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Nordmende Albino 56
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Seite 1 von 1

Autor:  GeorgK [ Mi Jan 27, 2010 10:26 ]
Betreff des Beitrags:  Nordmende Albino 56

Eine weisse Elektra. Die war bestimmt aus der Zeit, als Mutti die Zimmertüren gestrichen hatte und die Farbreste an der Elektra losgeworden ist.
Runter damit ist die Devise. Ich verwende wie schon beschrieben eine Ziehklinge. Danach (HANDSCHLIFF!!) Nicht wie ich gestern mit der Maschine. Das geht nicht gut, da wie bereits berichtet, dass Furnier ja schon einmal in der Herstellung geschliffen wurde.
Der Rahmen an der Elektra ist Massiv, eine schöne Sache, die das Restaurieren leichter macht.

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Neues Gebiss

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Hier seht ihr mal, dass auch einem ehemaligen Schreiner ein durchschleifen vom Furnier gelingen kann.


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Den Schaden behebe ich mit Ölfarben die ich mische und die Maserung(en) nachziehe. Danach sollte Lackiert bzw. Oberflächenbehandelt werden, dann ist die Stelle geschützt.
Natürlich könnte auch nach dem Schleifen gebeizt werden . Achtung beim Retouschieren mit Ölfarbe wenn gebeizt werden soll. Da nimmt das Furnier nix mehr an!
Ich werde Schellackpolitur(dunkel)verwende, denn davon habe ich noch genügend. Dann ist der Schaden Farblich überdeckt und fast nicht mehr zu sehen. Somit auch keine Probleme mit der Ölfarbenretusche.

Autor:  Schumi [ Mi Jan 27, 2010 10:30 ]
Betreff des Beitrags: 

Nordmende Albino 56, der war gut. Fehlen nur die roten Knöpfe :mrgreen:

Die war doch so hübsch in weiß, mindestens genauso schön wie meine blaue Philetta 8_)

Autor:  GeorgK [ Mi Jan 27, 2010 10:35 ]
Betreff des Beitrags: 

Ja Schumi,

ich hatte noch etwas Blau Metallic, da hätte ich aber über das ganze Radio geprüht, wie die Blaue Grotte.

Aber hier hatte ich ja schon mal geübt:

http://dampfradioforum.de/to ... ra-56.html

Autor:  DC1MF [ Mi Jan 27, 2010 10:50 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Georg,
eine schöne Arbeit, ich sehe, Du bist in deinem Element, weiter so.

Autor:  saarfranzose [ Mi Jan 27, 2010 12:18 ]
Betreff des Beitrags: 

das MUSS keine Durchschleifung sein. Genau diese Stellen wurden beim Furnieren stark gepresst und es könnte durchgedrückter Leim sein. Der nimmt natürlich auch nichts an und muss retuschiert werden.
Ich hatte das gleiche an dem Erres (der Bericht ist hier irgendwo). Die Stellen erschienen nach dem Abbeizen bevor ich mit Schleifen anfing.

Autor:  Ralf [ Mi Jan 27, 2010 12:31 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Georg,

Warum hast du eigentlich keinen Abbeizer verwendet um den alten Lack zu entfernen?

Gruß Ralf

Autor:  GeorgK [ Mi Jan 27, 2010 12:33 ]
Betreff des Beitrags: 

Ralf hat geschrieben:
Hallo Georg,

Warum hast du eigentlich keinen Abbeizer verwendet um den alten Lack zu entfernen?

Gruß Ralf


Weil ich meine Muskel trainieren will. Na im ernst, geht schnell, und kostet nichts :lol: :lol:

Franz Josef:
"das MUSS keine Durchschleifung sein. "
Leider doch.
Da sehe ich noch ganz gut, was ich durchgeschliffen habe. Unter dem Furnier ist schön das quer zur Maserung laufende Sterrfurnier zu sehen. Hab leider kein Foto gemacht.

Autor:  Ralf [ Mi Jan 27, 2010 14:15 ]
Betreff des Beitrags: 

Ja gut, meine Frage scheint etwas dumm zu sein, aber als "Nicht-Holzfachmann" hätte ich schon gerne mal gewußt wann man eine Ziehklinge benutzen sollte oder wann es besser ist mit Abbeize oder auch Aceton zu arbeiten.

Ich persönlich hätte gerade bei diesem Gehäuse, wo man doch mit dicken hartnäckigen Lackschichten zu rechnen hat, eher zur chemischen Keule gegriffen. Da du aber hier die Ziehklinge bevorzugst dachte ich das es da eventuell einen speziellen Grund für gäbe, außer das es halt preiswerter ist?!

Autor:  GeorgK [ Mi Jan 27, 2010 16:06 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Ralf,
über dieses Ziehklingenferfahren hatte ich schon berichtet.

hier:http://dampfradioforum.de/htopic,1921,Ziehklinge.html

Ist der Lack alt(spröde) oder wie hier drübergepinselt, ist das für mich die einfachste Lösung.
Wenn Du ein Gerät im guten Lackzustand hast, aber einige hässliche Lackabplatzer drauf sind, ist natürlich Abbeizer gefragt. Grüneck, und alles was auf dem Markt ist.
Hier eine Seite für Oberflächenbearbeitung: http://www.heinrich-koenig.de/

Autor:  GeorgK [ Do Jan 28, 2010 11:55 ]
Betreff des Beitrags: 

Jetz isse fertisch uff Hessisch.

Vorher:

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Aber Lack muss noch drauf, erst wenn die Retouschierfarbe trocken ist.

Und schaut mal ganz onen erte Reihe auf die Skalenscheibe da steht OSTZONE(ich hatte darüber schon berichtet)= Letztes Bild


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Autor:  TED [ Fr Jan 29, 2010 9:58 ]
Betreff des Beitrags: 

Da sach isch als Hanauer ma ebbe , is echt goil gworn! :super:

Autor:  Jean_Berlin [ Fr Jan 29, 2010 11:15 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Georg,
das ist wirklich schön geworden! Vor allem finde ich es interessant, dass Du im letzten Foto einen Ausschnitt der Skalenscheibe zeigst.

Ich finde immer den geschichtlichen Hintergrund der Radios interessant, bevor "Ostzone" zum Ekel-Alfred-Jargon gehörte, war dieses Wortkonstrukt tatsächlich offizieller Sprachgebrauch, ebenso wie "Berlin-Ost" und "Berlin-West". Das war alles damals nicht ohne Brisanz und ich erinnere mich, wie wir bei einer (zugegeben linken) Schülerzeitung in "Berlin (West)" (= offizielle Sprachregelung im Westen in den Achtzigern) Besuch vom Verfassungsschutz bekamen, nur weil wir den DDR-Begriff "Westberlin" verwendet hatten.

Dahinter stecken die beiden unterschiedlichen politischen Auffassungen von Ost und West jener Zeit:
Aus Sicht der DDR gab es zwei Berlins:
"Berlin, Hauptstadt der DDR" und "Westberlin"
Aus Sicht der Bundesrepublik (BRD sollte man im Westen auch nicht sagen, weil es eine "DDR-Abkürzung" war) gab es nur ein Berlin, welches geteilt war in "Berlin(Ost)" und "Berlin(West)" und jeder Berliner(West) täglich in Sachen Wiedervereinigung unterwegs war ("Wenn's abends nur mit einer geklappt hat...gut, man bemüht sich" W.Neuss).

Ein Freund von mir, der damals Polizeischüler in Berlin(West) war, erzählte mir, dass in der Ausbildung nicht "DDR" gesagt werden durfte, sondern das Wortmonster "sogenannte Deutsche, sogenannte demokratische, sogenannte Republik" verwendet werden musste.

Mir drängt sich im Nachhinein die Erkenntnis auf, dass die Deutsche Teilung mehr von den Bürokraten, als von den Maurern zementiert wurde.

Schluss mit OT und Grüsse aus BERLIN,
Jean

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