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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Telefunken Allegro 2464 Frage nach Schwachstellen

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BeitragVerfasst: Mo Jan 28, 2019 14:46 
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Registriert: Mi Mai 09, 2018 14:13
Beiträge: 58
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Leute!

Endlich habe ich den Allegro 2464 bekommen und ihr könnt euch meine Überraschung vorstellen, als ich schon an der Rückwand bemerkt habe, dass ich wieder Glück hatte, denn es gibt im Inneren den Stereodekoder mit den zwei Röhren, eine ist mir gleich entgegengefallen, und zwar die ECC 808, wenn ich mich nicht täusche. Der Dekoder ist an der Rückwand befestigt und die Pins der ECC waren so verbogen, dass ich am Überleben der Röhre zweifele. Das Innenleben des Funki hält sich bedeckt, doch den Staub kann man ja entfernen. Weniger schön sind an der Oberseite tiefe Kratzer, so tiefe, dass man sie nicht mehr wegschleifen kann, ich muss sie wohl überschleifen und dann füllen.
Ob sich Ero 100 in dem Radio befinden, muss ich noch abklären. Worauf sollte ich noch achten, vielleicht gibt es den einen oder anderen Telefunken-Benutzer, der mir Tipps geben kann? Die nächste Zeit vergeht ohnehin mit Putzen.

Bezahlt habe ich 40 Euro incl. Dem FmStereo-Teil, allerdings fehlt die güldene Zierleiste, die außen herumläuft, aber das hat keine Priorität, bis zu meinem Geburtstag am 17. Februar sollte der Allegro schon fertig werden.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael

Ergänzung: Auf dem Netzteil quellen mir schon zwei marode Ero100 entgegen, Vorsicht ist also geboten!


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BeitragVerfasst: Mo Jan 28, 2019 17:38 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 21:17
Beiträge: 1055
Thomas R. hat geschrieben:
Pins der ECC waren so verbogen, dass ich am Überleben der Röhre zweifele.


Moin,
wie sehr verbogen?
"Westroehren" haben in der Regel weiche Stifte aus Kupfer-vernickelt oder Massivnickel. Die koennen meist "gut verbogen" sein, ohne dass die Roehre leidet.
Wichtig ist nur, dass nach dem Richten der Stifte keine Risse im Pressteller vorhanden sind, also vorsichtig zurueckbiegen.

Harte Stifte (Wolfram?) sind bei Novalroehren selten, haeufig bei russischen Roehren (und die haben auch etwas duennere Stifte). Bei fruehen Rimlockroehren kann man sie auch haeufiger finden. Hier reisst bei einem Versuch, die Stifte zu biegen, natuerlich schnell der Pressteller.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Mo Jan 28, 2019 20:01 
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Registriert: Mi Mai 28, 2008 20:52
Beiträge: 702
Wohnort: Thüringen
Kenntnisstand: Spezialkentnnisse im Bereich Röhrenradios (Beruf)
Hallo Raphael

Solange die ECC keine Luft gezogen hat und du vorsichtig die Stifte etwas nachjustierst , sollte alles in Ordnung sein.

MfG. Didi


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BeitragVerfasst: Di Jan 29, 2019 8:22 
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Registriert: Mi Mai 09, 2018 14:13
Beiträge: 58
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Peter und Didi!

Danke für eure aufmunternden Beiträge! Interessant finde ich die Befestigung des Dekoders an der Rückwand. Mein erster Radio, der deutliche Rostspuren im Inneren zeigt. Wie auch immer, ich darf nicht zu ungeduldig sein. Schaltplan ist vorhanden, ich freue mich auf die Restaurierung, es ist ein so schönes Hobby!
Die beiden großen ovalen Frontlautsprecher lassen Gutes im Bass erahnen, schade nur, dass die Hochtöner aus Platzgründen nicht nach vorne strahlen können.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael

Bitte um Hilfe: Ich will die Netzspannung auf 240V umstellen, scheitere aber am Schalter. Der soll gedreht werden, das ist klar, nur wie?! Ich will auf keinen Fall etwas am Schalter zerstören.


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BeitragVerfasst: Fr Feb 01, 2019 11:19 
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Beiträge: 58
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Leute!

Liebe Moderatoren, verzeiht mir, wenn ich hier an meinen Beitrag einen neuen anfüge, aber ich muss es tun, sonst wird das an hinterer Stelle kaum gelesen. Ich schreite voran mit dem Telefunken Allegro 2464, eben habe ich die letzten beiden Ero 100 herausgeholt und das war gut so.
Nun habe ich ein Problem mit dem Höhenregler:
Während der Bassregler tut, was er soll, nämlich in einem weiten Stellbereich regeln, ist der Höhenregler in seiner Beweglichkeit eingeschränkt auf wenige mm Stellbereich. Nach Tuner 600-Behandlung ist der Regler sehr leichtgängig, aber am Problem hat sich dadurch nichts gelöst.
Habt ihr eine Idee, was da den Lauf hemmen könnte und wie ich das in den Griff bekomme.
Ich freue mich auf eure Hilfe und danke im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


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BeitragVerfasst: Fr Feb 01, 2019 13:40 
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Registriert: Di Nov 22, 2011 16:49
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Moin moin Raphael,
da musst du wohl ins innere des Potis schauen und wenn es ein Blech verkapptes Poti ist, dann ist es demontierbar und falls genietet, dann sind die Nieten vorsichtig aufzubohren, hinterher entweder mit passenden Schräubchen, Hohlnieten oder mittels Schaltdraht verödeln.

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Fr Feb 01, 2019 14:44 
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Registriert: Mi Mai 09, 2018 14:13
Beiträge: 58
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Harry!

Irgendsoetwas hatte ich befürchtet! Da muss wohl ein Teil im Inneren abgebrochen sein, welches jetzt die Bewegung verhindert.
Es läuft auf weitere Zerlegung hinaus...

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


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BeitragVerfasst: Fr Feb 01, 2019 15:40 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Moin Raphael,

Ich habe bei solchen Problemen oft feststellen müssen das entweder der Graphitstift abgebrochen ist und das ganze Blockiert oder manchmal ist es auch ein Pertinaxteil das den Anschlag des Potis begrenzt.

Oft ist auch das zerbröselt durch Gewalt am Regler.

Letzteres kann man kleben und das hält ganz gut. Falls der Graphitstift ab ist wird es schwieriger werden.

Du kannst das aber schon grob Messen: Dazu die Leitungen abnehmen und erstmal messen ob die Kohlebahn vorhanden ist. Dazu die äußeren Anschlüsse auf Widerstand prüfen, das sollte dann z b. 100kohm sein das auch auf dem Poti steht.

Jetzt kannst du den mittleren Abschluss nehmen und jeweils zur Seite messen. Damit hast du zumindest die Aussage ob der Schleifer noch Kontakt hat.

Ist das denn bei beiden Kanälen gleich oder verhält sich einer von Ton anders?

_________________
--->lg Basti

--->Freund der glühenden Glasrollen<---
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BeitragVerfasst: Sa Feb 02, 2019 8:38 
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Hallo Basti!

Danke für deine Aufklärung! Ich bin schwer krank und hätte mir gewünscht, dass ich ohne invasive Maßnahmen auskomme. Bislang war es möglich, alle Arbeiten von hinten oder unten durchzuführen. Ich muss es wohl machen, denn reduzierte Höhen sind keine Alternative.
Meine Frau besorgt heute beim örtlichen Radio-Bastlergeschäft die letzten vier Ero100- Ersatz, damit das wenigstens abgeschlossen ist. An die zehn Stück wären schon verbaut, tickende Zeitbombe.
Ich wünsche dir ein erholsames Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


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BeitragVerfasst: Di Mär 19, 2019 9:21 
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Hallo Leute!

Strom geht! Sowas habe ich noch nicht erlebt: Der Spannungsumsteller spuckte bei 240 V nichts aus, ich musste auf 220 V zurückstellen um mit dem Netz verbunden zu werden.
Nun habe ich mehrere Probleme: Erstens spielt der Allegro nur auf dem rechten Kanal und zweitens unendlich leise und das auf UKW wie über CD.
Ich habe alle Ero 100 getauscht, sowie den Ratioelko plus einige andere Bauteile.
Bitte helft mir weiter, ich weiß nicht, ob die Einkanaligkeit und die mangelnde Lautstärke zusammenhängen, ich glaube, das sind zwei paar Schuhe, aber was weiß ein Fremder!
Messen bei eingeschaltetem Gerät ist mir nur schwer möglich, da ich zitterig und tatterig bin und Schlimmeres verhindern will. Aber ich bin sehr lernbegierig und studiere die Reparatur- und Restaurationsbereiche dieses Forums und der Nachbarn fleißig durch, da ich dazulernen will und mir dieses Hobby große Freude bereitet. Eben habe ich eine kleine Eumigette renoviert und restauriert, mit Schellack habe ich langjährige Erfahrungen und alles, was mit Gehäuseschâden zu tun hat, bereitet mir keine Schwierigkeiten.
Zurück zum Allegro, eine blau leuchtende Ecl 86 habe ich getauscht. Kann die vielleicht Schäden angerichtet haben?

Mit freundlichen Grüßen
Raphsel


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BeitragVerfasst: Di Mär 19, 2019 19:59 
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Hallo Raphael.

Wenn du zitterig bist, besorge dir Hirschmann Kleps-Prüfklemmen. Die klemmt man an den zu messenden Kontakt dran. Einen schwarzen und einen roten. Wirst du nie mehr missen wollen. Kosten etwa 7 Euro das Stück, gibt es überall (Conrad, reichelt etc).


Die Fehlfunktionen müssen eben nun gesucht werden. Radioreparatur ist nicht nur Kondensatoren pauschal wechseln.
Miss als erste Maßnahme alle Spannunen (jeweils alle Pins außer 2, 4 und 5) an den beiden ECL 86. Am besten mit den erwähnten Kleps.

Und erstatte Bericht.

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Di Mär 19, 2019 20:00 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 19:33
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Nachtrag:
Die 24oVolt-Stellung ist laut Schaltbild sehr wohl beschaltet, müsste also eigentlich funktionieren. Aber vielleich haben sie den Anschluss in der Serie weggespart. Weiß man nicht, muss man sich ansehen.

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Mi Mär 20, 2019 7:53 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Stefan! Hallo Stefan!

Danke für den Tipp mit den Klemmen! Übrigens habe ich noch zu wenige Kondensatoren getauscht, mit einer Lupe und krummem Rücken ist mir C311 aufgefallen, weil rissig und nach vorne verformt, 50mF und geringe Spannungsfestigkeit, den ersetze ich heute, ich denke, der Standardwert von 47mF wird reichen oder soll ich parallel noch einen 2,2 oder 3,3 hinzufügen?
Der Allegro muss nun 230V verkraften, doch sonderlich heiß werden weder Trafo noch Gleichrichter.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


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BeitragVerfasst: Mi Mär 20, 2019 8:00 
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Wohnort: Müritzkreis
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Moin moin Raphael,
Folien und Elektrolyt Kondensatoren haben immer einen Toleranzbereich, der idR bei 20% liegt, somit liegen die 47nF voll im Toleranzbereich des früheren 50nF

_________________
M.f.G.
harry

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BeitragVerfasst: Fr Mär 22, 2019 15:53 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Leute!

Nach Erhalt der Prüfklemmen liefere ich erste Messungen der zwei Ecl 86 und zwar an der linken, der völlig toten Seite, Pin3: 263 V, Pin 6: 297 V, Pin 7: 17V und Pin 9: 106 V, dann auf der leise dudelnden Seite: Pin 3: 259V, Pin6:273V Pin 7: 91V.

Ich hoffe, euch Fachleuten sagen die Werte etwas!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


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