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 Betreff des Beitrags: Loewe Opta 3532 UKW Pendler
BeitragVerfasst: Sa Dez 28, 2013 12:35 
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Hallo,

um die Wartezeit auf mein Gehäuse zu verkürzen beschäftige ich mich aktuell mit dem UKW-Pendler 3552 von Löwe Opta. Das Gerät ist ein UKW-Pendler von 1950 / 1951.

Ab 1949 gab es Radiogeräte die neben den normalen AM-Bändern auch UKW vorbereitet waren. Diese Geräte hatten dann zumindest UKW Wellenschalterstellung, teilweise Skalen für UKW und im inneren auch Anschlusspunkte für Spannungsversorgung und Signaleingang.
Die UKW Vorsatzgeräte gab es in billigster Version als Pendelaudion mit nur einer Röhre so wie das hier vorliegende Gerät. Die Röhre ist hier eine ECF12 Stahlröhre. Diese wurde speziell für den UKW-Empfang entwickelt und hat an der Fassung extra eine Überwurfmutter zur Kontaktierung des Röhrenkolbens mit der Gehäusemasse. Dies stellt eine HF-mäßige großflächige Kontaktierung mit dem Gehäuse des UKW-Gerätes sicher.
Dateianhang:
DSC_1183.jpg
DSC_1183.jpg [ 42.64 KiB | 2284-mal betrachtet ]

Die Kopplung mit dem Skalenantrieb erfolgt mit einem Skalenseil, welches über einen Hebel ein Spulenvariometer im Inneren des UKW-Gerätes betätigt. Das Skalenseil wurde im einfachsten Fall um die Achse des Drehkondensators gelegt und somit konnt man mit dem normalen Skalenantrieb auch die Abstimmung des UKW-Pendlers betätigen.
Die Spannungsversorgung des UKW-Gerätes kommt aus dem Radioapparat selbst oder aus einem seperaten Netzteil, was mir z.B. bei einem SABA UKW S III bekannt ist.

Der hier gezeigte Pendler benötigt folgende Spannungsversorgungen:

- 6,3V 0,3A Heizspannung
- 250V Betriebsspannung

Am Ausgang steht die NF zur Verfügung. Diese kann z.B. über den TA-Eingang direkt dem Radio zugeführt werden. Hier die mir vom Saarfranzosen freundlicherweise zur Verfügung gestellten Unterlagen:
Dateianhang:
3532 UKW-Einsatz.PNG
3532 UKW-Einsatz.PNG [ 34.19 KiB | 2284-mal betrachtet ]

Bevor der UKW-Vorsatz in das Gerät montiert wird zunächst eine Funktionsprobe. Um den Elko und die Abblockkondensatoren zu prüfen wurde die ECF12 aus der Fassung entfernt und das Gerät mit den benötigten Spannungen versorgt. In die Zuleitung '250V' wurde ein Strommesser eingeschleift. Da die Röhre gezogen war, sollte im Idealfall keinerlei Strom fließen. Weiterhin sollte am NF-Ausgang keine Gleichspannung messbar sein.
Das Ergebnis war, dass sowohl Elko oder / und auch der 0,5µF Papierkondensator einen Leckstrom von über 3mA bei 250V gezogen haben. In der Anheizphase des Radiogerätes liegt dort eine deutlich höhere Spannung an, so das der LEckstrom in dieser Phase noch deutlich höher lag.
Am NF-Ausgang lag eine Gleichspannung (gemessen mit digitalem Multimeter) > 40 Volt an.
Somit mussten die Papierkondensatoren (wie fast immer) entweder ersetzt oder regeneriert werden. Ein Blick ins innere offenbart, das der 0,5µF Kondensator schon lange unter erhöhtem Leckstrom gelitten hat. Der Terrinhalt hatte sich schon soweit verflüssigt, dass der Papierwickel fast vollständig frei lag:
Dateianhang:
DSC_1169.jpg
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Da es sich hier um eines der hübschen Glasröhrchen handelt entschloss ich mich, den Papierwickel zu regenerieren (http://www.dampfradioforum.de/viewtopic.php?f=33&t=16521&p=152112#p152111) , was auch gut funktioniert hat. Der Isolationswiderstand (bei 500VDC) ist >15MOhm und somit wieder im akzeptablen Rahmen. Das gleiche wurde noch mit dem Auskoppelkondensator 25nF gemacht. Danach war am Ausgang keine Gleichspannung mehr messbar.
Weil ich darauf angesprochen wurde hier noch ein paar Detailansichten der Spulen:
Dateianhang:
Dateikommentar: Spulenvariometer mit Anzapfung:
DSC_1172.jpg
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Dateianhang:
Dateikommentar: Antennenübertrager mit Anzapfung
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Als nächstes geht es um den Einbau des UKW-Pendlers in das Radio. Da mir das Gehäuse momentan nicht vorliegt, muss ich mich zunächst um den elektrischen Anschluss kümmern.

Gruß
Oliver

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Zuletzt geändert von olli0371 am Do Jan 02, 2014 14:42, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Loewe Opta 3532 UKW Pendler
BeitragVerfasst: So Dez 29, 2013 15:28 
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So,

es geht etwas weiter. Hier geht es zunächst um die Spannungsversorgung. Mir liegt kein seperates Netzteil vor und da das Wirtsgerät ja UKW vorbereitet ist wird es (hoffentlich) nicht benötigt Hierzu zunächst mal der entsprechende Ausschnitt aus dem Netzteil des Wirtsradios:
Dateianhang:
Dateikommentar: Netzteil mit Feldwicklung
Netzteil.png
Netzteil.png [ 7.1 KiB | 2232-mal betrachtet ]

Wie man erkennt hat das Radiogerät einen elektrodynamischen Lautsprecher und eine direkt geheizte Gleichrichterröhre. Diese und die Tatsache, dass die Netzelkos des Wirtsgerätes eine Spannungsfestigkeit von 500V haben sollten zur Vorsicht mahnen.
Eine Messung ergab, dass für die Zeit des Hochheizens die Spannung hinter der Feldspule bis auf über 500V ansteigt (gemessen bei 220V Netzspannung - bei 230V oder mehr dürfte es noch mal deutlich mehr werden).
Das liegt daran, dass zum einen das Netzteil so ausgelegt ist, das genug Spannung für die Feldspule vorhanden ist (sie ist ja in Reihe geschaltet) und zum Anderen ist die direkt geheizte Gleichrichterröhre fast sofort betriebsbereit während die Verbraucher noch keinen Anodenstrom verbrauchen.

Da kommen wir schon zur ersten Herausforderung. Die Papierkondensatoren des Pendlers sind mit 250V Betriebsspannung angegeben. Der Netzelko des Pendlers verträgt eine Dauerbetriebsspannung von 350V und eine Spitzenspannung von 385V. Die Papierkondensatoren sind nur mit 250V als Betriebsspannung angegeben - eine Spitzenspannung ist nicht angegeben.

Was also Tun ?

Gruß
Oliver


Dateianhänge:
Dateikommentar: Siebelko
DSC_1185.jpg
DSC_1185.jpg [ 71.85 KiB | 2232-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Papierkondensator für 250V
DSC_1176.jpg
DSC_1176.jpg [ 92.02 KiB | 2232-mal betrachtet ]

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Zuletzt geändert von olli0371 am Do Jan 02, 2014 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Loewe Opta 3552 UKW Pendler
BeitragVerfasst: Mo Dez 30, 2013 17:03 
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Hallo Oliver,
so eine Schaltungstechnik aus der ganz frühen UKW-Zeit finde ich recht interessant, schön daß du dich damit befasst.
Zu deiner Fragestellung: ich würde da auf Nummer sicher gehen. Entweder für "verträgliche" Spannung durch ein separates Netzteil bzw. evtl. durch reichlich bemessenen Vorwiderstand/Spannungsteiler sorgen. Oder aber die kritischen Kondensatoren einschliesslich des Elkos gegen ausreichend spannungsfeste Exemplare ersetzen.
Bei dem "Auskochen" der alten Kondensatoren wäre ich vorsichtig, wer weiß wie lange die geforderten Isolationswerte eingehalten werden...

_________________
Viele Grüße

Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Loewe Opta 3532 UKW Pendler
BeitragVerfasst: Do Jan 02, 2014 15:56 
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Hallo und frohes neues Jahr,

ich habe nun etwas geforscht und letztlich mal eine Experiment gewagt. Im Pendler ist ja in der 250V Anodenleitung ein 3kOhm Widerstand eingebaut (siehe auch Schaltplan oben). Der Elko hängt hinter diesem Widerstand, ebenfalls die Papierkondensatoren. Ich habe nun mal dort die Spannung beim Einschalten gemessen - also nun direkt am 8µF Elko.
Das Ergebnis ist, dasss am Elko während der Hochheizzeit maximal 385V anliegen, was genau der auf dem Elko angegebene Wert ist.
Es fließt während dieser Zeit ein Strom von maximal 25mA in den Pendler. Das sorgt wohl für den nötigen Spannungsfall im Netzteil (das scheint der Ladestrom und der Leckstrom des Elkos zu sein).
Um die Papierkondensatoren und deren Spannungsfestigkeit kümmere ich mich noch - dort steht nur geschrieben, dass sie nach einer DIN xyz hergestellt wurden. Evtl. steht da ja etwas zum Thema kurzzeitige Überspannungen drin. Auch ein Teil der Kondensatoren im Radio ist nur so angegeben, so dass ich davon ausgehe, das die Bauteile das kurzzeitige Überschreiten der Betriebsspannung ohne Probleme überstehen.

Sind alle Röhren angeheizt, liegt die Versorgungsspannung des Pendlers bei 275V und ca. 10mA (Soll laut Schaltplan ist 250V). Ich werde also noch einen weiteren Vorwiderstand von ca. 1,5 kOhm einfügen um die Spannung auf die benötigten 250V abzusenken.

Ich habe den Pendler mal provisoirisch angeschlossen und in Betrieb genommen.

Die NF am TA-Eingang des Radios angeschlossen:
Dateianhang:
Dateikommentar: Provisorisch angeschlossener Pendler
DSC_1213.jpg
DSC_1213.jpg [ 98.09 KiB | 2131-mal betrachtet ]


Die Heizspannungsversorgung vm :mauge: geklaut:
Dateianhang:
Dateikommentar: Heizunspannungsversorgung vom MA abgenommen
DSC_1212.jpg
DSC_1212.jpg [ 91.26 KiB | 2131-mal betrachtet ]


Dann die Anodenspannungscversorgung vom Anschluss für den 2. Lautsprecher abgenommen. Bei ersten Test is mir der unglaublich gute Empfang aufgefallen. Daher hatte ich mir zunächst eine 'neue' ECF 12 besorgt, was de Empfang etwas verbesert hat.
Ein erster Abstimmversuch hört sich so an.



Das ist wirklich sehr suboptimal. Ich hatte die 'neue' ECF 12 in Verdacht - allerdings habe ich sie kurz mal statisch nachgemessen und beide Systeme liefern den Anodenstrom nach Datenbuch - sind also 100%. Es scheint nicht besser zu gehen. Wie man auch hört ist die Klangqualität alles andere als UKW wie man das von späteren UKW-Teilen kennt.
Aber hier geht es ja um das Prinzip.

Gruß
Oliver

@Frank:
Zitat:
Bei dem "Auskochen" der alten Kondensatoren wäre ich vorsichtig, wer weiß wie lange die geforderten Isolationswerte eingehalten werden...


Da hast du völlig Recht. Da aber dieses Gerät niemals im Alltagsbetrieb laufen wird sehe ich das etwas gelassener.

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BeitragVerfasst: Sa Jan 04, 2014 16:19 
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Hallo,

Laut dem hier:
Dateianhang:
Dateikommentar: Anderer Plan mit Umschalter
3532.PNG
3532.PNG [ 23.43 KiB | 2086-mal betrachtet ]

hat Loewe einen Umschalter mitgeliefert, der sowohl Anoden- als auch NF-Spanung umgeschaltet hat. Die Heizung ist immer in Betrieb.

Dann hab ich einen Artikel über den Opta 750W gefunden (leider ohne Quellenangabe). Laut dem hier:
Dateianhang:
Bildschirmfoto.png
Bildschirmfoto.png [ 86.3 KiB | 2086-mal betrachtet ]


Hat das Gerät diverse Einrichtungen als Vorbereitung auf FM. Komischerweise finde ich ausser der Skala nix davon.
Dateianhang:
Dateikommentar: ungereinigte Skala (rote Schrift für FM)
DSC_1107.jpg
DSC_1107.jpg [ 82.39 KiB | 2086-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Dateikommentar: Wellenschalter 1
DSC_1192.jpg
DSC_1192.jpg [ 108 KiB | 2086-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Dateikommentar: Wellenschalter 2
DSC_1193.jpg
DSC_1193.jpg [ 94.22 KiB | 2086-mal betrachtet ]


Der Wellenschalter hat auch keine Stellung UKW, sondern nur TA. Somit gehe ich mal davon aus, dass der um Schaltbild oben eingezeichnete Umschalter benötigt wird.

Nur wo wird der angebaut ? Einfach einen Schalter 2x UM an der Rückwand befestigt ?

Hat einer ne Idee ?

Gruß
Oliver

P.S. Elektrisch ist mir das schon soweit klar - allerdings frage ich mich, wie man es bei dem Gerät 1950 gelöst hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Loewe Opta 3532 UKW Pendler
BeitragVerfasst: Sa Feb 15, 2014 21:41 
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So, ich habe die Sache nun zu Ende gebracht. Trotz intensiver Suche ist es mir nicht gelungen einen Trafo aufzutreiben, der mir die externe Spannungsversorgung herstellt. Daher habe ich mich entschieden, die Spannung mittels passender Vorwiderstände in den Griff zu bekommen.

Den 3 kOhm Vorwiderstand in der Betriebsspannungszuleitung habe ich durch einen solchen mit 6kOhm ersetzt. Hiermit wird die Spannung am Elko im Einschaltmoment auf 380V gehalten. Diese Spannung sinkt ab, sobald die ersten Röhren beginnen zu arbeiten. Die Spannung am ersten 8µF Elko beträgt dann lockere 200V. Das passt soweit.

Infos zu den Papierkondensatoren und deren Prüfspannung konnte ich nicht wirklich finden. Aufgrund der unterirdischen Empfangseigenschaften wird dieses Gerät ohnehin nicht im Alltagseinsatz laufen. Daher belasse ich es so wie es ist:
Dateianhang:
Dateikommentar: Rückansicht mir montiertem Pendler
DSC_1278.jpg
DSC_1278.jpg [ 106.69 KiB | 2037-mal betrachtet ]


Spannungsversorgung:
Dateianhang:
Dateikommentar: Spannungsversorgung vom MA abgenommen
DSC_1279.jpg
DSC_1279.jpg [ 106.16 KiB | 2037-mal betrachtet ]


Der Pendler bleibt also dauerhaft in Betrieb. Der Trafo bleibt auch bei längerem Betrieb noch anfassbar. Somit passt das wohl auch.

Dateianhang:
DSC_1283.jpg
DSC_1283.jpg [ 99.83 KiB | 2037-mal betrachtet ]

Der Betätigungshebel am Variometer mit dem Skalenseil.

Dateianhang:
DSC_1282.jpg
DSC_1282.jpg [ 103.25 KiB | 2037-mal betrachtet ]

Andere Perspektive und Ankoppelung an den Drehkondensator

Dateianhang:
DSC_1298.jpg
DSC_1298.jpg [ 60.85 KiB | 2037-mal betrachtet ]

Der Antennenanschluss wurde an der Rückwand befestigt. Löcher wurden nicht gebohrt.

Der NF-Ausgang wird einfach mit einem Bananenstecker in den TA-Anschluss gesteckt. Dieser ist von Aussen zugänglich und kann bei Bedarf abgezogen werden.
Hier gibt es allerdings eine Tücke. Schlägt der Koppelkondensator durch, liegt Anodenspannung an diesem Stecker - etwas unschön und für ein Gerät im Alltagsbetrieb nicht zu empfehlen.

Jetzt habe ich ein wirlich schickes Gerät - allerdings ist der UKW-Empfang unbrauchbar, weil ich keine gescheite Hausantenne habe, die genug Input für den einfachen Pendler liefert.

Gruß
Oliver

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 Betreff des Beitrags: Re: Loewe Opta 3532 UKW Pendler
BeitragVerfasst: Sa Feb 15, 2014 22:08 
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So eine Aktion habe ich auch schon durch:

viewtopic.php?f=5&t=11474

Und im Prinzip die gleiche Erfahrung mit dem Pendler gemacht: der UKW-Empfang ist sehr schlecht. Ich habe das Radio als technisches Dokument dennoch behalten.

H.

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UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Loewe Opta 3532 UKW Pendler
BeitragVerfasst: Sa Feb 15, 2014 22:16 
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Beiträge: 837
Moin,
wenn man mit etwas schwaecherer Skalenbeleuchtung zufrieden ist, kann man bei solchen Erweiterungen die 300mA Skalenlampen durch solche fuer 100mA ersetzen. Damit kann man schon bei der Heizleistung etwas herausholen, die wohl den Loewenanteil stellt.

Dass so ein Pendler nicht ueberragend funktioniert, liegt an seinem Prinzip und der grossen Bandbreite des Kreises, an dem durch Flankengleichrichtung die NF gebildet wird.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Loewe Opta 3532 UKW Pendler
BeitragVerfasst: So Feb 16, 2014 8:14 
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Registriert: Di Mai 18, 2010 8:45
Beiträge: 1971
Wohnort: Unterfranken-W
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Ich habe ein Lorenz-Gerät, in dem ein solcher ECF-12-Pendler ab Werk verbaut ist, dann ein 1951er Siemens mit ebenfalls werkseitigem Pendler (UF41/UF42) und, da mir ein Philips Einbaupendler zulief, ein weiteres 1951er Siemens mittels dieses Pendlers nachgerüstet.

Das Fazit ist daher einfach: für den im Artikelausschnitt beschriebenen "Ortssender" hat das Prinzip getaugt. Bei heutiger UKW-Dichte UND in Anbetracht der heute dem UKW-Signal aufgespielten Begleitsignale ist das Prinzip schlichtweg überfordert/untauglich.

Trotzdem: ein wirklich sehr schön gemachter Bericht ! :super:

k.

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k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
(Mark Twain)


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