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 Betreff des Beitrags: Philips BD254U
BeitragVerfasst: Fr Jan 24, 2020 18:16 
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Hallo Forum :hello:

Ich habe hier eine Philetta, die mich etwas wuschig macht. Daß das Radio ein Allströmer ist , bin ich mir
bewusst. Läuft über einen Trenntrafo und die 2te Hand ist meistens in der Hosentasche. Desweiteren
bin ich erstmal nicht höher als 60V gegangen. Alle Kondensatoren getauscht, auch den 50/100µF.
Sind ja doch einige. C4 habe ich erstmal ersatzlos gestrichen.

Dateianhang:
bd254u.jpg
bd254u.jpg [ 127.17 KiB | 383-mal betrachtet ]


Roter Punkt = Spannung vorhanden (Wechsel, ca 60V) , blauer Punkt = keine Spannung (Gleich oder Wechsel)
Die UY85 ist eine Gleichrichterröhre also sollte beim Kondensator , nach der Röhre Gleichspannung sein.
...leider aber nicht.

Geprüft bisher : Sicherung , Netzumschalter , UY85 getauscht gegen funktionierende.
Skalenbeleuchtung erneuert gegen neue 12V 0,1A.
Versucht an den Skalenlampen irgendwas zu messen. Erfolglos.

Meine Fragen :

Wackelkontakt im Röhrensockel ? (Das prüfe ich gleich irgendwie)
UY85 arbeitet erst ab einer gewissen Voltzahl ?
R2 / R3 / R4 defekt ? (wohl eher nicht , weil am Pin 9 (?) Spannung anliegt.)
Was ist S4 ? Ich kenne S in Schaltplänen nur als "Schalter"

War gestern Abend schon spät und ich hatte kein Elan mehr weiter zu forschen.
Wahrscheinlich was ganz banales und ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht.

:danke: im voraus

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Gruß Steven :hello:


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 Betreff des Beitrags: Re: Philips BD254U
BeitragVerfasst: Fr Jan 24, 2020 18:31 
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Moin moin Steven,
Bei 60V/AC Netzspannung kommt es noch nicht zur Beheizung der Kathode der UY, somit kann die Röhre auch nicht gleichrichten, deshalb liegt an blau auch keine Anodenspannung (DC) an. Die Heizspannung = 38 V/AC an den Heizfäden sollte in der Toleranz von ca. 20 % liegen, wichtiger dabei, der Heizstrom der mit 100 mA durch alle Röhren laufen muss.

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Zuletzt geändert von eabc am Fr Jan 24, 2020 19:20, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Philips BD254U
BeitragVerfasst: Fr Jan 24, 2020 19:02 
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Habe mal das Bild des Heizkreises in der 220 V Netspannungseinstellung ergänzt:
Hier siehst du, das die Netzspannung die an Pkt.1 anliegt, auf Pkt.2 und den R2=90 Ohm widerstand an die Anode der UY gegeben wird.
Über den Pkt.5 geht die Netzspannung über den R4=50 Ohm Widerstand in den Heizkreis, dann weiter über die verbundene Pkte. 2+3 und durchläuft somit alle Röhren bis zur Masse.

In meinem ergänztem Schaltbild musst du dir die Verbindung Pkte. 2+3 dazu denken !

Über der herausgenommenen Sicherung kannst du dann den nominal laufenden Strom von ca. 200 mA/AC messen, der wegen dem vorschreitenden Röhrenverschleiß um einige mA abgenommen hat


Dateianhänge:
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bd254u.jpg [ 107.51 KiB | 368-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Philips BD254U
BeitragVerfasst: Fr Jan 24, 2020 19:29 
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eabc hat geschrieben:
Über den Pkt.5 geht die Netzspannung über den R4=50 Ohm Widerstand in den Heizkreis, dann weiter über die verbundene Pkte. 2+3 und durchläuft somit alle Röhren bis zur Masse.


Moin Harry und danke für deine Erklärungen. (Das mit UY85 wusste ich z.B nicht)

Ich glaube in deinem Zitat liegt der Knackpunkt.Habe eben mal R5 und R6 einseitig abgelötet
und jeweils 2 sehr hochohmige Widerstände gefunden.
R5 bei 1,6KOhm und R6 sogar bei 5.x KOhm

Der große Rosenthal R ist auch ziemlich weiß an einer Stelle , hat aber noch alle Werte.
Da ist wohl mal irgendwas sehr heiß geworden.
Toll , erstmal neue Widerstände besorgen :roll:

Hoffentlich ist da nicht mehr kaputt.

Zum Glück war das Radio ziemlich günstig , sonst würde ich mich jetzt ärgern.
Jetzt wird es zur Herausforderung :wink:

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Gruß Steven :hello:


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 Betreff des Beitrags: Re: Philips BD254U
BeitragVerfasst: Fr Jan 24, 2020 19:34 
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Steven, ....immer langsam, denn R5+6 sind TNC's, d.h. Widerstände, die bei Strom Durchfluss zuerst heiß und dann niederohmig werden,. d.h. Kalt haben sie einen hohen Widerstand, heiß aber einen niedrigen, das dient dazu, die recht trägen Heizfäden, die genau umgekehrt arbeiten, vor dem durchbrennen zu schützen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Philips BD254U
BeitragVerfasst: Fr Jan 24, 2020 20:27 
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eabc hat geschrieben:
Steven, ....immer langsam, denn R5+6 sind TNC's, d.h. Widerstände, die bei Strom Durchfluss zuerst heiß
und dann niederohmig werden,. d.h. Kalt haben sie einen hohen Widerstand, heiß aber einen niedrigen,
das dient dazu, die recht trägen Heizfäden, die genau umgekehrt arbeiten, vor dem durchbrennen zu schützen.


Ach deswegen die beidseitigen Pfeile :D ..ich muss noch viel lernen :?
D.h also ich müsste einfach mal mehr Spannung rauf geben ?

Ab wieviel Volt sollten denn die Skalenlampen anfangen zu leuchten ?
Bei "normalen" Radios geht das ja schon immer recht früh los.

Ich möchte nur ungern die andere Philetta auseinander bauen um 1:1 nachforschungen
anzustellen. *hrmpf*

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Gruß Steven :hello:


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 Betreff des Beitrags: Re: Philips BD254U
BeitragVerfasst: Fr Jan 24, 2020 20:57 
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Steven, da muss soviel Spannung drauf, bis über die Sicherung bzw. dem A-Meter deines Stelltrafos und der 220 V/AC Netspannungsstellung, mind. 100 mA/AC laufen und das werden Sie, wenn der Heizkreis nicht unterbrochen ist, so ab ca 200 V/AC. Nach dem heiß werden der Röhren, sollten es ca. 100 mehr werden, falls etwas weniger, dann liegt's, wie ich es bereits schrieb, am fortgeschrittenem Röhrenverschleiss. Röhren aber sind da sehr ZEH und bei ca. 30% Verschleiß, ist kaum eine Minderung ihrer Verstärkung praktisch zu merken.
Zuvor aber solltest du alle Papierwickler und die wenigen axialen Klein Elkos wechseln und den Becher Elko mit anfangs 50 V/AC Netzspannung aus dem Stelltrafo und am Ende 300 V/AC formieren, das kannst du machen, indem du die UY gegen eine Si Diode 1N4007 tauscht.
Der Becher Elko darf dann nach ca. 10 Minuten nur noch ca 1 mA Leckstrom ziehen, anfangs kann er in den ersten Sekunden mehre 100 mA ziehen, dann die Spannung am Stelltrafo nur langsam erhöhen.

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