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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Frage zu alter PA Box mit Röhrenverstärker

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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 22:24 
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Registriert: Sa Jan 12, 2019 22:09
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Ich habe in meiner Sammlung eine Alte PA Box mit Röhrenverstärker. ich habe sie mal mit einem Trenntrafo langsam hochgefahren,
und die Röhren Glühen und soweit scheint alles zu funktionieren. Jedoch fehlt eine Röhre. Ich weiß nicht wer der Hersteller ist
und habe auch keinen Schaltplan. Da ich sie nun wieder Restaurieren möchte, ist meine Frage: Hat irgend Jemand so etwas
schon mal gesehen und eine Ahnung was für eine Röhre da Fehlt ?

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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 22:57 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Declan,

die fehlende Röhre könnte eine EL84 sein, so denn die vorhandene auch eine EL84 ist. Es ist also wahrscheinlich, dass es sich bei dem Teil um eine Gegentakt-Endstufe mit 2xEL84 handelt. Nur wäre die Gleichrichterröhre EZ80 mit dieser Aufgabe etwas überlastet.
Wie dem auch sei wäre ein Foto von der Unterseite des Gerätes eventuell hilfreich...

Und überhaupt ist es sträflicher Leichtsinn solch eine schrottige Kiste, auch mittels Trenntrafo, einfach einzuschalten. Da wäre zunächst eine Reinigung vonnöten und ein Blick auf die verwendeten Bauteile, vornehmlich Kondensatoren - also ein, besser mehrere, Blicke unter das Chassis, auf die Verdrahtung!

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: So Jan 13, 2019 7:47 
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Servus,
Bin sprachlos...... Wie kann man nur...

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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BeitragVerfasst: So Jan 13, 2019 10:05 
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So wie die Kiste aussieht, lag sie 30 Jahre in einem nassen Keller. Nach gründlicher Trocknung und Reinigung kann man schauen, was noch zu retten ist. Die Frage ist, ob man den Trafos überhaupt noch trauen kann.
Mein erster Ansatz wäre: zerlegen, wegwerfen, fertig.

MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: So Jan 13, 2019 14:36 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Danke erst einmal für die Hilfe, ich werde nach meinem Umzug das Teil mal zerlegen und ein Foto von der Unterseite mit
Reinstellen. Jetzt habe ich erst einmal einen Ansatz soweit. Also Wegwerfen werde ich das sicher nicht, Sondern restaurieren und
meinen Plattenspieler ran :D


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BeitragVerfasst: So Jan 13, 2019 15:39 
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Beiträge: 178
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Also den Preis hätte ich definitiv nicht bezahlt!
Wobei NOS-Ware von Telefunken, Valvo, Siemens usw. schon langlebiger ist, als der neue Kram.


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BeitragVerfasst: So Jan 13, 2019 18:23 
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@ Volker......Bin sprachlos...... Wie kann man nur...

Volker und ich bekomme den Mund nicht mehr zu, mit welcher Blauäugigkeit, wenn auch mittels Stelltrafo, man so einen schmutzigen Metallhaufen bestromen kann.
Das schlimme an den vielen Stell Trafos ist, das Sie idR mittels träger Schmelzsicherung abgesichert sind, bis diese aber anspricht, kann der AÜ schon dauerhaft gekillt sein

_________________
M.f.G.
harry

--------------------------------------------------------------------
- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: So Jan 13, 2019 18:30 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Servus Harry,
Na ja, er lebt ja noch !

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: So Jan 13, 2019 23:33 
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So wie das ganze Gerät aussieht, hätte ich es erst einmal komplett zerlegt und "geduscht". = Reinigung mit Warmwasser und Glasreiniger/Salmiakgeistmischung.
Nach Trocknung und Austausch optisch definitiv defekter Bauteile, sowie Einsatz der richtigen Röhren, hätte man das ganze dann laaaaaanngsam bestromen können.
So wie das Ding aber ausschaut, wäre Ausschlachten wohl besser. Außer man baut ein neues Gehäuse....


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BeitragVerfasst: Mo Jan 14, 2019 0:15 
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mit freundlichen Gruss

Uli


Erzähle es mir – und ich werde es vergessen.
Zeige es mir – und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun - und ich werde es behalten.

(Konfuzius)


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BeitragVerfasst: Mo Jan 14, 2019 10:59 
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Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Die fehlende Röhre könnte eine zweite Endstufenröhre sein.
Im Hintergrund deuten die beiden Ausgangstrafos darauf hin.

Aber so oder so, viel wird man aus den Boxen nicht mehr rausholen können.
Wenn man viel Geld und Zeit investieren will, okay.

Hobby bedeutet ja schließlich mit dem größtmöglichsten Einsatz den geringsten Gewinn zu erzielen. :wink:

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http://www.phalos-werkstatt.de

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


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BeitragVerfasst: Di Jan 15, 2019 7:07 
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Beiträge: 6374
Eventuell handelt es sich dabei um sowas
https://www.radiomuseum.org/r/bohmefa_regent_10.html
mit solchen Lautsprechern
https://www.radiomuseum.org/r/funkwe_le ... l3060.html
in solchen oä Gehäusen
https://www.radiomuseum.org/r/bohm_kg9_regent_60.html

Denn irgendwie sehe ich da den Hersteller Böhm.

paulchen


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BeitragVerfasst: Di Jan 15, 2019 12:13 
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Hallo,

ich denke, dass es sich, wie ich bereits erwähnte, um einen Verstärker mit 2xEL84 Gegentakt Endstufe handelt. Der Ausgangstrafo ist vom Kernformat gewöhnungsbedürftig. Er scheint aus der 'Vorzeit' zu stammen als es noch spezielle M-Kernschnitte mit langem Mittelschenkel gab. Die Gleichrichterröhre sollte im Original eine EZ81 gewesen sein, da die EZ80 mit zwei EL84 überfordert wäre (habe ich aber auch schon erwähnt).

Ich persönlich würde das Teil auch, allein aus Neugier, nach einer Reinigung und Prüfen bzw. Erneuern 'bösartiger' Bauteile in Betrieb nehmen. Es scheint kein Eigenbau-Gerät zu sein, denn der eine Winkel auf dem Chassis scheint punktgeschweißt zu sein; das war bei Bastlern eher unüblich. Möglicherweise wurde das Gerät 'nachgebessert' denn die zusätzlich am Netztrafo angebrachte Drossel sieht nich unbedingt original aus; allein wegen des 'nur so' Loches im Befestigungswinkel. Weiteren Aufschluss könnten Fotos der Verdrahtung bringen (schrieb ich auch bereits).

-Auf jeden Fall bin ich über den weiteren Verlauf des Vorhabens gespannt.

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...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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