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 Betreff des Beitrags: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mo Aug 04, 2014 11:34 
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Hallo zusammen,
bei meiner Philetta De Luxe B3D11A, die ich gerade restauriere war beim Becherelko kristallisiertes Elektrolyt ausgetreten.
Die Kapazitäten waren zwar noch in Ordnung, aber wer weiss wieviel Jahre das der Becherelko noch mitmachen würde.
Ein gutes Gefühl beim Betrieb fühlt sich anders an...

Also habe ich den Elko mit zwei neuen Kondensatoren befüllt, siehe Dateianhang :wink:

Dies ist ein Teil meines Restaurationsberichtes einer Philetta De Luxe B3D11A.
Ich poste den Link zum Restaurationsbericht, sobald dieser fertig ist,
kann aber noch etwas dauern, da das Gehäuse noch unangetastet ist.

Bild


MfG
Magnus

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:mauge: Restauriert:
Graetz Comedia 4R/216
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...sitzt der Drehko bombenfest, erübrigt sich der Radiotest...
...das Skalenseil ist auch gerissen?! Na Prost, Mahlzeit - klingt beschissen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mo Aug 04, 2014 14:22 
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Hi Magnus,
sehr saubere Ausführung - das einzige was mich noch stören würde ist die sichtbare Klebestelle.
Eine Lösung ist mir bislang auch noch nicht eingefallen.
Ich trenne direkt hinter dem Falz und vergieße dann mit bakelitfarbenem Harz. Ist aber auch nicht das gelbe vom Ei weil dann eben der Falz fehlt, was auch nicht mehr original aussieht und der Elko dann einige mm kürzer ist.

Gruß,
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mo Aug 04, 2014 14:28 
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Hallo,
Dankeschön :D

Wenn man die Schnittkanten nachfeilt und entgratet ist es schon
recht ordentlich und sauber - mir reicht es definitiv :wink:


MfG
Magnus

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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mo Aug 04, 2014 19:21 
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Registriert: Sa Feb 26, 2011 19:44
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Hallo,

mir gefällt das auch sehr gut. :super:

Gruß
Oliver

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Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mo Aug 04, 2014 19:29 
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Ja alles prima, aber wenn man dann doch die Drähte von außen sieht, ist die Täuschung nicht perfekt.
Warum nicht von innen anlöten und der Minus wieder auf die Bechermasse?

_________________
Das Leben und eine Vorschaltlampe, was für eine explosive Mischung!


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Di Aug 05, 2014 7:25 
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Weil man Aluminium nicht löten kann...

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Viele Grüße
Philipp

"Lohnt es sich denn?" fragt das Hirn. "Nein aber es tut so gut!" antwortet das Herz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Di Aug 05, 2014 8:00 
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Stimmt nicht ganz. Irgendwo hab ich es hier mal beschrieben. Wenn man Alu blank schabt und die Stelle permenent unter einem Öltropfen hält, dann lässt es sich tatsächlich mit normalem Zinn löten. Ich hatte es irgendwo im Netz gelesen und auch nicht geglaubt, aber es funktioniert tatsächlich.

Gruß
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Di Aug 05, 2014 8:50 
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Stimmt, hatte ich auch im Netz gelesen und hier irgendwo auch schon gepostet. Getestet habe ich es auch schon, es funktioniert super.

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Gruß Stephan

Röhre gut, alles gut
Ein Wunder ist das elektrisch Licht, manchmal geht es, manchmal nicht. :idea:

RIP WDR Langenberg 720kHz (6.07.2015 - 02:00)
RIP DLF Nordkichen 549kHz (31.12.2015 - 23:50)


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Di Aug 05, 2014 14:30 
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Hallo,

Das mit dem Anlöten eines Drahtes an den Alubecher habe ich heute mit Alulot ausprobiert, sieht furchtbar aus, hat aber
funktioniert und hält auch.

Das mit dem Löten unter Öl habe ich auch probiert und es irgendwie nicht hinbekommen, weder mit Castrol GTX noch mit Zweitaktöl...

_________________
Schöne Grüße, Tim-Peder

"Mangelnde Motorleistung erfordert besondere Fahrmanöver" :P

Ewiges Familienmitglied:
Bruns Super 8250 A

Zuletzt irgendwann von TPM bearbeitet, insgesamt sehr oft bearbeitet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Di Aug 05, 2014 14:41 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Magnus,

danke für die Anleitung :danke: .
Sehr schön beschrieben und sogar für mich ohne weiteres zu verstehen.

Werde das auch so bei jedem Radio machen :hello: :mauge:

_________________
Mit freundlichen Grüßen

Alexander


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Di Aug 05, 2014 19:59 
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Hallo zusammen,

Zitat:
mir gefällt das auch sehr gut. :super:
Zitat:
danke für die Anleitung :danke: .
Sehr schön beschrieben und sogar für mich ohne weiteres zu verstehen.
Vielen Dank, freut mich dass Euch meine Anleitung gefällt :danke:

Zitat:
Werde das auch so bei jedem Radio machen :hello: :mauge:
Ja, das lohnt sich wirklich :D
Habe schonmal ein Radio mit blau isoliertem Elko auf dem Chassis gesehen, mein Ding wäre das nicht...

Zitat:
Ja alles prima, aber wenn man dann doch die Drähte von außen sieht, ist die Täuschung nicht perfekt.
Warum nicht von innen anlöten und der Minus wieder auf die Bechermasse?
Das kann man ja auch machen, wenn man möchte :wink:

Wie "Vagabund" schon erwähnte - die Alu-Brutzelei möchte ich mir nicht antun.
Vielleicht ist es ja mit den angesprochenen Tricks machbar, für mich jedoch uninteressant,
da mich die Litzen in keinster Weise stören...

Was mich zusätzlich davon abgehalten hat:
- Eine gute Lötverbindung ist immer besser als eine Kontaktverbindung
- Lötzinn im Becher könnte durch löten von aussen flüssig werden
(klar, wenn man kurz lötet kein Problem, aber es bleibt ein Restririko)


MfG
Magnus

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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mi Aug 06, 2014 7:08 
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Ich würde Aluminium trotzdem nicht löten, auch wenn es gehen würde, was ich noch nicht getestet habe.
Aluminium ist ein A...loch-Material durch und durch. Es verspürt immer den Drang, sich in Aluminiumoxid zurück zu versetzen. Selbst wenn die Lötstelle hält, früher oder später ist sie wieder gelöst, da sich das Alu eine Oxidschicht irgendwo herzieht. Ausserdem ist Alu auch brandgefährlich und giftig was die wenigsten wissen.

Zum Radio, manchmal tarne ich die Becher auch, wenn das Radio schön restauriert sein soll, meistens klemme ich die Elkos aber unters Chassis, so kann man sie sehen und bei Bedarf immer wieder wechseln. Für mich kein Problem. Auch Kabel wären für mich kein Problem.

_________________
Viele Grüße
Philipp

"Lohnt es sich denn?" fragt das Hirn. "Nein aber es tut so gut!" antwortet das Herz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mi Aug 06, 2014 10:29 
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Wohnort: südl. Frankfurt/Main
Kenntnisstand: Spezialkentnnisse im Bereich Röhrenradios (Beruf)
Also erst einmal, Magnus, wirklich schön geworden, gefällt mir!
Ein kleiner Hinweis noch: Das Öffnen von Elkobechern ist nicht so ganz ohne Risiko. Es kann im Inneren ein beträchtlicher Druck herrschen, mit dem u.U. flüssiger Elektrolyt herausgepresst werden könnte. Für diese Arbeiten wären daher Gesichtsschutz/Schutzbrille, lange Gummihandschuh und ein einfacher "Papier-"Schutzanzug schon angebracht. Und die Umgebung sollte vorsichtshalber auch abgedeckt werden oder es, falls möglich, draußen erledigen. Man(n) möchte ja keine Sauerei in der Wohnung anrichten...

_________________
Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mi Aug 06, 2014 10:53 
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Beiträge: 160
Wohnort: Hessen
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo,
Danke :D

Interessant, hätte nicht gedacht, dass es möglich ist,
dass das Elektrolyt so unter Druck stehen kann, dass es herausspritzt...
Beim Becherelko war es eher eine breiige Masse.
Bei einem durch Druck sichtbar verformten Elko wäre ich zwar
vorsichtiger vorgegangen, aber vermutlich nicht vorsichtig genug.
Wäre ja wirklich doof wenn es eine Sauerei gäbe oder man
womöglich noch was ins Auge bekommt - wieder was gelernt, Danke :super:


MfG
Magnus

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 Betreff des Beitrags: Re: Becherelko-Restauration
BeitragVerfasst: Mi Aug 06, 2014 13:02 
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Die Becherelkos haben doch intern ein Ventil in Form einer kleinen Gummimenbran die sich bei Druck öffnet. Wer ängstlich ist kann den Elko ja vorher anpieksen, so wie ein gekochtes Ei.....
Wirklich gasdicht ist so ein Elko eh nie, Druck könnte sich also nur kurzfristig während des Betriebs aufbauen. Da würde ich mir keinen Kopf machen

Gruß,
Achim


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