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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: So Sep 07, 2014 8:11 
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Ich glaube spätestens jetzt sollte mal geklärt werden, wer, was unter Politur versteht.
Ich denke mal was Du meinst, Herbert, ist diese Politur für verwitterten Lack.
Und was Holger wahrscheinlich sagen wollte war die abschließende Wachspolitur/versiegelung. Da ist nichts abschleifendes mehr drin. Das kann man machen, behaupte ich.
Und selbst mit abtragenden Mitteln wie besagter Politur für alte Lacke kann man arbeiten, wenn man versteht was man da eigentlich macht und warum.
Wichtig bei Bakelit ist im Prinzip eine glatte Oberfläche (das mal unter dem Mikroskop gesehen!) und eine anschließende Oberflächenversiegelung mit Glanzcharakter. Die sollte natürlich anfassbar sein. Ob dies mit Ölen gelingt (hier wird auch immer Ballistol genannt) muß jeder für sich entscheiden.
Wichtig nach meinem Dafürhalten ist eine Auffüllung der kraterartigen Löcher* mit Wachs oder ähnlichem, was man dann anschließend aufpolieren kann um eine absolut glatte Oberfläche zu erhalten. Denn erst wenn eine komplette Glätte da ist, kann sich das Licht nicht mehr brechen und damit erst entsteht Glanz.

Durch die ganzen Säuberungen mit Reinigungsmitteln werden kleinste Teilchen aus der Oberfläche gerissen, was dann nach dem trocknem diesen matten Eindruck hinterlässt. Hier reichen meistens schon Spülmittel aus. Diese Stellen müssen erstmal aufgefüllt werden, bevor ich mir einen Kopf machen kann ob ich einen Glanz habe oder nicht.

Als Beispiel meiner vielen Worte hänge ich mal ein kleines Bild ran. Dieses Gehäuse war mehrfach gerissen und selbst nach dem feuchten Abwischen mit matten Spritzern übersät (Verdünnung oä.).
Ich habe es dann mit einer abrasiven Politur (Herbert! :wink: ) behandelt, um überhaupt dieser Stellen Herr zu werden. Anschließend wurde die Oberfläche mit einer guten Wachspolitur versiegelt. Die muß natürlich komplett poliert werden! Das es vorher noch geklebt wurde und die Goldlinien erneuert wurden ist eine andere Geschichte.

Bild

paulchen

*schaut Euch mal die Oberflächen der matten Bakelitstellen unter dem Mikroskop an. Und macht dies an der gleichen Stelle mal wenn Ihr fertig seid. Dann versteht man was ich meine.


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: So Sep 07, 2014 8:28 
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grueni hat geschrieben:
Letztes kleines Problem: von der Achse des mittleren Knopfs zum Abstimmkondensator muss es wohl einmal ein Seil gegeben haben, das fehlt. Hat jemand eine Anleitung oder ein Bild dazu?

grueni

Bild ______ Bild

Dieses Seil hat es original (leider) nie gegeben, aber den VE301 kann man leicht als sehr ordentliche Dauerlösung auf Seilantrieb nachrüsten.
Eine geeignete Seilscheibe aus einem Schlachtgerät wird sich im Reservelager schon finden.

Jacob

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Die Sockel sind schon an den Röhren !


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: So Sep 07, 2014 12:07 
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@Paulchen:

Deiner Ergänzung kann ich voll und ganz zustimmen. Die abschließende Politur soll die Oberfläche versiegeln und sollte ein Wachs enthalten. Ein hoch glänzender Autolack ist wesentlich empfindlicher als die Bakelitoberfläche. Eine Politur, die den Lack angreifen würde, hätte keine Marktchance.

Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, hab ich meinen alten Bericht zur Restaurierung eines Ve-Gehäuses nochmal heraus gesucht. Auf Seite 10 stelle ich kurz die Bakelitaufarbeitung vor. Die hier gezeigte Politur ist identisch mit den gewöhnlichen Lackpolituren, die aufarbeiten und versiegeln. Diese Methode habe ich bis jetzt auf drei matte Bakelitgehäuse angewendet. Der Glanz bleibt erhalten.

viewtopic.php?f=2&t=11341&start=135

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag.
Holger


Dateianhänge:
Dateikommentar: Auf diesem Foto von heute Morgen ist der im Beitrag vorgestellte VE zu sehen. Daneben DKE wurde dieses Jahr mit der gleichen Methode aufgearbeitet. Da nutzte ich die Lackpolitur von Sonax.
image.jpg
image.jpg [ 91.5 KiB | 2914-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: So Sep 07, 2014 13:22 
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Also ich versuche mal, ob meine Bilder klein genug sind, dass ich sie hochladen kann.
Vielleicht führen einfach viele Wege nach Rom :wink:
Dass man da keine Autopolitur mit Schleifmitteln verwenden sollte, war mir klar. Ich habe es mit einer schleifmittelarmen mal auf der Unterseite probiert, das ist ja eine Stelle, die man nicht so richtig sehen wird, und ich war mit dem Ergebnis nicht zufrieden.
Dass man auf glänzenden Oberflächen (und man sollte es ja auch nicht übertreiben, das Gerät ist ja 80 Jahre alt und nicht neu) Staub schneller sieht als auf matten Flächen ist ja wohl eine Binsenweißheit. Einen Tod muss man eben sterben.

Danke auch für die Idee mit dem Skalenrad. So etwas in der Art habe ich auch schon gedacht.
Ein Problem könnte höchstens sein,auf das Seil ausreichend Spannung zu bekommen, denn eine Feder wird man da sicher nicht dazwischenbekommen so dass sich das dann auch noch dreht.
Das hat Zeit....


Dateianhänge:
Dateikommentar: Die krumme REN904 auf dem RPG
CIMG1762_k.jpg
CIMG1762_k.jpg [ 161.45 KiB | 2909-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Gehäuse nach der Behandlung mit WD40 und gutem Polieren mit einem weichen alten Spülhandtuch. Die Seite zeigt den Glanz
CIMG1765_k.jpg
CIMG1765_k.jpg [ 174.83 KiB | 2909-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Gehäuse nach Säuberung mit Wasser und Seife
CIMG1752_k.jpg
CIMG1752_k.jpg [ 176.01 KiB | 2909-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2014 19:01 
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Hallo Sammlerkollegen,

aus persönlichen Gründen bin ich in den letzten drei Wochen nicht vorangekommen.
Danke an alle für die vielen Tipps!

Den Skalenantrieb werde ich wohl auf Skalenrolle umbauen. Ich habe schon eine, die ganz gut passen müsste. Ist dann eben nicht mehr so ganz original, aber sicher solider als der Friktionsantrieb.
Mit dem Hammer darauf herumschlagen scheint mir auch keine ganz so gute Idee. :oops:

Heute habe ich den Kondensatorblock in Angriff genommen. Der Teer blätterte mir schon entgegen als ich die Pertinaxleiste vorsichtig abgehebelt habe, so dass ich den Rest einfach mit einem Schraubendreher ausbrechen konnte. Mittels Akkuschrauber habe ich dann einen der mittleren Kondensatoren angebohrt und dessen Innenleben so weit herausgezogen, bis mir der ganze Block entgegenkam. Die anderen dann auch noch herauszuholen war eine leichte Übung, unten war alles in Wachs gegossen. Das war also eine komplette "Kaltentsorgung", ohne Erhitzen im Backofen etc.
Radio ist von Januar 1935.

Das Gehäuse ist nun schön leer und ich habe die Ersatzkondensatoren auch schon mal an der Pertinaxleiste befestigt. Im Gehäuse ist nun aber natürlich einiges an leerem Raum.

Wie kann man das am besten stopfen, damit die Kondis nicht hin und herklappern?
Sie halten über die Drähte zwar ganz gut fest, aber vielleicht habt ihr da Ideen, ich möchte es noch etwas besser machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2014 21:12 
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grueni hat geschrieben:
Wie kann man das am besten stopfen, damit die Kondis nicht hin und herklappern?
Sie halten über die Drähte zwar ganz gut fest, aber vielleicht habt ihr da Ideen, ich möchte es noch etwas besser machen.

Man kann den Block z.B. mit Schaumstoff oder Styopor ausfüllen.

Gruß,
Lukas

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:mauge: Röhrenradios: Siemens 6S 5609; Grundig 4010; TFK 766W; Graetz Comedia 4R/216; Komtess 03c; Aristona SA 4139A; NM 325W; Elektra 4/613; Carmen 4/618; Phlips B2D13A; Wega Lux 325W-4; Saba Freiburg 11 :mauge:
Mehr:http://lukas-sammlung.lima-city.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Do Okt 16, 2014 23:16 
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Hallo Grueni,

zum Verfüllen kannst Du aich Papier oder Heißkleber nutzen.

Liebe Grüße
Holger


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Fr Okt 17, 2014 8:20 
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Ersatz der RES164 durch die 3B4 (klick).

Jemand in diesem Forum hat(te mal) einen großen Industriepack davon, ;-) natürlich alle neu !

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Die Sockel sind schon an den Röhren !


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Fr Okt 17, 2014 9:01 
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grueni hat geschrieben:

Die hatte ich gestern auf dem RPG...


Ahh Du hast ein RPG..gut zu wissen, vielleicht dürfte ich bei Bedarf mal mit einer Flasche vergorenen Traubensaft aus dem Remstal vorbeikommen?
:hello:

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Gruss Nad

„Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht. Vergessen Sie bitte nicht, die Antenne zu erden!"

Ein Leben ohne Röhrenradios ist möglich, aber sinnlos

möge die Emission mit Dir sein...

nach dem allerletzten Radio ist vor dem allerletzten Radio


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Fr Okt 17, 2014 9:01 
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Beiträge: 5936
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
frikkler hat geschrieben:
grueni hat geschrieben:
Wie kann man das am besten stopfen, damit die Kondis nicht hin und herklappern?
Sie halten über die Drähte zwar ganz gut fest, aber vielleicht habt ihr da Ideen, ich möchte es noch etwas besser machen.

Man kann den Block z.B. mit Schaumstoff oder Styopor ausfüllen.

Gruß,
Lukas


Bauschaum geht auch sehr gut, füllt das Kondensatorgehäuse lückenlos aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Fr Okt 17, 2014 18:43 
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Danke euch für die Ideen.

@Herbert: Bauschaum. Ja, wenn ich das da gehabt hätte, vielleicht. Das Problem könnte höchstens sein, der quillt ja ganz schön. Man müsste vorher dann das Äußere mit Papier abkleben, sonst geht einem die Pampe auch außen an den Becher, und wenn man das abkratzt ist die Beschriftung weg.
Wäre schade, man soll ja die Reparatur nicht sehen.
@Lukas: So ähnlich habe ich es gemacht. Ich hatte noch so ein etwas härteres, blaues Schaumstoffzeug, wie man es für die Maueranschlüsse nimmt als Dehnfuge für den Estrich. Das ist jetzt drin.
Auf alle Fälle wollte ich keinen Heißkleber nehmen, dann bekommt ein späterer Restaurateur das sicher nie mehr heraus. Irgendwíe ist das ja bei uns wie in der Archäologie: man muss auch späteren Generationen noch eine Chance lassen - falls das Gerät so lange überlebt :wink:

Der Becher ist wieder drin und angeschlossen. Jetzt muss ich noch die vier externen Teeries machen und die zwei defekten Widerstände ersetzen. Möchte dafür aber dafür zwei etwas ältere Widerstände nehmen, damit das nicht so neu aussieht, sozusagen NOS, wenn auch nicht aus den 30er Jahren :wink:

Was denkt ihr, welche Leistung sollte der 3k Drahtwiderstand verkraften können?
Tue mich schwer, die Leistung der Anodenspannungsseite abzuschätzen, der Schaltplan, den ich habe, schweigt sich aus.

Die 500mA Primärsicherung halte ich für großzügig dimensioniert, ich glaube kaum, dass das Gerät ohne Skalenbeleuchtung und mit 3 Röhren wirklich 110 Watt aufnimmt.

Grueni


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Fr Okt 17, 2014 19:06 
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Zitat:
Was denkt ihr, welche Leistung sollte der 3k Drahtwiderstand verkraften können?

Woanders steht eindeutig 2W :wink: .

paulchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Fr Okt 17, 2014 19:08 
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paulchen hat geschrieben:
Zitat:
Was denkt ihr, welche Leistung sollte der 3k Drahtwiderstand verkraften können?

Woanders steht eindeutig 2W :wink: .

paulchen


Na das ist doch mal eine schnelle und eindeutige Aussage! Danke vielmals. :bier:
Dann sollten die 3,3k, die ich im Auge habe, gehen, sehen "dick" genug aus für 2W.
Der Widerstand ist dann 10% größer, aber die Spannung dürfte es ja auch sein, wegen der 230V - ich denke, das passt dann so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Fr Nov 07, 2014 9:53 
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Hallo Sammlerfreunde,

der Kondensatorblock ist neu befüllt (Fotos folgen), nun sollen demnächst die 4 "Teeries" auch noch gemacht werden. Das kleine Problem ist, dass die Kapazitäten dieser Kondensatoren sehr klein sind.

Ich werde wohl keramische Kondensatoren aus Altbeständen dann in die Teerie-Röhren packen und dort tarnen.

Ich habe passende Kandidaten hier muss aber mal wieder dazulernen. :roll:
Sie haben Bezeichnungen wie 56k oder 100B. 56pF und 100pF sind klar. Hinter den Buchstaben könnten sich Spannungsfestigkeiten verbergen. Aber wie liest man das? Da habe ich keine Ahnung.

Ich möchte natürlich keine keramischen Kondensatoren einbauen, die nicht spannungsfest genug sind, insbesondere nicht für den 60pF Kondensator, denn der liegt ja an ca. 240V.

Klaus-Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration eines VE301W(alt)
BeitragVerfasst: Fr Nov 07, 2014 18:39 
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Registriert: Sa Dez 04, 2010 16:32
Beiträge: 264
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Hallo,hier ist Ulli au Dresden. Ich habe schon so an die 20 VE`s restauriert. Zum Gehäuse : den Stoff habe ich vorsichtig entfernt und im Ultraschallbad mit etwas Waschpulver bei 60°C 2x 10 min gesäubert.Anschließend unter klarem Wasser spülen. Wird wie neu.Das Bakelitgehäuse habe ich in den Geshirrspüler gepackt und danach mit Bakelitpolitur( in der Bucht erstanden)hauchdünn eingerieben, 2 Std. einwirken lassen,danach mit Polierwatte poliert.Ihr werdet staunen, welcher Erfolg sich einstellt. Gutes Gelingen und Gruß vom Ulli


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