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 Betreff des Beitrags: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Do Jan 24, 2019 22:32 
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Hallo zusammen,

ich bin dabei, mir ein kleines AEG Bimby wieder in Form zu bringen. Dazu erst mal vielen Dank an die vielen Tipps und Infos, die ich mir schon in den verschiedenen Rubriken hier erlesen habe! :danke:

Speziellen Dank für die "Gute / Schlechte Kondensatoren Kunde" für Einsteiger, die hat mir sehr geholfen! Im Bimby sind einige Ero100 drin, für die ich im atr Shop bereits Ersatz gefunden habe.

Dennoch habe ich zwei Fragezeichen noch ungeklärt.
Zum einen sind mehrere Kondensatoren der gleichen Art verbaut, die ich aber in der +/- Liste nicht identifizieren konnte. Hier ein Beispiel:

Bild

Bild

Frage: Ist das auch ein Papier- oder Teerkondensator, der getauscht werden sollte? Die Gehäuse sehen bei allen vier dieser Sorte - in Gegensatz zu den Eros - noch ziemlich unversehrt und dicht aus...

Dann ist da noch ein (vermutlich doppelter?) Elko, bei dem mir die Verfärbung Sorge macht:

Bild

Vermute ich richtig, dass der irgendwie ausgelaufen, schadhaft ist? An anderer Stelle sitzt noch ein ähnlicher Elko, der durchgehend silbrig ist und nicht diese bernsteinfarbene Verfärbung hat..

Ich freue mich, wenn mir jemand weiter helfen kann!

Vielen Dank im Voraus und Gruß von Knut


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Do Jan 24, 2019 22:52 
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Die schwarzen Kondensatoren: Hau weg, die sind nicht besser als WIMA oder ERO aus der zeit.

Zu den Elkos, ICH persönlich tausche die auch immer pauschal.

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Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Fr Jan 25, 2019 7:31 
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Registriert: Fr Okt 18, 2013 20:43
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derKnut hat geschrieben:
Dann ist da noch ein (vermutlich doppelter?) Elko, bei dem mir die Verfärbung Sorge macht:

Bild


25µF/18V ...

die kosten neu fast nichts. Ich tausche die generell auch.

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Gruß Steven :hello:


Zuletzt geändert von faz am Fr Jan 25, 2019 18:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Fr Jan 25, 2019 8:19 
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Servus,
Bloss raus damit mit diesem verrotteten Teil, niemals bei Centartikeln sparen. Und die schwarzen Teer Kondensatoren ebenfalls.

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Gruss aus Trient,
Volker
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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Fr Jan 25, 2019 8:21 
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Ohne wenn und aber, alles austauschen.

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Gruß Roland
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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Fr Jan 25, 2019 8:39 
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An den Elko erinnere ich mich bei meiner Bimby noch sehr gut. Er war auch defekt und verdammt schwer neu zu befüllen. Meiner hatte allerdings eine weißen Schrumpfschlauch. Hab auch alles getauscht.

Gruß,
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Fr Jan 25, 2019 10:02 
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Hallo Knut,

ich schließe mich der Meinung unserer Kollegen voll an, raus mit den mehr als 50 Jahre alten Bauteilen. Was ich noch allgemein anmerken möchte: Ich lese immer wieder von "Teerkondensatoren", ich bin der Meinung die gibt es nicht. Die Kondensatoren dieser Zeit und Bauart sind allesamt Papierwickelkondensatoren deren Seiten teilweise mit Teer oder einer ähnlichen Masse verschlossen wurden. Das mach aber daraus keinen "Teerkondensator", ein Kondensator aus Teer könnte nicht funktionieren da er keine leitfähigen Materialien enthalten würde. Den Ausdruck "Teerkondensator" finde ich deshalb falsch und nicht sinnvoll. Dies ist aber nur meine Meinung und persönliche Ansicht.

_________________
Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

Ein Forenmitglied dass kein Problem damit hat seinen Vornamen und Wohnort zu nennen. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Fr Jan 25, 2019 22:24 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 21:17
Beiträge: 1095
Moin,
ja, der Meinung bin ich auch und bekomme leichtes Kribbeln bei "Teerkondensator".

Der Grund:
Kondensatoren werden gemeinhin nach dem Material des Dielektrikums benannt, wenn in der Bezeichnung ein Material auftaucht. Denn dann weiss man schonmal recht genau, was man da vor sich hat und kann die Eigenschaften einschaetzen. In fruehen Zeiten, so 30er bis 50er, wurden naemlich auch Elkos in ein Papprohr gesteckt und mit Bitumen (kein "Teer") vergossen.

Es sind also tatsaechlich Papier(wickel)kondensatoren mit Bitumenverguss. Und die kann man inzwischen alle tauschen, es sei denn, sie sind hermetisch in ein Metallgehaeuse geloetet oder die Keramikrohr-Metallausfuehrung von Hydra (auch Siemens? (Sikatrop)). Umhuellungen/Gehaeuse also, die garantiert wasser(dampf)undurchlaessig sind. Kunsthartzumhuellung reicht nicht, denn die Wickel ziehen auch da hindurch Wasser (Wima Durolit, Roederstein Eroid).

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 11:53 
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Naja kommt, da kommt man aber vom Hundertstel ins Tausendstel.

Dann dürfen wir auch nicht mehr Tempo oder Tesafilm sagen :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 13:52 
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Registriert: Sa Jan 05, 2019 0:59
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Hallo zusammen,

habt alle vielen Dank für die klaren Tipps! Ich werde also die schwarzummantelten PAPIERkondensatoren :wink: auch tauschen.

Ebenso hab ich den Elko schon rausgelötet. Da gibt es nun noch ein kleines Problem auf der Suche nach Ersatz. Mit genau 25µF finde ich nur so dicke Becher mit 450V, die als Anlaufkondensatoren verkauft werden. In der benötigten Baugröße finde ich nur die üblichen Werte.

Vielleicht zuerst Frage an Achim:

achim1 hat geschrieben:
An den Elko erinnere ich mich bei meiner Bimby noch sehr gut. Er war auch defekt und verdammt schwer neu zu befüllen. Meiner hatte allerdings eine weißen Schrumpfschlauch. Hab auch alles getauscht.

Gruß,
Achim


Weißt Du noch, Achim, womit Du den ersetzt hast?


Ansonsten ist der Gedanken, durch zwei in Reihe geschaltete Elkos etwas vergleichbares zusammen zu stellen. Habe mir dazu aber angelesen, dass dabei die Gesamtkapazität niedriger ist als die Summe der beiden einzelnen Werte. Hab auch eine Formel dazu auf einer Seite gefunden:

https://www.grund-wissen.de/elektronik/schaltungen/reihenschaltung-und-parallelschaltung.html

ABER da bin ich mit meinem Physik-Grundkurs von vor über 35 Jahren etwas überfordert :oops:

Kann da jemand mit einer Berechnung helfen?

Geschätzt hätte ich jetzt einen 22µF und einen 4,7µF in Reihe gebracht, in der Hoffnung, effektiv etwa bei den 25µF zu landen...

Der Vollständigkeit halber die Frage: Wenn die Spannungsfestigkeit über den 18V liegt, ist das kein Problem, richtig?

Freue mich sehr auf weitere Hilfe - Danke!!!

Gruß von Knut


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 15:12 
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Hallo Knut, du kannst bedenkenlos Werte von 50 mit 47 und 25 mit 22 ersetzen. Elkos besitzen in der Regel eine hohe Toleranz, da macht das nix aus. Bei der Spannung nimmst du den nächst höheren verfügbaren Wert.
Einzig bei Kondensatoren in Schwingkreisen kannst du die Werte "zusammenbauen", doch da wurden nur ganz selten Papierkondensatoren verwendet. Im übrigen musst du die Kondensatoren Parallel und nicht in Reihe schalten um die Kapazität zu erhöhen.

Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 20:55 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 21:17
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AlfredG hat geschrieben:
Einzig bei Kondensatoren in Schwingkreisen kannst du die Werte "zusammenbauen", doch da wurden nur ganz selten Papierkondensatoren verwendet.
Alfred


Moin,
Papierkondensatoren in Schwingkreisen? Wo denn?
Die Dinger haben so grosse Verluste, dass man da schon keinen Schwingkreis mehr braucht, so breitbandig wird der wegen "mikroskopisch" kleiner Guete.
Selbst bei Herstellern/Geraeten, bei denen mit jedem Pfennig gerechnet wurde, habe ich in Schwingkreisen immer geeignetes Material gefunden, auch wenn es teurer war.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Unklare Kondensatoren-Fragen
BeitragVerfasst: Sa Jan 26, 2019 21:11 
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Registriert: Sa Feb 27, 2016 13:57
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Hallo Peter,
vielleicht nicht gerade im Bandfilter, aber schon im Sperrkreis am Eingang.
Und in einem Blaupunkt 4Wxxx waren solche kleine schwarzen (50p, 100p)die irgendwie verpresst sind, die lassen sich auch nicht aufbohren.

Alfred


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