich mal begonnen das System zu adaptieren, es aber nicht zu Ende geführt. Ich schau mal ob ich es noch irgendwo finde.
Meiner Meinung nach sollte es gehen, aber kanpp wird es auf jden Fall.

Gruß,
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Di Mär 21, 2017 23:14 
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Hallo Achim,

mal sehen, wie weit man das Tonabnehmergehäuse kürzen kann, ohne etwas zu zerstören. Gut zu wissen, daß man es ein paar Millimeter nach vorn schieben kann; wenn man es dabei etwas dreht, um der Rundung der Kopftrommel zu folgen, entfernt sich das "Hinterteil" von der Strebe.
Gottseidank habe ich zwei Systeme - eins zum Kaputtmachen :) .

@Karsten: Eine neue Strebe herzustellen, ist mit meinen Hobbywerkzeugen bestimmt schwierig. Es ist harter Stahl, der an den Enden gequetscht ist, damit er nicht aus den Löchern rutscht - das bekomme ich nicht hin. Lieber suche ich nach einem passenden System.

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mi Mär 22, 2017 0:23 
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So ungefähr dürfte es hinkommen.


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wwegg.jpg [ 57.73 KiB | 480-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mi Mär 22, 2017 12:37 
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Ja, genau, danke für das Foto!

Das Gehäuse ist ja wirklich massiv gekürzt. Wie hast Du es am Metallträger befestigt? Ich würde es kleben. Bis man das System das nächste Mal auswechseln muß, vergehen bestimmt noch einige Jahre.
Am Wochenende werde ich berichten.

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mi Mär 22, 2017 15:58 
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Befestigung auf einer Kunststoff- oder Metallplatte die mit dem Träger wie beim original verschraubt wird.
ich hab eine Form dafür. Die Platte ist zwar für ein Magnetsystem optimiert, geht aber auch für das Keramiksystem.
Kann die eine zuschicken wenn du willst. ich würde das gekürzte System einfach auf die Platte kleben únd im Falle einer verschlissenen nadel eine neue Platte mit neuem System einbauen. Die Dinger kosten ja so gut wie nichts.
http://www.wumpus-gollum-forum.de/forum ... 182_1.html
Da ist die Platte zu sehen.

Gruß,
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Sa Apr 15, 2017 18:18 
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Hallo Achim,
ich wollte ja am Wochenende berichten, jetzt sind doch wieder 3 Wochen ins Land gegangen.

Das Keramiksystem habe ich nun so gekürzt wie auf dem Deinem Foto. An so einem Plättchen, wie Du beschrieben hast, hätte ich schon Interesse. Siehe PN.

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: So Apr 23, 2017 12:18 
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Vielen Dank, Achim, für Deinen schnellen "Überraschungsbrief" mit Matte und Plättchen! :super:

Ich habe meinen Tonabnehmer noch weiter gekürzt; er paßt jetzt in der (meiner Meinung nach) richtigen Position aufs Plättchen. An die 4 Kontakte habe ich 0,15 mm Kupferlackdraht angelötet, der ist hoffentlich flexibel genug. Beide Kanäle liefern Ausgangsspannungen, wenn man die Nadel berührt.

Wie schließt man die Kanäle am besten an, parallel oder in Reihe?

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Mo Apr 24, 2017 13:09 
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ich hab die beiden Kanäle einfach gebrückt. Mit dem 0,15er Draht könntest du Probleme kriegen.
Die Wippe ist da sehr empfindlich. Hast du das Anschlusskabel vom Originalsystem nicht mehr?
Wenn es nicht klappt dann mede dich noch mal. Ich hab da mal für diesen Zweck hochflexible, ultradünne Litze erstanden.

Gruß,
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Instandsetzung Tefifon T573
BeitragVerfasst: Fr Apr 28, 2017 22:25 
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Gut zu wissen :bier: .

Edit 29.04.2017 10:38
Das originale Kabel habe ich gerade gefunden und löte es an. Das 0,15er-Kabel ist tatsächlich recht sperrig, danke für den Hinweis.

Den Tonabnehmer habe ich auf Dein Plättchen geklebt und das Plättchen auf die Wippe geschraubt.
Der Motor dreht, das Schallband wird gezogen.

Parallelgeschaltet liefern die beiden Tonabnehmer-Kanäle keine Spannung, nur wenn ich einen abklemme.
Darum kümmere ich mich später.

Gleichgewicht
Mit dem Rändelrad kann ich den Tonabnehmer nicht nach unten bewegen, nur nach oben. Die Gummischeibe packt nicht.
Der Mitnehmer drückt allerdings nicht mit einer seitlichen Spitze ins Gummi wie ich's bei anderen Tefifonen sah, sondern er hat einen dünnen Kunststoffschlauch übergestülpt und keine Spitze.
Ist das original oder gebastelt?
Bild

Ich habe hier ein zweites, funktionierendes Tefifon auf dem Tisch, zum Abgucken. Wenn ich bei beiden Geräten die Andruckrolle soweit bewege, daß die Nadel gerade nicht aufsetzt, kann ich testweise die Wippe vertikal bewegen. Beim Abguck-Tefifon bleibt sie in jeder Position stehen. Beim anderen drückt die Tonabnehmerseite der Wippe immer nach oben, relativ stark.
Mag das am geringeren Gewicht des China-Systems liegen, oder habe ich eine Feder vergessen?

Edit 29.04.2017 09:04
Es lag am geringen Gewicht des China-Systems. Auf der anderen Seite der Wippe sind rechteckige Metallplättchen als Gegengewichte angebracht, deren Anzahl und Position sich verändern lassen. Die Wippe ist jetzt wieder im Gleichgewicht, und die Rille läßt sich jetzt mit dem Rändelrad problemlos einstellen.

Wozu ist das?
Neben der Halterung für den Rillenanzeiger ist in beiden Tefifonen eine rechteckige Aussparung. In dem instandzusetzenden Tefifon befindet sich dort eine Schraube mit Spiralfeder, wozu ist die da? Im Abguck-Tefifon ist die Aussparung leer.
Bild

Edit: 29.04.2017 13:34
ERFOLG
Es läuft was: "Schlagerrevue III" von 1957, das Lied heißt "Jolly Joy hat einen Boy", sehr schön :-) . Allerdings springt die Nadel hin und wieder, wahrscheinlich weil das Schallband durch das lange Liegen einige wellige Stellen hat. Vielleicht muß auch die Nadel etwas stärker drücken. Oder ich lasse das Schallband mal einige Male durchlaufen, vielleicht paßt sich das Material etwas an.

Der Rillenwechsel per Elektromagnet funktioniert noch nicht so richtig. Und die Nadel setzt nicht am Anfang des Schallbands auf, sondern weiter in der Mitte.

Gruß, Frank

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