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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Ein Juwel und eine schwarze Schönheit aus Sonneberg

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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 11:28 
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Und wieder flogen mir 2 Dampfer zu. Ein Juwel 2 für Lau... spielt. Tastensatzreinigung fällig, Kondensatorkur, und die Skalenseilmechanik treibt immer beide Zeiger. Die Klangregelpotis sind voll verharzt.
Etwas geringe Empfindlichkeit auf FM, aber AM prima. Klang gut.

Einige Waxis und Teeris- das übliche.

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Und Freitag kam ich am A&V vorbei- und da strahle mich diese schwarze Schönheit aus dem Schaufenster an- "Erfurt 2" in Klavierlack. Alles komplett, schöne Knöpfe dran... Da konnte ich nicht widerstehen. War mir egal, ob es spielt... Für kleines Geld ging es gleich mit.

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Zu Hause langsam hochgefahren- spielt ! Gute Empfindlichkeit, Klang einwandfrei.
Dabei stellte ich dann fest, daß es ein Allströmer ist, mit U- Lampen. Kein Problem. fast alle als Neue da- super. Nur die UCH und die UM muß ich bestellen, dann ist die Bestückung neu.
Die Potis müssen geöffnet und entharzt werden. Drehen noch, aber nicht wirklich gut.
Etliche Waxis drin- aber nur kleine Größen- die Kondensator- Kur wird einfach.

Besonderheit: Eisenlose Endstufe mit 2 x UL 84 !

Der Sound ist gut, die "Gehörrichtige Lautstärkeregelung" genau richtig.
an meinen Star "Capri" reicht er nicht ran. Dennoch guter Röhrenklang.

Angenehm: das Rauschen zwischen den Sendern bei UKW wird sanft abgeregelt, wie beim Capri auch, die ZF- Stufen mit UBF 89 (Erfurt) bzw. EBF 89 (Capri) sind darin Klasse.

Nach einer Stunde Spielzeit: Vollkurzer- Sicherung weg. Drehen am Stelltrafo: Kurzer schon bei 10 Volt. Ursache: Ein Epoxyd- Folien C 0,1 MüF zwischen den Anschlüssen am Netzeingang (!!!) war durch.
Und das war sogar einer von der Sorte (Goldfarbig, mit glänzend schwarzem Epox beidseitig, von der ich noch nie einen Defekten hatte.
Jetzt erst mal ohe den C, bau ich in den nächsten Tagen ein.

Bei UKW Brummodulation auf starken Sendern- Könnte vielleicht am C im Netzeingang liegen.

Der Klavierlack ist dann doch nicht so super, Millionen feinster Risse- aber eben machbar.

Fazit: 2 recht gute Geräte für 'n Appel und 'n Ei- denke, das geht schon mal.

Edi


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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 12:17 
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Zitat:
Und Freitag kam ich am A&V vorbei- und da strahle mich diese schwarze Schönheit aus dem Schaufenster an- "Erfurt 2" in Klavierlack. Alles komplett, schöne Knöpfe dran... Da konnte ich nicht widerstehen. War mir egal, ob es spielt... Für kleines Geld ging es gleich mit.


Sorry Edi, aber dies ist ein Erfurt IV.
Das Du die Ablock C´s ohne Prüfung drin gelassen hast, halte schon für sehr fragwürdig. Hätte ich ohne zu prüfen raus geworfen.
Die Sache mit dem Brumm kann in der Tat daran liegen, da Du ja schon über Deinen "HF-Tepich" bei Dir geschrieben hast. Also einfach gute Y Kondensatoren rein und hören.

Beide Gerät verfügen in der Tat über ein sehr gutes Klangbild. Das Juwel II hatte ich Jahrelang bei mir im Wohnzimmer. Hat jetzt ein liebes Forummitglied.
Der Erfurt IV hat dank seiner eisenlosen Endstufe ein sehr schönes, ausgeprägtes und von sauberen Höhen durchsetztes Klangbild. Ein echter Geheimtip.

paulchen


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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 12:44 
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Hatte mich nur vertippt- Ja, Erfurt 4.

Zitat:
Das Du die Ablock C´s ohne Prüfung drin gelassen hast, halte schon für sehr fragwürdig.


Erstens ist nur einer drin (gewesen), der 0,1MüF, dann von einer bekannt sehr guten Sorte (DDR- "Gold- C's", bei Christoph noch nicht erfaßt- hole ich nach), von denen ich 35 Jahren noch nie einen wegen einem elektrischen Fehler tauschen mußte, und dann fiel er ja auch erst nach längerer Spielzeit aus.

Sie können offensichtlich prüfen, ob ein C in einer Stunde ausfällt ?
Kristallkugel ?
:shock:

Edi


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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 13:44 
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Na prüfen kann ich den Lebensabend eines C´s nicht. Aber auf Nummer sicher würde ich an so einer Stelle schon gehen.
Was ich prüfen kann ist der Isolationswiderstand eines Kondensators mit einem entsprechendem Prüfgerät (Labortechnik), das geht bis in den Terraohm-Bereich. Zumindest habe ich damit immer irgendwelche fragwürdigen Kondensatoren entlarven können.
Wenn ein "alter", nicht geprüfter Kondensator an dieser Stelle sitzt - sorry, auf Erfahrungen, und sollten sie noch so positiv sein, würde ich mich da nicht verlassen. Denn im Endeffekt ist, oder war, dieses Bauelement doch schon 50 Jahre alt.

Habe mal für andere zur Verdeutlichung einen Auszug aus dem Plan ran gehängt.

paulchen


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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 15:46 
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Zitat:
Wenn ein "alter", nicht geprüfter Kondensator an dieser Stelle sitzt - sorry, auf Erfahrungen, und sollten sie noch so positiv sein, würde ich mich da nicht verlassen.


Nun ja..., das heißt, daß Sie alle C's vor dem Einschalten ablöten und prüfen... ??? Wozu eigentlich ? Dann können Sie ja sowieso gleich die Kondensator- Kur machen... Sind ja alle nicht geprüft und uralt, und die üblichen Verdächtigen fliegen sowieso ALLE. .
Iimmerhin könnte ein defekter Koppel- C ja auch schnell Folgeschäden nach sich ziehen.

Wie geschrieben, der "Gold- C" gehört nicht mal zu den C's, die man tauscht- die sind äußerst zuverlässig. Ist der erste -elektrisch- Defekte bei mir.

So übertreiben tu' ich's nun auch nicht. Gerät mit Hochregeln sanft anfahren (Elkos) sollte reichen. Ich will ja erst mal wissen, ob's überhaupt noch was von sich gibt... usw. Wenn dann eben nach einer gewissen Spielzeit ein C verreckt- isses eben so.
Falls mal ein C vor der Sicherung liegt: Der Trennstelltrafo hat auch eine Sicherung, und begrenzt auch den Strom (max. 1,5 A).

Der C, den Sie im Schaltplan markiert haben, isses auch- ganz rechts übrigens einer der üblichen zu tauschenden Teer- C's.

Bild

Edi


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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 16:40 
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Was habe ich geschrieben?
"Wenn ein "alter", nicht geprüfter Kondensator an dieser Stelle sitzt."
Ich habe auch nicht geschrieben, daß ich alle Kondensatoren prüfe oder wechsel.
Wenn ich ein Gerät alltagstauglich machen will, mache ich auch die komplette Teerkondensator Razzia. Auch werfe ich die von Dir genannten "Goldkondensatoren" raus. So wir denn von den gleichen reden.
Warum?
Siehe hier.


Dateianhänge:
Dateikommentar: Sollwert 22nF + 4,7nF.
Istwert siehe Bild

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Dateikommentar: Diese Kondensatoren auf dem Prüfstand
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Zuletzt geändert von paulchen am So Aug 30, 2009 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 16:42 
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Im Vergleich dazu ein paar alte Folienkondensatoren (auch etwa 25 Jahre alt)


Dateianhänge:
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Prüfung 14.jpg [ 31.9 KiB | 5511-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Das sieht doch wohl anders aus, oder?
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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 16:47 
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Und damit wir wissen, womit wir es zu tun haben...

Die Prüfspannung beträgt 50V. Das Gerät ist extra für solche Fälle gebaut worden. Ich kann aber gerne, wenn es gewünscht wird, Prüfungen unter Hochspannung abgeben. Ist aber unnötig, da das Ergebnis aus meiner Erfahrung noch schlechter ist.

paulchen


Dateianhänge:
Dateikommentar: Die Skale in groß.
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Prüfung 16.jpg [ 15.18 KiB | 5511-mal betrachtet ]
Dateikommentar: 3 der 4 geprüften Kondensatoren
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Prüfung 15.jpg [ 15.02 KiB | 5510-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 17:23 
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Ja, genau der goldfarbene C mit der roten Aufdruck...
Sie haben einige kaputte dieser Sorte gefunden, offensichtlich Neu- C's-ich staune.
Hatte ich noch nicht- ich habe auch gute Meßgeräte.
ich habe sogar einige ausgelötete Gold- C's als Ersatz zu liegen, habe die gerne verbaut.
Sehr verbreitet waren die in Röhrengeräten allerdings nicht.

Aber ich werd' mir die Dinger mal "vorknöpfen".

Sicher wird es z. B. auch kaputte Sikatrop geben... von denen hatte ich auch noch nie einen Defekten, baue zuweilen solche in meine eigenen Geräte ein.

Die silbernen DDR- Styroflexer auf Ihrem Foto baue ich seit Jahren am meisten ein, da habe ich noch einige Tausend, die sind nun auch schon 20- 30 Jahre alt ! (wurden anfang der 90er schippenweise verscheuert).

Da hatte ich zuweilen kaputte Neue- schon damals, als ich noch in der Werkstatt täglich mehrere Hände voll in Fernsehern verbaute (z. B. Geräteserie "Start", voll mit Waxis, nach der Kodensatorkur waren die immer top).
Die hatten dann Vollkurzschluß... wahrscheinlich Produktionsfehler, manchmal keine Kapazität oder Kontaktfehler beim Raufdrücken, gerade bei den ganz kleinen im Bereich unter 1 nf.
Darum mache ich die Kondensator- Kur immer schrittweise, nicht alle auf einmal. Falsche Kapazitäten und Reststrom haben die allerdings äußerst selten- entweder gehen die, oder sind tot.

Über den Sinn der Kapazitätsmessung hatten ja schon einige andere Dampfradiofans gepostet- wenn die Kapazität zu hoch angezeigt wird- ist Reststrom da- C sowieso Schrott. Und bei den Waxis und Teeris kann man sich die Mühe ohnehin sparen, die werden komplett durchgetauscht.

Edi


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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 19:00 
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Edi,
ich mache das hier auch schon ein paar Jahre.
Diese goldnen Kondensatoren wurden schon ab den ´60 in Transistorschaltungen und soweit ich mich auf Anhieb erinnere, in den kleinen Geräten von Sonneberg in riesigen Stückzahlen eingebaut. Scheinbar auch in den großen - siehe "Erfurt IV". Fernseher sowieso, aber ist nicht so mein Gebiet.
Ich habe eigentlich immer mit diesen Kondensatoren Probleme gehabt, was die Werte und damit scheinbar auch Isolationswerte angeht. Letztere habe ich aber genauer erst in den letzten Jahren geprüft.
Und jetzt kommt es.
Diese Bauform fällt hier Gnadenlos durch!
Ich habe hier keine schlechte Charge oder so. Ich habe einfach nur in die Kiste gegriffen und zwei Wahllose heraus gezogen. Wenn der Wunsch besteht, - ich habe noch mehr und kann das nochmals vorführen, gerne auch unter verschärften Bedingungen.
Wenn Du andere Erfahrungen hast, nun gut. Aber mache Dir bitte mal die Mühe und prüfe auch das so Geglaubte. Ich bin mir sicher, die Ergebnisse werden so ähnlich sein. An wichtigen Stellen würde ich die Kondensatoren trotz unserer kleinen Meinungsverschiedenheit weiterhin ohne Messung raus werfen.
Meine unmaßgebliche Meinung.

paulchen


PS.: die gezeigten Folienkondensatoren halte ich nun wieder für mit das Beste was es gibt, trotz ihres Alters. Warum zeigen ja die Bilder.

Mit den Sikatrop hat ein Forumsmitglied auch schon seinen Untergang erlebt. Waren alle durch im Messgerät. Komisch...


Zuletzt geändert von paulchen am Mo Aug 31, 2009 20:02, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 19:47 
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So hat jeder seine Erfahrungen. Manchmal sind die auch nur schwer nachvollziehbar und begründbar.

Ich habe z. B. auch in vielen Geräten, vor allem aber in Eigenbauten, die kleinen, Metallgehäuse und dichtverlöteten GBR- Relais verbaut (in wichtigen und eigenen Geräten aber nur mit Goldkontakten, und nur ein einziges Defektes gehabt (innen auseinandergefallen), andere meckerten über diese Dinger (sollen in PAL- Dekodern wohl oft ausgefallen sein)- ich hatte diese sehr selten als Fehlerursache, und das waren die Ag-Pd- Typen.

Einen defekten Sikatrop- C's hatte ich auch noch nie- ich hatte jedenfalls noch keine Schaltung/ kein Gerät, die/das deshalb ausgefallen wäre- habe demzufolge keinen Anlaß gesehen, diese C's verschärft zu messen.

Nun- ich werde die Woche mal die C's durchzappeln, so viele habe ich von denen nicht... mal sehen, ob sich auch einige Kandidaten bei mir finden.

Edi


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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 20:27 
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Hallo,
das Prüfen dieser älteren goldfarbenen Kondensatoren aus DDR-Produktion ist zwecklos, die sind ALLE kaputt, egal ob eingelötete gebrauchte oder neue unbenutzte aus dem Teilelager.
Es sind Papierkondensatoren, und Papierkondensatoren sind generell Schrott, das gilt auch für unbenutzte Exemplare anderer Fabrikate.

Gruß

Roland


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BeitragVerfasst: So Aug 30, 2009 22:24 
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Zitat:
Ich habe auch beide Radios in meiner Sammlung und finde den Klang des Juwel 2 noch ein kleines bißchen besser als den des Erfurt IV.


Würde ich rein subjektiv auch sagen- sind zwar beide noch unrestauriert, (ok, der Erfurt hat ja schon neue Röhren drin, außer UCH und UM) spielen aber beide wirklich gut. Aber morgen abend habe ich beide nebeneinander zustehen (bin dann wieder weg von zuhause, muß in meiner Unterkunft weiterrestaurieren).

Liegt vielleicht daran, daß Juwel 2 doch ein klein bißchen mehr Reserven hat, als der Allströmer, und das Klangregister ist auch nicht übel.

Wie gesagt, gefiel mir, weil optisch noch richtig top.

Ich denke, ich werde mal einen Spannungsteiler bauen, und mal versuchen, am Lautsprecher abzugreifen, und per Soundkarte aufzunehmen, daß man mal einen Vergleich hat. Per Mikrofon ist doof, bräuchte man schalltoten Raum und exzellentes Mikro (habe ich), aber da jeder andere Bedingungen hat, kann man schlecht vergleichen. Was aber bei mittlerer Lautstärke direkt am LP ankommt, das läßt sich durchaus vergleichen.

Da kommen allerdings auch die fetten Bässe, ich habe die Bässe immer fast voll bis voll angehoben drin... da muß man den Spannungsteiler entsprechend bemessen, daß nichts übersteuert. für den Vergleich dann am besten voll angehoben- sollen die Kisten mal zeigen, was sie können.
Und schön wäre ein UKW- Modulator und auf allen das gleiche Musikstück, mit lauten und leisen Passagen, usw.. Ich denke, ich werd' mir mal so 'nen FM- Transmitter zulegen... die sind ja nicht teuer. Ob die was taugen ?

Was haltet Ihr davon ?

Edi


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BeitragVerfasst: Mo Aug 31, 2009 2:18 
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† Siemens D-Zug
† Siemens D-Zug
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Hallo PL504,

das ist noch gar nichts!

Mein Transmitter zieht satte 118 mA im Betrieb!

Ausgeschaltet immer noch 8,5 mA! :evil:

Das ist das, was ich eine Fehlkonstruktion nenne !! :wut:


Gruß

Rocco11

_________________
The Times They Are A Changin' (Bob Dylan)
http://www.youtube.com/watch?v=PZUL6cPc26g&feature=related


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BeitragVerfasst: Mo Aug 31, 2009 7:50 
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Registriert: Sa Jan 26, 2008 2:19
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Ja klar, der Wirkungsgrad des Transmitters mag mies sein, einen Transmitter würde ich nur wegen des Stereo- Koders verwenden wollen.
Wer hier im Forum hat denn schon einen Stereo- Koder?
Ich bin ja recht gut ausgerüstet, aber so ein Teil habe ich nirgends abgreifen können.
Ein Stereokoder plus HF- Generator dürfte ja nun doch etwas teuer sein. Ein Stereo- Transmitter von Albrecht (AE788) kostet schlappe 19,90.

Außerdem hat man so wirklich einen Klangvergleich des FM- Teiles, nicht nur der NF.

Mein Uralt- SABA von 1935 klingt auch phantastisch über den TA- EIngang- aber das gibt ja nicht den Klang des Empfängers wieder-irgendwo habe ich mal gelesen, daß viele reine AM- Empfänger über den gesamten AM + NF- Zweig besser klingen, als die AM/FM- Super, weil man im FM- Zeitalter dann den AM- Bereich nur noch stiefmütterlich behandelte (ausgenommen die superaufwendigen Großsuper- die sind natürlich auf allen Wellen top).
Hört sich nicht unlogisch an- als es nur AM gab, aus dem Verfügbaren das beste herauszuholen.

Ich bin ja nun wieder weg von zuhause... und habe einige recht positive Punkte des ja noch unrestaurierten Allströmers festgestellt:
Erfurt 4 macht sich überhaupt nichts aus dem AM Störteppich !
Die Wechselströmer mit einschaltbarer Ferritantenne (Juwel, Dominante, Capri) funktionieren bei mir am besten, nur mit eingeschalteter Ferritantenne kann ich am hochfrequenten Mittelwellenende schwache Fernsender empfangen, die der Stöteppich überdeckt.
Eine Langdraht- Außenantenne bringt's nicht.
Nachteil: bei Einschalten der Ferritantenne ist der Störteppich weg- aber die Langdraht ist abgeschaltet.
Erfurt schafft das ohne Ferritantenne, mit Langdraht läuft der zur Hochleistung auf !

Erfurt hat überhaupt kein Rauschen oder Netzbrummen, leise gedreht, ist im Lautsprecher- gar nichts zu hören. Selbst "Capri" rauscht noch leise.

Hier, wo ich jetzt bin, ist der Störteppich geringer- was sich auch auf FM bemerkbar macht. zwischen den Sendern ist fast gar kein Rauschen, neben dem Sender regelt die ZF augenblicklich runter.
Ein Unterschied wie Tag und Nacht- zu Transistor- Geräten- gerade die Geräte mit IC- ZF nerven, wenn die losrauschen, manche haben eine Sqelch, die dann aber auch hörbar "Wupp" mach, das läßt die Membran aus der Box fliegen.

Ist seit ...zig Jahren der erste AM/FM Allstrom- Super... ich find's erstaunlich, was so eine Kiste bringen kann.

Edi


Zuletzt geändert von edi am Mo Aug 31, 2009 13:10, insgesamt 1-mal geändert.

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