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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Graetz Kurfürst F271 - Restaurationsbericht

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BeitragVerfasst: Sa Jan 05, 2019 1:32 
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Hallo zusammen,

nun ist es soweit. Nach ungefähr sechs Monaten läuft mein Kurfürst wieder. Naja gut, effektiv waren es vielleicht 3 Monate, da ich auch viel für die Schule tun musste.
Ich finde es auch besser, ein neues Thema zu eröffnen, da das alte Thema schon sieben Seiten hat...

Mit wenig Wissen habe ich auch viel zu früh mit Fernsehern angefangen... Aber ich ließ mich nicht bremsen...
Nach der Fehlerbehebung im Heizkreis und nach dem Kondensatorentausch geht der Kurfürst wieder. Aber es ist viel dazwischengekommen.
Die Spannung am Siebelko beträgt jetzt ca. 228 Volt.
Ich habe auch einen kompletten Röhrensatz (bis auf die Bildröhre natürlich) für 10€ bekommen. Die Röhren waren alle als gut, bzw. sehr gut geprüft.
Nach dem Tausch der DY86 war auch dieser "Lupeneffekt" weg. Eine neue PCL82 hat einen Fehler im Bild behoben, es war zu schmal.
Ich habe den Kurfürst heute mal eine halbe Stunde laufen lassen, die hat er gut "weggesteckt". Ich traue mich aber irgendwie nicht, ihn länger laufen zu lassen. Soll ich ihn mal länger laufen lassen? Er ist schließlich zum Fernsehschauen gedacht.
Wenn man sich mit dem Ohr dem Zeilentrafo nähert, dann "brummt" dieser hell und leise. Aber man hört ihn auch "pfeifen", was ja normal ist. Aber dieses leise, helle Brummen kenne ich auch schon von meinem Grundig Farbfernseher.
Aber sonst läuft der echt spitze. Das Bild ist wie neu.

Wollt Ihr noch Bilder sehen? Ich kann die ja morgen hochladen.

Ich bin auf Eure Antworten bzw. Reaktionen gespannt!

Viele Grüße,

Michi :D

_________________
...Die ganze Welt hört und sieht mit Graetz!...


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BeitragVerfasst: Sa Jan 05, 2019 11:37 
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Ein brummender Zeilentrafo wäre mal etwas neues. Kommt das vielleicht eher vom Ausgangsübertrager der Vertikalablenkung? Das wäre normal, weil dieser eine sägezahnförmige 50 Hz-Spannung überträgt.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Jan 05, 2019 19:29 
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RöhrenMichi hat geschrieben:
Nach dem Tausch der DY86 war auch dieser "Lupeneffekt" weg.


Moin,
ich weiss nicht, ob es schon im anderen Thread steht (will da jetzt nicht durch die sieben Seiten), daher hier (nochmal) die Erlaeuterung zum Lupeneffekt.

Dass er nach Erneuern der DY86 (Hochspannungsgleichrichter) verschwunden ist, hat eine simple Ursache, die alte Roehre war verbraucht und hatte einen zu hohen Innenwiderstand. Dieser laesst beim Aufdrehen der Helligkeit die Hochspannung zusammenbrechen, der Elektronenstrahl, der das Bild schreibt, wird "weicher" und kann weiter abgelenkt werden. In der Folge wird das Bild dunkler und groesser, oft auch unscharf, weil die Fokussierung des Elektronenstrahles nicht mehr gelingt.

Einen wirklich gutgebauten/-funktionierenden Roehrenfernseher erkennt man daran, dass er kaum einen Lupeneffekt hat. Daran litten viele dieser Geraete bis zuletzt, auch solche namhafter Hersteller. Besonders gut zu sehen auf "MTV", wo das Senderlogo wegen der stark schwankenden Helligkeitsaussteuerung in seiner Ecke herumtanzte.

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Peter


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BeitragVerfasst: Mi Jan 09, 2019 17:17 
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@ Peter:
Richtig. Wirklich perfekt arbeiten in dieser Hinsicht nur die Farbgeräte a) mit Ballasttriode und b) mit getrennten Endstufen für H-Ablenkung und Hochspannungserzeugung. Der steht das Senderlogo wie festgenagelt. Gab es aber nur in der Röhrenzeit. Alles mit Kaskade oder Diodensplittrafo ist in dieser Disziplin höchstens "gut", aber nicht mehr. Aber das ist jetzt nu wirklich off topic.

Michi, klar wollen wir Bilder sehen! :hello:

VG Stefan


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