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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Mi Aug 30, 2023 11:04 
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Hallo Daniel,

Zitat: Die Skalenwerte und die Empfangsfrequenz passen nicht zusammen. Mit der Mechanik konnte ich noch weitere 2 Mhz gewinnen (100 Mhz liegen bei ca. 97,5). Mir ist aufgefallen, dass das Skalendrahtseil für UKW bei einer Seilspule nicht eingehängt war. Außerdem ist das Seil gerissen und wurde von jemanden schon einmal provisorisch zusammengeflickt. Durch die Masche im Drahtseil, kommt dieses am Ahf-Ausgang beim UKW-Tuner an, was beim ersten Test durch meine Unachtsamkeit in einem Funkenflug endete. Ich habe diese Stelle nun provisorisch mit Isolierband abgesichert. Kann es sein, dass dadurch die Länge des Seils nicht passt und die Frequenz verschoben ist? Ansonsten wüsste ich nicht, wie ich hier noch weitere 1,5 Mhz gewinnen könnte. Um ein neues Drahtseil werde ich nicht herumkommen.

Die Länge des Drahtseiles zum Abstimmhebel hat einen bedeutenden Einfluss auf Lage der Frequenz bezogen aus die Stellung des Skalenzeigers. Mit der Seillänge kannst du die Grundeinstellung Abstimmhebel/Skalenzeiger vornehmen. Original ist dazu wohl die Schlitzschraube kopfseitig des Abstimmstabes vorgesehen - aber auch das setzt die korrekte Länge des Draktseiles voraus. Die Umgehung des Umlenkrädchens wurde wohl wegen des verkürzten Drahtseiles bewusst vorgenommen.
Und die in dem RM vorgestellete Superkonstruktion ändert nichts an der Rückstellkraft der Feder - sie ist daher meiner Meinung Unsinn und nicht empfehlenswert. Da ist eher die in deinem Gerät zusätzlich eingebaute Schraubenfeder hilfreich, sofern sie den gesamten Mechanismus nicht behindert und sie in ihrem elastischen (linearen) Bereich betrieben wird. Aber! Es geht nichts über einen möglichst leichtgängig gemachten Abstimmstab. Reinigen und leicht einfetten, bzw. ölen.

Und hier noch eine Empfehlung zum Einfügen des Vorwiderstandes beim Austausch Selen- Silizium- Gleichrichter. Es ist sinnvoll diesen Widerstand in die Minusleitung des Brückengleichrichters einzubringen. Dort herrschen nur geringe Spannungen und man braucht sich daher keine Gedanken über üppige Isolierungen und sonstige Berührungspunkte Gedanken zu machen. Ausserdem ist es dann auch absolut unproblematisch den Widerstand (ich gehe dabei von Zementwiderständen aus) zur Kühlung innig an Blechchassis zu legen.
Als Beispiel für die geschilderte Massnahme ein SB-Auszug des vorliegenden Objektes. Die 'Bezugsspannungsmesseung' kann direkt am Ladeelko erfolgen - Messwerte hellgrau umrahmt...
Dateianhang:
Rv in Massleitung-net.jpg
Rv in Massleitung-net.jpg [ 58.5 KiB | 5345-mal betrachtet ]

Diesen Vorschlag habe ich bereits mehrfach unterbreitet, hat sich aber offensichtlich noch nicht flächendeckend herumgesprochen bzw. durchgesetzt. Wahrscheinlich überwiegt die Meinung, dass der Widerstand nur in der (gefährliche Spannungen führenden) Plusleitung wirksam ist?

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Mi Aug 30, 2023 12:11 
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glaubnix hat geschrieben:
... Diesen Vorschlag habe ich bereits mehrfach unterbreitet, hat sich aber offensichtlich noch nicht flächendeckend herumgesprochen bzw. durchgesetzt. Wahrscheinlich überwiegt die Meinung, dass der Widerstand nur in der (gefährliche Spannungen führenden) Plusleitung wirksam ist?
OT: Hallo Peter, danke für Deinen Protest... :-) ... Es ist einfach die Macht der Gewohnheit, gelesen hatte ich Deine Idee schon früher. Ich habe den JPG jetzt downloaded und der kommt in meine Selen-Netzteil-"Kiste". Ich habe mir von den bisherigen Netzteilumbauten die Teile-Typen-Bezeichnungen, d.h. Fabrikat und Händler im eigenen directory aufgehoben. Es ist oft eine elendige Suche nach spannungs- und temperaturfesten Cs zu den Röhrenschaltungen zu suchen. Man kriegt ja fast nur noch kindersichere "Lego"-Bausteine :-) . Dein Schaltung ist dort jetzt eingebrannt......

Das nächste Mal.... versprochen, Danke Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Do Aug 31, 2023 15:42 
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Hallo,

nachdem meine Bauteile geliefert wurden, habe ich mich gleich den Tausch des Gleichrichters gewagt.
Vielen Dank Peter für die Veranschaulichung!
Ich habe den idealen Widerstandswert bei 100 Ohm gefunden und messe nun an den beiden Messpunkten 270V (soll 273V) bzw. 210V (soll 210V).
Der 100 Ohm Widerstand hat eine Leistungsangabe von 7Watt, da er doch sehr warm wird, ist hier mehr notwendig?
Die Leuchtkraft der EM81 hat deutlich zugenommen, sie ist jedoch immernoch etwas blass, damit kann ich aber leben.
Allgemein kann man sagen, dass die Klangqualität durch den Tausch des Gleichrichters aber zu einer Klangverbesserung geführt hat.

In diversen Forumsbeiträgen zum Tausch des Gleichrichters habe ich gelesen, dass es sinnvoll wäre beim Si-Gleichrichter 4 kleine Kondensatoren zwischen allen Anschlüssen zu schalten.
Bei meiner Schaltung existiert bereits ein 5nF Kondensator (C34) zwischen ~ und ~.
Würdet ihr mir auch dazu raten, an allen Anschlüssen Kondensatoren zu schalten? Ich habe sicherheitshalber zusätzlich zu den Y2-Kondensatoren, welche ich noch einbauen muss, 1nF 1000V Kondensatoren mitbestellt.

Beim Einschalten höre ich nach einer kurzen Aufwärmphase der Röhren ein "Brumm", macht es sinn den Siebelko dafür zu tauschen?
Ich habe einen neuen, welcher aber nicht in die dafür vorgesehene Position passt.

LG
Daniel


Zuletzt geändert von Daad01 am Do Aug 31, 2023 16:03, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Do Aug 31, 2023 16:00 
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Hallo Daniel,
die 4 Kondensatoren über den Gleichrichterdioden dienen lediglich dazu, ein Modulations Brummen beim Empfang von starken AM-Sendern zu unterdrücken.
Da in Deutschlang kein regulärer Sender mehr auf dem AM-Bändern sendet, kommen diese Störungen auch nicht mehr vor. Eine Vorbeugung ist somit nicht mehr von Nöten.

_________________
M. f. G.
fritz


- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Do Aug 31, 2023 16:47 
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Hallo Daniel,

um zu ermitteln ob sich der Brumm durch einen neuen Elko mindern lässt, kannst du probeweise einen neuen Elko zu dem alten parallel schalten. Wenn dann Brumm weg, dann Elko wechseln. Grundsätzlich sind aber die meiste Röhrenradios nicht völlig brummfrei. Man war damals noch nicht so verwöhnt; man war zufrieden wenn der Brumm in ca. 1 Meter Abstand nicht mehr auffiel...

Der C34 (5n) parallel zur Anodenwicklung des Trafos sollte, wenn du ihn erstezt, von erlesener Qualität sein, weil er im Fehlerfall (Kurzschluss) den Netztrafo gefährdet.

Wenn der 100 Ohm Vorwiderstand wirklich zu heiss wird, kannst du ihn mit einer Blechschelle - kann man selbst anfertigen (Blechstreifen, Schraubstock, Hämmerchen, Bohrmaschine, 3mm Bohrer) - am Chassis befestigen. Die Zement-Widerstände dürfen aber recht warm werden und ein 7 Watt Exemplar sollte an der Stelle ausreichen.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Do Aug 31, 2023 19:12 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 21:17
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glaubnix hat geschrieben:
Der C34 (5n) parallel zur Anodenwicklung des Trafos sollte, wenn du ihn erstezt, von erlesener Qualität sein, weil er im Fehlerfall (Kurzschluss) den Netztrafo gefährdet.
.


Moin,
die "erlesene Qualitaet" sieht dann so aus, dass der Kondensator ein gepruefter Entstoerkondensator der Klasse Y2 ist. Fuer 275V~ oder hoeher (305, 315V).
Entstoerkondensatoren muessen im Fehlerfall ein definiertes Verhalten zeigen, Kurzschluss und Brennen gehoert nicht dazu ;-)
(Klasse Y, weil der Kondensator nur 4,7nF hat und dieser Kapazitaetswert typisch fuer Beruehrschutzkondensatoren zwischen Netzpol und Chassis verwendet wird. Ausserdem muss Klasse Y noch hoehere Anforderungen als Klasse X erfuellen, weil spannungsfuehrende Pole mit beruehrbaren Teilen verbunden werden. )

Warmwerden ist der Job eines Widerstandes. Und ja, ein Drahtwiderstand im Keramikkoerper kann sehr warm werden. Vithrohm gab mal fuer Nennlast 350°C in Koerpermitte an...
Und nochwas zu Rv: Es ist egal, wo er sich zwischen Netztrafo und Ladekondensator befindet. Er soll im Prinzip den Innenwiderstand des Trafos vergroessern, daher spielt es hier keine Rolle, in welcher Leitung er sich befindet. Man kann sich da den bequemsten Montageort aussuchen.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Do Aug 31, 2023 19:48 
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Servus,
Oder den C34 ganz einfach weglassen, eine Störquelle weniger im Radio.

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Di Sep 05, 2023 15:09 
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Hallo,

ich habe mich jetzt dazu entschlossen den C34 ganz weg zu lassen, extra einen Y2 mit 280V oder mehr wollte ich nicht bestellen.
Die beiden Entstörkondensatoren direkt nach der Sicherung ersetze ich aber trotzdem durch zwei neue, welche ich schon zuhause habe.
Danke für die ausführliche Erklärung zu den Kondensator-Spezifikationen.

Der Plattenspieler funktioniert mit einem GP230 Tonabnehmer ausgezeichnet, ich musste nur bei der Verkabelung etwas anpassen, da dieser Tonabnehmer ein Stereo-Tonabnehmer ist.

Ich hatte den Radio über das Wochenende ein paar Stunden in Betrieb und dabei festgestellt, dass das Brummen vorallem beim Abspielen von Schallplatten sehr laut ist.
Aber auch bei UKW ist es vorhanden, jedoch nicht so stark ausgeprägt, der nächste Schritt ist ein testweiser Austausch des Elkos.

Über die Ergebnisse werde ich noch berichten.

Anbei noch ein Bild des Radios in Betrieb. Die EM81 muss ich noch fixieren, hier hat sich der Hartpapierstreifen aufgelöst. Ausserdem muss noch der Knopf des Klangregisters wieder angeklebt werden.

Danke für die tolle Unterstützung!


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radio.jpg
radio.jpg [ 58.96 KiB | 5148-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Sa Sep 09, 2023 21:53 
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Hallo,

ich habe nun das Brummen wegbekommen, indem ich den großen Elko direkt nach dem Gleichrichter getauscht habe. Es ist jetzt nurnoch ein sehr leises Brummen, welches fast nicht mehr wahrnebar ist.

Jedoch habe ich festgestellt, dass die Spannung nach dem Elko nun nurnoch 260V bzw 200V beträgt, was jeweils 10V zu wenig sind. Derzeit habe ich einen 100Ohm Widerstand verbaut, kann die niedrigere Spannung mit dem neuen Elko zu tun haben?

Außerdem.habe ich beim Plattenspieler festgestellt, dass die Platte etwas zu langsam dreht. 33 1/3 Umdrehungen entsprechen ca 30. Ich habe bereits das verharzte Reibrad gereinigt, den Plattentellerrand gereinigt und das Lager geschmiert. Dadurch konnte ich mich von 25 auf 30 Umdrehungen steigern, jedoch dreht er immer noch etwas zu lansgam. Was mir aufgefallen ist, ist dass sich die Platte bei leichtem Druck auf den Drehzahlregler mit der richtigen Drehzahl dreht. Leider weiß ich nicht weiter. Soll ich dazu im richtigen Unterforum einen eigenen Beitrag eröffnen?

LG
Daniel


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Mo Sep 18, 2023 19:53 
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Hallo,

Ich habe nun weitere Reparaturen am Radio vorgenommen.

Den Plattenspieler habe ich wieder zur richtigen Drehzahl bekommen, indem ich folgende Dinge getan habe:
- das Reibrad ausgebaut, eingekocht und den Rand mit 100er Schleifpapier angekratzt
- das Lager des Plattentellers gereinigt und neu geölt
- den Rand des Plattentellers gereinigt
- den Motor zerlegt, gereinigt und neu geölt

Leider gibt das Radio bei der Stellung TA ein lautes Brummen von sich, welches dann bei entsprechender Lautstärke von der Musik übertönt wird. Sobald man das TA Kabel (Lautsprecherkabel Doppelader) berührt wird das Brummen sehr laut. Ich nehme an, dass das Kabel ungenügend geschirmt ist, jedoch weiß ich nicht, welches Kabel ich stattdessen verwenden sollte? Könnte ich hier zb ein doppelt geschirmtes Cat 6 Kabel verwenden?

Der 100 Ohm Widerstand am Gleichrichter wurde durch einen 75 Ohm Widerstand ersetzt, um die fehlenden 10 Volt wieder zu bekommen.
Jedoch hat dies nur zu einer geringen Besserung geführt.
Ich messe immernoch direkt hinter dem neuen Elko 263V bzw 208V.
Woran kann das liegen?

Ich hoffe ihr könnt mir damit weiterhelfen!

Lg
Daniel

Ps: sorry für die Antwort auf meinen eigenen Post!


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Mo Sep 18, 2023 20:42 
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Wenn das Verbindungskabel zwischen Plattenspieler und Radio wirklich normales Lautsprecherkabel ist, hat es keinen Schirm, und es ist nicht überraschend, dass es bei TA-Betrieb brummt. Das Kabel muss einen Schirm haben, der mit Masse (Chassis) des Radios verbunden ist. Das braucht kein doppelt geschirmtes Kabel sein. Handelsübliches geschirmtes NF-Kabel reicht völlig.

Oder es ist geschirmtes Kabel und der Schirm ist nicht mit Masse verbunden. Dann würde ich das in Ordnung bringen, anstatt über Umbauten nachzudenken.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Di Sep 19, 2023 7:04 
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Hallo Daniel,
bekanntlich sind Spannungen die hinterm Widerstand gemessen werden, stark Belastungsabhängig,. D.h. mit wachsender Belastung wird diese kleiner.
Die Spannungsangaben im Schaltplan sind immer auf den normalen, durch die Schaltung laufenden Strom bezogen.
Im Schaltplan ist auch der Netzstrom, den das Radio zieht mit 230 mA/AC verzeichnet.
Messe somit den Netzstrom über den Netz Sicherungshalter, bei herausgenommener Sicherung und zusätzlich den DC Strom zwischen dem Vorwiderstand und der Masse, an der dieser angelötet ist, dann sehen wir weiter.

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M. f. G.
fritz


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 Betreff des Beitrags: Re: Reparatur WSW Phonotango 589W
BeitragVerfasst: Mi Sep 20, 2023 6:41 
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Hallo,

an den Spannungsabfall am Widerstand habe ich nicht gedacht. Hier messe ich 4,5 Volt.

Die Stromstärke am Netzeimgang beträgt bei UKW Stellung und 240V Einstellung 125 mA, jedoch ist der Plattenspieler ausgeschaltet.

Vielen Dank für den Tipp mit dem.HF-Kabel, bei diesem Radio wurde vor einiger Zeit ein doppeladriges Lautsprecherkabel fix zwischen Plattenspieler und TA Eingang verlötet.

Danke und LG
Daniel


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