[phpBB Debug] PHP Warning: in file /includes/functions.php on line 4559: Invalid argument supplied for foreach()
Dampfradioforum • Thema anzeigen - Echolette M40 Hauptlautstärkeregler

Dampfradioforum

Röhrenradioforum: Das Forum für alle Freunde alter Röhrenradios, Kofferradios und Röhrentechnik!
Aktuelle Zeit: Di Sep 29, 2020 15:31

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 56 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Mi Sep 16, 2020 14:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sa Mär 28, 2009 1:04
Beiträge: 246
Wohnort: Nordbayern
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Hallo,
das Trimmpoti R97 ist auf dem ersten Foto (das ohne Beschriftung) gut zu erkennen, ziemlich genau in Bildmitte sichtbar, auch die Verschaltung parallel zum Lautstärkeregler sieht man gut (sollte passen); R97 ist hier auf eine sehr hohe Signaldämpfung eingestellt.

Ansonsten würde ich empfehlen, mit der Fehlersuche im Gerät zu beginnen, Tipps gab es ja genug. Die Röhre ist es schon mal nicht.
Anstatt der weiter oben genannten Signalkurzschließ-Methode kann man auch mit einem Sinusgenerator ein Signal daraufgeben, und dieses mit dem Oszi verfolgen bzw. die Übersprechstelle suchen.

Viele Grüße, Michael


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mi Sep 16, 2020 16:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi Mär 18, 2020 15:32
Beiträge: 64
Wohnort: Aschaffenburg
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Munzel,

hier noch ein kleines Video mit einer Signaleinspeisung eines Sinus 500 Hz/7,5mV. Ich hoffe es gibt weiteren Aufschluss darüber, wo der Fehler liegen könnte. https://webmail.freenet.de/Cloud/?share ... 32eef0bca1

Liebe Grüße

Kalli Koch


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mi Sep 16, 2020 17:46 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Do Nov 04, 2010 18:42
Beiträge: 1933
Wohnort: 47877 Lavendel-Traumland (NRW)
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Kalli,

was geschieht, wenn du, wie ich in deinem Bildausschnitt dargestellt habe zunächst die Verbindung '1' herstellst? Schweigt das Gerät dann?

Falls ja, dann die Verbindung '1' wieder entfernen, danach Verbindung '2' herstellen: Kann man das Gerät jetzt leise stellen? - Wenn nein stimmt etwas mit dem Poti nicht!

Nebenfrage: Wohin führt der braune Draht unter '1'?
Dateianhang:
Echolette-Kalli.jpg
Echolette-Kalli.jpg [ 159.05 KiB | 330-mal betrachtet ]


Das Bild ist jetzt etwas breit geworden, umso besser kann man aber sehen was ich meine. Außerdem Steht das Trimmpoti R97 (1M) etwas ungünstig bei ca. <100k würgt es das Signal fast ab. Das wäre dann aber, wenn überhaupt, das nächste Thema...

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2020 7:56 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi Mär 18, 2020 15:32
Beiträge: 64
Wohnort: Aschaffenburg
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Peter,

vielen Dank für deine Hilfe. Bei Verbindung 1 schweigt das Gerät nicht. Der Kanalregler funktioniert wie bisher. Der Gesamtlautstärkeregler bleibt ruhig.
Die braune Leitung führt hoch zur Klangregelung.

Liebe Grüße

Kalli Koch


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2020 8:28 
Offline

Registriert: Di Mai 12, 2009 18:09
Beiträge: 1348
Probiere das mit der Brücke mal von der Anode der Röhre (im Schaltbild an R29) nach Masse. Wenn Du wegen des Kurzschlusses Angst hast, kannst Du auch einen Kondensator nehmen.

Nochwas: leg mal diese komische Hallschiene tot (nach R22 ist der Schalter, nach dem Schalter hart an Masse).


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2020 9:59 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sa Mär 28, 2009 1:04
Beiträge: 246
Wohnort: Nordbayern
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Hallo,
sinnvoll neben all den schon genannten Fehlersuch-Vorschlägen wäre auch, die Umgebung der Rö 4 auf korrekte Verschaltung zu prüfen.
So ist der C 13 auf den Bildern nicht zu finden, womöglich ist er bei den Klangreglern, und da nicht richtig angeschlossen?
Es wurde ja schon im Gerät verändert; z.B. ist ein roter Wima-Klotz mit 0,033 zu sehen, der sich im Schaltplan mit diesem Wert nicht findet (könnte... C10 sein?),
und der C24 ist mit 2200pF auch abweichend, laut Plan hat er 25nF, hier sollte wieder ein 22nF hin, falls es nicht gewollt so modifiziert wurde.

Viele Grüße, Michael


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2020 15:10 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Do Nov 04, 2010 18:42
Beiträge: 1933
Wohnort: 47877 Lavendel-Traumland (NRW)
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Kalli,

das Ergebnis von Brücke '1' ist sehr merkwürdig - da ist etwas arg ausser der Reihe! Nach allem bisherigen Ergebnissen muss da etwas falsch verdrahtet sein. Kann es sein, dass C13 zwischen den beiden Anoden von Rö4 eingelötet wurde?? Dies als Ergänzung, eventuell Konkretisierung, zu Michaels Vermutungen.

Dieser geniale "Schaltungstrick" würde die rechte Triode von Rö4 incl. Klangsteller und den Master Lautstärkesteller umgehen. Egal wo und wie verkehrt C13 mit seinem rechten Bein eingelötet wurde, müsste der Verstärker schweigen wenn du ihn (C13) ablötest - einseitig würde genügen.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2020 15:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Di Sep 06, 2016 15:06
Beiträge: 390
Wohnort: Düsseldorf
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Kalli,

das ist ein lustiger Fehler.
Wird ein Beinchen von C19 abgelötet ist Ruhe. Wird der Schleifer von R34 (und somit das Gitter) auf Masse gepackt
macht`s weiter Krach.
Ist der Fehler denn plötzlich aufgetreten? Oder etwa nach einer Reparatur/Reparaturversuch an der Kiste? Oder war das schon immer so? Funktioniert die Klangregelung (Höhen-Tiefenregler)?

Gruß
Micha

_________________
Nemo solus satis sapit!
(Miles Gloriosus Plautus)


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2020 18:42 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi Mär 18, 2020 15:32
Beiträge: 64
Wohnort: Aschaffenburg
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Liebe Forumsmitglieder,

da ich etwas verzweifelt war, habe ich einen Bekannten gebeten mir zu helfen. Letztendlich lag es an Röhre 4. Der Wechsel mit den vielen ECC 83 aus dem Gerät brachte keine Besserung. Nur durch Einsetzen einer nagelneuen ECC 83 als 4. Röhre verschwand der Fehler. Vielen, vielen Dank für die Hilfe.

Liebe Grüße

Kalli Koch


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mi Sep 23, 2020 20:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi Mär 18, 2020 15:32
Beiträge: 64
Wohnort: Aschaffenburg
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo, hier bin ich wieder,

das Hauptproblem mit dem Poti ist gelöst. Das Brummen ist nach dem Tausch der Siebelkos wesentlich zurückgegangen. Was jetzt noch stört ist, dass der Verstärker bei zurückgedrehten Einzelkanälen, wenn der Hauptlautstärkeregler bis zur Hälfte aufgedreht wird, bereits zu stark rauscht. Wo könnte die Ursache für dieses Problem liegen? https://webmail.freenet.de/Cloud/?share ... 4f76e4396a

Liebe Grüße

Kalli Koch


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mi Sep 23, 2020 22:09 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Do Okt 29, 2015 8:54
Beiträge: 3191
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Servus,
Alte Kohlemassewiderstände sorgen in ebenso alten Verstärkern für starkes Rauschen.

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 24, 2020 9:42 
Offline

Registriert: Di Mai 12, 2009 18:09
Beiträge: 1348
Wie Volker schon gesagt hat, Kohlemassewiderstände sind eine dankbare Quelle für Rauschen. Aber auch ein insgesamt hochohmiger Aufbau und eine hohe Verstärkung können zum Rauschen deutlich beitragen. Immerhin arbeiten vor dem Summenpoti zwei Triodensysteme.
Grundsätzlich ist es zweckmäßig, die Kanalregler weit aufzuziehen und die Summe entsprechend zurückzunehmen.

MfG
Munzel


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 24, 2020 12:00 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Do Nov 04, 2010 18:42
Beiträge: 1933
Wohnort: 47877 Lavendel-Traumland (NRW)
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo allerseits,
soweit ich auf den Bildausschnitten erkennen kann, wurden in diesem Gerät keine der ausfallträchtigen, rauschenden (Vitrohm) Kohlemasse-Widerstände mit der etwas rauen Oberflächenstruktur verwendet. Ich sehe da nur die 'Guten' von Beyschlag, welche standardmässig keine Probleme bereiteten. Natürlich kann auch ein solcher nach 50 Jahren gelegentlich Ausfallerscheinungen zeigen...

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 24, 2020 15:26 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mi Mär 18, 2020 15:32
Beiträge: 64
Wohnort: Aschaffenburg
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo in die Runde,

es freut mich, dass ihr mir helft. Vielen Dank. Ich bin ja dank eurer Hilfe schon recht weit gekommen. Die Widerstände sind messtechnisch eigentlich in Ordnung. Aber irgendwo scheint noch der Wurm drin zu sein. Mir ist aufgefallen, dass die zweite EL 84 von links etwas früher und heller leuchtet als die anderen. Auch eine nagelneue Röhre an dieser Stelle zeigt dieses Verhalten. Könnte das auf einen Fehler hindeuten?

Liebe Grüße

Kalli Koch


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Do Sep 24, 2020 16:38 
Offline

Registriert: Di Mai 12, 2009 18:09
Beiträge: 1348
Kommt drauf an, was an der EL84 leuchtet. :mrgreen:

An sich würde ich mir über das Grundgeräusch nicht so große Sorgen machen: das Kapellenzeugs von damals glänzte zumeist nicht mit überragenden Geräuschspannungsabständen (in einem Saal voller Leute störte das auch nur wenig).
Da kann man hernehmen was man will. Aus Klingenthal der MV3 brummt, egal was man damit veranstaltet. Der Regent 60 auch, aber das läßt sich mit einer Drossel beheben. Die Dynacords mit den Halbleitervorstufen brummen zwar nicht, dafür rauschen sie wie ein Wasserfall.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 56 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 37 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie dürfen keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
POWERED_BY
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de

 
Impressum