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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Braun 333 UK Spannungen zu niedrig

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 Betreff des Beitrags: Braun 333 UK Spannungen zu niedrig
BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 10:35 
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Registriert: Di Dez 25, 2012 16:32
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Hallo, von einer Bekannten bekam ich 2 ziemlich heruntergekommene Radios, die sie schon wochenlang im Auto mitgeführt hatte. Ein Lorenz Nürnberg und o. a. Braun 333. Das Braun von 53/54 hat schon die übliche standard Röhrenbestückung mit Eabc80 und El84. Die Spannungen an den Ladeelkos und z.B. die Anodenspannung an der El84 (190V) sind zu niedrig. Übergangswiderstände an Sicherung/Halter, Schalter im Versorgungskreis habe ich bereits beseitigt. Netzkabel wurde erneuert. Die Widerstände um die El84 haben alle korrekte Werte. Gleichrichtung erfolgt mit einem Siemens Brückengleichrichter. Die original Spannungswerte entnehme ich dem mir vorliegenden Schaltplan.
Das Radio spielt inzwischen auf UKW (Kanalschalter noch Kontaktprobleme), aber zu leise und etwas verzerrt. Ta Eingang dito... Ideen???
Gruß


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 10:38 
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Moin moin,
vermutlich wird der alte (Selen) Gleichrichter die Ursache sein.
Diese werden mit den zunehmenden Betriebsjahren immer hochohmiger und damit weniger belastbar.
Vorausgesetz aber ist, das du die Papierwickelkondensatoren bereits gewechselt hast.
Falls nicht, dann zwingt die Überlastung den Gleichrichter in die Knie und schlimmer noch, der Isolationsschwach (Inkontinent) gewordene Koppelkondensator zwischen der EABC und der EL überlastet dann auch die EL84, sowie den AÜ und den Netztrafo, die das nicht lange mitmachten und sich dann für immer verabschieden.

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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 14:03 
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Moin, danke für die Antwort! C's habe ich noch nicht erneuert, nur einige gemessen. Den Koppel-C werde ich checken und einen anderen Gleichrichter kann ich ja testweise mal anschließen... :danke:


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 14:12 
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Schaltbild...


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 14:18 
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Achte bitte darauf, das die Röhren Pin Angaben hier nicht dem Standard entsprechen, weil hier bei den 9 Pin Röhren Pin 4+5 ( mit H+H für Heizung) nicht mitgezählt wurden und somit diese Röhren im Plan nur bis 7 und die EC92 als 7-Pin Röhre nur bis zur Zahl 5 abgebildet ist.

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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 14:22 
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Die merkwürdige Pinzählung ist im Schaltbild dokumentiert, ziemlich sinnfrei....


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 14:24 
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4+5 Heizung ist klar...


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 15:06 
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...einfach einen modernen Brückengleichrichter einbauen ist wohl keine gute Idee, oder?
Muss da ein R in Reihe geschaltet werden?


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 15:10 
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Doch, wenn der alte selbst mit Nennstrom betrieben, warm wird.
Da unsere heutigen GL eher niederohmig sind, ergibt die Gleichrichtung eine höhere DC, diese ist dann mittels Leistungswiderstand (ca.5-7W), der meist zwischen 60-120 Ohm liegt, abzusenken.
Bedanke auch, falls es eine 240V/AC Netzspannungseinstellung gibt, diese auch dort hin zu schalten, um die Röhren Beheizung möglichst innerhalb ihrer Toleranz von max. 10% zu betreiben.

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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 15:52 
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[quote="jC's habe ich noch nicht erneuert, nur einige gemessen. Den Koppel-C werde ich checken...[/quote]
Wie bzw. womit hast Du die Kondensatoren gemessen bzw. willst den Koppel-C checken?

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 18:05 
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Moin,
bei dem Alter wuerde ich gar nicht mehr messen, sondern gleich tauschen. Das Geraet hat seine projektierte Lebenszeit schon um fast 60 Jahre ueberschritten. Und, wie sich inzwischen herausgestellt hat, wird die fast nur von den Papierwickelkondensatoren bestimmt...

73
Peter


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 18:15 
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C's baue löte ich einseitig ab und messe ob die hochohmig sind. Für große C's (Elkos) habe ich auch ein Messgerät zur Bestimmung der Kapazität. Das Radio wird nicht regelmäßig betrieben werden, möchte es nur grundsätzlich betriebsbereit hinbekommen... Alle C's ersetzen ist mir zu aufwändig für die Möhre ...


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BeitragVerfasst: Di Dez 24, 2019 18:23 
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Dann solltest du zumindest den 10nF/mind. 400V Koppelkondensator wechseln.
Die verbleibenden Papierwickler werden dir zumindest den Frequenzgang negativ beeinflussen und die die im Anodenspannungszweig hängen, nach und nach die Vorwiderstände zum qualmen bringen und der dann fließende Überstrom, u.a. den AÜ, Gleichrichter und Netztrafo zusätzlich belasten.

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BeitragVerfasst: Mi Dez 25, 2019 13:09 
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jubel hat geschrieben:
C's baue löte ich einseitig ab und messe ob die hochohmig sind.

Ich nehme an, dass Du zur Messung ein Multimeter benutzt? Das ist bei den Kondensatoren mit Papierisolation ungenügend. Denn der Fehler, den diesen Kondensatoren haben, besteht in einer Verschlechterung der Isolation durch die im Laufe der Jahrzehnte aufgenommene Feuchtigkeit. In den meisten Fällen zeigt ein Multimeter diesen Fehler nicht an, u.a. weil der Isolationswiderstand spannungsabhängig ist und der Leckstrom bei hohen Spannungen überproportional zunimmt. Deshalb erneuere den genannten Koppelkondensator auch, wenn er nach der Widerstandsmessung in Ordnung scheint.

Lutz


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BeitragVerfasst: Mi Dez 25, 2019 16:57 
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Hallo, habe nun doch eine Reihe Folien C ersetzt... UKW spielt nun schon mal super, nur an einer Stelle knistert der Drehko... ist wohl noch Dreck drin... Spannung Anode El84 bei 240V Stellung vom NT ca. 236 V
:bier:


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