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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Nordmende SRG 389 problem mit dem kleinen Frequenzband

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BeitragVerfasst: Sa Mär 16, 2019 16:27 
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Moin zusammen,

Nachdem ich Erfolgreich einen 7cm Röhrenoszi mit 10MHz von Nordmende reaktivieren und Kalibriert habe musste das nächste Teil dran glauben.

Ich hab irgendwann einen SRG389 mitgekauft, da ich nun wieder Analog statt ICs arbeiten möchte sollte der dann auch laufen :hello:

Was ich gemacht hab: Fast alle Elkos getauscht (Nur die guten Siebelkos und 2 kleine blieben). Kontakte und den Drehko gereinigt.

Nun komme ich zu diesem Problem:

Wenn ich nach Servicemanual arbeite komme ich wunderbar bis an den Punkt wo ich bei 20Hz die 2,5V Regelspannung regulieren soll.

Leider ist das Band 3Hz bis 32Hz gestört, der Oszillator läuft an und bleibt dann stehen, erst nachdem ich bei etwa 10Hz den Drehko Ruckartig drehe läuft es wieder an. Amplitude ist stark schwankend und meist steht der Oszillator dann wieder langsam.

Die Regelspannung ist bei laufenden Oszi viel zu hoch (4,2V) sie lässt sich selbst bei Vollanschlag nicht weiter runterregeln. Pfad mit Poti, Elko, Widerstand und Kontakt der auf Masse zieht sind geprüft und ok.

Wenn ich diesen Punkt überspringe und mit C910 die 300kHz kalibrieren soll wird im höheren Band ab 1,5Mhz auch wieder der Oszi zum stehen gebracht. Verdrehe ich C910 funktioniert es bis 3Mhz, allerdings ist auch hier die Regelspannung zu hoch.

Dreko hat keine Schlüsse, die 100Mohm Widerstände für den niedrigsten Bereich sind auch ok. Die Elkos im Frequenzschalter sind genau aufgebaut (Selektierte Elkos zusammengeschaltet).

Kalte Lötstellen schließe ich aus da ich alles nachgelötet hab. Gleichlauf usw. Ist nach dem Serviceplan bei 0,2% im 1kHz bis 320kHz Band.

Ich weiß langsam nicht mehr weiter....

:hello: :bier:

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--->lg Basti

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BeitragVerfasst: So Mär 17, 2019 12:03 
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So es gibt Neuigkeiten:

Er läuft wieder, allerdings nicht nach Vorschrift der Kalibrierung.

Man sollte an einer Stelle der Anleitung den R926 auf Mittelstellung bringen und mit R931 die Regelspannung auf 2,5V stellen.

Dieses mal habe ich den 926 weiter links stehen lassen und mit 931 2,7V eingestellt. Was soll ich sagen, er läuft nun wie gewünscht in allen Bereichen absolut Amplituden und Frequenzstabil.

War ne ziemliche Fummelei aber nun isser wieder ganz. Ich muss nur noch den Schmittrigger justieren da er eine kleine Nase im unteren Rechteck erzeugt. Aber auch das bekommt man hin.

Jetzt wird erstmal optisch aufbereitet und dann kann der Chinesen Voltcraft in den Verkauf.

:hello:

Bilders folgen

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BeitragVerfasst: So Mär 17, 2019 12:20 
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Beim ersten Pal-Farbgenerator FG387 waren auch ein oder zwei Fehler in den Abgleichanweisungen. Einmal war auch hier ein falscher Trimmer angegeben, an anderer Stelle wurde ein falscher Messpunkt benannt, was aber nach kurzem Blick auf den Schaltplan offensichtlich war, ohne die Schaltung komplett verstehen zu müssen. Übrigens ist es sehr interessant, wie Nordmende damals ohne ICs so ein Gerät aufgebaut hat - schließlich war es 1967 und die Halbleiter noch sehr teuer.

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Gruß,
Daniel


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BeitragVerfasst: So Mär 17, 2019 15:26 
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Moin,

Genau den FG habe ich vor zwei Wochen fertiggestellt. Da waren jede Menge tote Elkos drin, ein wenig Mechanikprobleme gab es auch. Nun funktioniert er wieder prächtig.

Beim Generator sind auch Fehler vorhanden, es gibt z.b. auf der Generatorplatine zwei mal das gleiche Poti usw...

Ich vermute das vielleicht auch die Alterung der Bauteile eine Rolle der benötigt höheren Spannung spielt.

Alles läuft nun soweit, einziger Wermutstropfen: Im x10 Bereich schwingt der Oszillator nur im höheren Bereich ordentlich an. Er bleibt aber dann Konstant über das ganze Band, damit kann ich aber gut leben :hello:

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