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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Kurzschluss am magischen Auge verursacht

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 9:57 
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Durch ein dummes Missgeschick habe ich anscheinend einen Kurzschluss am magischen Auge (EFM11) meines Röhrenradios (Sachsenwerk 392WK) verursacht. Es wurde bereits fachmännisch überholt und war voll funktionsfähig. Nach dem kurzschluss am Sockel des Magischenauges verschwand der Ton und das Magische Auge hörte auf zu leuchten. Das Radio lässt sich jetzt einschalten und die Röhren werden auch beheitzt aber es ist eben nichts mehr zu hören. Ich hoffer sehr, dass mir hier jemand weiterhelfen kann. Wo könnte der Fehler liegen? (siehe Schaltplan)

Bild


Zuletzt geändert von Schneider301 am Sa Jan 26, 2019 10:05, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 9:59 
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Moin moin,
falls die die Arbeitsweise eines Röhrenradios und besonders die der Röhren nicht fremd sind und dir immer bewusst ist, das im Radio auch noch bei gezogenem Netzstecker, eine für Leib und Leben gefährlich hohe elektrische Spannung besteht.
Vermutlich hat dein Kurzschluss die Feldwicklung des Lautsprecher überlastet und Sie somit unterbrochen, wäre per Widerstandprüfung feststellbar und bei negativem Befund sollte dieser Wert kleiner 5K messtechnisch zu ermitteln sein.
Auch möglich, das der Anoden Widerstand der EFM mit 0,1M unterbrochen ist, ebenfalls messbar.

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harry

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 10:22 
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Hallo zusammen,

da das Radio keinen Ton mehr von sich gibt halte ich die Idee mit dem Widerstand am Magischen Auge für Unsinn, sorry. Es ist zu prüfen ob alle Anschlüsse am magischen Auge getrennt sind und sich dort nichts mehr berührt. Danach sollte die Anodenspannung an den beiden 8µF-Elkos vor und hinter der Erregerspule des Lautsprechers geprüft werden, auch kann man mal die Erregerspule bei gezogenem Netzstecker mit dem Ohmmeter durchmessen. Letztendlich könnte auch die Gleichrichterröhre (AZ1) gestorben sein. Das Ganze ist doch eigentlich eine ganz simple Sache die man mit ein paar Messungen schnell finden sollte.

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Grüße aus Ingelheim am Rhein,
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Ein Forenmitglied dass kein Problem damit hat seinen Vornamen und Wohnort zu nennen. :)


Zuletzt geändert von mnby101 am Sa Jan 26, 2019 10:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 10:22 
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Hallo,
messe doch mal die Spannung an den Lautsprecherbuchsen gegen das Chassis, da sollten etwas mehr als 200V anliegen.

Alfred


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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 10:40 
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AlfredG hat geschrieben:
Hallo,
messe doch mal die Spannung an den Lautsprecherbuchsen gegen das Chassis, da sollten etwas mehr als 200V anliegen.

Alfred




Da sind nur 12V drauf


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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 10:47 
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NORBERT, beim mag. Auge handelt es sich um eine EFM d.h. mit Triode für NF-vorverstärkung

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 10:51 
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Schneider, hast du gegen Masse oder nur zwischen den beiden Lautsprecherbuchsen gemessen ?

Messe dann bitte noch einmal gegen Masse, d.h. gegen eine metall. saubere Stelle des (Alu) Rahmens dort
wo alle großen Filter etc. aufgeschraubt sind.

Prüfe dann bei negativem Messergebnis, auch NORBERTS Vorschlag, die AZ1 gegen ein wissend intaktes zu ersetzen, natürlich bei gezogenem Netzstecker und mit einer Hand in der Tasche sowie einer Gummimatte unter den Füßen, um einen evtl. elektr. Schlag vorzubeugen

Ps: hier gibt's u.a. eine "gute" AZ1 = https://www.ebay.de/itm/AZ1-Valvo-Rohre ... Sw4vpb7xXg

Aber auch unsere zahlreichen Mitglieder würden dir auf Suchanfrage bestimmt eine brauchbare AZ1 bieten

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Zuletzt geändert von eabc am Sa Jan 26, 2019 11:06, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 11:00 
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Na alles klar, bei nur 12 Volt Anodenspannung kann das Radio nicht mehr spielen, Erregerspule durchmessen und eventuell mal die AZ1 tauschen sollten die nächsten Schritte sein.

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 11:20 
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Muss mich nochmal korregieren :mrgreen: . Die spannung an der Lautsprecherbuchse ist doch über 200V. Habe auch inzwischen noch eine gute AL4 und eine neue AZ1 eingesetzt. Es ändert sich nichts.


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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 11:27 
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Dann hilft nur systematisches messen in der Anodenspannungszuführung und im NF-Verstärker, ich weiß aber nicht ob Deine Kenntnisse dafür ausreichend sind. Falls nicht solltest Du versuchen Hilfe von einem erfahrenen Forenmitglied das in Deiner Nähe wohnt zu erhalten, dabei kannst Du sicher auch noch was lernen. Dafür wäre es sinnvoll Deinen ungefähren Wohnort im Profil einzutragen. Ohne ein Mindestmaß an Kenntnissen in Elektrotechnik und Elektronik geht es nun mal nicht, viele Erklärungen werden sonst nicht verstanden und machen daher keinen Sinn. Aus diesem Grund klinke ich mich an dieser Stelle hier aus. Ich wünsche noch ein schönes Wochenende.

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Zuletzt geändert von mnby101 am Sa Jan 26, 2019 11:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 11:35 
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Mit einfachen Mitteln und unter Beachtung der eignen Sicherheit eventuell folgende Tips zur Einkreisung des Fehlers.

Gerät auf TA schalten.
Sogenannte Brummprobe am TA Eingang bei aufgedrehter Lautstärke machen.
Wenn nichts zu hören ist dies hinter dem Lautstärkeregler am 20nF Kondensator (Gitter der EFM11) machen.
Auch hier nichts zu hören dies wiederholen am Gitter der AL4.
Dann kann man weitersehen.
Aber dran denken, dies nur machen wenn Du Dir einigermaßen sicher bist zu wissen was Du tust.

paulchen


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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 12:08 
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Ja ich werde das besser bei einem richtigem Fachmann machen lassen. Ich wollte mir hier eben mal ein paar Meinungen anhören. Vielen Dank an alle für die schnellen Antworten und die Freundliche Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen aus Dresden :D


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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 12:29 
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Hallo Dresdener,
( eine meiner Lieblings Städte), dann wird, wie ich es bereits schrieb, der unterbrochene 0,1M Widerstand an der Anode der EFM11 der Verursacher des Problems sein
Messbar wäre e3s, wenn du am Pin 1 (der linke der dreier gruppe) der EFM11 gegen masse messen würdest, für ein spielendes Radio müssen dort ca.
100V Gleichspannungs (DC) anliegen

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Zuletzt geändert von eabc am Sa Jan 26, 2019 14:06, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 12:42 
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Hallo,
die Frage ist, wo war der Kurzschluss. Masse gibt's an der Röhre nicht so richtig außer am Halter der Fassung. Wenn er nun G1 und Anode verbunden hat (die liegen nebeneinander) ist die EFM hinüber. Das wäre ärgerlich und teuer.

Alfred


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BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 21:02 
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eabc hat geschrieben:
NORBERT, beim mag. Auge handelt es sich um eine EFM d.h. mit Triode für NF-vorverstärkung


Moin,
viel schlimmer, es ist sogar eine Pentode ;-)
Und dann noch eine Regelpentode, d.h. die Verstaerkung der NF haengt auch am Schwundausgleich.

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Peter


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