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Dampfradioforum • Thema anzeigen - 10Ampere Messwerk für kleineren Messwert umbauen?

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BeitragVerfasst: Mi Aug 23, 2017 11:11 
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Hallo Zusammen,
ich hatte kürzlich ein Gesuche bezüglich eines Milli-Ampere Meter hier im DRF eingestellt für meine Uhrenanlage. Holger (highscan) hat mir eines im Bereich für 30mA angeboten. Dieses werde ich auch nehmen, da es ca. für den Strom der bei einer Uhr fließt ausreicht und auch passend zum minütlichen Polwechsel den fließenden Strom positiv und negativ darstellen kann.

Nun möchte ich aber noch ein Instrument (Was auch meine eigentliche Idee war) in den für die Hauptuhr benutzten Netzgleichrichter einbauen.
Seit sehr langer Zeit habe ich in meiner Werkstatt ein Ampere-Messinstrument herumliegen dass schätzungsweise aus den 30er Jahren stammt.
Dies misst aber im Bereich zwischen 0 bis 10A. Somit ist dies viel zu grob...
Da der Zustand ohnehin nichtmehr gut ist (Scheibe kaputt und Skala verdreckt) könnte sich Es aber eventuell gut eignen, vor Allem da der Aufbau noch sehr "Servicefreundlich" und noch nicht so fein und filigran ist lässt sich hier wohl eine andere Spule wickeln.
Fragt sich nur welcher Draht, wieviel Windungen, wieviel Ohm?

Ich stelle mir einen Maximalausschlag von 2Ampere bei 24Volt vor, dass ist auch die sekundäre Maximalleistung des Netzgleichrichters.

Die Skala des Amperemeters besteht aus einer bedruckten, dünnen Pappe welche mit drei Schrauben befestigt ist.
Somit könnte ich mir am Computer dann auch eine passende Skala anfertigen.

MFG Robin R. :hello:

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BeitragVerfasst: Mi Aug 23, 2017 11:43 
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Mach mal ein Bild von dem Instrument.

Wenn es ein Drehspul/Dreheisen Instrument der "neueren" Bauart ist wird es wohl über einen Shut-Widerstand betrieben werden.
Durch die Spule des Zeigers fließen keine 10 Ampere ;)

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BeitragVerfasst: Mi Aug 23, 2017 12:33 
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Hallo Robin,

wie Phalos schon schrieb, sind Amperemeter mit grossem Anzeigebereich fast immer mit einem Shunt (Parallelwiderstand zur Meßwerkspule) ausgestattet. Da es mit großer Wahrscheinlichkeit auch für Gleichstrom ausgelegt ist, muss es ein Drehspulmesswerk sein.
Du solltest das Gerät mal öffnen, dann wirst Du den Shunt sehen, der parallel zu den Anschlußklemmen geschaltet ist und für 10 A auch eine ordentliche Drahtstärke haben sollte.
Diesen Shunt abklemmen und dann mit geeignetem Schaltungsaufbau und einem weiteren, in Reihe geschalteten Amperemeter mit geeichter Anzeige den Strom für den Endausschlag Deines Amperemeters ermitteln.
Vielleicht erreicht es ohne Shunt schon den von Dir gewünschten Anzeigebereich. Ansonsten mußt Du einen neuen Parallelwiderstand berechnen und einbauen.

Beste Grüße
Jürgen

PS: Habe nochmal Deinen Beitrag gelesen, 2 A wird das Meßwerk ohne Shunt nicht anzeigen, einen neuen Shunt wirst Du brauchen. In einschlägigen
Wissensforen werden die Berechnungsgrundlagen (Stichwort Meßwerterweiterung) dafür zu finden sein.


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BeitragVerfasst: Do Aug 24, 2017 10:19 
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Hallo und danke für eure Antworten!

Ich hatte das Ding schon offen, einen Shunt hat es nicht.
Die Spule verträgt meines Erachtens die 10 Ampere, die ist wirklich fett!
Es ist für Gleichstrom ausgelegt, da die Polung bei den Schraubklemmen eingestanzt ist. Es ist aber kein Drehspulinstrument :wink:

Hier ein Bild:

https://www.dropbox.com/s/vk9bl29ila5tv ... k.jpg?dl=0

Unter dem Zeiger sitzt ein Fächer der in der "Schale" als Bremse wirkt. Wirklich sehr interessant, habe sowas noch nicht gesehen :) .

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BeitragVerfasst: Do Aug 24, 2017 11:28 
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Hallo Robin,

bin etwas erstaunt, ein Dreheiseninstrument als Strommesser habe ich noch nicht gesehen. Kenne solche nur zur Wechselspannungsmessung in z.B. früheren "Stromreglern", wie man sie zu S/W-Fernsehzeiten vorm FS einsetzte.
Ich schätze mal, für die von Dir geplante Anwendung ist das Instrument ungeeignet. Ich würde mal in der Bucht oder bei einschlägigen Versandhändlern nach einem passenden Drehspul-Strommessgerät suchen. Es gibt in der Bucht auch preisgünstige, kleine digitale Strommessgeräte aus meist chinesischer Produktion, die man einsetzen könnte.
Analoge Meßwerke haben ihren Reiz und ermöglichen die kontinuierliche Kontrolle eines Messvorganges, bei digitalen Anzeigen springt der Anzeigewert entsprechend der Wiederholrate, ermöglichern aber eine genauere Einstellung. Letztlich mußt Du entscheiden, wie und was verwendet werden soll.
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Bastelarbeiten.

Beste Grüße
Jürgen


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BeitragVerfasst: Do Aug 24, 2017 13:16 
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Stimmt, recht selten.
Ich habe ein großes, altes Messinstrument aus einem Kraftwerk, welches den Zeiger bewegt indem ein Stahdraht tiefer in eine Spule hineingezogen wird, je mehr Strom durch sie fließt.
Das ist bis 40A ausgelegt und dementsprechend dick ist auch der Draht der Spule.

Wie dem auch sei - das Messgerät ist ungeeignet für das was du vor hast.

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BeitragVerfasst: Do Aug 24, 2017 15:31 
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Okay.
Dann werde ich das gute Stück einfach "restaurieren" :) .
Ein neues Instrument käme für mich nicht in Frage, ich habe allerdings noch eines aus Bakelit ca. aus den 50er Jahren.
Vielleicht baue ich dieses um oder schaue wie vorgeschlagen in der Bucht.

PS: Eine leerstehende Fabrik mit Riesen AEG Schaltschränken und vielen Messinstrumenten wüsste ich auch noch, war aber schon lange, lange nichtmehr dort :wink: .

Danke Euch beiden! :danke:

Robin

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BeitragVerfasst: Di Sep 12, 2017 15:55 
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HalloJürgen,

jedes billige Aurobatterieladegerät hat ein Dreheisenamperemeter drin. 1. sind die billig und 2. relativ unempfindlich gegen Überstrom (zB. wenn da mal etwas mehr Strom fließt zB. wegen Kurzschluß) und raue Behandlung zB. durch Rumschmeißendes Teils.

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Gruß Scooterboy
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