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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Nordmende Tannhäuser E330 böse Heizungsfalle

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BeitragVerfasst: Sa Mär 09, 2019 16:02 
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Hallo Allesammt,

nachdem ich das Chassis mit dem Pinsel entstaubt hatte und die wichtigsten Elkos und Kondensatoren gewechselt hatte stand der erste Probelauf an.
Zu meiner grenzenlosen Überraschung kam aus den LS nicht ein Ton, nichtmal ein Rauschen. nach einigem suchen stellte sich heraus das die beiden ECC83 dunkel und kalt waren,
die Messung ergab dann das nur an den beiden Röhren keine Heizspannung anlag :shock:
Nach weiterer Sucherei habe ich dann herausgefunden das diese beiden Röhren über eine eigene extra Heizwicklung versorgt werden und über eine Lötleiste dann mit haarfeinen
Drähtchen mit den extra Kabeln der Heizung verbunden werden.Eins der Drähtchen war wol dem Pinsel zum Opfer gefallen.
Erst hab ich überlegt eine dickere Drahtbrücke einzulöten aber habe mich dann enschieden das Drähtchen zu flicken weil es vielleicht als Schmelzsicherung dienen könnte ?

Mich würde brennend interessieren warum die beiden ECC83 eine extra Heizwicklung haben und ob die dünnen Drähtchen wirklich als Sicherung dienen könnten ?
Hängt das evtl. damit zusammen Brummen fernzuhalten ? Wäre dankbar für eine Erklärung.

Danke schonmal für Antworten


LG Klaus aus OB :hello:


Zuletzt geändert von KlausOB am Sa Mär 09, 2019 16:26, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa Mär 09, 2019 16:24 
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Moin moin Klaus,
die Drähte sind idT Sicherungen als offene 0,15mm² CU Drähte und die Extra Heizwicklung macht sich bei den ECC83 notwendig um keine Koppeleffekte bzw. Brummen in der hochohmige NF-Vorstufe zu bringen.

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harry

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Zuletzt geändert von eabc am Sa Mär 09, 2019 17:07, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa Mär 09, 2019 16:32 
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Danke harry

LG Klaus aus OB :hello:


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BeitragVerfasst: Sa Mär 09, 2019 18:52 
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Hallo Alle,

man sollte ja eine Röhrenendstufe nicht ohne Last betreiben, würde es ausreichen wenn ich für Testzwecke Lautsprecher an die ext. Lautsprecherbuchsen anschliesse ? Das Kabel von den eingebauten LS
ist arg kurz und ich müsste für jeden Testlauf das Chassis wieder halb ins Gehäuse schieben.

für Aufklärung wäre ich dankbar, ich möchte mir ja nichts zerschiessen darum frag ich lieber.. :?

Danke im voraus

LG Klaus aus OB


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BeitragVerfasst: Sa Mär 09, 2019 18:57 
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Ganz so gefährlich ist es wieder nicht, wenn der Lautstärkeregler auf 0 steht, besser ist es aber immer ein Lsp dran zu stöpseln, der ähnlich leistungswerte und Impedanz hat. Notfalls geht auch eine KFZ Glühlampe z.B. 12V/5 - 21W als Ersatzlast.

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BeitragVerfasst: Sa Mär 09, 2019 20:02 
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Bei meinem Opus wars einfacher da der nur einen 4poligen Stecker hatte, der Tannhäuser hat einen 12poligen und da wirds dann schwierig einen Lastwiderstand richtig anzuschliessen, auch wegen Stereo und Mono Umschaltung, da werden die LS ja dann wieder anders angesteuert :roll:
Ich habe das Problem das ein Kanal sehr leise spielt und ich wollte mit einem Signalgenerator einen 1Khz Ton einspeisen und mit dem Ossi schauen wo der Fehler liegt, das geht ja nicht
wenn die Lautstärke 0 ist. Deshalb wollte ich die ext. LS anschliessen und bei leiser Lautstärke die Schaltung durchmessen. Da es nicht an den Röhren liegt (die hab ich untereinander schon getauscht) wäre es ja wahrscheinlich einfach den Fehler mit dem Signal zu finden. Notfalls werde ich dann wohl die Kabel verlängern . Irgendwie ist Stereo immer doppelte Arbeit.. :)

Danke

LG Klaus aus OB :hello:


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BeitragVerfasst: Sa Mär 09, 2019 20:24 
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Klaus, schon alleine mit der Spannungsmessung an den Elektroden der Röhren ECC82 und ECC83 sowie an den ELL80 lassen sich sehr viele Fehler finden.

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BeitragVerfasst: Sa Mär 09, 2019 20:39 
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Ich werde morgen mal als erstes die Spannungen an den Röhren nachmessen und nochmal alles was ich bisher dran gemacht habe gegenchecken, vielleicht hab ich mir ja wieder selbst einen Fehler eingebaut, naja so lernt man sein Gerät dann auch in allen Einzelheiten kennen was auch sehr lehrreich ist :wink:

Ich versuche morgen den Fehler einzukreisen und berichte dann über den Stand der Dinge.

Danke erstmal für die freundliche Hilfe, ist schon beruhigend das man fragen kann und die schönen Geräte nicht letztendlich im Müll landen :danke:

Schönen Abend noch :hello:

LG Klaus aus OB


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BeitragVerfasst: So Mär 10, 2019 20:02 
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Hallo Allerseits,

die Spannungen an den Röhren sind ok, das Problem liegt offenbar an der Tastatur. Wenn ich auf TB schalte und ein Signal einspeise bricht auf dem linken Kanal die Amplitude zusammen.
Da ist wohl irgendwo ein Masseschluss o.ä. Ich habe sämtlicke Bauteile überprüft und es ist alles richtig angeschlossen und verlötet. Wenn ich die Tastatur nicht hin bekomme
versuche ich es über die zweite TA Buchse, damit scheint es zu funktionieren. Ein Ausbau der Tastatur scheint sehr aufwendig zu sein, das wäre dann die allerletzte Option :shock:

LG Klaus aus OB


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BeitragVerfasst: So Mär 10, 2019 20:13 
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Ein Masseschluss im TA Schalter wohl weniger, eine Kontaktunterbrechung aber wohl eher.
Gezieltes einsprühen von Oszillin T6 in den TA Schalter und "Klavierspielen" mit dem Schalter hilft da bestimmt

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BeitragVerfasst: So Mär 10, 2019 21:36 
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Nabend harry,

Danke

Oszilin hab ich, ich versuchs morgen abend nochmal damit, viel schlimmer wird wahrscheinlich das entfernen der ca. 50 Pferdebildchen werden die noch auf dem Gehäuse kleben :(


LG Klaus aus OB


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BeitragVerfasst: Mo Mär 11, 2019 20:58 
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Guten Abend,

es war doch nicht die Tastatur, es war ein loser Draht am doppel AÜ, habs bemerkt als ich die 8 Kondensatoren getauscht habe die da draufsitzen. Der war abgebrochen und lag aber mit der Isolierung noch an der Lötstelle, recht gemein :twisted:
Jetzt geht aber zum Glück alles wieder.


LG Klaus aus OB


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