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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Instandsetzung Telefunken Jubilate 9

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 Betreff des Beitrags: Instandsetzung Telefunken Jubilate 9
BeitragVerfasst: So Dez 02, 2018 10:07 
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Hallo Forum,

leider gibt es in letzter Zeit weniger Berichte über Instandsetzungen. Einerseits schade,
anderseits muss man sich hinsetzen und viel schreiben. Da hat heutzutage auch nicht jeder Lust drauf.

Deswegen präsentiere ich euch ein Telefunken Jubilate 11k oder ein Saba Jubilate 9 :mrgreen: (bitte??? ... dazu unten mehr)

Hal_8500 aka Hinrich fragte hier nach ob mal jemand nach dem Jubilate schauen könnte , es wäre die Sicherung
geflitzt und nach einsetzen einer neuen hätte es dann gequalmt. Hab mir gedacht "Ist eh schon kaputt,
kaputter geht es nicht :mrgreen:" und hab zugesagt unter der Prämisse, das ich aufgrund wenig Erfahrungen
nicht garantieren kann ob es wieder spielen wird.

Hinrich kam dann ein paar Tage später bei mir vorbei und ich hab mir gleich das Gerät vorgenommen.

Dateianhang:
IMG_9027[1].JPG
IMG_9027[1].JPG [ 124.39 KiB | 500-mal betrachtet ]

Ihr kennt das : Staubig *hust*. Jede Menge Teerkondensatoren.
Mein Verdacht lag eher auf dem 50/50µ Elko aber dazu gleich mehr.

Da das Radio ein Familienerbstück ist musste ich erstmal klären in wie weit Originalität wichtig ist.
Kein Ding , hauptsache es funktioniert wieder. Klar kann man die Banderolen neu drucken und die neuen
Kondis tarnen (Respekt wer das macht!) aber das würde Kosten/Nutzen sprengen. Also alte Bauteile raus ,
neue rein. Gesagt getan u.a. auch den 50/50µF weil der oben SEHR blumig aussah.
Es stellte sich raus , das die Werte total daneben waren (12µF/25µF) aber nicht defekt :?

Dateianhang:
20181129_222941.jpg
20181129_222941.jpg [ 90.98 KiB | 500-mal betrachtet ]


Jaja das geht ordentlicher aber hier gilt "Funktion wichtiger als Aussehen" :oops:
In dem Fall hatte ich alles "on the fly" verdrahtet. Mittlerweile ist überall Schrumpfschlauch
drüber und die Leitungen ordentlich verlegt.

Allerdings , hab ich jetzt gelernt , hätte ich mir das sparen können da der Trafo kaputt ist.
Festgestellt das dann beim hochfahren (Ich liebe meinen Trenntrafo mit stufenloser Verstellbarkeit von 0-260V incl Ampereanzeige)
die Sicherung schon bei 20V geflitzt ist. Stromaufnahme lag da schon bei 0,5A. Andere Einstellmöglichkeiten (220V/150V/125V und 110V)
getestet. Jedesmal ein lustiger Blitz in der Sicherung und tot.Im übrigen hatte Hinrich die richtige Sicherung eingesetzt!

Natürlich erstmal überlegen ob ich mir einen Wurm eingebaut habe :?: Nicht wirklich . Nach ein paar hin und her Messungen
habe ich dann erstmal das Handtuch geworfen und Hinrich gebeten nach einem neuen Trafo zu suchen.

2 Tage später fiel mir dann ein "da war doch noch ein Saba Triberg was nicht laufen wollte" Also da den Trafo raus. Alles gestrippt
was nicht gebraucht wird. Angeschlossen an 220V : Nichts am Sekundärausgang :wut: Was zur Hö... ?? 7V für Röhrenheizung war ok,
aber mit angeschlossenem Leuchtmittel wieder nichts.

Was war da los ? Richtig , die Masseverbindung in den Trafo hat irgendwo eine Unterbrechung. Natürlich da wo ich nicht rankomme.
Kein Wunder das ich damals den Fehler nicht gefunden habe! Ohne Ausbau wäre mir das NIE aufgefallen. Zumindest
habe ich gelernt auch gleich die Masseverbindung vom Trafo zum Chassis mal zu messen.

Ist ärgerlich aber warum auch immer hatte ich noch einen Trafo (Saba Triberg 11) im Regal liegen. Den genommen :

Dateianhang:
20181127_075703.jpg
20181127_075703.jpg [ 75.67 KiB | 500-mal betrachtet ]


200V Ausgangseitig.Mit Gleichrichter bei 230V Eingangsseitig wären dann 270V rausgekommen bei benötigten 255V für
das Jubilate. Kann man mit Widerstand lösen. Der alte Gleichrichter wurde übrigens superheiß nach Einbau des anderen Trafos
und meinte nur noch 120V abgeben zu müssen. Den ersetzt durch einen kleinen an der Unterseite der Platine und wie berechnet kamen
270V am C42 an. Ich meine das ich jetzt einen 120 Ohm/8W widerstand eingebaut habe. 150 habe ich leider nicht da. Jetzt kommen 262V
an. Denke mal das 7V in Ordnung sind (+/-10%)

Nachdem das alles gelöst war , fuhr ich das Radio langsam hoch und *nichts* :wut: . Es raschelte ein bisschen beim lautermachen
aber das war es dann. Seltsam. Also mal den Röhrensatz vom Triberg 11k eingesetzt. Wieder hochfahren und höre da : Musik aus dem
Lautsprecher. Allerdings nur bis ca 95Mhz. Das kenne ich schon , kaputte ECC85 :roll: also die auch noch getauscht und jetzt konnte
ich die volle Breite der Frequenzen absuchen.


Dann kam noch die Klangregelung dazu. War aber dank passendem Thread schnell gelöst.
Habe dann noch das Gehäuse innen und außen sauber gemacht , die Front zerlegt und den Schmutz der letzten 50 Jahre beseitig
incl Tastenreinigung und zum krönenden Abschluss Bilder mit einer Testo Thermokamara gemacht. Öfter mal was neues!

Die EL 84 wird ziemlich heiß :?: Keine Ahnung ob das so sein muss aber die letzten 30 Minuten spielte das Radio ohne Probleme.
Dateianhang:
EL84_Temp.jpg
EL84_Temp.jpg [ 146.44 KiB | 500-mal betrachtet ]


Die EM80 ist total tot, hatte ich testweise gegen eine aus meinem Bestand getauscht. Hinrich hat aber jetzt auch
einen Komplettsatz neue Röhren bestellt , bis auf die EM80 - da kommt ein russischer Ersatz rein.

Dateianhang:
20181130_093003.jpg
20181130_093003.jpg [ 68.07 KiB | 500-mal betrachtet ]

So sieht es jetzt aus.

Muss nochmal mehr und schönere Bilder machen. Auf meinem Basteltisch sah es zeitweise aus wie nach einem
B*mbenanschlag :shock: :mrgreen:

Hier noch mehr Bilder KLICK.MICH.AN incl ein paar Thermografiebilder.
Was hab ich gelernt : Fehlersuche schneller zu gestalten und am Ball zu bleiben.Es ist keine Raketentechnik.

Schade das man nur 5 Bilder einfügen kann. Ich hab jetzt noch ein paar Details ausgelassen und mich
auf das wichtigste konzentriert. Mit Sicherheit hätte ich gewisse Sachen anders machen können
aber in dem , wie in allen Fällen , da ich alles über learning by doing mache - war der Weg das Ziel.

Deswegen habe ich vor Leuten die die Funktionsweisen von Röhren,Potis,Trafos,Gegenkopplungen
etc. aus dem Kopf erklären können, höchsten Respekt. Muss mich 1:1 durch den Schaltplan hangeln.

Danke für´s Lesen :hello:

_________________
Gruß Steven :hello:


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BeitragVerfasst: So Dez 02, 2018 13:52 
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faz hat geschrieben:
Hinrich hat aber jetzt auch einen Komplettsatz neue Röhren bestellt , bis auf die EM80 - da kommt ein russischer Ersatz rein.

Alle Röhren zu erneuern, ist bei den allermeisten Radios unnötig und Geldverschwendung.

Röhren sind viel seltener defekt, als oft angenommen wird. Natürlich gibt es Typen, die häufiger defekt sind, etwa Endstufenröhren oder magische Augen, andere Typen nur sehr selten. Die EF89 im ZF-Teil dieses Radios ist zum Beispiel so selten defekt, dass fast alle Radios nach 60 Jahren noch mit der Originalröhre spielen.

Beim Tausch von Röhren kann es auch zu Problemen kommen. Beim Tausch von Röhren im Empfangsteil, vor allem im UKW-Teil, ist mitunter ein Nachgleich nötig. Für manche Röhren werden sogenannte Ersatztypen angeboten, z.B. die PCC88 oder die russische 6N1P als Ersatz für die ECC85 im UKW-Teil, die aber wegen abweichender Daten nicht immer richtig funktionieren. Manchmal werden sie einfach umgestempelt, das ist eigentlich Betrug...

Lutz


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BeitragVerfasst: So Dez 02, 2018 15:51 
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faz hat geschrieben:
Die EL 84 wird ziemlich heiß :?: Keine Ahnung ob das so sein muss aber die letzten 30 Minuten spielte das Radio ohne Probleme.
Dateianhang:
EL84_Temp.jpg



Moin,
voll nach den Katalogdaten ausgenutzt, hat eine EL84 12W Anodenverlustleistung, das Schirmgitter setzt 2-3W um, die Heizung etwa 5W.
Da das alles strahlungsgekuehlt abgefuehrt werden muss, nur ein geringer Teil der Leistung geht in die Fassung (reicht aber, um besonders bei "Platinenradios" Probleme zu machen), wird so eine Roehre ziemlich warm, ohne dass ein Fehler vorliegt.
Die Roehre ist auf jeden Fall ueberlastet, wenn die Anode glueht. Rundfunkroehren gehoeren nicht zu denen, die mit gluehenden Anoden betrieben werden. Sowas kann man bei Senderoehren finden.

73
Peter


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BeitragVerfasst: So Dez 02, 2018 18:06 
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Danke für den ausführlichen Bericht Steven.

Für die Lebenszeit der Russenröhre empfehle ich einen 22K Vorwiderstand,
um die Anodenspannung auf 200 Volt zu begrenzen.

(Den Tipp habe ich von Lutz ;))

_________________
Nette Grüße

Norbert

"Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde.


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BeitragVerfasst: Di Dez 04, 2018 10:09 
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röhrenradiofreak hat geschrieben:
Röhren sind viel seltener defekt, als oft angenommen wird. Natürlich gibt es Typen, die häufiger defekt sind, etwa
Endstufenröhren oder magische Augen, andere Typen nur sehr selten. Die EF89 im ZF-Teil dieses Radios ist zum Beispiel so
selten defekt, dass fast alle Radios nach 60 Jahren noch mit der Originalröhre spielen.

Beim Tausch von Röhren kann es auch zu Problemen kommen. Beim Tausch von Röhren im Empfangsteil, vor allem im UKW-
Teil, ist mitunter ein Nachgleich nötig. Für manche Röhren werden sogenannte Ersatztypen angeboten, z.B. die PCC88 oder
die russische 6N1P als Ersatz für die ECC85 im UKW-Teil, die aber wegen abweichender Daten nicht immer richtig
funktionieren. Manchmal werden sie einfach umgestempelt, das ist eigentlich Betrug...

Lutz


Hallo Lutz,
also es wird wieder eine EM80. Die ist zwar etwas teurer aber original. Soviel hat mir Hinrich schon mitgeteilt.
Ich bin natürlich bei dir , das selten alle Röhren defekt sind. Hab schon einige Radios durch , die offensichtlich noch
die Originalbestückung hatten und wunderbar spielten. Mein Problem ist : Ich habe kein Röhrenprüfgerät :cry:
Fakt ist : Mit dem Röhrensatz, der dabei war brummt das Radio ganz furchtbar. Alternativ könnte ich auch die Spannungen
lt. Schaltplan messen.Da mein Wissen aber eher gering ist werde ich keine Rückschlüsse ziehen können. Bin aber lernfähig :oops:

Ich werde nochmal alle (bis auf die ECC85 und die EM80) quertauschen um der defekten auf die Spur zu kommen.

hf500 hat geschrieben:
Moin,
voll nach den Katalogdaten ausgenutzt, hat eine EL84 12W Anodenverlustleistung, das Schirmgitter setzt 2-3W um, die
Heizung etwa 5W. Da das alles strahlungsgekuehlt abgefuehrt werden muss, nur ein geringer Teil der Leistung geht in die
Fassung (reicht aber, um besonders bei "Platinenradios" Probleme zu machen), wird so eine Roehre ziemlich warm, ohne dass
ein Fehler vorliegt. Die Roehre ist auf jeden Fall ueberlastet, wenn die Anode glueht. <...>
Peter


Hallo Peter ,
ich werde die Anode nochmal genauer ansehen bzw mal messen und berichten. Da kommt der Tipp :

Similis hat geschrieben:
Für die Lebenszeit der Russenröhre empfehle ich einen 22K Vorwiderstand,
um die Anodenspannung auf 200 Volt zu begrenzen.


gerade Recht. Wäre ärgerlich wenn die EM80 bald wieder dunkel wird. Das Radio , soll wenn ich richtig aufgepasst habe,
wieder in der Küche stehen.


Nochmal zum Prüfgerät. Mittlerweile haben sich hier ca 120 Röhren angesammelt (warum auch immer :mrgreen: ).
Bin gewillt auch mal ein paar Kilometer zu fahren um diese Röhren prüfen zu lassen.

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Gruß Steven :hello:


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BeitragVerfasst: Do Dez 06, 2018 16:45 
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Nochmal zum Prüfgerät. Mittlerweile haben sich hier ca 120 Röhren angesammelt (warum auch immer :mrgreen: ).
Bin gewillt auch mal ein paar Kilometer zu fahren um diese Röhren prüfen zu lassen.


Hallo,

Du schreibst doch oben, dass Du einen Stelltrafo mit 260 Volt hast.
Viel mehr braucht man für einen Selbstbau Röhrenprüfer nicht, noch eine Spannungsquelle für die Heizung und ein kleines Netzgerät von 2-15 Volt für die negative Vorspannung.
Hier wurden schon einige Selbstbauprüfer vorgestellt, ich habe mein Gerät auch mal präsentiert.
Such mal hier etwas rum, da solltest Du ein paar Anregungen finden.

Viele Grüße
Frank

_________________
Viele Grüße aus der Pfalz!

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BeitragVerfasst: Do Dez 06, 2018 22:36 
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captain.confusion hat geschrieben:
Hallo,
Du schreibst doch oben, dass Du einen Stelltrafo mit 260 Volt hast.
Viel mehr braucht man für einen Selbstbau Röhrenprüfer nicht, noch eine Spannungsquelle für die Heizung und ein kleines Netzgerät von 2-15 Volt für die negative Vorspannung.
Hier wurden schon einige Selbstbauprüfer vorgestellt, ich habe mein Gerät auch mal präsentiert.
Such mal hier etwas rum, da solltest Du ein paar Anregungen finden.


Hallo Frank,

sollten da auch nicht noch Volt und (milli)Amperemeter mit dabei sein ? Potis brauche ich doch auch !?
Einige Bauteile habe ich bestimmt sogar hier.
Wenn, würde ich sowieso nur E-Röhren prüfen wollen.

Magst du dein Gerät hier nochmal raussuchen ?
Die Suchfunktion kann irre machen.

_________________
Gruß Steven :hello:


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BeitragVerfasst: Do Dez 06, 2018 23:01 
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Hallo Steven,
wollte nur noch kurz was zur EL84 Temperatur beitragen:
Ich kenne das von einem Grundig 3036, da wird die EL84 auch um die 150°C heiß. Hab das allerdings nicht mit einer Infrarotkamera gemessen, sondern mit einem Drahttemperaturfühler für mein Multimeter. Und das läuft seit Wochen immer wieder mal für ein Paar Stunden ohne Probleme. In einem anderen Radio hatte ich sogar mal 180°C am einer EL84 gemessen, ohne dass die Anode geglüht hat. Ich war mir sehr unsicher, ob das normal ist. Aber solange das Radio läuft und sonst keine Probleme macht, hab ichs dann mal hingenommen. Deine Messung bestätigt mich hier nur noch zusätzlich, das Röhren nunmal sehr heiß werden können. Vielen Dank also dafür!
Soviel zu meinem Senf dazu.
Grüße,
Raphael


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BeitragVerfasst: Fr Dez 07, 2018 7:50 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo faz,

danke für den schönen Bericht und Glückwunsch zur gelungenen Reparatur. :super:
Beides erinnert mich an meine Anfänge in der hobbyseitigen Radioreparatur: das Gerät und Deine Schilderung :hello:
Ich habe ein ebensolches Gerät 1980 auf dem Flohmarkt erworben und besitze es bis heute.

Was die Röhren anbelangt: Ich habe seinerzeit auch begonnen, mir für instandgesetzte oder instandzusetzende Geräte einen Satz neuer Röhren zuzulegen. Man konnte dann tauschen und Fehler aufspüren, denen man selbst mit einem RPG nicht auf die Schliche kam (die EABC 80 bietet da mitunter lustige Fehler). Somit hat man mit der Zeit einen gewissen "Handvorrat" und vermeidet Bestellpausen.

Gruß
k.

_________________

k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
(Mark Twain)


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BeitragVerfasst: Fr Dez 07, 2018 8:00 
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Registriert: So Okt 30, 2011 10:11
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Wohnort: Nußdorf bei Landau
faz hat geschrieben:
captain.confusion hat geschrieben:
Hallo,
Du schreibst doch oben, dass Du einen Stelltrafo mit 260 Volt hast.
Viel mehr braucht man für einen Selbstbau Röhrenprüfer nicht, noch eine Spannungsquelle für die Heizung und ein kleines Netzgerät von 2-15 Volt für die negative Vorspannung.
Hier wurden schon einige Selbstbauprüfer vorgestellt, ich habe mein Gerät auch mal präsentiert.
Such mal hier etwas rum, da solltest Du ein paar Anregungen finden.


Hallo Frank,

sollten da auch nicht noch Volt und (milli)Amperemeter mit dabei sein ? Potis brauche ich doch auch !?
Einige Bauteile habe ich bestimmt sogar hier.
Wenn, würde ich sowieso nur E-Röhren prüfen wollen.

Magst du dein Gerät hier nochmal raussuchen ?
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Hallo,

ich habe Dir mal 3 Threats rausgesucht:

http://dampfradioforum.de/viewtopic.php ... +sekbstbau

http://dampfradioforum.de/viewtopic.php ... +sekbstbau

http://dampfradioforum.de/viewtopic.php ... +sekbstbau

Hier kannst Du Dich mal einlesen. Bitte auch die jeweils verlinkten Seiten anschauen.

Wie Du das jetzt umsetzt - simpel, feudal, alles in einem Gerät, Stelltrafo, MOS-FET-Reglung, eine Spannung, zwei Spannungen, k.A. was alles noch - ist Dir selbst überlassen.
Die Messung an sich ist immer das Gleiche und wirklich einfach.
Die Kosten für einen solchen Selbstbau sind übersichtlich, mit 40 Euro kommt man schon sehr weit.
Wenn Du tatsächlich was aufbauen willst, ist man Dir hier gerne behilflich.
Dazu solltest Du aber vielleicht einen neuen Threat aufmachen.

Viele Grüße
Frank

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