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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Telefunken Concertino 53: UKW-Sender schwierig einstellbar

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BeitragVerfasst: Di Dez 03, 2019 8:55 
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Hallo in die Runde.

Ich habe eine Frage zu diesem Radio:

https://www.radiomuseum.org/r/telefunke ... #threadTop

Leider geht mein Problem mit diesem Gerät in Richtung Ferndiagnose bzw. Außerhausreparatur. Das Gerät steht bei meiner 84-jährigen Mutter in der Küche und sie liebt dieses Gerät. Vor Ort habe ich zwar Ersatzteile (Röhren, Widerstände, Kondensatoren), Lötkolben + DMM, aber entfernungsbedingt nur begrenzt Zeit zur Fehlersuche und Reparatur.
Also erschwerte Umstände.
Trotzdem würde ich ihr das Gerät gerne 100% funktionstüchtig erhalten.

Vielleicht kann mir jemand einen wertvollen Tipp geben.
Hier zunächst der Schaltplan des Geräts:
https://nvhrbiblio.nl/schema/Telefunken ... ino53W.pdf


Fehlerbild

Der UKW-Empfang ist stark, es fallen etliche Sender gut empfangbar ein, das MA spricht auch an, allerdings lassen sich die UKW-Sender nur schwer scharf abstimmen. Im Grunde genommen läuft der Sender zeitlich stark verzögert dem Drehen des Abstimmknopfes hinterher. Man muss also sehr langsam drehen, einen Moment warten und schauen, ob die Scharfabstimmung dann (zufällig) stimmt. Dann ggf. etwas weiterdrehen, eine Sekunde warten und hat nun den Sender gehörmäßig richtig eingestellt. Das MA reagiert synchron zum Einstellergebnis ebenfalls zeitverzögert.
Seilzüge /Rollen sind leichtgängig. Hier scheint also irgendeine Signallaufzeit zu lang geworden.

Man kann damit leben, aber ich bin mir sicher, dass dies ab Werk nicht der Fall war.


Gerätezustand

Alle Teerkondensatoren und Elkos wurden ersetzt, ebenso der alte Selengleichrichter. Die Röhren wurden geprüft und für gut befunden. Der Austausch der UKW-Röhre (ECC81) brachte in puncto Problembehandlung keine Besserung.

Hatte jemand schon einmal ein ähnliches Problem und was war die Ursache?
Ich besuche meine Mutter entfernungsbedingt nicht an jedem Wochenende und habe vor Ort begrenzte Zeit mir den Apparat vorzunehmen. Insoweit würde ich gerne mit Eurer Hilfe vorab zu einer Fehlereingrenzung gelangen.

Gruß
k.

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BeitragVerfasst: Di Dez 03, 2019 10:16 
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Hallo Klaus,

vorab: dazu habe ich keinerlei Lösungsidee, die Fehlerbeschreibung erinnert mich an kein Fehlerbild, das ich irgendwann mal bei einem Gerät hatte.

Kannst Du Deiner Mutter nicht vorübergehend ein Leihgerät hinstellen und das Telefunken zur näheren Abklärung mit nach Hause nehmen ? Die Fernsehwerkstätten machten das früher auch so, wenn sie vor Ort nicht klar kamen. So muß sie nicht auf die Unterhaltung in gewohnter Qualität verzichten und Du wirst sicher ein denkbares Leihgerät im Bestand haben, wie ich Dich kenne.

Auf die Lösung des Problems wäre ich dann allerdings sehr gespannt, da ich mir überhaupt keinen Reim darauf machen kann.

Viele Grüße
Holger

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BeitragVerfasst: Di Dez 03, 2019 10:28 
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holger66 hat geschrieben:
Kannst Du Deiner Mutter nicht vorübergehend ein Leihgerät hinstellen und das Telefunken zur näheren Abklärung mit nach Hause nehmen ?


Hallo Holger.
Können ja, wollen nein. Das Gerät ist sperrig und wird durch den zweimaligen langen Autotransport nicht besser. Abgesehen davon wäre der Zeitraum deutlich länger, als im Beispiel mit den Fernsehwerkstätten, und alte Leute gewöhnen sich ungern um.

Ich baue in meiner Anfrage darauf, dass unsere Spezialisten hier im Forum das Phänomen kennen (vielleicht nicht speziell bei diesem Radiotyp) und eingrenzen können.


Gruß
k.

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BeitragVerfasst: Di Dez 03, 2019 11:32 
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Moin,

ich bin mir jetzt nicht sicher, aber hat der Concertino nicht einen Tuner mit Variometer-Abstimmung? Vielleicht ist der Kern in der Spule durch Harz fest. Bedingt durch den Federzug des Veriometers könnte sich so ein Fehler ergeben...

Grüße,

Jörg

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BeitragVerfasst: Di Dez 03, 2019 12:40 
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Servus,
Du nimmst mir das Wort aus dem Munde, ich hatte mal einen Philips, da war genau das das Problem, man stimmte ab, aber die Kerne rutschten immer ein bisschen nach gegen die Feder. Ein Tropfen ÖL und das Problem war dauerhaft gelöst.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Di Dez 03, 2019 12:57 
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Hallo Jörg,

in dem Gerät findet man die erste Generation des Telefunken Standard UKW-Kästchens. Und ja, es verfügt über eine Variometer Abstimmung.

Ebenso bin ich wie du der Meinung, dass es sich bei dem Problem um ein mechanisches handelt, welches die 'Hysterese' bei der Abstimmung verursacht. Es muss sich da um eine Schwergängigkeit im Skalenantrieb handeln. Es kann bereits eine Umlenkrolle oder sonst eine einfache Komponente für diesen Effekt verantwortlich sein. Auch gelockerte Schrauben des Seilrades auf der Achse des Tuners könnten die Ursache sein.

Nicht zuletzt könnte auch die Mechanik innerhalb des Tuners bis, wie du bereits sagtest, hin zu schwergängigen Variometerkernen als Täter in Frage kommen. Letzeres würde mit einem Ausbau und Öffnen der UKW-Box verbunden sein; dabei muss auch das Seilrad vom Tuner abgebaut werden.

So sieht der Antrieb innerhab des Tuners aus: Eigentlich eine robuste Konstruktion, welche nie bis selten Probleme bereitete.
Dateianhang:
Telefunken UKW-Antrieb-.jpg
Telefunken UKW-Antrieb-.jpg [ 99.16 KiB | 1232-mal betrachtet ]

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...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mi Dez 04, 2019 6:48 
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Guten Morgen in die Sammlerrunde.

Die Leichtgängigkeit der Komponenten werde ich nochmals überprüfen, ich bin allerdings skeptisch, dass dies die Ursache ist.

Das Gerät besitze ich seit einigen Jahren, und der 'Fehler' ist von Anfang an vorhanden. Wie bei jedem Gerät, das ich überhole, hatte ich auch hier sorgfältig die Seilrollen geschmiert (Feinöl) und nach durchrutschenden Komponenten gesucht (Seilrad, Seilzug). Den Fehler hatte ich nach Erwerb dann schließlich hingenommen, da es sich um ein Regalgerät in der Sammlung handelte. Seit ca. 2 Jahren ist der Concertino nun aber im täglichen Dauerbetrieb, und da man während eines längeren Weihnachtsbesuchs ja immer etwas Zeit übrig hat, wollte ich der Sache nun auf den Grund gehen.

Frage 1: Befindet sich ab Werk denn IM Variometer Schmiermasse (Fett, Harzrückstände), gegen die die Kerne anlaufen würden? Bislang ist mir solches bei diesen Tunern nicht gegenwärtig.

Frage 2: Es wäre schade, wenn ich mich nun ausschließlich auf ein mechanisches Problem fokussieren würde und dies nicht der Fall wäre. Berufsbedingt bin ich so konditioniert, auch Alternativen abzuwägen und in die Planung einzubeziehen, um nicht unverrichteter Dinge vom Platz zu ziehen. Ist auch ein elektronischer Fehler denkbar (z.B. kritischer Widerstand), d.h. sind z.B. diese frühen Tuner mit bekannten Schwächen behaftet?


Gruß
k.

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BeitragVerfasst: Mi Dez 04, 2019 10:24 
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Hallo Klaus,

innerhalb des Tuners befinden sich keine Fette, die Variometerkerne 'gleiten' an ihren Enden auf Filzringen welche gleichzeitig vor Mikrofonie-Effekten schützen. - Da der beanstandte Fehler bei der Sendereinstellung auftritt liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein mechanisches Problem handelt. Dazu solltest du genau beobachten ob die Drehbewegung der Abstimmachse sich spielfrei direkt auf das Seilrad am Tuner und dessen Achse überträgt.

Elektrische Probleme traten bei diesen Tunern eher selten auf. Manchmal bei Elektrodenschlüssen der ECC erwischte es einen der äußeren Widerstände - bei deinem Tuner 7k, 20k - welche einfach zu wechseln waren. Sonst, aber recht selten traten Defekte an den Kerkos auf, welche aber bei deinem Fehler eher nicht in Frage kommen. Das Fehlerspektrum umfasste vorwiegend Schlüsse und im unbequemsten Falle Oszillatordrift. - Das waren aber völlig andere Fehlererscheinungen.

Wie du bereits sagtest soll man keine zusätzlichen Fehlermöglichkeiten ausser acht lassen. Theoretisch könnte auch ein mehrere 100µF -also ein 'dicker'- Ratio-Elko für einen derart verzögerten Spannungsanstieg verantwortlich sein - das kann man aber wohl ausschliessen. Trotzdem kann es nicht schaden ein Auge auf die Bauteile des Demodulators zu richten.

Auf jeden Fall bin ich auch gespannt, welche Fehlerursache sich letztlich herausstellen wird...

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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mi Dez 04, 2019 10:57 
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Danke Peter, für die Zusatzinfo. Damit schließe ich einen Friktionsfehler innerhalb des UKW-Tuners schonmal aus. Das Tunerkästlein würde ich nämlich extrem ungern öffnen. Dabei stieße man bei einer Außerhausreparatur zu schnell in Bereiche vor, die ein beachtliches Misserfolgspotential bergen würden.

Der Ratioelko wurde im Zuge der Kondensatorkur durch ein Neuteil ersetzt.

Das bis jetzt absehbare Reparaturpensum ist sicherlich im vorgesehenen Zeitrahmen leistbar, denn ich muss bedenken, dass ich vor Ort eine (zugleich unzuverlässige) Internetverbindung nur in Form meines Smartphones besitze, und damit habe ich so meine Probleme bezüglich des Abfassens von Forenbeiträgen, falls der Fehler doch nicht im Seilverlauf liegen sollte.
Daher mein Vorab-Insistieren bezüglich weiterer Fehlerquellen.


Gruß
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BeitragVerfasst: Mi Dez 04, 2019 11:41 
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...Ist die Feder im UKW-Skalenantrieb noch ausreichend stramm gespannt?

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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mi Dez 04, 2019 12:39 
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glaubnix hat geschrieben:
...Ist die Feder im UKW-Skalenantrieb noch ausreichend stramm gespannt?


Das weiß ich nicht. Ich werde ja erstmal prüfen müssen, ob der gesamte Seilzug einwandfrei überträgt. Ebenso muss ich noch prüfen, ob der Einstellfehler an beiden Skalenenden gleichermaßen vorhanden ist. Die beiden Sender, die meine Mutter hört, liegen eher mittig der Skala.

Wenn das alles fehlerfrei ist, werde ich das Seilrad vorsichtig vom Tuner abbauen und prüfen, ob das Drehen der Achse mittels Behelfsknopf ein Gefühl von 'Spiel' oder gar 'Ruckeln' vermittelt.
Dazu muss ich aber erstmal vor Ort reisen.

Btw.: Sitzt IM UKW-Tuner noch eine Feder (außer der, die man um die Achse gewickelt auf Deinem Foto sieht)?


Gruß
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BeitragVerfasst: Mi Dez 04, 2019 22:22 
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Hallo Klaus,

in dem Tuner gibt es keine weitere Feder; auf der anderen Seite befindet sich lediglich eine feststehende Umlenkrolle.

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BeitragVerfasst: Do Dez 05, 2019 6:22 
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Der Ratioelko wird durch die beiden 20k Widerstände gegen Masse entladen. Vielleicht liegt hier das Problem.
Ich würde mal die Werte sowie die Masseverbindung prüfen.
Gruß Frank


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BeitragVerfasst: Do Dez 05, 2019 7:32 
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Danke Peter und Frank für Eure Hinweise.
Die Sache mit den 20k-Widerständen werde ich bei der Prüfung sogar voranstellen, weil ich dazu nicht das Chassis ausbauen muss.


Gruß
k.

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BeitragVerfasst: Sa Dez 28, 2019 10:50 
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Wie versprochen nachfolgend ein Update. Vier Stunden hat die Reparatur beansprucht, in denen ich mir absolute Ruhe auserbeten hatte. Patient ist wieder genesen.

Dateianhang:
Concertino53_1.jpg
Concertino53_1.jpg [ 159.01 KiB | 496-mal betrachtet ]


Fehleranalyse

Wie schon von mir erwartet war alles leichtgängig und die Feder des Seilzugs ausreichend gespannt. Friktion des Seilzugs auf der Antriebsachse war vorhanden und jede Bewegung am Drehknopf wurde umgehend und feinfühlig auf das Seilrad am UKW Tuner übertragen. An der Feder des Seilzugs war keinerlei Ziehharmonikaeffekt wahrnehmbar, also leider alles in Butter. Der Fehler trat auch in beiden Endbereichen der Skala gleichermaßen auf, d.h. keine Veränderung über den Abstimmbereich. :|
Das Seilrad am UKW Tuner war leider nicht einfach abnehmbar, da direkt hinter der metallenen Skalenhinterwand plaziert und zudem auch noch zu einem Drittel ins Chassis hineinlaufend. :angry:
Trotzdem lag dort der Fehler.
Beide Schrauben, die das Seilrad auf der Tunerachse fixieren, waren fest. Allerdings bemerkte ich, dass sich dieses Rad trotzdem auf der Achse etwas kippen ließ, wenn auch nur minimal. Das konnte, besser: das durfte eigentlich nicht sein.
Also Ausbau von Tuner und Seilzug. Keine Arbeit, die Freude bereitet.

Weiter in Teil 2

Gruss
K.

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