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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Eumig Eumagnus 383W

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 Betreff des Beitrags: Eumig Eumagnus 383W
BeitragVerfasst: Mi Jun 22, 2022 9:22 
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Registriert: Mi Jun 22, 2022 9:05
Beiträge: 2
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo.
Ich möchte mich zuerst mal ganz kurz vorstellen, bin neu hier.
Ich bin der Alex, 44 und komme aus Wien.
Seit meiner frühen Kindheit bin ich ein Fan von Röhrenradios, sie haben mich immer mit ihrem Aussehen, dem Glimmen der Röhren und dem tollen Klang fasziniert und tun es noch.

Mein erstes Radio, welches ich immer noch besitze, ist ein Philips UKW B4A 63U. Von einem Nachbarn geschenkt bekommen als ich 9 war.
Damals von meinen Eltern ein Service zu Weihnachten spendiert bekommen, läuft es bis heute (Röhrentausch ausgenommen) täglich in meinem Büro.

Nun zu meiner Frage.
Vor einigen Jahren habe ich einen Eumig Eumagnus 383W erstanden. Ein, wie ich finde, wirklich schönes Gerät aus einer Sammlungsauflösung. Also TOP Zustand (optisch und auch die Funktion)
Das einzige was mich einfach nicht begeistern kann ist der Klang. Der Eumagnus hat ausgesprochen schwache Bässe. Er klingt eher wie ein modernes Billiggerät.
Zum Vergleich hat die kleinere Eumigtte 382W einen richtig guten, kräftigen Bass und vollen Klang.
Bevor ich ihn damals bekam, wurde das Radio nochmals fachmännisch geprüft und servisiert. So die Auskunft des Sammlers.

Ich würde gerne wissen, ob mir jemand sagen kann, an was es liegen könnte, bzw. ob das vielleicht ja auch ab Werk so war und er keinen so satten Klang wie andere Geräte hat.
Herzliche Grüße aus Wien,
Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Eumig Eumagnus 383W
BeitragVerfasst: Mi Jun 22, 2022 13:56 
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Registriert: Mi Dez 16, 2009 13:10
Beiträge: 399
Wohnort: nahe Göppingen
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo Alex,

willkommen im Dampfradioforum!

Ein schönes Gerät hast du da, hab mir das in radiomuseum.org angesehen. Würde mir so eines in Vorarlberg, wo ich gelegentlich bin, auf einem Flohmarkt zu einem akzeptablen Preis über den Weg laufen, würde ich wahrscheinlich auch schwach werden. Es hat ein optisch ungeheuer schönes Gehäuse.

Zu deiner Frage:
Ich möchte vorausschicken, dass ich keine Erfahrung mit österreichischen Radios habe, denke aber, dass Horny, Eumig, Kapsch und Co auch nicht anders gebaut haben als (west)deutsche Hersteller zu der Zeit.

Ich sehe zwei Möglichkeiten:

1) Es liegt am Lautsprecher selber. Ab Mitte der 50er Jahre haben manche Hersteller (z.B. Grundig) den Lautsprecherrand in Schaumstoff realisiert.
Durch die Alterung wird der knüppelhart oder bröselt sogar. Dann git es einen "akustischen Kurzschluss". Die Bässe suchen sich sozusagen den Weg über den Lautsprecherrand nach hinten. Die Bässe werden nicht mehr gut abgestrahlt.

Du könntest den Lautsprecher mal ausbauen und den Rand anschauen. Ist der aus Filz oder Pappe, dann dürfte der noch ok sein. Ist es bröseliger Schaumstoff, dann muss der weg. Man kann das mit neuem selbstklebenden Schaumstoffband lösen, das man in Internet bekommt.
Schau in dem Fall auch den Staubschutz über der Spule (Lautsprechermitte) an und achte darauf, dass da keine Schaumstoffkrümel rein fallen.

2) Es liegt im Radio. Du schreibst zwar, das Radio hätte beim Vorbesitzer einen Service gehabt, aber vielleicht hat man nur eine Minimalreparatur gemacht (Koppelkondensatoren und Elkos) und es sind noch alte Papierkondensatoren rund um die Klangregelung drin.
In dem Fall sollte man die auch ersetzen. Der Unterschied ist dann hörbar deutlich.

Ich weiß jetzt nicht, was Eumig damals verbaut hat.
Einfach mal die Bodenplatte abschrauben und einen Blick ins Innere werfen. Dazu musst du zunächst noch nicht mal das Chassis ausbauen.
Wenn du dann Kondensatoren (vor allem im Bereich um die Klangregler) entdeckst, die hier unter "böse" Kondensatoren (Problemkondensatoren) vorgestellt sind, dann müsstest du dort tätig werden und diese ersetzen.

Hilfe wirst du hier auf jeden Fall bekommen. Es gibt hier sicher Viele, die da noch deutlich kompetenter sind als ich und sich vielleicht auch mit österreichischen Radios gezielter auskennen.

Liebe Grüße ins schöne Wien

Klaus-Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Eumig Eumagnus 383W
BeitragVerfasst: Mi Jun 22, 2022 18:21 
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Registriert: Sa Jan 21, 2017 21:25
Beiträge: 397
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo,

das Radio hat zwei Lautsprecher, einen Hauptlautsprecher und einen für den "Rundumklang". Spielen denn überhaupt beide Lautsprecher?

_________________
Viele Grüße,
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Eumig Eumagnus 383W
BeitragVerfasst: Fr Jun 24, 2022 9:16 
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Registriert: Mi Jun 22, 2022 9:05
Beiträge: 2
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Vielen Dank für die Infos.

Also die Lautsprecher sind in Ordnung.
Sie haben noch keine Schaumstoff- oder Gummi Sicke.
Beide Lautsprecher funktionieren auch.
Der oben, liegende eingebaute, ist für die Höhen- und Raumklangwiedergabe zuständig. Der andere Bass und Mitteltöner.

Die Kondensatoren in der Klangregelung muss ich mir noch ansehen.
Ich hab leider noch keine Zeit gefunden.
Der Kathodenkondensator der Endstufe kann das Klangbild auch beeinflussen, oder der eher nicht?

Mfg. Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Eumig Eumagnus 383W
BeitragVerfasst: Fr Jun 24, 2022 20:23 
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Registriert: Do Dez 27, 2007 23:19
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Klaus-Dieter meinte nicht die Sicke, sondern die Dichtung zwischen Lautsprecherkorb und Schallwand.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Eumig Eumagnus 383W
BeitragVerfasst: Fr Jun 24, 2022 21:21 
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Registriert: Mi Dez 16, 2009 13:10
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
röhrenradiofreak hat geschrieben:
Klaus-Dieter meinte nicht die Sicke, sondern die Dichtung zwischen Lautsprecherkorb und Schallwand.

Lutz

Genau, Lutz. Danke für die Klarstellung.

Das hatte ich bei einem 1965er Grundig. Das Radio meiner Oma und wohl eines der letzten mit Röhren.
Da war die Schallwand Bespannung fleckig (Schrauben der Befestigung leicht angerostet schlugen durch)
Dabei hab ich mir den Lautsprecher angesehen. Wäre sonst ggf..gar nicht aufgefallen.

Oder auch bei einem 4077er Grundig von 1957. Da war dieser Rand total im Eimer.
Wenn man da die Dichtung am Rand neu macht hört man das deutlich.

Ich muss gestehen, ich hab keine Ahnung was Eumig damals verbaut hat.
War auch nur eine Möglichkeit und eine Idee um eine Ursache auszuschließen.
Das ist ja schnell und problemlos mal anzusehen. Wenn das ok ist, dann ist es eine elektrische
Ursache....

Klaus-Dieter


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