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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Vergilbten Schutzlack von Front entfernen - Telefunken E127

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BeitragVerfasst: So Dez 08, 2019 17:16 
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Hallo ins Forum!
Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder, mein letzter Kauf vor ein paar Monaten war mal ein besonderer Empfänger.
Seit dem ich um die Existenz dieser kommerziell genutzten Empfänger weiß wollte ich immer einen haben und bin dann kurzfristig auf einen E127/kw4 gestoßen und habe bei dem Preis und der verhältnismäßig geringen Entfernung auch zugeschlagen.

Dafür lag und liegt aber auch etwas arbeit an... Der fehlende Röhrensatz, die eingeschlagene Frontscheibe und die ekelhaft vergilbte Front.

Die Probleme bis auf die Front konnte ich beheben, da habe ich mich ehrlich gesagt auch erstmal nicht ran getraut als sich das mit Glasreiniger und einem weichen Tuch nicht entfernen ließ...
Der Vorbesitzer hatte sich links neben dem Griff schonmal mit einer weichen Bürste betätigt wie er gesagt hat, ich habe das aber nicht weitergeführt um ein evtl. aufrauen oder verfärben der Front zu vermeiden.
Ich dachte zunächst es würde sich um Schmutzablagerungen wie Nikotin o.ä. handeln aber es scheint ein Lack zu sein.
Die Verfärbung und teilweise abbröselung ähneln dem verhalten des Tropenlacks im inneren auf den Chassisteilen wie es von sämtlichen Gerätschaften aus dieser Ära bekannt ist und auch dass der wohl schwierig entfernbar ist.

Ich habe im Internet sämtliche Bilder dieses Gerätes gesucht aber kein Beispiel gefunden wo das Phänomen so oder ähnlich "fortgeschritten" ist wie bei meinem, man findet Bilder von diesem Typ wo es zumindest leichte Farbunterschiede auf der Front gibt aber nicht annähernd so heftig.

Ich möchte das Gerät bald in meine kleine Bude integrieren, aber der Anblick der Front wirkt sehr schmuddelig und unschön.

Hatte jemand bereits so einen ähnlichen fall und weiß ob man da etwas machen kann?

Viele Grüße und einen schönen zweiten Advent, Robin! :hello:


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BeitragVerfasst: So Dez 08, 2019 17:42 
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An verdeckter Stelle diverse Lösemittel ausprobieren ob eines dabei ist das den Schutzlack, nicht aber den Basislack anlöst. (Alkohol, Nitro, Aceton, Bremsenreiniger, Universalverdünnung, ect )
Wenn nix hilft bleibt nur Demontage, Sandstrahlen (lassen) und Neulackierung. Im jetzigen Zustand ist das echt kein schöner Anblick.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: So Dez 08, 2019 19:47 
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Vielleicht ist das kein Lack, sondern irgendeine Schmadderschicht, die da über die Jahre kondensiert ist.
Meine Reihenfolge ist in solchen Fällen meist:
1. Seifenwasser und Mikrofasertuch
2. Glasreiniger
3. Entfetter (Bref)
4. Alkohol
6. Bremsenreiniger
Wenn das alles nicht hilft, dann würde ich an einer unkritischen Stelle Verdünner probieren.

Wenn auch das nix nützt, dann vielleicht die Bedruckung eng abkleben und den Lack mit 2000er Schleifpapier nass schleifen bis die Verfärbungen weg sind. Dann alles polieren.
Ein Neulack würde ja eine neue Bedruckung erfordern, ob das dann hinterher wieder gut aussieht...?!

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Gruß,
Daniel


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BeitragVerfasst: Mo Dez 09, 2019 17:43 
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Guten Abend und danke für die Anregungen von euch!

Wenn es um die Anwendung von Lösemitteln geht "am Gesicht" des Empfängers wollte ich lieber vorher mal nachfragen bevor ich mich hinterher grün ärgere...
Werde eure Reihenfolge mal durchprobieren und hoffe dass die Lackschicht und Bedruckung standhält, dieser Fall ist schon wirklich einzigartig wenn man sich Bilder von diesem Typ anschaut.

Ich denke dass ein anschhleifen oder gar abtragen der kompletten Lackschicht nicht in Frage kommt, ich stelle es mir zumindest schwierig vor die Aufschrift abzukleben, wie würde das denn funktionieren bei dieser kleinen Schrift?

Grüße, Robin

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BeitragVerfasst: Mo Dez 09, 2019 18:16 
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Die Drucke abkleben geht natürlich nicht.
Eine Möglichkeit wäre die Drucke zu scannen oder abzufotografieren und in einem Vektorprogramm als Vorlage zum Neuzeichnen zu verwenden. Von den Dateien dann Wasserschiebebilder anfertigen lassen. Das Gehäuse sandstrahlen, neu lackieren, die Decales aufbringen, alles mit Klarlack versiegeln. Das gibt professionelle Ergebnisse.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Mo Dez 09, 2019 18:52 
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Für mich sieht das nach einem Nikotin-Fett-Staub-Schmadder aus und müsste mit Bref-Fettlöser sehr gut abgehen.
Wenn es kein Schmadder sein sollte, dann heran gehen, wie es Daniel beschrieben hat. Als "Vorlösung" vielleicht 0000 Stahlwolle
ausprobieren.

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Nette Grüße

Norbert

"Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde.


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BeitragVerfasst: Mo Dez 09, 2019 19:00 
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Vielen dank nochmal für eure Antworten,

Was mich nur stutzig macht ist dass das Blech mit dem Lautsprechergitter so heraussticht, normal müsste bei Dreck ja Alles gleichmäßig bedeckt sein...

Für eine Nachkonstruktion der Front fehlt einfach die Zeit, ich hab Ihn gekauft um Ihn möglichst kurzfristig in betrieb zu setzen zum Funk abhören :)
Ich denke dass auch wenn es schön werden würde eine solche Aufarbeitung schnell ins Uferlose geht. Ob im Aufwand oder den Kosten, währe die Front mal perfekt, so ist die Skale das erste dass nichtmehr wegen verblasster Farbe und Kratzerchen ins Bild passt, und dann das Gehäuse...

Ich hoffe jedenfalls dass sich die Front bereinigen lässt ohne Sie zu beschädigen, wenn Zeit ist möchte ich dieses Tolle Gerät auch mal vorstellen hoffentlich dann sauber und richtig funktionsfähig :)

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BeitragVerfasst: Mo Dez 09, 2019 21:28 
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Es ist halt immer die Frage was das persönliche Ziel sein soll.
Schnell, billig und perfekt schließt sich nun mal in aller Regel aus :D

Ich denke dass es sich bei der Schicht um einen Schutzlack für die Beschriftung handelt. Vermutlich ein einfacher Zelluloselack auf Nitrobasis. Dafür spricht, dass es so aussieht als wäre diese Schicht nur auf der Front. Wäre das Schmodder, müsste er in erster Linie auf der Geräteoberseite zu finden sein. Auf dem Bild sieht das aber nicht so aus. Vielleicht irre ich mich da aber auch.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Fr Dez 13, 2019 13:14 
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achim1 hat geschrieben:
... und in einem Vektorprogramm als Vorlage zum Neuzeichnen zu verwenden. Von den Dateien dann Wasserschiebebilder anfertigen lassen.
Achim, könntest Du diese Punkte bitte etwas näher ausführen?

  • An welches Vektorprogramm denkst Du beispielsweise?
  • JPG oder BMP als Vorlage reicht nicht?
  • Wer fertigt Wasserschiebebilder an?
  • Was kostet das größenordnungsmäßig, und kann sich das für ein Einzelstück überhaupt rentieren?

Danke und lG
Cassian


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BeitragVerfasst: Fr Dez 13, 2019 14:05 
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Halllo Cassian,
Vektorzeichnungen haben der Vorteil der höheren Präzision und der Möglichkeit der verlustfreien Skalierung.
Ich persönlich benutze ein 15 Jahre altes CorelDRAW in der Version 7 unter Win XP :mrgreen:
JPG, BMP und sonstige pixelorientierte Formate sind sehr ungeeignet, auch wenn es prinzipiell nicht unmöglich ist
https://www.druckeronkel.de/blog/druckpreisliste/
Wasserschiebebilder fertigt z.B. "Druckeronkel" an. Dort kann direkt von Coreldateien gedruckt werden.
Der Preis bezieht sich auf eine A4 Seite, egal was alles drauf ist und liegt, je nach Druckverfahren zwischen 10 und 30 Euro / Seite

Das sieht dann z.B. so aus:


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BeitragVerfasst: Fr Dez 13, 2019 16:50 
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Das eröffnet neue Perspektiven 8_)

Danke!

LG Cassian


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BeitragVerfasst: Mo Dez 16, 2019 12:40 
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Danke für das Beispiel, das sieht echt toll aus! :super:

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BeitragVerfasst: Di Dez 17, 2019 12:23 
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Hi,

ein kurzer Tipp : es gibt Decal-Folien zum selbst bedrucken -> Hier z.Bsp : https://www.modellparadies.com/decals-a ... 0_405.html

Ich nutze die für den Modellbau und hab da gute Erfahrungen mit ( mit Laserdrucker ).

Gruß Stefan


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BeitragVerfasst: Di Dez 17, 2019 21:57 
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Leider klappt das selber drucken nicht mit Sonderfarben , nicht mit Metallic und nicht mit weiß.
Mit weißen Decales kann man wunderbar Röhren neu beschriften sofern sie nicht allzu heiß werden.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Mi Dez 18, 2019 13:18 
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Wenn Chemie nix hilft - Du schriebst doch, dass diese Schicht abbröselt. Versuche es doch mal mit der Klebebandmethode: Klebeband (am besten transparentes Paketband oder Panzerband) aufkleben und wieder abziehen. So habe ich schon diverse Radiogehäuse mit bröseligen Lacken fast komplett blank bekommen.
Ansonsten - wie schon erwähnt - würde ich die Schrift abkleben und das Gehäuse abpolieren. Dann wäre nur noch der Bereich um die Schrift gelb.

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Gruß,
Daniel


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