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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Widerstand ersetzen / Eumigette 382W

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 Betreff des Beitrags: Widerstand ersetzen / Eumigette 382W
BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 12:48 
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Hallo!

Ich habe eine Frage bezüglich Widerständen.
Wenn ich Widerstände ersetzen will auf was ist beim Kauf von neuen zu achten? Metallschichtwiderstände, Kohleschichtwiderstände, Belastbarkeit?

Was die Belastbarkeit angeht bin ich bisschen unsicher nach was ich mich da zu richten habe bzw. mit wlechen ich auf der sicheren Seite wäre?

Was ist das für ein Widerstand auf dem Bild? (der schwarze der vom Elko zum AÜ geht?) - ist dies der R33 2kOhm?
Würde man diesen Widerstand ersetzen auf was ist zu achten bzw. ist dieser gegen einen gewöhnlichen Widerstand zu tauschen?

Grüße André


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0001_Easy-Resize.com.jpg
0001_Easy-Resize.com.jpg [ 96.55 KiB | 1578-mal betrachtet ]
Elko 3.jpg
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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 13:10 
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Hallo Andre´

Der schwarze Widerstand ist laut Schaltbild ein 2kOhm / 2 Watt (2 Striche auf dem Widerstandzeichen) Wahrscheinlich ein Drahtwiderstand. Wenn der Wert noch stimmt,würde ich ihn drinlassen.Es ist der R33.
Metallschichtwiderstände machen Sinn. Kohleschichtwiderstände gelten auf Dauer als Abweichend.
Diese wären im Einzelfall zu messen.Die Farbcodierten auf dem Foto sind Kohleschichtwiderstände
mit 10% Toleranz(silberner Ring).

Grüße
Roman


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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 13:18 
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Valvotek hat geschrieben:
Hallo Andre´

Der schwarze Widerstand ist laut Schaltbild ein 2kOhm / 2 Watt (2 Striche auf dem Widerstandzeichen) Wahrscheinlich ein Drahtwiderstand. Wenn der Wert noch stimmt,würde ich ihn drinlassen.
Metallschichtwiderstände machen Sinn. Kohleschichtwiderstände gelten auf Dauer als Abweichend.
Diese wären im Einzelfall zu messen.Die Farbcodierten auf dem Foto sind Kohleschichtwiderstände
mit 10% Toleranz(silberner Ring).

Grüße
Roman


Vielen Dank für die rasche Reaktion! Was den Drahtwiderstand angeht ist mir alles klar.
Bezüglich den Farbcodierten Widerständen wenn man davon einen ersetzen würde nach was hab ich mich da zu richten wenns um die Toleranz geht bzw. Belastbarkeit, auf was muss ich da wohl aufpassen? Widerstände ohne Striche weisen welche Belastbarkeit auf?

Gruß André


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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 13:35 
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Hallo

Widerstände mit 10% Toleranz sind heutzutage billige Massenware.Ich setze in meine Radios,wenn
überhaupt erforderlich,Metallfilmwiderstände ein.Da habe ich mal beim Chinesen ein 2000-teiliges
Sortiment mit 1Watt Belastbarkeit für knapp 15 Euro bekommen.Die normalgroßen Widerstände in
deinem Radio haben max 0,5 Watt Belastbarkeit (bezogen auf die beiden Farbcodierten auf dem Foto)
Ich schaue mir den Schaltplan nochmal an ,ob noch höher belastete Widerstände im Gerät vorkommen.

Grüße
Roman

P.S.: R6 = 22kOhm = 1 Watt


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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 13:50 
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Valvotek hat geschrieben:
Hallo

Widerstände mit 10% Toleranz sind heutzutage billige Massenware.Ich setze in meine Radios,wenn
überhaupt erforderlich,Metallfilmwiderstände ein.Da habe ich mal beim Chinesen ein 2000-teiliges
Sortiment mit 1Watt Belastbarkeit für knapp 15 Euro bekommen.Die normalgroßen Widerstände in
deinem Radio haben max 0,5 Watt Belastbarkeit (bezogen auf die beiden Farbcodierten auf dem Foto)
Ich schaue mir den Schaltplan nochmal an ,ob noch höher belastete Widerstände im Gerät vorkommen.

Grüße
Roman

P.S.: R6 = 22kOhm = 1 Watt


Vielen Dank für die freundliche Hilfe!
Da wird einem gleich vieles verständlicher.
Das heisst dann das jene Widerstände ohne Strich eine Belastbarkeit von 0,5w haben? abschließende Frage, wenn man solch einen ersetzen würde kann die Belastbarkeit auch 1w sein oder müssen die 0,5w eingehalten werden.

Danke nochmal, Grüße aus Wien


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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 14:08 
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@Roman

Du verwechselst da was. Das Bild zeigt KohleMASSEwiderstände. Die von Vitrohm (wie im Bild) neigen zu Wertabweichungen im Alter.
Gegen KohleSCHICHTwiderstände ist nichts negatives zu sagen.

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 14:14 
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@nineDevil,

einen von der Belastbarkeit größeren Widerstand kannst du immer nehmen. Der Ohmwert muss aber natürlich etwa passen.
Ob das neutrale Widerstandssymbol, also Rechteck ohne Zusätze, 1/4 oder 1/3 oder (selten) 1/2 Watt bedeutet, hängt vom Zeichner des Schaltbildes ab, in der Regel ist das aber auch im Schaltbild am Rand erklärt (in deinem leider nicht). Nimm also 1/2 Watt, dann bist du auf der sicheren Seite.

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 14:24 
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Hallo

@Stefan
Danke für die Richtigstellung.Da habe ich was durcheinandergebracht.

Mittlerweile sind Widerstände niedrigpreisige Centartikel.Da kann man i.d.R eine Kategorie höher gehen.

Grüße
Roman


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BeitragVerfasst: Sa Jan 12, 2019 20:10 
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Hallo André, hallo Roman,

Zitat 'Der schwarze Widerstand ist laut Schaltbild ein 2kOhm / 2 Watt (2 Striche auf dem Widerstandzeichen) Wahrscheinlich ein Drahtwiderstand. Wenn der Wert noch stimmt,würde ich ihn drinlassen.Es ist der R33.'

Soweit ist die obige Aussage richtig; nur sind auf dem Widerstandszeichen 3 Striche zu sehen, also 3Watt! Da ist, falls defekt, ohnehin ein 5 Watt "Zementwiderstand" als Ersatz zu empfehlen.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mi Jan 16, 2019 0:22 
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glaubnix hat geschrieben:
Hallo André, hallo Roman,

Zitat 'Der schwarze Widerstand ist laut Schaltbild ein 2kOhm / 2 Watt (2 Striche auf dem Widerstandzeichen) Wahrscheinlich ein Drahtwiderstand. Wenn der Wert noch stimmt,würde ich ihn drinlassen.Es ist der R33.'

Soweit ist die obige Aussage richtig; nur sind auf dem Widerstandszeichen 3 Striche zu sehen, also 3Watt! Da ist, falls defekt, ohnehin ein 5 Watt "Zementwiderstand" als Ersatz zu empfehlen.



Vielen Dank für die Hilfe. Wo finde ich solche Zementwiderstände? sind Leistungswiderstände auch zu nehmen? Ich finde fast nur 2.2k Widerstände 3 oder 5 Watt, oder muss ich explizit 2k Widerstände nehmen?

Grüße André


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BeitragVerfasst: Mi Jan 16, 2019 10:23 
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Wohnort: Ingelheim am Rhein (Die Rotweinstadt)
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Hallo Andre,

zu Deiner Frage: Zementwiderstände wirst Du im Handel nicht finden das ist ein Umgangssprachlicher Ausdruck der vor allem bei "alten Hasen" noch üblich ist. Die heutige Bezeichnung ist entweder Drahtwiderstand oder keramischer Drahtwiderstand, solche Widerstände sind bei vielen Anbietern für wenig Geld erhältlich, so z.B. bei Reichelt Elektronik. Der Wert von 2,2 K-Ohm stammt aus der E12 Widerstandsreihe und ist durchaus verwendbar. Widerstände in Radios haben oft Toleranzen von 10% oder manchmal sogar 20% da spielen 200 Ohm keine große Rolle. Im angehängten Foto siehst Du wie ein solcher Drahtwiderstand aussieht.

Dateianhang:
Keramischer Drahtwiderstand.JPG
Keramischer Drahtwiderstand.JPG [ 60.87 KiB | 1359-mal betrachtet ]


https://www.reichelt.de/drahtwiderstand ... 8.html?r=1

_________________
Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

Ein Forenmitglied dass kein Problem damit hat seinen Vornamen und Wohnort zu nennen. :)


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BeitragVerfasst: Fr Jan 18, 2019 0:23 
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mnby101 hat geschrieben:
Hallo Andre,

zu Deiner Frage: Zementwiderstände wirst Du im Handel nicht finden das ist ein Umgangssprachlicher Ausdruck der vor allem bei "alten Hasen" noch üblich ist. Die heutige Bezeichnung ist entweder Drahtwiderstand oder keramischer Drahtwiderstand, solche Widerstände sind bei vielen Anbietern für wenig Geld erhältlich, so z.B. bei Reichelt Elektronik. Der Wert von 2,2 K-Ohm stammt aus der E12 Widerstandsreihe und ist durchaus verwendbar. Widerstände in Radios haben oft Toleranzen von 10% oder manchmal sogar 20% da spielen 200 Ohm keine große Rolle. Im angehängten Foto siehst Du wie ein solcher Drahtwiderstand aussieht.

Dateianhang:
Keramischer Drahtwiderstand.JPG


https://www.reichelt.de/drahtwiderstand ... 8.html?r=1



Dankesehr für die freundliche Auskunft und Hilfestellung. Ich habe die Infos danken aufgesogen und abgespeichert sodass ich wieder etwas klüger bin.

Grüße André


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