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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Ausfallquote oder es gibt immer was zu tun

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BeitragVerfasst: Do Apr 20, 2017 11:17 
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Registriert: Mi Dez 07, 2016 9:32
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Ich habe in den letzten 1.5 Tagen gleich mit 4 Geräten Probleme bekommen. Das treibt die Ausfallqute gewaltig in die Höhe :roll:
Gerät 1 ist ein kleines Grundig (Werkstattgerät). Sicherung defekt, Soll 300mA, drin hatte ich eine 250mA mit der das Gerät einige Wochen täglich 3-5 Stunden in Vaters Werkstatt läuft.
Nicht optimale Umgebung, Ofenheizung nachts auch mal knapp an den Frostbereich wenn am Wochenende der Ofen aus ist, Luftfeuchtigkeit. Mit neuer Sicherung Funken aus dem E-Staten.
Kann mit Luftfeuchtigkeit zu tun haben.

Den Grundig erstmal eingesackt, Vater als vorübergehenden Ersatz ein Loewe in die Werkstatt gestellt. Keine 30 Minuten später ist bei Loewe das Skalenseil runter. Tja, der eine Sender auf 100,4 MHz ging mit dem Grundig, aber erklär mal einem 80 Jährigen, dass Ende Skala = Schluß ist. Man kann natürlich auch paar minuten hin und herkurbeln und versuchen ne Zeigerbreite mehr zu bekommen :wut: . Rückwand auf, MDR Sachsen manuell eingestellt, jetzt kann er Radio hören :mrgreen:

Gestern Abend in meiner eigenen Werkstatt mein Saba Schwarzwald mit Verzerrungen bei niedriger Lautstärke. Leise = Verzerrt, je leiser umso mehr. Bei etwas erhöhter Zimmerlautstärke alles wieder schick, top Klang. Noch nicht nach Ursachen gesucht.

Heute Morgen mein Radio im Büro (Dauerläufer , täglich 8-10 Stunde) angemacht, ein Rauschen auf dem rechten Kanal. Gestern zu Feierabend ausgemacht, heute morgen unmittelbar nach dem Einschalten das Problem. Das Rauschen "hängt am Bassregler" viel Bass kein Rauschen mehr, weniger Bass Rauschen, der Kanal spielt ansonsten normal. Saba Freudenstadt 16. Fehler noch nicht gesucht.

Fazit der letzten 2 Tage: es gibt immer was zu tun , man braucht nur genug Geräte und exzessive Nutzung :mrgreen:

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lg Karsten

Erfahrungen sind etwas ganz tolles, leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...


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BeitragVerfasst: Do Apr 20, 2017 14:42 
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kenne ich ähnlich, aber in extreme Ausführung:

Impulsgenerator mit einstellbare Flankesteilheit von Frieske Höpfner, fast jedensmals beim Bedarf fällt der aus, mal Wackelkontakt, Transistor, Poti mit Wackler, Elko, Wackler in Transistorfassung... sagmal 15x Einsatzstag (mehre Einsatz pro Tag zählt nicht), 8-10x Reparatur (hab nicht gezählt) Dass ich es schon präventive Reparatur gemacht habe, am Anfangs, ist offene geheimnisse.

Eines Tag hab ich Nase voll und ihm "widlarizing" und ins Restmüll gesteckt.

Grüss
Matt

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BeitragVerfasst: Fr Apr 21, 2017 5:58 
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Registriert: Di Mai 18, 2010 8:45
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Nutzi hat geschrieben:
Fazit der letzten 2 Tage: es gibt immer was zu tun , man braucht nur genug Geräte und exzessive Nutzung :mrgreen:


(Grins)
Eigene Erfahrung wie folgt: "es gibt immer was zu tun, man braucht nur genug Geräte" :wink:

Nutzung ist gar nicht erforderlich. Selbst wenn man trocken, lichtgeschützt, bei gleichbleibender Temperatur und staubarm nur lagert, wirst Du feststellen, dass das eine oder andere komplett überholte Gerät nach einer Zeit des Stillstands seine Macken hat (meist Kontaktoxydation).


Gruß
k.

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k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
(Mark Twain)


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BeitragVerfasst: Fr Apr 21, 2017 6:26 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Seid unbesorgt - ab einer bestimmten Sammlungsgröße wird "Radios-auf-Trab-halten" zum Fulltime-Job. Bei mir steht auch noch genug "Arbeitsvorrat" herum und wenn der erledigt ist, geht's mit Sicherheit wieder von vorne los. Da wird's einem auch nie langweilig, denn die Kisten wissen genau, wie sie einen mit immer neuen lustigen Fehlern unterhalten können... :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Fr Apr 21, 2017 8:37 
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Nun, das verführt natürlich zu der Annahme, das eine Radikalkur der Ausfallkandidatenbauteile Abhilfe schaffen könnte. Aber auch das kann ich widerlegen :mrgreen:

Ich hatte drei Geräte, die ich für Freunde wieder flott gemacht habe und die dennoch jeweils wieder mindestens zwei mal zurückkamen. Bei zwei Geräten stellte sich am Ende jeweils eine ECL86 Übeltäter heraus. Beide Geräte hatten den gleichen Fehler: Zunächst funktionierten sie prima, aber nach ca. 20 Minuten - leider auch nicht immer - begannen die Endstufen zu schwächeln. Die Lautstärke brach ein und ein Rascheln wie bei einem Wackelkontakt oder einem hochohmigen Schluss (Feuchtigkeit) zwischen zwei Kontakten war zu vernehmen. Ein Wackeln an der ECL86 schuf kurz Abhilfe. Was den Eindruck erweckte, die Röhrenkontakte und die Fassung seien Schuld. Am Ende war es die Röhre. Durch Klopfen an die Röhre konnten die tollsten Geräusche erzielt werden. Entweder ein "Pliiing" bei jedem Schlag, oder ein Brüllen wie eine E-Gitarre bei der Zugabe auf dem AC-DC-Konzert, ein Blubbern, oder einfach nur eine abrupte "ATT-Funtion"...
Nach Austausch der ECL86 spielten die Geräte dann beide problemlos und das tun sie noch immer. Auch kein Klopfen oder Rütteln bringt sie aus dem Tritt.

Beim nächsten Gerät war es die EL84, die auch hinüber war und für Rascheln und Lautstärkeschwankungen sorgte.

Das alles passierte binnen weniger Wochen. Das nagt dann irgendwann am Selbstvertrauen. Irgendwann sagte ich "ich baue nur noch Schränke und Regale"...

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Gruß,
Daniel


Baden Baden, Beromünster, Paris, Rom…
...Eine ganze Welt ist auf der Skala des SABA-Empfängers vereint


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BeitragVerfasst: Fr Apr 21, 2017 10:22 
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Naja, auch Radikalkuren aller möglichen Ausfallteile machen Geräte vielleicht etwas zuverlässiger, aber nicht automatisch Störungsfrei.
Es gibt immernoch genug alte andere Teile wo Probleme auftreten können. Wissentliche geprüfte Bauteile mit korrekten Werten sind plötzlich defekt usw.
Gestern wieder mit einem Becherelko gehabt, alt aber gute Werte, hatte knapp über 40µ vor 2 Monaten, ich habe ihn drin gelassen, 2 Monate später nachgemessen wegen leichtem Netzbrummen und der hat 30pF. Selbst bei Radikalkur, und neuem Elko kann dieser theoretisch ausfallen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar kleiner, aber nicht ausgeschlossen.
Ich habe bereits 2 defekte (neue) Kodensatoren getauscht, und ich hab erst seit einigen Monaten mit alten Radios zu tun.
Auch Neuteile können kaputtgehen..und das sind dann die Stellen wo man zu allerletzt sucht, weil ist ja neu

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lg Karsten

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BeitragVerfasst: Fr Apr 21, 2017 11:05 
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ach jetzt jammert hier nicht rum...genau das wollt ihr doch...suchen... reparieren... läuft...Erfolgserlebnis! :mrgreen:
Denkt mal es würe nix mehr kaputtgehen...wär auch blöd....

Ich wünsch ein schönes Wochenende und viele Erfolgserlebnisse...ich werd bei meinem Dual CS 626 die X2 Knallfrösche vorsorglich wechseln....da dürfte nix schiefgehen und ein Erfolgserlebnis ist so gut wie sicher.

:hello:

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Gruss Nad

„Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht. Vergessen Sie bitte nicht, die Antenne zu erden!"

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möge die Emission mit Dir sein...

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