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Dampfradioforum • Thema anzeigen - UKW Vorsatzgerät Filius UKV 841 A von Sachsenwerk Radeberg

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BeitragVerfasst: Fr Aug 09, 2019 22:11 
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Hallo Freunde
An diesem Gerät sitze ich jetzt seit 4 Stunden und komme nicht weiter. Es will einfach nicht funktionieren. Alle Röhren wurden geprüft und sind im besten Bereich. Aber beim Messen der Anodenspannungen der drei EF80 ist folgendes heraus gekommen : Lt. Schaltplan : Rö.2 = 184V, Rö.3 = 182V, aber Rö.4 = 94V. Das erscheint mir zu wenig. Darauf hin habe ich C27, C28 und C30 im Filter zwischen Rö.4 und Rö.5 (EAA91) überprüft. Aber auch diese sind nicht defekt. Alle hauchdünnen Drähte im Filter sind i.O.
Wo soll ich jetzt noch suchen?

mfg, Ralf


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BeitragVerfasst: Fr Aug 09, 2019 23:51 
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Hallo,
wie ist die Spannung an C29? Dieser und W18 wären zu prüfen. Ebenso C26 und W14, W15.
Viele Grüße Michael


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BeitragVerfasst: Sa Aug 10, 2019 9:45 
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Also
An C29 liegen 28V an, an W18= -6,5V, An C26,W14, W15 = 27,5V
Just in diesem Moment hat der Gleichrichter sich verabschiedet.

mfg, Ralf


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BeitragVerfasst: Sa Aug 10, 2019 13:09 
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Hallo,

blnralf hat geschrieben:
Aber beim Messen der Anodenspannungen der drei EF80 ist folgendes heraus gekommen : Lt. Schaltplan : Rö.2 = 184V, Rö.3 = 182V, aber Rö.4 = 94V. Das erscheint mir zu wenig.

die Anodenspannungen passen schon so ungefähr. Rö4 ist der Begrenzer.
Fragen
1. Sind die Schirmgitterspannungen alle da?
2. Was ist mit Rö1? Hat man da Anodenspannung?
3. Schwingt der Oszillator?


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Sa Aug 10, 2019 13:39 
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Momentan habe ich das Problem, dass ich jetzt weiß, warum der Gleichrichter durchgeknallt ist.
Wenn ich am Sekundärausgang des Trafos messe, die Spannung langsam hoch fahre, ab 150V Wechselspannung spielt der Trafo verrückt. DAnn schnellt die Sekundärspannung hoch. Bei 200V sind es weit über 400V, bei 220V schaltet mein Prüfgerät ab.


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BeitragVerfasst: Sa Aug 10, 2019 13:45 
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Ist die Netzspannungseinstellung am Trafo korrekt auf 220V/AC ?

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harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Sa Aug 10, 2019 15:58 
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So, Stromversogung ist repariert.
Gitterspannung der Rö.2 hat nur an Gitter 2 so 75V. Die Rö.3 liegt bei 168V


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BeitragVerfasst: Sa Aug 10, 2019 16:26 
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@.....So, Stromversogung ist repariert.
Schön für dich....wir aber sollen wohl Dumm sterben ? Wäre also wünschenswert, wenn du uns mitteilst, wodran es lag

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M.f.G.
harry

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BeitragVerfasst: Sa Aug 10, 2019 17:07 
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Smile
Der Selengleichrichter war defekt. Habe ihn durch eine Gleichrichterdiode ersetzt und die etwas höhere Spannung durch einen Widerstand wieder auf 250V gebracht.
Hier jetzt meine Messwerte von der EF80 : Anode / Gitter2
Rö. 2 = 184 / 85
Rö. 3 = 187 / 85
Rö. 4 = 95 / 28
Rö. 1 = Anode 1 : 161, Anode 2 : 152 / Gitter 2 : -154


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BeitragVerfasst: So Aug 11, 2019 10:37 
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blnralf hat geschrieben:
Hier jetzt meine Messwerte von der EF80 : Anode / Gitter2
Rö. 2 = 184 / 85
Rö. 3 = 187 / 85
Rö. 4 = 95 / 28
Rö. 1 = Anode 1 : 161, Anode 2 : 152 / Gitter 2 : -154

Sieht doch alles gut aus. Die -154V am Gitter des 2. Systems von Rö1 können nicht sein, außer natürlich, die Stufe schwingt und bringt das Voltmeter durcheinander. Schwingt der Oszillator auf der richtigen Frequenz (Test mit zweitem Empfänger)?

MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: So Aug 11, 2019 12:31 
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Ich habe noch mal nachgemessen. Es bleibt dabei mit dem negativen Wert. Merkwürdig :
Zwischen Gitter2 und Anode1 ist ein Kondensator verbaut von 10nF, der aber nicht eingezeichnet ist. In der Leting von W3 zurück zur Kathode1 ist ebenfalls ein Kondensator 10nF geschaltet, der ebenfalls nicht im Plan verzeichnet ist.
Was bedeutet die Anzapfung zwischen W2 und W3? in meinem Fall sind diese beiden Widerstände nur hintereinander geschaltet.

mfg, Ralf


Zuletzt geändert von blnralf am So Aug 11, 2019 14:25, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So Aug 11, 2019 13:44 
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Hallo Ralf,
wie schon geschrieben, der Wert kann nicht sein. Messe doch mal an dem Punkt W2/W3 ich denke genau dafür ist der da. Am besten auch mal mit einem anderen Radio testen was dicht daneben steht. Was hört man denn am Ausgang, ist da Rauschen?

Alfred


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BeitragVerfasst: So Aug 11, 2019 14:30 
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Hallo Alfred
Zwischen W2 und W3 messe ich einen Wert von -146V. Und nein, ich kann kein Rauschen hören. Es kratzt nur ein wenig im angeschlossennem Radio, wenn ich am Dreko des Vorsatzgerätes drehe.

mfg, Ralf


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BeitragVerfasst: So Aug 11, 2019 22:20 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Ralf,

wenn bei dem zweiten (rechten) System (Oszillator) der ECC81 wirklich 10nF zwischen Gitter und Anode liegen kann der Oszillator nicht schwingen. Bist du dir mit dem 10nF sicher - Lage und Wert? Sind die Widerstände W2, W3 werthaltig?

Wenn W3 über 10nF an Masse geht, hängt das Gitter gleichspannungsmäßig in der Luft - das sollte nicht so sein. Da scheint einiges nicht zu stimmen. Trotzdem ist die hohe negative Spannung am Oszillatorsystem nicht zu erklären.

Du kannst am besten mit einem zweiten, in der Nähe stehenden, UKW-Empfänger testen ob der Oszillator deines Vorsatzgerätes schwingt: Stellst du z.B. dein Vorsatzgerät auf 87,5MHz ein, sollte der zweite Empfänger bei ca. 98,2MHz das Oszillatorsignal empfangen. Dies erkennst du daran, dass das Rauschen an der Stelle verschwindet, wenn du das zweite Gerät richtig auf die Oszillatorfrequenz abgestimmt hast.

… ich sehe gerade, dass Munzel dies bereits angedeutet hat. Ok, meine Version ist vielleicht etwas detaillierter.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mo Aug 12, 2019 11:47 
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Hallo Peter
Mich irritiert nur, dass die Lötpunkte mit rotem Klarlach versehen sind. Das deutet immer auf werksseitig hin. Ich werde die beiden Kondensatoren mal entfernen. Vorher aber teste ich mal deinen Vorschlag mit dem zweiten Empfänger. Bin aber erst wieder am Wochenende in der Werkstatt.

mfg, Ralf


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