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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Wobbeln eines Imperial ST700 - Wo 10,7MHz einspeisen?

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BeitragVerfasst: Di Sep 03, 2019 16:35 
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Wertes Forum,

ich habe eine Quelle Imperial ST700 und möchte dessen Empfangsteil abgleichen. Ich habe mir neulich einen Herzenswunsch erfüllt und einen Grundig AS5F Abgleichsender zugelegt. Dieser soll nun das erste Mal zum Einsatz kommen.

Für das Radio gibt es eine Abgleichanleitung für den statischen Abgleich, nicht aber für den Wobbler. Im Grundsatz ist mir einigermaßen klar wie ich vorzugehen habe, nur bin ich mir unschlüssig, wo ich die ZF des Wobblers einspeisen soll. In der statischen Abgleichanleitung des Herstellers wird das 10,7MHz Signal an g1 der ECH81 eingespeist. Mich irritiert etwas Transistor T3, welcher vor der ECH sitzt. An sich müsste doch noch vor T3 das Wobbelsignal eingespeist werden, da zwischen diesem und der ECH auch ein Bandfilter sitzt. Oder sehe ich das falsch?


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Tuner ZF Imperial ST700.jpg
Tuner ZF Imperial ST700.jpg [ 179.92 KiB | 538-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Di Sep 03, 2019 16:47 
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Moin,
Bei Vollroehrengeraeten bedient man sich der "Aufblaskappe", mittels der die ZF kapazitiv in die ECC85 gekoppelt wird.
Bei diesem Tuner wuerde ich die ZF lose kapazitiv an den Emitter von T2 koppeln. Dann erwischt man auch das Bandfilter nach dem Mischer.
Mit kleinem Pegel unterhalb des Begrenzungseinsatzes abgleichen und dann in der Begrenzung ueberpruefen.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Di Sep 03, 2019 18:32 
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Wären ein C mit 56pF an den Emitter gelötet, davor ca. 75 Ohm an Masse in etwa passend zum Anschluss des Wobblers? Oder eher eine noch geringere Kapazität bzw. ein Drähtstückchen an den Emitter anlöten und die heiße Leitung vom Wobbler mit wenigen Windungen daran aufwickeln?

Gruß
Martin


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BeitragVerfasst: Di Sep 03, 2019 18:49 
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Hi,
ein Abschlusswiderstand am Ende der Leitung macht sicherlich Sinn. Aber 56pf anlöten eher nicht Versuch doch mal, ob es nicht ausreicht das heisse Ende der Leitung neben dem Emktterbein zu platzieren ohne es zu berühren. Du bist ganz vorne in der Verstärkerkette. Das kann schon reichen. Zu große Kapazitäten verstimmen dir die Kreise.

Gruß
Oliver

_________________
Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.


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BeitragVerfasst: Di Sep 03, 2019 19:02 
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olli0371 hat geschrieben:
Hi,
ein Abschlusswiderstand am Ende der Leitung macht sicherlich Sinn. Aber 56pf anlöten eher nicht Versuch doch mal, ob es nicht ausreicht das heisse Ende der Leitung neben dem Emktterbein zu platzieren ohne es zu berühren. Du bist ganz vorne in der Verstärkerkette. Das kann schon reichen. Zu große Kapazitäten verstimmen dir die Kreise.


Moin,
so in etwa meinte ich es. Oft reicht es, HF (die ZF) in die Naehe des Mischtransistors zu bringen.
56p kommen mir reichlich gross vor, sowas hat einen Scheinwiderstand von nur etwa 265 Ohm bei 10,7MHz. Da eher 10p oder tatsaechlich nur mit einem isolierten Drahtstueck in das Mischteil gehen. Die Gefahr der Verstimmung ist gering, denn der erste ZF-Kreis ist durch den Mischtransistor vom Einspeisepunkt der ZF getrennt. Eine gewisse Rueckwirkung wird vorhanden sein, sie duerfte aber winzig ausfallen (ueber die inneren Kapazitaeten des Transistors und die Rueckkopplungskapazitaet C10).

73
Peter


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BeitragVerfasst: Di Sep 03, 2019 19:21 
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Danke für die hilfreichen Antworten.

Ich habe den Tuner geöffnet. Er ist sehr miniaturiesiert. Dort zu Löten ist mir zu riskant. Ich werde versuchen eine isolierte "HF-Sonde" am Emitter von T2 einzuführen.

Edit: Bin ich richtig mit der Annahme, dass Bandfilter L5/L6 durch die beiden rechts, senkrecht auf der Platine stehenden, Spulen mit Kern gebildet wird? Etwas weiter rechts davon beginnt die geschirmte gelbe Leitung der ZF Richtung Hauptplatine.
Ich frage, da ich die Rückseite der Tunerplatine nur durch Abnehmen des Skalenseiles ansehen könnte.


Zuletzt geändert von makersting am Mi Sep 04, 2019 17:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi Sep 04, 2019 7:33 
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Hi Martin,

das ist völlig richtig, das sind die beiden Spulen L5 und L6 im UKW-Tuner, darüber wird die 10,7 Mhz ZF ausgekoppelt.

_________________
Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

Ein Forenmitglied dass kein Problem damit hat seinen Vornamen und Wohnort zu nennen. :)


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BeitragVerfasst: Mi Sep 04, 2019 20:29 
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Eben habe ich das erste Mal gewobbelt. Es ist nicht so einfach wie erhofft: zum einen 10,7MHz mittig zu treffen, zum Anderen eine Bandbreite von 200kHz zwischen den -3dB-Punkten hinzubekommen.

Das obere Bild zeigt den Anfangszustand nach dem statischen Abgleich mit Voltmeter. Zu sehen sind die Frequenzmarken bei 10,6MHz und 10,8MHz. (10,7MHz lagen da noch nicht mittig auf dem Bildschirm).
Man erkennt, dass die Symmetrie fehlt.

Das untere Bild zeigt ein Zwischenresultat. Das schien mir schon ein Fortschritt zu sein, zumindest gab es Symmetrie.

Leider vergaß ich in der Aufregung den Endzustand zu fotografieren. Die Kurve ist nun schön abgerundet. Durch Vergleich mit dem 3dB-Abschwächer konnte ich erkennen, dass die Bandbreite etwa bei 200KHz lag. Die Kurve des Ratiofilters sah dann aus wie in der Literatur. Den Klang des Radioempfangs konnte ich noch nicht wirklich testen, da ich nur mickrige Lautsprecher angeschlossen hatte, er scheint aber merklich besser zu sein. Das Anhören kommt dann demnächst.

Das ganze war ein Erlebnis. Der Abend ist ruck zuck verflogen. So darf das Hobby gerne öfter sein!


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BeitragVerfasst: Mi Sep 04, 2019 20:52 
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Hallo Martin,

wie und an welcher Stelle hast du denn nun das Wobbelsignal eingespeist und an welchem Punkt war das Oszilloskop angeschlossen? Welche Y-Empfindlichkeit hattest du bei deiner letzten Kurve eingestellt. Ich denke dabei war der Ratio-Elko abgelötet?
Irgendwie sieht deine dargestellte Kurve einfach zu gut aus: Bleibt diese Form auch bei Verändern der Generatorspannung bestehen?

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mi Sep 04, 2019 21:41 
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Richtig, ich vergaß diese Angaben.

Eingespeist habe ich, indem ich eine isolierte Minilaborklemme einfach zwischen die Bauteile im Tuner um T2 rein mechanisch fixiert habe. Masse nahm ich nebenan von der ZF-Leitung zur Hauptplatine. Die Ratiospannung lag so bei rund 0,5V.

Gewobbelt habe ich mit Abschwächstellung - 6dB. So konnte ich sicherstellen, dass der Spannungsanstieg bei der -3dB und 0dB linear war - es war keine ZF-Begrenzung wirksam. Die Kurvenform blieb jeweils gleich. 3dB waren ziemlich genau ein Kästchen auf dem Oszi.

Auf den Zahlenwert der Y-Empfindlichkeit des Ozsis habe ich nicht geachtet. Ich glaube es waren 0,5V oder 0,2V mit 10:1 Tastkopf. Das passt nicht ganz zur oben genannten Ratiospannung von 0,5V. Mir ist zwischen durch die HF-Sonde rausgerutscht; vielleicht lags daran.

Der Ratioelko war abgelötet.


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