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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Schaub Lorenz Rialto 350 Ty 17110

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 Betreff des Beitrags: Schaub Lorenz Rialto 350 Ty 17110
BeitragVerfasst: Sa Feb 23, 2019 21:58 
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Hallo Forum,
mein Name ist Stefan Hillen aus Rüber, ein kleines Dorf zwischen Mayen und Koblenz.
Ich bin erst seit Kurzem im Forum angemeldet, beobachte aber die Beiträge schon etwas länger.
Ich bin beeindruckt von der fachlichen Qualität der Ratschläge und Freundlichkeit der Forumsmitglieder.
Ich konnte schon viele der Tipps für mich verwenden.
Heute möchte ich mich zum ersten Mal im Forum melden.
Ich bin zurzeit dabei ein Schaub Lorenz Rialto 350 zu reparieren, dazu habe ich noch einige Fragen, die wie ich hoffe im Forum beantwortet werden können.
Das Radio soll am normalen Stromnetz betrieben werden, leider ist die Netzspannung nur bis 220V einstellbar.
Ich denke die 15V Überspg. kann der Trafo verkraften, oder?
Als erstes musste ich den defekten GL1 (B250C75) gegen einen Brückenglr. (D15XB60 aus der Bastelkiste) und einem Widerstand 400Ohm/10W tauschen.
Danach kamen alle Papierkondensatoren und einige Widerstände an die Reihe.
Leider ist einer der beiden Breitbandlautsprecher nicht mehr zu reparieren.
Vielleicht hat noch jemand einen Lsp. zum Verkaufen. (Typ LP1521/19/70 AF 2La201 oder ähnlich)
Das Gummireibrad zum Antrieb der Sendereinstellung war verhärtet und brüchig.
Ich konnte es durch eine Kabeldurchführung, die zufällig fast die gleichen Maße hatte, ersetzen.
Das funktioniert leidlich.
Das Skalenseil für AM ist gerissen, ich suche noch nach einem Plan um es zu ersetzen.
Vielleicht lasse ich es aber so wie es ist, da ich eh nur SWR1 auf UKW höre.
Das Radio funktioniert eigentlich ganz gut, nur bei großer Lautstärke scheppert der Lautsprecher.
Das ist aber normal, denke ich, oder?
Es gibt am Radio die Taste die Taste „Piano“.
Wenn ich die drücke wird der Ton leise, ist das so gewollt?
Wie man aus der Liste mit den Messwerten sieht, weichen die Anodenspg. der EABC80/Pin9 und EC92/Pin1 doch erheblich vom Plan ab. Die Ströme liegen aber im grünen Bereich.
Woran kann das liegen, ich haben alle Widerstände in dem Bereich geprüft?
Sind die Werte noch akzeptabel?
Im Forum lese ich immer wieder, das die Kapazität defekter Kondensatoren sinkt.
Ich messe aber durchweg erhöhte Kapazitäten. Die Messwerte der neuen Kondensatoren stimmen aber mit dem Aufdruck überein.
Mein Messgerät ist vom Typ MY6013A von der Firma Mastech.

So, jetzt habe ich euch genug zugelabert.
Über Kommentare, Anregungen und Antworten würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße aus dem schönen Maifeld und einen schönen Sonntag :hello:
Stefan


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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 5:58 
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Moin moin Stefan,
willkommen im Forum der Radio Virus erkrankten, dieser Virus ist nur durch gute Pflege und Zuwendung beherrschbar, ansonsten mutiert dieser zu einer Ansammlung von Virusträgern, die sämtliche Räume bis unter die decke befüllen und sich breitmachen. :mrgreen:
Bedenke bitte bei deinem vorhaben, den Gleichrichter zu wechseln, an seine Mindestanforderungen und diese sind mind. 250V AC Spannungsbelastbarkeit und mind. 75mA Strombelastbarkeit.
Bleibt auch zu hoffen, das du sämtliche "Malzbonbons", d.h. Papierwickel Kondensatoren und die Klein Elkos, auch den zur EABC80/EC92 Anodenspannungssiebung, bereits ersetzt hast, hier geht auch ein 4,7µF/mind. 350V DC-Belastung.
Da für eine Zielgerichtet Fehlersuche immer die Angabe der Röhrenbetriebsspannungen notwendig ist, bitte ich diese nachzureichen.

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harry

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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 9:12 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 19:33
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Hallo Namensbruder.
Aus deinen Messwerten geht hervor:
- deine 400 Ohm im Netzteil sind etwas zu viel (Spannung zu gering)
- deine EL 95 ist ein wenig mau (Strom etwas gering) - macht aber nix, spielt ja.

Allerdings: für Messwerte im Röhrenradio gilt immer 10 Prozent Toleranz okay!

Generell gilt: Anodenspannung abhängig vom Strom durch die Röhre, dieser ist abhängig von der Spannung am gitter 1 gegen katode (je negativer desto weniger Strom und desto höher dadurch die Anodenspannung) - und auch vom Zustand der Röhre (Röhre verbraucht = weniger Strom).
Deine EABC 80: Anodenspg zu gering= Strom durch Röhre zu hoch = Spannung g1 gegen k zu klein - ist der Kond. vor dem gitter 1 der EABC in Ordnung? Ist der Widerstand von gitter 1 nach Masse in Ordnung?

Ferner: Piano heißt in der Musik leise, als Gegenteil zu forte = laut. Deine Taste funktioniert also. Ihr Sinn auf Anfrage.

Kapazitätsmessung: Die alten defekten Kondensatoren haben Fehlströme durch schlechte Isolation. Das ist ihr Problem, daher sind sie defekt. Diese Fehlströme fehlinterpretiert dein Kap-Messgerät als Blindstrom durch eine entsprechend hohe Kapazität. Diese zeigt es dann an. Mit Fehlströmen durch schlechte Isolation "rechnet" ein heutiges Messgerät einfach nicht, weil es dieses Übel bei heutigen Kondensatoren nicht mehr gibt. Der Konstrukteur kann ja nicht ahnen dass du 60 Jahre alte Papierkondensatoren misst. Daher das falsche Ergebnis.

Einen Seilzug ersetzen ist kein Problem (nur Fummelei) wenn man eine Zeichnung dazu hat. Ich habe keine Unterlagen zu dem Gerät. Jemand anderes vielleicht?

VG Stefan


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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 11:33 
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Stefan Hillen hat geschrieben:
...Im Forum lese ich immer wieder, das die Kapazität defekter Kondensatoren sinkt.
Ich messe aber durchweg erhöhte Kapazitäten. Die Messwerte der neuen Kondensatoren stimmen aber mit dem Aufdruck überein.
Mein Messgerät ist vom Typ MY6013A von der Firma Mastech.

Hallo Stefan,

dein Messgerät kenne ich nicht, aber manche messen nicht nur den kapazitiven Anteil, sondern auch den ohmschen Anteil der Impedanz. Sie legen zum Beispiel eine konstante Spannung an und messen den Strom, unabhängig vom Phasenwinkel.

Wenn beispielsweise ein Papierkondensator durch aufgenommene Feuchtigkeit etwas Gleichstrom leitet, zeigen solche Messgeräte zu hohe Werte an. Je kleiner kleiner die Kapazität und je niedriger die Messfrequenz liegt, desto größer ist der Messfehler.

Ein zu hoch angezeigter Wert ist dann fast immer ein deutlicher Hinweis auf Leckstrom und Notwendigkeit des Austauschs.

Bernhard


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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 16:46 
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Kondensatoren können verschiedene Fehler haben. Manche führen zum Absinken der Kapazität. Bei den Papierkondensatoren erhöht sich durch die schlechter werdende Isolation scheinbar die Kapazität, das ist aber, wie oben schon erwähnt wurde, hauptsächlich auf das Messverfahren des verwendeten Messgerätes zurückzuführen. Da aber die Papierkondensatoren in diesem Radio schon erneuert sind, ist das Thema erledigt.

Hier
https://www.radiomuseum.org/r/schaub_rialto_350_2.html
gibt es einen Seillaufplan: auf der zweiten Seite der Serviceunterlage, wo die Vorder- und Rückseite des Radios abgebildet sind. Den kann man sich per Mail zuschicken lassen: auf die gewünschte Seite der kleinen Darstellung und dann auf den vergrößerten Ausschnitt klicken. In dem Fester, das sich öffnet, Namen und Mailadresse eintragen, dann das Kästchen "Ich bin kein Roboter" anklicken. Eventuell erscheint noch ein kleines Bilderrätsel, danach kann man die Schaltfläche "Unterlage anfordern" anklicken. Wenn der Server nicht gerade gestört ist (was in der letzten Zeit leider öfter vorkam), wird die Seite per Mail zugeschickt.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 17:50 
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Hallo Harry, Stefan und Bernhard,

erst mal vielen Dank für eure schnelle Antworten.

Harry,
auf dem Bild Bauteile sind alle gelb markierten Bauteil getauscht, die Blauen habe ich nachgemessen und denke die sind noch gut. Den Elko zur Anodenspannungssiebung an der EC92 und EABC80 habe ich gegen 4,7µF/450V getauscht. Leider ohne Erfolg, die Spg. an den beiden Röhren passen immer noch nicht. Auch der Widerstand an Pin 8 der EABC80 habe ich ohne Erfolg ersetzt. Den abgeschirmten Kondi von Pin 8 hatte ich vorher schon getauscht. Den Neue habe ich wie im Forum schon öfters beschrieben mit Silberdraht umwickelt und mit Schrumpfschlauch isoliert.
Eine Liste mit Messwerten habe ich angefügt.
Es gibt noch ein Bild vom neuen Gleichrichter. Der Typ D15XB60 ist für 600V/15A gemacht. das sollte für das Radio ausreichen. Die Klebeschelle und den Kabelbinder mit dem der Widerstand befestigt ist, werde ich noch gegen eine handfester Halterung tauschen.

Stefan,
die Spannungen am GL1 und den Pins 5 und 6 der beiden EL95 liegen dicht an den Werten des Plans.
Nur die Anodenspannungen der EC92 und EABC80 laufen etwas aus dem Ruder.
Wie oben beschrieben habe ich den R und C an Pin 8 der EABC80 getauscht. Ich messe eine Spg. von -0,54V am Gitter.
Leider habe ich nicht genug Ahnung von Röhrenschaltungen, ich kann den Wert nicht beurteilen.
Beim RM habe ich vielleicht einen Seilplan des Radios gefunden. Ich werde ihn mal runterladen und die Fummelei probieren.
Wenn es funzt werde ich wohl noch einen Rat zum Einstellen der Skala benötigen.


Bernhard,
ich habe noch noch so ein 10 Euro Teil vom Chinamann aus der Bucht.
Auch das Gerät zeigt bei defekten Cs mehr Kapazität an als angegeben. Aber eigentlich spielt es keine große Rolle, ob das Messgerät zuviel oder zu wenig anzeigt. Wenn die Abweichung vom Sollwert zu groß ist, ist das Teil hinüber.

Es ist schön, wenn man als Röhrenradiolaie hier im Forum schnelle und professionelle Hilfe erhält.

Nochmals vielen Dank und einen schönen Sonntag

Stefan


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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 18:01 
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Hallo Lutz,

sorry, deine Antwort kam, als ich meine Antwort gerade am schreiben war.
Den Link zum RM hatte ich schon entdeckt aber noch nicht runtergeladen.

Trotzdem vielen Dank und einen schönen Sonntag

Stefan

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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 18:23 
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Hallo Stefan,
die Anodenspannung höhe an der EABC und EC z.B. basieren auf die Anodenspannung von 215 (220)V, wie in der Vorlage angegeben, da deine gemessenen Spannungshöhen für diese Schaltung aber arbeitswirksam sind, muss an dieser Stelle nichts geändert werden.

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harry

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Zuletzt geändert von eabc am Mo Feb 25, 2019 5:42, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 20:01 
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Hallo Stefan,

ein falscher Messwert an EABC80 bzw. EC92 kann auch durch abweichende Innenwiderstände der verwendeten Messgeräte verursacht sein.

Leider lässt sich auf dem in Deinem Beitrag eingestellten Plan nicht lesen, mit was für einem Messgerät die Planwerte ermittelt wurden und auf welchen Messbereich dieses eingestellt war.


Grüße

Martin


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BeitragVerfasst: So Feb 24, 2019 21:49 
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Die Spannungen im Schaltplan wurden mit einem Voltmeter mit 33 k Ohm/V gemessen. Im 300V-Bereich hat dieses also einen Innenwiderstand von 10 M Ohm, ebenso wie die meisten modernen Digitalmultimeter.

Wenn Du mit einem analogen Messgerät mit deutlich niedrigerem Innenwiderstand gemessen hast, könnte das eine Ursache für die zu niedrigen gemessenen Werte sein. Mit was für einem Messgerät hast Du also gemessen?

Lutz


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BeitragVerfasst: Mo Feb 25, 2019 18:02 
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Hallo röhrenradiofreak,

meistens messe ich mit dem Fluke 99B Scopemeter, das bei uns auf der Arbeit ausgemustert wurde.
Daneben messe ich mit MYOUNG MY-66 DMM und UNI-T UT61C.
Ich habe eben nochmal versch. Spannungen mit alle 3 Geräten gemessen. Die Werte lagen dabei 0,5V - 0,7V auseinander.

Aber wo wir gerade von Messgeräten reden, was haltet ihr von dem Uni-Trend TrueRMS-Tischmultimeter UT 803.
Das Messgerät wird bei verschiedenen Anbietern für 119€ angeboten. Hat jemand Erfahrung mit dem Gerät. Es gibt Bewertungen von 5 bis 1 Stern. Da kann man sich die Passende aussuchen. Jede Meinung wird mir die Kaufentscheidung erleichtern.

Ich habe den Seilplan vom RM runtergeladen, leider ist die Auflösung so schlecht das ich den genauen Verlauf nicht erkennen kann. Schade :(

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Lautsprecher Typ LP 1521/19/70 AF 2La201 oder ähnlich.
Mein LS ist 225x155 mm groß, der Lochabstand ist 130x130mm.
Wenn jemand diesen oder einen passenden LS würde ich den gerne abkaufen.

Viele Grüße aus dem schönen Maifeld

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BeitragVerfasst: Mo Feb 25, 2019 19:06 
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Hallo Stefan,

da die Anodenspannungen sowohl an der EABC80 als auch an der EC92 zu niedrig sind, vermute ich den Fehler in dem gemeinsamen Siebglied R70 (33k), C100 (2µF). Entweder ist der Widerstand hochohmig geworden oder der C hat einen Leckstrom.

Es könnte aber auch daran liegen, dass die EC92, laut deiner Strommessungen, zu viel Anodenstrom konsumiert. In diesem Fall ist die Umgebung der EC92 abzuleuchten: die EC92 selbst, der Katodenwiderstand usw.
Sind die beiden 10nF Koppelkondensatoren C105, C113 einwandfrei?

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mi Feb 27, 2019 19:24 
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Hallo Peter,
die Kathodenwiderstände und Kondensatoren habe ich geprüft, sie sind in Ordnung.
Leider habe ich heute keine Zeit mehr um die anderen Bauteile zu prüfen.
Aber etwas seltsames ist mir doch aufgefallen.
Ich habe die EC92 aus der Fassung gezogen, das Radio hat einfach wietergespielt. Es gab kein Unterschied, ob mit oder ohne Röhre. Ist das normal ? :shock: :?:

Viele Grüße
Stefan

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BeitragVerfasst: Mi Feb 27, 2019 19:35 
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Jo, das ist normal, denn diese Röhre dient nur als Phasenumkehrer in der Gegen Takt Endstufe, d.h. das diese Stufe ohne EC92 als einfache,- und mit Röhre als Gegentakt Endstufe arbeitet.
Bemerken kann man das nur im erhöhtem Klirrgrad und weniger Endpower.

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M.f.G.
harry

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BeitragVerfasst: Do Feb 28, 2019 18:33 
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Hallo harry,

super, wieder was gelernt :lol:

In den nächsten Tagen werde ich mich nicht um das Radio kümmern können
wegen Fassenacht. :fete: :bier2:

Aber dann geht's weiter

Euch allen vielen Dank bis dahin

Viele Grüße aus dem närrischen Rüber
Stefan


Hallo zusammen,

so, Fastnacht ist aus dem Kopf, jetzt kann es mit dem Radio weitergehen. :super:

Heute kam auch das Paket mit den Lautsprechern (Danke an Frank, EQ80).
Die Lsp. passen perfekt auf die Befestigungsschrauben. Leider habe ich heute nur Zeit für den fehlenden Lsp. zu ersetzen und kurz zu testen. Er funktioniert einwandfrei.

Morgen werde ich die EL95 noch tauschen und die Anodenspannungen messen.
Kann es sein, das die EC92 das Problem verursacht ?
Davon habe ich keine, ich müsste mir erst mal eine besorgen.

Das war's für heute, morgen gibt es ein update :hello:

Viele Grüße

Stefan

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