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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Kondensatortausch Transistorverstärker

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BeitragVerfasst: Fr Nov 15, 2019 11:40 
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Registriert: Mo Aug 27, 2018 12:51
Beiträge: 154
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Servus,
ich möchte hier einmal nachfragen, wie ihr mit Kondensatoren in Transistorverstärkern aus den 70er bis 90er Jahren vorgeht. Habt ihr viele Erfahrungen mit tauben Elkos aus dieser Zeitperiode und wenn ja, mit welchen Typen tauscht ihr diese aus? General Purpose, (Ultra) Low ESR? Ich möchte meinen Verstärkern das längste Leben ermöglichen und natürlich nur auf die richtigen Bauteile zurückgreifen

(Warum diese Frage? Ich recappe meinen Technics A800MK2 aus den Jahr 1995 da die Kondensatoren in dieser Periode angeblich anfällig sind und da sich der Verstärker etwas "flach" anhört)

Würde mich über Antworten freuen! :)
MfG
Joseph


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BeitragVerfasst: Fr Nov 15, 2019 14:57 
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Beiträge: 1038
Wohnort: Nußdorf bei Landau
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo Joseph,

mit so moderenen Geräten (Bj. 1995) habe ich keine Erfahrungen. Ich habe schon einige transistorisierte Steuergeräte aus Ende 60er bis Mitte 70er überholt. Die Elkos waren eigentlich alle hinüber, große Kapazitätsänderungen, hohe ESR-Werte. Es gibt Stellen, da macht das nicht viel aus. Aber insbesondere im NF-Teil führt das zu einem schlechten Klang, da ja viele Endstufen noch mit Ausgangselko arbeiten.
An Elkos verwende ich eigentlich "Reichelt Standardware". Für meinen Eigenbauverstärker nehme ich immer hochwerte Panasonic FC oder FR, Low ESR.

Wie sich das bei Deinem Verstärker verhält müsstest Du mal testen. Am besten ein paar Kandidaten auslöten und prüfen.

Viele Grüße
Frank

_________________
Viele Grüße aus der Pfalz!

Nicht nur Röhren klingen schön, sondern auch alte Flugzeuge klick


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BeitragVerfasst: Fr Nov 15, 2019 18:01 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 19:33
Beiträge: 664
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
"Am besten ein paar Kandidaten auslöten und prüfen."

Exakt. Faustregel: Je größer (in Kap. und Abmessungen) desto UNkritischer.

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Fr Nov 15, 2019 18:54 
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Kenntnisstand: Spezialkentnnisse im Bereich Röhrenradios (Beruf)
Hallo Joseph,
bei Geräten aus den Siebzigern sollte man sich intensiv um die Tantal-C kümmern.
Viele,der einstmals hochgelobten Pillen, sind heute zu "Knallfröschen" mutiert.
Sie sorgen sehr oft für Spannungseinbrüche mit ihren Kurzschlüssen.
Noch dazu wurden sie an Stellen verbaut,die nur schwer zugänglich sind ( z.B. im Tunermodul).
Niedervolt-Elkos in der Funktion " Koppel-C" aus 70èrn werfe ich generell raus,egal ob Verstärker,Kofferheule,oder was auch sonst noch.
Die machen zwar keine Schlüsse,sind aber zu 90% außerhalb der Werte Kapazität und ESR.

Gruß
Claus

_________________
Wer mit der Röhre hört,der hört,wie es richtig röhrt :D


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BeitragVerfasst: Fr Nov 15, 2019 19:52 
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Registriert: Mo Aug 27, 2018 12:51
Beiträge: 154
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo,
vielen Dank für die Antworten!

Die Stichprobentechnik verwende ich meistens, wie von euch bereits gesagt, mir fallen auch oft die Miniaturelkos (<10µF) auf. Leider ist dieser Verstärker so verbaut (keine Wartungsklappe, alle Verbindungen gelötet), dass ich nichts ändern kann. Anscheinend waren die 90er leider so :(

Zu den Tantals: Wie äußert sich, außer einer stinkenden Explosion, ein sterbender Tantalkondensator? Ich habe hier einen Philips Verstärker aus den mittleren 70ern, welcher ein Haufen von denen eingebaut hat, derzeit allerdings noch ohne Auffälligkeiten. Gegen was wären diese Kondensatoren zu ersetzen?

MfG
Joseph


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BeitragVerfasst: Fr Nov 15, 2019 20:54 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Joseph,
die Dinger machen mehr oder weniger einen Kurzschluss. Im besten Falle brennt nur ein Widerstand davor ab, ansonsten sind es dann Transistoren...

Alfred


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BeitragVerfasst: Sa Nov 16, 2019 7:41 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 19:33
Beiträge: 664
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
"außer einer stinkenden Explosion"

Das tun sie nicht, das ist Seemannsgarn. Sie bekommen einfach einen Kurzschluss, wie Alfred schon sagt. WENN sie denn defekt werden. Das ist keineswegs gesagt.
Ruckzuck entsteht wieder so eine Forenlegende: "Tantals muss man wechseln, denn sie explodieren immer!"
Also, nochmal: nein, weder "explodieren" noch "immer".

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Sa Nov 16, 2019 9:02 
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Guten Morgen
verstanden, nur Kurzschluss, keine Explosion. (Habe das auch nur von einem alten Radio-/Fernsehtechniker aufgeschnappt)
Wenn ein Tantal eingehen sollte, gegen was würdest du ihn ersetzen? Gegen einen Low-ESR Elko oder gegen einen neuen Tantal?

MfG
Joseph


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BeitragVerfasst: Sa Nov 16, 2019 9:39 
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Registriert: Sa Feb 27, 2016 13:57
Beiträge: 692
Wohnort: Dresden
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Damals waren die Elkos noch nicht so gut, da war es etwas neues. Die modernen Elkos sind da völlig ausreichend. Klar kannst du Low ESR nehmen. Und 105C. Und welche die gut klingen :-)

Alfred


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BeitragVerfasst: So Nov 17, 2019 12:24 
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Hallo Alfred,
vielen Dank! In meine Verstärker kommen eh nur Qualitätskondensatoren von Panasonic und Würth, bei den Radios darfs schonmal die Preisklasse darunter sein :wink:

MfG
Joseph


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