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BeitragVerfasst: So Nov 11, 2018 15:24 
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Meine Liste sieht wie folgt aus.
1: DENON GR555, macht ordentlich druck und meine Nachbarn lieben es. :mrgreen:
2: Siemens TR2, sehr schöner voluminöser Klang
3: Tonfunk Violetta W205 KL, wegen seiner kleinen Abmessungen eher sehr bescheiden

Nr. 4 ist unterwegs zu mir, ein Bang & Olufsen Beomaster Jet 606, mal abwarten wie das wohl klingt

Gruß Pierre


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BeitragVerfasst: Mo Nov 26, 2018 2:52 
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Gehen bei deiner Siemens TR2 Musiktruhe die Hochtöner oder musstest du Sie reparieren?
Die Aussage mit dem voluminösen Klang kann ich aber auf jeden Fall bestätigen.


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BeitragVerfasst: Do Nov 29, 2018 15:41 
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Ganz eindeutig mein Siemens RL30. Stereo, ECL86 Gegentakt, zwei 30er Ovallautsprecher, da geht es vorwärts.

Viele Grüße
Frank

_________________
Viele Grüße aus der Pfalz!

Nicht nur Röhren klingen schön, sondern auch alte Flugzeuge klick


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BeitragVerfasst: Do Nov 29, 2018 23:34 
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@Micha94, ob die Hochtöner funktionieren kann ich dir gar nicht sagen, hab nur schon mal gelesen das die wohl oft kaputt sind. Wieso eigentlich?

Gruß Pierre


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BeitragVerfasst: Fr Nov 30, 2018 19:08 
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Dazu steht schon einiges im Forum, das man findet, wenn man nach "elektrostatische Hochtöner" sucht. Um solche handelt es sich nämlich in dieser Truhe.

Diese sind anders aufgebaut als die dynamischen Lautsprecher, die die überwiegende Mehrheit stellen.

In einem elektrostatischen Hochtöner gibt es eine dünne, auf einer Seite leitend beschichtete Membranfolie, die in geringem Abstand parallel zu einem Lochblech liegt. Die elektrischen Felder beim Anlegen einer hohen Spannung bewegen diese Folie. Wechselspannungsanteile in der anliegenden Spannung werden als Töne abgestrahlt, aber nur im höchsten Hochtonbereich (vor allem Zischlaute), für tiefere Töne reicht die Größe und Kraft nicht aus.

Der elektrische Kontakt zu der Membranfolie wird oft durch ein weiteres Stück Folie hergestellt, das einfach nur an dieser anliegt. An dieser Stelle gibt es durch Oxidation oft Kontaktschwierigkeiten, die man beseitigt, indem man die Kontaktstelle vorsichtig reinigt, die Lage der Membranfolie oder der Kontaktfolie - wenn möglich - verändert, und/oder mit einem Stückchen weichem Schaumstoff für etwas Andruck an der Kontaktstelle sorgt. Letzteres vor allem, wenn der Schaumstoff, der die Membranfolie in Position hält, zerbröselt ist. Nicht zu viel verwenden, die Membrane soll sich ja auch noch bewegen können!

Manchmal ist die Membranfolie selbst beschädigt. Diese kann man durch ein Stück Rettungsdecke ersetzen, so liest man es jedenfalls gelegentlich hier und anderswo, ich selbst habe es noch nicht probiert.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Dez 02, 2018 5:31 
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Moin,

bei meiner Truhe gingen die elektrostatischen Lautsprecher nicht mehr. Ich hatte Sie zerlegt und alles hier im Forum beschriebene durchgeführt. Leider ohne Erfolg.
Interessant ist: Bei den verbauten Typen elektrostatischer Hochtöner, wurde kein Schaumstoff verwendet, sondern eine Art Vlies. Sieht aus wie Malerflies.

Dieses hatte ich entnommen und - Oh Wunder - es passte fast ideal in zwei fast identische Hochtöner. Diese funktionierten so wieder. Allerdings leider in einem anderen Gerät...
Aktiv Warnehmen tat ich diese Hochtöner jedoch nur in ausgebautem Zustand. In eingebautem Zustand sind Sie kaum auszumachen. Aber irgendwie wird der Klang dadurch trotzdem "abgerundet".
Für die Siemenstruhe bin ich demzufolge wieder "auf der Suche".

Gruß Micha


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BeitragVerfasst: So Dez 02, 2018 11:27 
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Vielleicht sind gar nicht die Hochtöner selbst defekt, sondern sie werden nicht richtig angesteuert. Schon mal geprüft, ob eine Spannung von ca. 250 V anliegt? Die Gleichspannung erhalten sie über einen 100 k Ohm-Widerstand, der unterbrochen sein könnte. Die Tonfrequenz erhalten sie über einen 100 pF-Kondensator. Dieser Wert ist etwas niedrig, die Hochtöner deshalb sicher sehr leise. In anderen Geräten findet man an dieser Stelle Werte von 500 pF bis in den nF-Bereich.

Außerdem hat dieses Gerät auch zwei dynamische Hochtöner, deshalb wird man die elektrostatischen Hpchtöner sowieso kaum hören.

Lutz


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BeitragVerfasst: Mo Dez 03, 2018 2:16 
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Ja, Spannung und Signal sind da.
Ich werde die Hochtöner nochmals genauer unter die Lupe nehmen.
Bei Gelegenheit stelle ich mal Fotos ein, um welche Fabrikate es geht.

Bei meinem Saba Meersburg W4 ist auch ein solcher Hochtöner verbaut und dieser ist deutlich lauter und besser warnehmbar.
Dieser funktioniert trotz Baujahr 1954 übrigens ohne jegliche Handanlegung noch einwandfrei.


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BeitragVerfasst: Fr Dez 21, 2018 11:55 
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Moin,

es müssen nicht immer Radios aus der ersten Reihe sein:

Vor einiger Zeit wurde schon das Grundig 3055 erwähnt. So ein Radio befindet sich seit ein paar Monaten auch bei mir, es wurde immer gut gepflegt und hatte bis dahin wohl seit Jahrzehnten seinen Platz unterm Fernseher. Optisch wie neu, innen original und nur verstaubt spielte es mit Aussetzern und dünnem Klang. Nach Tausch von defekten Kondensatoren (ERO 100 und braune "Hustenbonbons" von Frako) klingt es unglaublich gut :D . Es wurde an anderer Stelle schon einmal geschrieben: Die Lautsprecherkombination (großer Haupt-LS, zwei Hochtöner und zwei Seiten-LS) mit Frequenzweiche und der sorgfältig ausgelegte NF-Teil machen eine Menge aus, das 3055 kann es locker mit anderen Radios aus der Spitzenklasse aufnehmen.

_________________
Grüße,

Bernd


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BeitragVerfasst: Do Feb 14, 2019 16:21 
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Ja der 3055 ist schon eine echte Wucht, wobei mir der 4055 fast ein Stück besser gefällt. Was mich gerade jeden Tag aufs neue fasziniert ist mein Gerufon Ultra Ferrit 58w, was da raus kommt an Klang ist unglaublich :shock: :D


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BeitragVerfasst: Mi Mär 13, 2019 8:02 
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Beiträge: 797
Wohnort: Mitten in Mittelfranken!
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Mein Radio mit dem besten Sound (mal von Röhrensteuergeräten wie dem Telefunken Opus 2430) abgesehen:

Philips Capella 753/4E/3D automatic

:super:

_________________
Viele Grüße
Markus


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BeitragVerfasst: Mi Mär 20, 2019 10:46 
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Registriert: Sa Feb 02, 2019 16:19
Beiträge: 89
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Mein Opus 2214 hat mich völlig überzeugt, kräftiger Bass und hervorragendes Klangbild, hervorragender Stereosound über TA und TB, da gibts nix zu meckern.

Der Tannhäuser E330 geht einigermassen, klingt gegen den Opus aber etwas dünn und der Philips Capella 604 überzeugt mich klanglich in keinster Weise.

Mein Blaupunkt Granada klingt als Monoradio auch nicht schlecht, den nehme ich gern für Hörbücher wegen seiner sehr angenehmen Sprachausgabe.

LG Klaus aus OB


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