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 Betreff des Beitrags: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Do Aug 16, 2018 13:41 
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Ich habe hier ein Grundig 5195 auf dem Tisch das für mich konstruktiver Müll ist.
Technisch sehr aufwändig, ein Kondensatorengrab - typisch Grundig, aber der Tastensatz...meine - pardon - Fresse ist das ein Müll.

Das Problem stellte sich wie folgt dar: Die UKW Taste ratete nicht komplett ein. Ebenso die AUS-Taste.
Drückte man letztere, so ging das Radio nach loslassen der Taste wieder an.

Das erste was zum k*tzen ist, ist schon mal, dass man das komplette Klangregister ausbauen muss, um an die Rastwippe der Sendertasten zu gelangen. Von oben geht das nämlich nicht.

Bild

Bild

Bild

Nun stellte sich danach aber raus, dass es primär nicht an dieser Wippe lag, die war zwar verharzt, aber es liegt an den Rastnasen der Tastenschiebern selbst!
Diese bestehen nämlich aus Kunststoff und haben sich durch das Umschalten von UKW-AUS-UKW-AUS-UKW-AUS etc. pp. so abgenutzt, dass sie nicht mehr greifen.
Ist doch Schwachsinn, oder? Sinnvoller wäre hier die Kombination von Automaten-Messing (MS63) und Stahl gewesen.
Die Nasen könnte man zwar 3D-drucken, aber um sie dann auszutauschen müsste man das Radio quasie bis zum letzten Draht zerlegen, damit man den Tastensatz ausbauen kann.

Sorry - aber ich muss dem Radio einen "Gefällt mir nicht" Aufkleber verpassen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Do Aug 16, 2018 15:58 
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Das Radio war auf eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren ausgelegt, und ich wette, in dieser Zeit hat die Tastatur einwandfrei funktioniert. Also haben die Konstrukteure aus ihrer Sicht alles richtig gemacht. Dass nach 58 Jahren mehr oder weniger intensiver Nutzung jemand das Radio in Ordnung bringen will und erwartet, dass es keine mechanischen Abnutzungserscheinungen hat, konnten sie nicht voraussehen. Insofern würde ich nicht sagen "gefällt mir nicht", sondern höchstens "gefällt mir weniger als andere vergleichbare Geräte".

Wer in 58 Jahren versucht, ein heute aktuelles Gerät zum Laufen zu bringen, wird feststellen, dass das gar nicht geht: seit 56 Jahren ist der fest eingebaute, nicht mehr erhältliche Akku defekt, seit 55 Jahren die nicht mehr erhältliche Folientastatur, seit 54 Jahren das Display, außerdem macht die Software nichts sinnvolles mehr und seit 53 Jahren gibt es keine Updates mehr... und selbst wenn alles in Ordnung wäre, gibt es seit Jahrzehnten kein Netz mehr, in dem man das Gerät betreiben könnte.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Do Aug 16, 2018 16:52 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Vielleicht hilft dir das hier weiter:
http://www.bastel-radio.de/2017/grundig-2268/
Dieser Grundig hat wohl den selben Fehler wie deiner. Dort wird die Taste mithilfe eines U-Teils repariert (ca. Mitte des Beitrags).

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Gruß
Marvin
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Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes mal wieder aufzustehen. Nelson Mandela


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Do Aug 16, 2018 20:00 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Mal wieder weise Worte von Lutz.

Gruß
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Do Aug 16, 2018 20:07 
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Kenntnisstand: Spezialkentnnisse im Bereich Röhrenradios (Beruf)
Klarzeichner hat geschrieben:
Mal wieder weise Worte von Lutz.

Gruß
Stefan


Das unterschreibe ich (gerne) auch.

johann


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Fr Aug 17, 2018 7:07 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Das sind natürlich die Schattenseiten unseres Hobbies, und somit kann ich den Zorn des Reparateurs durchaus nachvollziehen.

Eine solche Reparatur ist richtig ärgerlich, aber man wird natürlich verstehen, dass ein Hersteller wie Grundig zur Zeit der Markteinführung des Geräts eine Reparatur des Tastenaggregats nicht einplant und demzufolge dafür auch keine reparaturfreundliche Umgebung schafft. Zudem ist man zur Zeit des Produktionsjahrs des Geräts bereits bei den allermeisten Herstellern unter dem strikten Diktat der Kaufleute, d.h. ein Gerät wird nicht mehr so wertig hergestellt, wie man das noch Anfang der 50er tat. Massenware von begrenzter Haltbarkeit zu einer Zeit, wo das Fernsehen den Hauptplatz in deutschen Stuben eroberte.
Dennoch verknüpt man automatisch den hohen Preis eines Spitzengeräts eines renommierten Herstellers wie Grundig auch mit einem ebensolchen Qualitätsgedanken in puncto Verarbeitung.

Wann der Fehler beim gezeigten Gerät bereits auftrat, lässt sich natürlich aus heutiger Sicht nicht mehr feststellen, ebensowenig, wie häufig das Gerät genutzt wurde. Hier würden allenfalls umfängliche Betrachtungen vieler anderer Geräte der gleichen Baureihe zeigen, ob es sich um eine herausragende konstruktive Schwachstelle handelt, die bereits nach relativ überschaubarer Betriebszeit fehlerhaft wird, was einem erfahrenen Ingenieur bewusst sein muss. Das kann ich vorliegend nicht beurteilen.
Insgesamt bleibt allenfalls festzustellen, dass dies nicht der einzige Grundig ist, der dem heutigen Reparateur Sorgenfalten ob des Tastenaggregats auf die Stirn treibt, wie man auch sehr schön an dem link sieht.

Aus eigener Erfahrung mag ich mein Erlebnis mit einem Grundig 4088 beisteuern, ein sehr gut erhaltenes, gepflegtes Gerät aus familiärem Ersthandbesitz, zudem die seltenere Ausführung in hellem Holz. Dort waren einerseits nahezu alle Wellenbereichstasten gerissen, was einen nicht ganz einfach zu bewerkstelligenden Ausbau und Ersatz derselben erforderte, sehr viel übler war allerdings, dass auch hier ein Bruch eines Pertinaxstreifens eines Wellenbereichs vorlag, so dass keine Arretierung mehr möglich war. Ab Werk etwas "dünn" ausgelegt. Da auch dort der Ausbau des Tastenaggregats bzw. auch nur der betroffenen Wellenbereichseinheit sich als "Katastrophe" gestaltet hätte, fand ich eine andere "Pfriemellösung".
(Inzwischen habe ich dieses Chassis, das mich auch an anderer Stelle gehörig ärgerte, ins Regal gestellt, und dem Top-Gehäuse das Chassis des Nachfolgemodells 4097 verpasst).

Wie eingangs gesagt: Ohne Ärger bleibt unser Hobby nicht.



p.s.: Mir sind solche Beiträge sympathisch, denn jeder von uns hat doch mal Geräte, die ihn wirklich ärgern, und das darf man dann auch mal 'rauslassen. Wenn dabei, wie hier durch den TE, Schwachstellen eines Modells deutlich und gut beschrieben herausgearbeitet werden, lese ich solche Beiträge durchaus gerne !


k.

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k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
(Mark Twain)


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Fr Aug 17, 2018 8:49 
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Beiträge: 2498
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Servus,
Ruhe bewahren. Habe auch gerade den Mandello b Nr.2 auf der Werkbank, auch dort hatte die UKW-Taste Kontaktprobleme. Nachdem ich sie über Nacht mit Tuner Spray geflutet habe und heute morgen ausgeblasen habe, kracht sie nicht mehr und hat zumindest bis jetzt zuverlässigen Kontakt.
Anderes Problem bei den späten Grundig Geräten ist der auf Kante genähte Netztrafo, auch da hatten die Kaufleute wohl mächtig den Rotstift angesetzt. Jetzt bei Einstellung mit 2 RV hat e primär zwischen 219 und 224 V, wird aber trotz seiner beiden Kühlbleche nach einer Stunde mächtig warm. Allein die Idee am Trafoeisen zu sparen und dafür 2 Kühlbleche anzubauen ist technisch gesehen schon ziemlich hirnrissig.
Anderes Problem sind die ECL86, die waren ja beliebt bei Grundig in den Endstufen, beide Gitterstrom (ok, dafür kann Grundig nichts), also Austausch.
Aber jetzt spielt der Mandello einwandfrei und wird auf Stereo umgebaut.

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Fr Aug 17, 2018 9:37 
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Wohnort: Rheinhessen, Nähe Wörrstadt
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Bei einem Grundig 2065, den ich mal auf der Werkbank hatte, blieb die Aus-Taste nicht mehr ganz oben.
Ursache war der betreffende Kontaktschieber, der an der Stelle abgebrochen war, an dem die Klaue des Tastenhebels greift und den Schieber vor oder zurück schiebt.
Die Bruchstelle war nicht bündig, aber das abgebrochene Teile hing noch mit einem kleinen Stück am Schieber.
Im Fundus hatte ich kein passendes Ersatzteil.
Zunächst versuchte ich Kunststoffkleber - ohne Erfolg.
Also nahm ich Epoxydharz und eine dünne Schicht Glasfasern, und goss so einen Klotz an die komplette Vorderseite. Dieser wurde zurechtgefeilt, aber so, dass noch ca. 1-2mm Epoxydharz zusätzlich auf dem Schieber blieben. Den Schlitz für die Klaue habe ich dann wieder in den Schieber gefräst.
Das Ganze funktioniert beim neuen Eigentümer seit Jahren problemlos.

_________________
Gruß,
Daniel


Baden Baden, Beromünster, Paris, Rom…
...Eine ganze Welt ist auf der Skala des SABA-Empfängers vereint


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Fr Aug 17, 2018 10:03 
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Beiträge: 3547
Wohnort: Nettetal
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Den 5195 hatte ich auch mal, gottlob aber nicht die oben beschriebene Problematik mit dem Tastenaggregat. Meiner hatte also über 50 Jahre durchgehalten und der von einem Freund auch.

Und mal ehrlich: einen besseren UKW-Tuner mit einer ECC85 habe ich nie in Händen gehabt. Das Ding ist empfindlich und trennscharf bis an die Grenze des Machbaren. Mir lag damals der Spruch "scharf wie Nachbars Lumpi" auf der Zunge. Und der von dem Freund geht ebenso gut.

Also, es gibt auch gute Gründe, sich so ein Gerät hinzustellen.

H.

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UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Fr Aug 17, 2018 10:26 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 20:33
Beiträge: 434
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Allerdings gibt es bei manchen Grundigs noch ein weiteres Problem. Bei einigen Spitzengeräten aus den frühen Sechzigern z.B. dem 5490, betätigt die UKW-Taste zwei Schaltschieber; einen direkt, einen über einen Hebel in großer Entfernung, nämlich ganz ilnks neben dem Phono-Schieber. Letzterer bewegt sich gegenläufig, da der verbindene Hebel mittig gelagert ist. So, und dieser Hebel besteht aus Druckguss - und hat fast immer die Gusspest und zerkrümelt einfach. Ich habe da noch keine Lösung gefunden.

Gruß
Stefan

PS: Ich beteilige mich nicht am allgemeinen ECL 86-Bashing. Die Röhre war eine gute und 1960 eine moderne Konstruktion, die auch meist eine sehr beachtliche Lebensdauer erreicht hat. Dass die robuste EL 84 mit ihrer riesigen Katode fast das ewige Leben hat, dafür kann die ECL 86 nichts. Einem Hersteller von damals die Verwendung der ECL 86 zum Vorwurf zu machen, ist Unfug.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Fr Aug 17, 2018 12:22 
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Registriert: Di Jun 19, 2012 23:12
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röhrenradiofreak hat geschrieben:
Wer in 58 Jahren versucht, ein heute aktuelles Gerät zum Laufen zu bringen, wird feststellen, dass das gar nicht geht
Lutz


Schon deshalb nicht weil sich bis dahin jegliches verwendete Material in Wohlgefallen aufgelöst haben dürfte.
Ich erinnere mich dass wir an der Uni vor knapp 40 Jahren für die Herstellung von Druckaufnehmern das Latex von Kondomen verwendet haben. Die Versuche liefen in künstlichem Speichel über mehrere Wochen und das hat hervorragend funktioniert.

Um die Temperatur meines Pools zu überwachen benutzte ich kürzlich ein billiges Funkthermometer, knotete den Sender einfach in ein Kondom und versenkte ihn im Pool.
was soll ich sagen: nach nicht mal 2 Tagen war das Kondom zerfallen, klebrig, fast aufgelöst und der Sender hinüber. Es gibt wohl rein gar nichts was bzgl. der Lebensdauer nicht permanent schlechter wird.
Eigentlich sollte man ja annehmen dass Kondome für ein feuchtes Milieu gemacht sind.
Noch mal 20 Jahre warten und dann halten sie nur noch ein Quickie aus. :mrgreen:

Gruß,
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Fr Aug 17, 2018 13:00 
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Ich halte von Kunststoffen generell nichts, die an Reibestellen eingesetzt werden oder UV-Strahlung ausgesetzt werden.

Meiner Meinung nach damals schon ein Konstruktionsfehler.
Und das Radio stand nachweislich mit diesem Fehler schon 30 Jahre lang auf einem Dachboden. Bzw. der Fehler mit den Tasten war der Grund warum es auf den Dachboden verbannt wurde.

Gerade für ein solches Spitzengerät finde ich das schwach.
Liegt aber eben daran dass ich sehr großen Wert auf die verwendeten Materialien lege.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: So Aug 19, 2018 8:48 
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Phalos Southpaw hat geschrieben:

...Gerade für ein solches Spitzengerät finde ich das schwach.
...


Dem schließe ich mich gerne an, denn dem Konstrukteur ist bewusst, was er da tut. Dem Kostenrechner im Unternehmen auch. Gerade bei einem Spitzengerät -ich schrieb es oben schon- erwarte ich in aller Regel auch in puncto Materialauswahl und Verarbeitung ein Qualitätsniveau, das dem Verkaufspreis angemessen ist; das gilt markenunabhängig (und nicht nur für Radios).
Aber:
Die von Dir beschriebenen "30 Jahre auf dem Dachboden" sind natürlich insoweit kein Indikator, als man im Umkehrschluss unterstellen könnte, dass das Gerät bis 1988 problemlos im Einsatz war. Das wären dann deutlich über 25 Jahre....
Zweites Aber: die Qualität ging in den 60ern allenthalben zurück, bei vielen Herstellern. Wenn ich mein klanglich und empfangsmäßig wirklich gutes SABA Lindau 18 von 1967 anschaue, findet sich dort eine Fertigungsqualität, dass es teilw. "einer Sau graust" :wink: (Gerade SABA galt über viele Jahre ja als Inbegriff Schwarzwälder Qualität).


Wie sieht nun beim Radio auf Deinem Werktisch Dein Lösungsansatz aus?

k.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: So Aug 19, 2018 10:27 
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Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Wie ich oben geschrieben habe.
Der vorhandene Fehler war der Grund warum es vor Dekaden auf den Dachboden verbannt wurde.


Ich werde an dem Radio nichts machen, weil der Kunde den Arbeitsaufwand nicht zahlen will.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einfach mal aufregen...
BeitragVerfasst: Mo Aug 20, 2018 21:30 
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Registriert: Fr Nov 07, 2008 22:36
Beiträge: 141
Phalos Southpaw hat geschrieben:
Wie ich oben geschrieben habe.
Der vorhandene Fehler war der Grund warum es vor Dekaden auf den Dachboden verbannt wurde.
Ich werde an dem Radio nichts machen, weil der Kunde den Arbeitsaufwand nicht zahlen will.


Gerät fest auf UKW schalten und Schnurschalter in das Netzkabel. Eine andere Nutzung würde es bei funktionierenden Tastensatz wohl auch nicht geben.

MfG


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