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 Betreff des Beitrags: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Mi Dez 08, 2010 21:56 
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Hallo,

Vorstellung und eine wesentliche Frage:

Bild

Das TK 47 ist eine echte "Bandmaschine". Da gibt es nämlich für mich Unterschiede. Der wesentliche Unterschied ist, ob ein magn. Aufnahmegerät auch hifi-tauglich ist. Obwohl das das wertigere Gerät wäre, könnte man das vom Tonschreiber z.B. nicht behaupten.

Allerdings sind auch viele "Tonbandgeräte" nur wirklich Tonschreiber, weil sie nicht wirklich hifimäßig aufzeichnen, sondern nur "Töne" konservieren.

Wie Grüße auf Postkarten, die irgendwann maßos vergilben und unleserlich werden und unschön aussehen.

Das TK 47 hingegen ist eine richtige, sehr erwachsene Bandmaschine, die auch völlig problemlos an eine Hifi-Anlage angeschlossen werden kann. Darin unterscheidet sich das TK 47 von den üblichen Ton-Aufnahmegeräten der damaligen Zeit. Allerdings ist das nur von heutiger Sicht überprüfbar, weil für diese Aussage ein normals Duchschnittshaushalts-Wiedergabegerät 1963 dafür nicht getaugt hätte.

Ein echtes, hifitaugliches 2-Spur Stereogerät.Wunderbar im Klang und deutlich abstechend gegen viele Geräte der Konkurrenten und Mitbewerber. Warum Grundig aus diesem wunderbaren Entwurf nicht noch eine Maschine mit großen Spulen gemacht hat, bleibt mir ein Rätsel.

In meiner hat aber einer gebastelt. Deshalb das zweite Foto und die Frage, ob einer von euch mir ein Foto senden kann, wo diese mechanische Umgebung noch komplett ist.
Reparieren / suchen nach Ersatzteilen wäre ja nicht das Problem, ich müßte nur wissen, wie es ursächlich ausgesehen hat.

Bild

Im Rest funktionert es erst einmal einwandfrei, getestet dadurch, daß ich den Antrieb mit einem Finger ersetzt habe.

Gruß Ralph

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Mi Dez 08, 2010 23:40 
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Hallo Ralph,

ein schönes Gerät hast Du da. Leider kenne ich es nicht.
Von einer Bandmaschine ist es allerdings weit entfernt.
Gut ist die Hinterbandkontrolle. Wenn Du die AEG-Tonschreiber
aus dem 2.WK meinst, ist das eine andere Liga. Eben nur
Tonschreiber. Ich denke Dein Gerät liegt über der HiFi-Klasse,
wo nur eine obere Wiedergabefrequenz von 12,5 kHz ver-
langt wird. Die ganzen Riemen und Zwischenräder stellen
das Gegenteil einer Bandmaschine dar. Die Bremsmechanik oben
wurde auch noch von Unitra Polen beim ZK246 in ähnlicher
Form verwendet, obwohl dieses Gerät nicht mehr auf der
Grundig-Lizenz basierte. Bei Deinem Gerät fehlt da offensichtlich
eine Hebelmechanik. Das ZK246 hat auch den Dreizackmitnehmer
mit Klemmring, allerdings kleiner. Was wirklich bei dem Gerät fehlt,
kann Dir aber nur ein anderer Besitzer dieses Gerätetyps sagen.

Viele Grüße

Winfried


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 0:04 
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Hallo Winfried,

da antworte ich Dir mal als ausgewiesener Revox-Fan und Revox-Besitzer:

Dieses Gerät ist eine ausgewachsene Bandmaschine mit bei 19cm/s sehr guten Wiedergabeeigenschaften. Da hat sie einen Frequenzbereich von 40Hz bis 18000Hz und 52db Dynamik. Das ist 1962 eine veritable Leistung. Und nicht nur 1962. Die TK 47 nimmt auch noch in den 70ern ganz vielen Bandgeräten tonal die Schnitte ab. Das war ein wirklich guter Entwurf. Es ist für mich sogar eine große Frage, warum Grundig damals aus dieser TK 47 heraus nicht eine "große" Maschine gemacht hat

Zu dem was fehlt, habe ich sogar eine recht präzise Vorstellung. Nur müßte ich wirklich wissen, wie es original ausgesehen hat. Vielleicht hülfe dann sogar mein "persönliches" Ersatzteillager weiter.

Und eine Frage habe ich natürlich auch. Wenn Du schon sagst, daß Du das Gerät nicht kennst, wieso kannst Du dann meine Einschätzung in Zweifel ziehen?
Ich kenne nämlich eine ganze Menge Leute, die noch nie in ihrem Leben eine Auster oder ein Stück Rinderzunge gegessen haben, aber permanent erzählen, wie igitt das schmecken soll. So kommt mir das hier jetzt auch vor. Nimm's mir auch bitte nicht übel. Aber- was hat dieses Gerät mit der "Hifi-Norm" zu tun, die Du reklamierst? Nichts! Und Gott sei Dank nichts, wie bei vielen anderen und guten Herstellern auch, weil diese Norm ohnehin nur Mindestanforderungen festlegt. Diese Norm hat zur qualitativen Beurteilung noch nie etwas getaugt.

Gruß Ralph

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 1:00 
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Hallo Ralph,

wenn Du glaubst, ich hätte das Gerät schlecht gemacht, dann lies nochmal meinen Beitrag.
Nur unter Bandmaschine verstehe ich etwas anderes. Die fängt bei mir bei 3 Motoren an.
Dazu rechne ich meine A77, obwohl die VU-Meter spartanisch sind und nur mit Tricks den
Wiedergabepegel anzeigen.
Dreiköpfgeräte wurden in der DDR leider erst ab dem Tesla B113 angeboten. Grundig war
ja mal der weltweit größte Tonbandgerätehersteller. Da habe ich ein Reporter 500
als ältestes mir zugängliches Modell. Es ist aber keine direkte Grundigentwicklung.
Wie gesagt, ich wollte das Gerät nicht abwerten. Für mich als Sammler ist
jedes Tonbandgerät auf seine Art gut, weil es eine bestimmte Entwicklungsstufe zeigt,
auch wenn es uralt ist wie der Reporter.

Viele Grüße

Winfried.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 10:08 
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Hallo,
sag mal Ralph, jetzt aber mal wirklich. Die TK 47 ist allenfalls ein besseres Tonbandgerät, und meilenweit von einer Bandmaschine entfernt. Mir gefällt dein Auftreten hier nicht wirklich! Es gibt Leute hier, die ihre eigene Meinung haben, die sie auch immer noch haben wenn es auch nicht deiner Meinung entspricht.

Gery


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 10:48 
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Hallo Ralph,

das vorgestellte Bandgerät stellt sicherlich eine interessante Alternative zu anderen Herstellern in dem Preissegment dar.
Eine Bandmaschine im eigentlichen Sinn ist es m.E. jedoch nicht, dazu fehlen z.B. das 3 Motorenlaufwerk, die Servosteuerung der Laufwerksfunktionen, die 22 bzw. 26er Spulen u.a.m.
Auch ist im damaligen Prospekt kein Hinweis auf die DIN 45500 zu finden, obwohl deren Einhaltung keine große Leistung darstellte; soviel ich weiß, erfüllten erst die 300er Geräte diese Norm.
Daher halte ich das TK 47 für ein gutes Gerät mit vielen Trickmöglichkeiten, jedoch nicht für eine semiprofessionelle Bandmaschine. Dazu zähle ich eher die zeitgenössischen BRAUN-, REVOX- und TELEFUNKEN-Geräte. Allerdings waren die preislich weitaus höher positioniert.

Gleichwohl wünsche ich dir viel Freude an dem Gerät. :hello:


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 10:49 
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Guckst du mal hier.

VG Willi


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 11:34 
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Nach dem Lesen aller Beiträge hier möchte ich mal in der Form des guten Bömmel antworten:

Wat is n Bandmaschin? Da stelle mer uns ma janz dumm und sagen so. En Bandmaschin is en Maschin, dat zieht dat Tonband von der linken Seite zur rechten Seite. Dabei läuft et noch anne Tonköppe vorbei. Mit so eine Bandmaschin kann man wat aufnehmen und auch wiederjeben...


Dieser Thread ist ein gutes Beispiel für das Sprichwort: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus. Ich bitte daher wirklich alle, die hier gepostet haben, mal wieder die Bremsen zu betätigen, sonst landen wir noch irgendwann dort, wo jemand schreibt, daß man erst dann ein Tonbandgerät als "Bandmaschine" bezeichnen kann, wenn es stationär in einem Studio verbaut ist.

Um auch mal eine persönliche Meinung zu den Grundig-Tonbandgeräten loszulassen:

Was mich daran stört, ist die relativ schlechte Bandzugsregelung. Die AEG/Telefunken (Amateur-)Tonbandgeräte hatten schon in den 1950er Jahren eine hervorragende Bandführung mittels Hebelarm und Federandruck. Hierdurch war ein konstanter Bandzug gewährleistet. Auch beim schnellen Vor- und Rückspulen. Die Bandwickel waren hierbei so, als wäre das Band bei Wiedergabe bzw. Aufnahme durchgelaufen. Das findet man, soweit mir bekannt ist, bei den Grundig-Geräten nicht. Diese Art der Bandzugregelung hatten, wie ich weiß, ebenfalls die Uher- und Revox-Geräte. Inwieweit das auch bei anderen Marken vorhanden war, entzieht sich meines Wissens.

Soweit mein persönlicher Einwand.

Ansonsten sehe ich das genauso, wie MTG20:
"Für mich als Sammler ist jedes Tonbandgerät auf seine Art gut, weil es eine bestimmte Entwicklungsstufe zeigt, auch wenn es uralt ist wie der Reporter."

Viele Grüße und viel Freude mit dem TK47
Willi


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 13:27 
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Hallo zusammen,

wie gesagt, ich will hier kein Tonbandgerät schlecht machen. Den HIFI-Begriff habe
nicht ich ins Spiel gebracht. Persönlich unterscheide ich Tonbandgeräte und Band-
maschinen (Bezug auf Studiobandmaschinen).
Für mich sind die MTG20 aus Stassfurt eigentlich keine richtigen Tonbandgeräte.
Trotzdem beschäftige ich mich besonders damit und den Nachfolgemodellen bis MTG25
aus Zwönitz.
Ein glatter Bandwickel ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wie das bei Grundig
ist, kann ich nicht sagen, weil meine beiden Geräte Reporter 500 und TK5 nicht betriebsbereit sind.
Willi, hast Du dazu auch soeinen guten Link?

Viele Grüße

Winfried


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 13:41 
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Hier gibt's alle möglichen Unterlagen zum Runterladen.
VG Willi


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 13:43 
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Willi H 411 hat geschrieben:
Was mich daran stört, ist die relativ schlechte Bandzugsregelung. Die AEG/Telefunken (Amateur-)Tonbandgeräte hatten schon in den 1950er Jahren eine hervorragende Bandführung mittels Hebelarm und Federandruck. Hierdurch war ein konstanter Bandzug gewährleistet. Auch beim schnellen Vor- und Rückspulen. Die Bandwickel waren hierbei so, als wäre das Band bei Wiedergabe bzw. Aufnahme durchgelaufen. Das findet man, soweit mir bekannt ist, bei den Grundig-Geräten nicht. Diese Art der Bandzugregelung hatten, wie ich weiß, ebenfalls die Uher- und Revox-Geräte. Inwieweit das auch bei anderen Marken vorhanden war, entzieht sich meines Wissens.

Wo bitte gibt es denn bei diesem Gerät eine relativ schlechte Bandzugregelung - es gibt m.E. gar keine.

Eine Regelung setzt bekanntlich einen Regelkreis voraus, u.a. bestehend aus Regler und Regelstrecke. Sinn der Bandzugregelung ist z.B. das Einhalten des konstanten Bandzuges bei unterschiedlichen Spulengrößen bzw. vollen/leeren Spulen.
All das lässt sich mechanisch (rudimentär beim UHER 22/24 HiFi Spezial) oder wie bei nachfolgenden Geräten Royal De Luxe und Variocord 263 antreffen. Noch eleganter arbeitet die elektronische Variante in moderneren Geräten.
Und was die angesprochene Bandführung in den 50ern bei AEG/TFK-Geräten betrifft, so handelt es sich keinesfalls um eine Bandzugregelung, sondern lediglich wie geschrieben eine Bandführung.
Beim früheren UHER Royal gab es ggü. dem 22/24 HiFi Spezial keinerlei Bandzugregelung; es wurden lediglich die Spulenteller mittels einstellbarer Filzkupplung abgebremst, was aber - gemittelt über die gesamte Bandlänge - kaum zu keinem konstanten Bandzug führte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 13:57 
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Radiomann hat geschrieben:
Wo bitte gibt es denn bei diesem Gerät eine relativ schlechte Bandzugregelung - es gibt m.E. gar keine.

Eine Regelung setzt bekanntlich einen Regelkreis voraus, u.a. bestehend aus Regler und Regelstrecke. Sinn der Bandzugregelung ist z.B. das Einhalten des konstanten Bandzuges bei unterschiedlichen Spulengrößen bzw. vollen/leeren Spulen.
All das lässt sich mechanisch (rudimentär beim UHER 22/24 HiFi Spezial) oder wie bei nachfolgenden Geräten Royal De Luxe und Variocord 263 antreffen. Noch eleganter arbeitet die elektronische Variante in moderneren Geräten.
Und was die angesprochene Bandführung in den 50ern bei AEG/TFK-Geräten betrifft, so handelt es sich keinesfalls um eine Bandzugregelung, sondern lediglich wie geschrieben eine Bandführung.

Auch wenn ich mich jetzt ziemlich unbeliebt mache, aber das ist ausgekochter Schwachsinn. Hier ist mir zuviel arrogantes Dummgelabere im Spiel. Natürlich haben die AEG/Telefunkengeräte eine mechanische Bandzugsregelung. Einfach mal die obere Abdeckung aufmachen und die Augen obendrein. Dann sieht man es deutlich.

Schönen Tach noch.


Nachtrag:
Folgendes steht in den Unterlagen von Telefunken:

Zitat:
Telefunken verwendet in allen bisherigen Heimtonbandgeräten ein durch Fühlhebel gesteuertes Bremssystem (Feinfühl-Automatik), das folgende Aufgaben zu erfüllen hat:

a) Aufnahme und Wiedergabe: Die linke Bremse ist so einzustellen, daß vor den Köpfen ein Bandzug von 70-100 g herrscht. Der Steuerstift der Bremse, über den das Tonband geführt ist, hält diesen Bandzug vom Anfang bis zum Ende des Bandes konstant....

b) Vorlauf-Rücklauf: Genau wie bei Aufnahme und Wiedergabe hält die Bremse am Abwickelteller den Bandzug über die gesamte unabhängig vom Wickeldurchmesser konstant und sorgt so für einen gleichmäßig festen Bandwickel...


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 14:29 
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So jetzt haben wir uns aber alle wieder lieb, meine Güte jeder hat jetzt das beste Tonband und jeder ist glücklich so soll es auch sein.

Legt gute Mucke drauf und geniest den Sound.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 15:05 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hab garkein Tonband :D
Ich mag die Schallplattenspieler irgentwie mehr.
Hatte noch nie so den drang nach Bandgeräten...
Beste Grüße Manu

_________________
Grüße Manu
Nix schwingt, ausser die Messspitzen von Kontakt zu Kontakt.
Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
http://www.Quadbahn-Bispingen.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig TK 47
BeitragVerfasst: Do Dez 09, 2010 19:19 
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Willi H 411 hat geschrieben:
Hier ist mir zuviel arrogantes Dummgelabere im Spiel. Natürlich haben die AEG/Telefunkengeräte eine mechanische Bandzugsregelung. Einfach mal die obere Abdeckung aufmachen und die Augen obendrein. Dann sieht man es deutlich.

Eigentlich sollte ich derartige Frechheiten nicht kommentieren; trotzdem stimmt wohl die Aussage bzgl. der Bandzugregelung bei AEG-Geräten aus den 50ern, auch wenn es sich mehr um eine rudimentäre Version wie beim UHER 22 handelt. Deshalb haben die meisten Hersteller später auch elektronische Regelungen eingestzt, wie AEG übrigens bei den Studiogeräten.
Spätere AEG-Heimgeräte wiesen sie hingegen nicht mehr auf, z.B. M 300 und m. W. auch nicht die 200er Serie.
Ungeachtet dessen verfügt das TK 47 wie bereits von mir geschrieben über keine Regelung, folglich auch keine schlechte.


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