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Dampfradioforum :: Thema anzeigen - Fehlersuche nach Kondensatorkur
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Fehlersuche nach Kondensatorkur
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Seite 5 von 9

Autor:  Stern Diamant 3 [ Fr Aug 10, 2018 14:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo,


....erstmal besten Dank an Peter R.

Das Radio singt wieder fröhlich, ich freu mich . :)

eine Sache ist jedoch,
der Bass Regler reagiert überhaupt nicht auch der Bass taster am Klangregister macht keinen hörbaren Unterschied.

Vielleicht hat noch jemand eine Idee was hier den Fehler verursacht.


Gruß Tobi

Autor:  Stern Diamant 3 [ Fr Aug 10, 2018 14:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

.....da habe ich noch eine Frage gefunden,

auf dem Bild, sind das 0,01 pF ? .....gibt es so was?

Dateianhänge:
IMG-20180810-WA0002-1008x567.jpeg
IMG-20180810-WA0002-1008x567.jpeg [ 144.01 KiB | 4841-mal betrachtet ]

Autor:  Pragmatiker [ Fr Aug 10, 2018 14:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Stern Diamant 3 hat geschrieben:
Hallo,


....erstmal besten Dank an Peter R.

Das Radio singt wieder fröhlich, ich freu mich . :)

eine Sache ist jedoch,
der Bass Regler reagiert überhaupt nicht auch der Bass taster am Klangregister macht keinen hörbaren Unterschied.

Vielleicht hat noch jemand eine Idee was hier den Fehler verursacht.


Gruß Tobi


Hola!

Eventuell die "Kondensatorkur" ?
Sinnloses Tauschen von Bauteilen ist oftmals nicht vom Erfolg gekrönt.

Marcos

Autor:  glaubnix [ Fr Aug 10, 2018 15:05 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo Tobi,

mit "0,01" ist eher 0,01µf bzw. 10nF gemeint.

- Und immer noch meine Frage: Welchen Wert hatte denn nun der rechte (dickere) Kondensator auf deinem Foto? Der linke wird wohl der 0,022µF gewesen sein.
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Bezüglich des unwirksamen Bassreglers ist zu vermuten, dass C90 einen erheblich zu großen Kapazitätswert aufweist. - Siehe SB-Ausschnitt. Habe versucht da etwas mehr Struktur in den GK-Zweig zu bringen, jedoch bei der gegebenen Vorlage leider nicht ganz einfach...
Dateianhang:
Kondensator fail.JPG
Kondensator fail.JPG [ 87.17 KiB | 4817-mal betrachtet ]

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Hallo Marcos, vielleicht war da ja auch ein Kurschatten im Spiel - da ist der Kurerfolg gelegentlich auch arg in Frage gestellt...

Autor:  mnby101 [ Sa Aug 11, 2018 7:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Kleine Frage an Marcos. Das austauschen von Papierwickelkondensatoren die in der Regel alle durch die Aufnahme von Feuchtigkeit über Jahrzehnte hinweg unbrauchbar geworden sind ist mit Sicherheit kein unnötiges austauschen von Bauteilen. Also was soll diese völlig unnötige Bemerkung ? Wünsche noch ein schönes Wochenende.

Autor:  Munzel [ Sa Aug 11, 2018 10:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Im Prinzip ist der Kondensatortausch schon richtig, wenn man es denn auch richtig macht. Auch mit langer Reparaturpraxis ist es angeraten, immer nach ein paar Wechseln zu schauen, ob das Gerät noch funktioniert. Man hat ein Radio auch schnell zerrepariert ...

MfG
Munzel

Autor:  Pragmatiker [ Sa Aug 11, 2018 12:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Munzel hat geschrieben:
Im Prinzip ist der Kondensatortausch schon richtig, wenn man es denn auch richtig macht.

MfG
Munzel


Buenas,

ganz genau so ist es! Und, man sollte zumindest ein ganz klein wenig Ahnung davon haben was man macht.

Zu dem Einwand von Norbert (mnby101):
da habe ich mich tatsächlich etwas dumm ausgedrückt. Anstelle von "sinnlos" wäre hier "planlos" der bessere Begriff gewesen.
Excusa.

Saludos,
Marcos

Autor:  Stern Diamant 3 [ Mo Aug 13, 2018 14:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo Peter,

der große Kondensator ist ein 105er also 1000nf .
....leider funktioniert das mit dem großen C nicht besonders gut....der filtert so viel von den Höhen raus das schon bei kleinster poti Drehung das ganze sehr dumpf wird und bei etwa 50% ist kaum noch etwas zu hören, sehr leise und sehr tiefer Ton. Ich habe dann einen alten styroflex mit 1000pf eingesetz .....der regelbare Effekt ist nicht riesig aber dennoch ausreichend wie ich finde.

an der Tieftonreglung arbeite ich noch, da mir ein paar kondensatoren fehlen muss ich noch warten auf die Bestellung .
.....mir ist noch aufgefallen das der BassPoti nicht ganz so angeschlossen ist wie im schaltplan....allerdings denk ich das es jetzt nicht ausschlaggebend ist .

Gruß Tobi

Dateianhänge:
PhotoPictureResizer_180813_154052171-1008x567.jpg
PhotoPictureResizer_180813_154052171-1008x567.jpg [ 82.28 KiB | 4650-mal betrachtet ]

Autor:  glaubnix [ Mo Aug 13, 2018 14:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo Tobi,

bei dem Höhensteller soll ja nicht der große 0,1µF-C verwendet werden, sondern der 22nF (0,022µF). Mit 1000pF (1nF) ist die Wirkung des Höhenreglers wohl zu Recht etwas "schmal".

Basspoti: Da der Bass-Steller nur als veränderlicher Widerstand genutzt wird, reicht es dazu "nur" zwei Anschlüsse zu nutzen; natürlich muss der Schleifer dabei belegt sein - das ist in deinem Bild gegeben, also ist das ok.

Autor:  eabc [ Mo Aug 13, 2018 15:35 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo in die Runde,
Wozu ist bitte der befragte große Kondensator (105)= 1000nF, welchen Alt Kondensator löst diese ab ?
Ist es nun der Sieb Kondensator C82 ?

Autor:  Pragmatiker [ Mo Aug 13, 2018 15:37 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

glaubnix hat geschrieben:

bei dem Höhensteller soll ja nicht der große 0,1µF-C verwendet werden, sondern der 22nF (0,022µF).


Buenas,

0,1µF ? Tobi schreibt 105er Kondensator. Ergo: 1µF
Claro, da kommen nicht nur wenig Höhen, da wirds auch recht leise.
Und wenn beim Basspoti auch ein Kondensator mit "leicht nach oben abweichender Kapazität" seine Dienst tut...

Saludos,
Marcos

Autor:  glaubnix [ Mo Aug 13, 2018 17:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo allerseits,

der 1µF dicke Kondensator war ja der Grund weshalb das Gerät schwieg; er lag von der Anode der EABC nach GND und hatte damit das NF-Signal kurzgeschlossen. Das hatte ich aber bereits in einem vorhergehenden Beitrag angedeutet. Dieser 1µF befand sich vorher wohl nicht in diesem Gerät und schon garnicht an der gezeigten Stelle. Er muss sich da "eingeschlichen" haben... weshalb er dort eingelötet wurde ist nicht nachzuvollziehen.

Autor:  Stern Diamant 3 [ Fr Aug 17, 2018 7:52 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo in die Runde,


gestern habe die verbliebenen Teer kondensatoren C90,91,92,99,100
im Bereich des AÜ bzw. Tiefton Poti durch neue Folien kondensatoren ersetzt .
Nach Inbetriebnahme ist die Funktion des Tiefton Poti noch immer nicht gegeben .... auch die Überprüfung der Umliegenden Wiederstände zeigte keine große auffälligkeit oder Abweichung der sollwerte .

- mir ist aufgefallen das W54 im eingelöteten Zustand 17kohm anzeigt, bei einseitig auslöten jedoch die 200kohm glatt stehen.
ich denke mal das wird jedoch so i.o. sein.

- eine weitere auffälligkeit , das Radio ist ja ein allstrom Gerät....rückseitig kann man eine netzspannung 110 - 240V wählen,
Was mich überraschte ist das bei 240V das Radio nicht richtig spielen will....tonal verzerrt....quasi als wenn die Batterien schon leer sind. Bei 220V ist soweit alles ok .

- nun bin ich noch immer auf der Suche warum wohl die Tieftonreglung nicht funktioniert, auch der Taster Bass am Klangregister zeigt keine Funktion. Die anderen Raster jedoch zeigen klangunterschiede auf.

Um das aktuelle klangbild kurz zu beschreiben,
Ich habe in meiner Werkstatt auch ein altes Rema Andante stehen, wenn ich hier den Bass Regler auf links Anschlag Stelle kommt es dem Sound des Diamant 3 sehr nah. Hier fehlt einfach etwas Tiefton & Bass.

Evtl. hat noch jemand eine Idee von euch.

Mit freundlichen Grüßen
Tobi

Dateianhänge:
PhotoPictureResizer_180817_085044117-567x1008.jpg
PhotoPictureResizer_180817_085044117-567x1008.jpg [ 128.44 KiB | 4531-mal betrachtet ]

Autor:  Munzel [ Fr Aug 17, 2018 12:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo,

Stern Diamant 3 hat geschrieben:
Nach Inbetriebnahme ist die Funktion des Tiefton Poti noch immer nicht gegeben ....

ändert das Poti überhaupt seinen Widerstandwert bei Betätigung?

Stern Diamant 3 hat geschrieben:
- mir ist aufgefallen das W54 im eingelöteten Zustand 17kohm anzeigt, bei einseitig auslöten jedoch die 200kohm glatt stehen.
ich denke mal das wird jedoch so i.o. sein.

Du mißt bei eingelöteten Bauteilen immer die umgebende Schaltung mit, daher kommt der geringere Wert. Wenn Du also den genauen Wert eines Widerstandes ermitteln willst, mußt Du ihn einseitig ablöten.

Stern Diamant 3 hat geschrieben:
- eine weitere auffälligkeit , das Radio ist ja ein allstrom Gerät....

Nein. Wäre es ein Allströmer, hätte es U-Röhren und keinen Netztrafo.

Stern Diamant 3 hat geschrieben:
rückseitig kann man eine netzspannung 110 - 240V wählen,
Was mich überraschte ist das bei 240V das Radio nicht richtig spielen will....tonal verzerrt....quasi als wenn die Batterien schon leer sind. Bei 220V ist soweit alles ok .

Untersuche halt sämtliche Spannungen an den Röhren, bei 220V und 240V.

Stern Diamant 3 hat geschrieben:
- nun bin ich noch immer auf der Suche warum wohl die Tieftonreglung nicht funktioniert, auch der Taster Bass am Klangregister zeigt keine Funktion.

Dann mußt Du noch ein wenig in dem Gegenkopplungsgestrüpp von der Sekundärseite des Ausgangstrafos in Richtung zur Anzapfung von W29 suchen.


MfG
Munzel

Autor:  Stern Diamant 3 [ Fr Aug 17, 2018 16:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Fehlersuche nach Kondensatorkur

Hallo Munzel,

den Poti habe ich überprüft & der ist soweit i.o. & arbeitet.
....man hört einen minimalen Unterschied oder ich bilde ihn mir ein, auf jeden Fall ist es minimal einen Unterschied festzustellen . Der Bass Taster am Klangregister macht meinen Ohren nach keinen Unterschied.

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