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 Betreff des Beitrags: Reparatur Loewe Opta Rheingold 5055W
BeitragVerfasst: Do Jul 04, 2019 9:41 
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Hallo liebe Freunde des glühenden Fadens!

Heute ist ein edler Schnellzug durch malerische Landschaften fertig geworden, ein Loewe Opta Rheingold 5055W. Sehr schön erhalten!
Technisch war einiges zu tun, jemand hatte versucht aus der EF41 eine Phono-Vorstufe zu bauen, und hat sich dabei total verfranzt. Am Ende ging wahrscheinlich gar nichts mehr.
Nach den Üblichen Arbeiten und dem Wiederherstellen der korrekten Schaltung zu Füßen der EF41 stand noch ein Abgleich an. Immerhin die Kerne ließen sich ohne größere Probleme gangbar machen. Die EM34 war leider mehr als dunkeln und wurde durch eine 6e5c ersetzt, die mit einem Vorwiderstand etwas gedrosselt wurde um die Lebensdauer der Leuchtschicht zu verlängern.
Klanglich hat mich das Teil positiv überrascht. Dank gutem AÜ und guter Gegenkopplung kann sich das Gerät schon hören lassen. Die vier Lautsprecher tragen auch ihren Teil dazu bei.
Die HF ist für mich leider leider etwas enttäuschend, trotz Abgleich und testweiser neuer Röhren. Ich hatte mir von der EC92, EC92, EF85 Kombination irgendwie mehr erwartet. Jetzt ist es aber fertig und erfreut wieder mit schönem Aussehen und Klang.
Gerne Kommentare, Anregungen, Kritik...

Endergebnis:
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Innenansicht:
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Endstufe mit zwei EL84:
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Beste Grüße,
Yannick ;)

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BeitragVerfasst: Do Jul 04, 2019 9:46 
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Und hier noch ein paar Fotos von der Unterseite des Chassis:

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Viele Grüße vom Eisenlosen :mauge:

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BeitragVerfasst: Do Jul 04, 2019 11:53 
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Sehr schönes Radio, sehr schöner Zustand, das macht Freude. Der Rheingold war ein Topmodell, wäre ja noch schöner, wenn der nicht gut klingen würde. Auch im Empfang müsste er Spitze sein, vielleicht ist ja irgendetwas noch im Argen.

Übrigens wurde er wie alle LO-Modelle mit "Rhein.." im Namen, sowie alle Bellas, bei Opta-Spezial in Düsseldorf gerfertigt.

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Do Jul 04, 2019 12:06 
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Hallo Stefan,

ich habe alles gegeben, bestimmt drei Stunden nochmal alles überprüft! Sowohl statisch als auch am Wobbler passt der Abgleich. Röhren liefern auch alle noch den "Sollstrom", zumal der Austausch gegen wissentlich gute keinerlei Veränderung brachte.
Tastensatz ist auch absolut sauber!
Entweder habe ich bei der Wiederherstellung um die EF41 was übersehen, was zwar passieren kann, aber mir bestimmt bei der Abschlussprüfung aufgefallen wäre; Oder irgendeine Spule hat nicht mehr die vorgesehene Güte, oder...
Widerstände habe ich die kritischen ebenfalls gemessen, alle noch im Soll, nur einer musste weichen.
Gerät ist jetzt eh nicht mehr bei mir und ganz "taub" ist es wirklich nicht! :wink:

Grüße vom Eisenlosen

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Beste Grüße,
Yannick ;)

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BeitragVerfasst: Do Jul 04, 2019 19:08 
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Hallo Yannick,

auch ich habe so ein Gerät im Bestand. Der AM-Empfang ist hinsichtlich Trennschärfe und Empfindlichkeit sehr gut, vor allem auch in Verbindung mit der eingebauten Ferritantenne. Auf UKW war ich im direkten Vergleich zu den zeitgenössischen Wettbewerbern in dieser Preisklasse auch etwas enttäuscht, genau so, wie Du das auch schreibst. Wenn ich es richtig im Kopf habe, fungiert die EF85 als erste Zf-Stufe für UKW. Ich hatte das selbst nicht getestet, weil ich die Idee gerade erst hatte: wie wäre es an der Stelle mit einer EF183 ? Ob diese Stufe dann schwingen würde, müßte man austesten, gewöhnlich bringt diese Röhre aber ein fühlbares Plus an Zf-Gewinn, man muß aber das zugehörige Filter schon nachgleichen. Gemacht habe ich das schon mehrmals bei den Nordmende-Geräten, die mit einer EF85 daherkommen, da hatte es immer wieder gut funktioniert.

Gruß
Holger

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UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....


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BeitragVerfasst: Fr Jul 05, 2019 23:01 
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Hallo in die Runde,

das Gerät sollte eigentlich recht empfangsstark sein. Vielleicht war doch noch etwas nicht ganz hundertprozentig.
Vor ein paar Jahren war so ein Modell auch bei mir. Eine echter Dampfhammer.
AM sehr gut, FM ebenfalls. Es ist jedenfalls nicht durch besondere Schwäche aus der Reihe gefallen.
Ich habe es in guter Erinnerung.

Auf youtube ist noch das Video von dem Gerät zu sehen. Ab ca. der zweiten Minute, habe ich auch die Rückseite / innen aufgenommen.
Es steckt nur der Gehäusedipol in der Antennenbuchse. Sehr guter Empfang zahlreicher Sender mit vollem Auge:

(einbinden funktioniert nicht, bei Interesse neues Fenster öffnen)
https://www.youtube.com/watch?v=WVEWq8AJTaM

Dieses Gerät steht inzwischen bei einem befreundeten Sammler.
Auch er hat keine UKW Schwächen bemängelt.
Sicher waren Saba oder Grundig zu dem Zeitpunkt schon besser.
Doch der Loewe war zumindest so gut, das man immmer noch beeindruckt sein sollte und nicht enttäuscht.

Gruss Henry


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