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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Man sieht es doch immer wieder......

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 Betreff des Beitrags: Man sieht es doch immer wieder......
BeitragVerfasst: Di Feb 04, 2020 16:05 
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.....unzulässigerweise werden Autosicherungen in unseren Schätzchen vewendet:

Bild

Bei diesem Loewe-Opta Planet 2737 führte die weiße 8A-Sicherung zum Tod des Netztrafos durch Überhitzung. Eigentliche Ursache ist wohl ein defekter Netzgleichrichter.

Nur mal so als Warnung.....

H.

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UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....


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BeitragVerfasst: Di Feb 04, 2020 17:27 
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Servus,
Oh Mann, mir fehlen die Worte!

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Di Feb 04, 2020 18:16 
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Nunja,

das machen halt Leute die überhaupt keinen Dunst haben und nur die defekte Sicherung sehen.
Immerhin haben sie ja eine Sicherung eingebaut. Besser als die Schraube oder das Zigarettenpapier.
Auch wenn überhaupt nix bringt, ist es immerhin Ei e Sicherung (((-;
Oliver

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Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.


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BeitragVerfasst: Di Feb 04, 2020 18:36 
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Das würde nur noch von einem rostigen Nagel übertroffen werden . :wink:

Das mit dem Zigarettenpapier funktioniert Heutzutage glaube ich nicht mehr .

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mit freundlichen Gruss

Uli


Erzähle es mir – und ich werde es vergessen.
Zeige es mir – und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun - und ich werde es behalten.

(Konfuzius)


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BeitragVerfasst: Di Feb 04, 2020 18:48 
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Wobei, so eine Autosicherung ist ja schon auf den ersten Blick als falsch zu erkennen. Ich hatte kürzlich den Fall, da war eine 6,3A Glassicherung drin, da gehörte aber 0,6A rein. Der Netztrafo war zum Glück noch intakt. Glück gehabt...

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Viele Grüße

Frank


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BeitragVerfasst: Di Feb 04, 2020 19:42 
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Das Durchbrennen der Sicherung hat meist einen Grund. Durch den Einbau einer stärkeren Sicherung beseitigt man diesen nicht, aber wenn die Stromaufnahme (z.B. durch einen defekten Gleichrichter oder Koppelkondensator) nur mäßig gestiegen ist, spielt das Gerät zunächst wieder und der Laie freut sich. Vielleicht hat er sich sogar vorgenommen, die Sicherung baldmöglichst durch die richtige Sicherung zu ersetzen, aber weil das Gerät ja wieder funktioniert, gerät das leicht in Vergessenheit. Je nachdem, welchen Wert die falsche Sicherung hat, kann der Strom nun so lange ansteigen, bis der Netztrafo abfackelt.

Blöd daran ist, dass diese Zusammenhänge den betreffenden Leuten frühestens dann klar werden, wenn es zu spät ist.

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Feb 04, 2020 20:27 
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Gerade vor ein paar Tagen zeigte mir ein Freund ein Gerät, welches er geschenkt bekam und welches ich durchsehen sollte. Und siehe da, der Klassiker. Allerdings ist es das erste Mal, dass er mir begenet. 'Es ist also keine Legende.' dachte ich nur.


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BeitragVerfasst: Di Feb 04, 2020 23:02 
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BeitragVerfasst: Mi Feb 05, 2020 8:19 
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Servus,
Bei grösseren Philips Geräten findet man am Trafo immer diese Hauptsicherung. Wird der Trafo zu heiss macht es pling und sie ist offen.

Dateianhang:
DSCN3827web.jpg
DSCN3827web.jpg [ 149.27 KiB | 700-mal betrachtet ]

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Mi Feb 05, 2020 11:25 
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makersting hat geschrieben:
Gerade vor ein paar Tagen zeigte mir ein Freund ein Gerät, welches er geschenkt bekam und welches ich durchsehen sollte. Und siehe da, der Klassiker. Allerdings ist es das erste Mal, dass er mir begenet. 'Es ist also keine Legende.' dachte ich nur.


Tatsächlich kann man hier m.E. 3 Klassiker unterscheiden. :mrgreen:

1) Die gezeigte Silberfolienvariante / alternativ die Drähtchenvariante, bei der dünner Bindedraht um die Kontaktflächen der Sicherungshalter geklöppelt wird:
Hier sehe ich Ursprünge insbesondere in der Kriegs- bzw. Nachkriegsnotzeit: Meine Mutter (85) hat mir oft berichtet, wie man in dieser Ära die Wohnungsstromsicherungen (die damaligen Porzellanpatronen) wieder mittels Drähtchenverzwirbelung geflickt hat. Sie selbst war in der Familie diejenige, die hierfür das beste 'Händchen' hatte. Dieses Vorgehen wurde quer durch die Siedlung praktiziert.


2) Das Verwenden der eingangs gezeigten älteren Kfz-Sicherungen:
Hier verorte ich ambitionierte Kfz-Bastler, denen die dortige Elektrik nicht völlig fremd ist und die sowas in der Bastelkiste liegen haben. Leider sind diesen die Zusammenhänge des Ohmschen Gesetzes dann zwar nicht detailliert bewusst, immerhin ist der Gedanke nach einem 'Sicherungsmedium' vorhanden.


3) Die Nagel- oder Schraubenstecker (*innen :wink: ):
Hier sehe ich wirklich rudimentärstes Wissen dahingehend, dass man immerhin erkannt hat, dass eine Verbindung im Gerät unterbrochen wurde und dieser Durchgang wieder herzustellen ist. Kenntnisse bezüglich der Funktion einer Sicherung sind in keiner Weise vorhanden.



Gruß
k.

p.s.: Der Autor selbst hat im zarten Radiobastelalter, als noch niemand wusste, was ein 'Internet' ist, auch hier und da eine Glassicherung im Radio repariert: Es wurde immerhin ein sehr dünner Draht über den defekten Sicherungskörper lötgepunktet. :oops:

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k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
(Mark Twain)


Zuletzt geändert von klausw am Do Feb 06, 2020 8:48, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi Feb 05, 2020 12:36 
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Servus beisammen,

vor längeren habe ich ein minerva Gerät repariert bei dem normalerweise so eine flache Sicherung aus Papier und Messing drin war... normal... Der Vorbesitzer hat einfach eine Büroklammer genommen.

Gottseidank hat nichts in dem Gerät schaden genommen.


Raphael


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BeitragVerfasst: Mi Feb 05, 2020 12:59 
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Zitat:"Hier sehe ich Ursprünge insbesondere in der Kriegs- bzw. Nachkriegsnotzeit: Meine Mutter (85) hat mir oft berichtet, wie man in dieser Ära die Wohnungsstromsicherungen (die damaligen Porzellanpatronen) wieder mittels Drähtchenverzwirbelung geflickt hat. Sie selbst war in der Familie diejenige, die hierfür das beste 'Händchen' hatte. Dieses Vorgehen wurde quer durch die Siedlung praktiziert."

Servus,
Derartige Sicherungen finden sich bis heute hier in alten Häusern, es gibt sogar den Ersatz-Sicherungsdraht für 6A und 10A noch zu kaufen hier auf kleiner Rolle.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Do Feb 06, 2020 7:48 
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Ein kurzweiliger Thread! Ja, solche Abenteuer hat wohl jeder schonmal vorgefunden.

Eine Anmerkug zu Volkers Bild von der Thermosicherung am Philips-Netztrafo. Pling! macht es bei Überhitzung leider nur dann, wenn die Sicherung, genauergesagt ihr Lot, noch original ist. Der Witz ist nämlich, beim Lot handelt es sich um ein Speziallot mit einem sehr niedrigen Schmelzpunkt. Lötete ein engagierter Techniker, und von denen gab es viele, die Verbindung mit normalem Lötzinn wieder zusammen, geht sie garantiert nie wieder auf. Bzw. erst dann wenn der Trafo schon brennt.
So war diese eigentlich gute Idee in der Praxis doch nicht so gut.

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Do Feb 06, 2020 9:10 
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Servus,
Natürlich war das ein Speziallot, die komplette neue Sicherung gab es als Ersatzteil. Bei solchen Sicherungen darf man nicht herumlöten, die Amis benutzten diese Sicherung häufig in ihren Geräten, von daher kenne ich diese Technik.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Do Feb 06, 2020 12:28 
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radio-volker hat geschrieben:
Servus,
Derartige Sicherungen finden sich bis heute hier in alten Häusern, es gibt sogar den Ersatz-Sicherungsdraht für 6A und 10A noch zu kaufen hier auf kleiner Rolle.


Diese Porzellanpatronen gibt's in meinem Elternhaus (Bj. 59) auch noch zuhauf. Natürlich nicht geflickt, gab's ja damals schon überall zu kaufen (Flicken wäre auch etwas gewagt gewesen, bei einer Sicherungsstärke bis 63A).

Trotzdem interessant, dass es den Ersatzsicherungsdraht auf Rollen bei Euch noch zu kaufen gibt. Nicht, dass der noch in Radios landet.... :mrgreen:

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