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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Schon wieder Germanium: AC187K / AC188K Verstärker

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BeitragVerfasst: Di Jan 08, 2019 11:30 
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Hallo Georg,

Danke für den Hinweis. Das falsch eingezeichnete Poti war wohl ein "redaktioneller Fehler".
Jetzt sollte es stimmen:

Viele Grüße
Frank

Dateianhang:
AC187-188-Amp_V6.jpg
AC187-188-Amp_V6.jpg [ 113.87 KiB | 190-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: Mi Jan 09, 2019 12:30 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo Frank,
Deine Schaltung gefällt mir sehr gut!
Nun wissen wir ja von der erheblichen Temperaturabhängigkeit der Transistordaten bei Germanium-Transistoren. Mich würde interessieren, wie stabil die Symmetrie der Endstufe in Abhängigkeit von der Temperatur am Tr1 AC128 ist.
Dank der Gegenkoppelung über R6+R8 kann diese Symmetrie bereits schön stabil sein. Lass' doch die Platine mal vor dem Fenster ein wenig abkühlen (in einer Plastiktüte), wir haben ja kaltes Wetter, und teste die Stabilität aus.

Wenn die Stabilität nicht befriedigend ist, dann könntest Du überlegen, den Fußpunkt von R3 von Masse abzulösen und an den Collektor von Tr1 zu verlegen. R1 muss danach ein klein wenig verstellt werden, um wieder Symmetrie einzustellen. Mit dieser Maßnahme sollte Deine Schaltung noch temperaturstabiler sein. Es kann aber sein, dass sich die Gesamtverstärkung durch diese Maßnahme ein wenig verkleinert. Was hältst Du davon? Ist das nötig?

Viele Grüße
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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BeitragVerfasst: Di Jan 15, 2019 14:38 
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Hallo,

es gibt mal wieder ein größeres Update.

Ich habe den Verstärker in Stereo auf eine Streifenplatine aufgebaut. Dieses "Modul" kann ich dann später in ein passendes Gehäuse einbauen. Dann habe ich noch fix ein Netzteil mit zwei 15 Volt Spannungsreglern gebaut. Mit einem passenden Trafo ist das Ganze auf mein „Testboard“ gewandert und hat mich schon mehrere Stunden mit Musik beschallt.
Der Verstärker klingt wirklich super, schöne Bässe, keine aufdringliche Mitten und feine Höhen, wobei ich bei den Höhen noch etwas nachjustiert habe, aber dazu später.

Nun erstmal ein paar Bilder dazu:

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20190111_190144_1547544071608_resized.jpg [ 120.28 KiB | 42-mal betrachtet ]


Natürlich habe ich vorher noch gemessen ein eingestellt. Die Symmetrie lässt sich gut einstellen, wobei ich diese nicht an Hand der Mittelspannung, sondern mit dem Oszi bei Vollaussteuerung einstelle. Ich achte dabei darauf, dass der Sinus sowohl oben als auch unten längst möglich sauber bleibt und Verzerrungen gleichmäßig einsetzen. Die Gegenkopplung aus R6 und R8 steht jetzt bei 680 Ohm. Das ist ein guter Wert für meine Ansprüche. Der Potiweg passt zur Lautstärke und Geräte mit unterschiedlichem hohem Ausgangspegel, z.B. CD-Player und Tuner lassen sich hinsichtlich der Lautstärke angenehm regeln.

Natürlich sind auch wieder ein paar Fragen und Erläuerungen aufgetaucht. Nun Stück für Stück:

Die Kühlkörper für die AC187/188 sind wohl ein wohl etwas groß ausgefallen. Selbst bei ordentlich Leistung mit einem Sinussignal werden die Transistoren kaum wärmer. Eigentlich ist das ja gut, aber die Ruhestromreglung wird dadurch extrem träge, da sich die Temperatur des Kühlkörpers kaum verändert. Man stellt den Ruhestrom im Prinzip für eine bestimmte Zimmertemperatur ein. Wenn sich der Kühlkörper im Betrieb jedoch erwärmt (vielleicht 2-3 Grad), dann regelt der NTC nach. Ich hoffe ich liege da mit meiner Beobachtung nicht daneben.

Die Treibertransistoren (T2 –AC127) werden gut handwarm. Vielleicht bringe ich hier noch eine Kühlschelle o.ä. an.

Die Vorstufenstransistoren (T1 – AC128) reagieren kaum auf eine Temperaturänderung. Sie laufen im Prinzip auch bei Zimmertemperatur, da über sie nur eine Strom von ~1,5 mA fließt und sie dadurch nicht erwärmt werden. Auch eine Behandlung mit Kältespray verändern die Symmetrie des Verstärkers nur minimalst.

Da wir gerade bei den Vorstufentransistoren sind. Der rechte Kanal rauscht selbst in 2-3 Meter Entfernung noch hörbar. Nach meiner Vermutung ist der AC128 wohl die Fehlerquelle, da dieser Transistor noch ein anderes Problem hat. Die Basis muss wohl eine Verbindung zum Gehäuse haben. Berührt man den Transistor, brummt es und zwar so stark wie wenn man die Basis direkt berührt.
Leider habe ich keinen AC128 mehr in der Kiste. Vergleichstypen gibt es ja einige, aber auch da habe ich nichts mehr vorrätig. Der AC128 ist ja eigentlich ein Transistor für kleine Gegentaktendstufen, sehr ähnlich dem AC188. Er wird hier allerdings in der Vorstufe eingesetzt. Könnte man hier ohne Schaltungsänderung nicht einen „richtigen“ Vorstufentransistor einbauen oder wäre dies nicht sogar sinnvoll? Gibt es einen nachvollziehbaren Grund dafür, dass man hier in der Vorstufe einen Endstufentransistor eingesetzt hat? Ich hätte zum Testen AC122, 151, 163 da.

Oder hat jemand in der Bastelkiste noch AC128 rumliegen? Kann auch gerne gebrauchte "Auslötware" sein.

Letztendlich habe ich den C3 noch auf 330 pf erhöht. Dadurch klingen die Höhen einfach etwas runder. Daher noch der aktuelle Schaltplan:

Viele Grüße
Frank

Dateianhang:
AC187-188-Amp_V6_a.jpg
AC187-188-Amp_V6_a.jpg [ 113.84 KiB | 42-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: Di Jan 15, 2019 20:05 
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Registriert: So Okt 18, 2009 19:36
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Wohnort: bei Fulda
Hallo Frank,
habe gerade von deinen Fortschritten gelesen vom Bau des Germanium-Verstärkers. Es gibt ja Fans, die gerade den Germanium-Klang schätzen (wenn es so etwas überhaupt gibt).
Wegen der rauschenden Vorstufe würde ich einfach mal einen der genannten klassischen Vorstufentransistoren ausprobieren.
Nach dienen Feststellungen wird der AC128 dort ja nicht warm ist also nicht besonders gefordert.
Berichte mal, wie sich AC151 und Konsorten da verhalten.

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Viele Grüße

Frank


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