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Röhrenradio "schläft ein"?
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Seite 1 von 1

Autor:  Superhet33 [ Fr Sep 27, 2019 14:27 ]
Betreff des Beitrags:  Röhrenradio "schläft ein"?

Hallo,

Vor einiger Zeit habe ich auf einem Flohmarkt ein Radiola RA 278A für schlappe 10€ geangelt :mrgreen: .
Nach dem überbrücken des defekten Netzschalters funktionierte der Franzose auch mit den alten Kondensatoren recht gut.
Selbstvertändlich habe ich alle Teerkondensatoren, sowie auch die Siebelkos ersetzt. Jedoch ist mir ein Merkwürdiges, nerviges
Phänomen aufgefallen:

Nach etwa 30 min. Spielzeit fängt das Radio an, in der Lautstärke zu schwanken. Das geht dann 5 min. so bis der ton Komplett abbricht :angry: .
Normalerweise wäre das ja auf defekte Kondensatoren zurückzuführen, die den Arbeitspunkt der Endstufenröhre verändern, jedoch sind alle
komplett getauscht. Es befinden sich 1-2 Folienkondensatoren im Radio, die aber normalerweise nicht kaputt gehen. Endstufenröhre tauschen hat auch
nichts gebracht und durch den Plattenspieler-Eingang passiert das gleiche, weswegen es nichts mit den Empfängerröhren zu tun haben kann. Sollte ich
mal die Gleichrichterröhre tauschen? Vielen dank für eure Tipps

Autor:  Univac93 [ Fr Sep 27, 2019 14:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Röhrenradio "schläft ein"?

Ich habe jetzt leider keine ganz konkrete Idee, was es sein könnte, aber wäre es möglich, dass durch die Erwärmung irgendwelche Bandfilter sich verstimmen?


Was für Messmittel hast Du denn? Könntest Du den Signalweg mit dem Oszi einfach mal verfolgen? Oder zumindest ganz einfach mal schauen, ob die Endstufe noch arbeitet.

Für Letzteres fiele mir zumindest die simple Möglichkeit ein, mit einem isolierten Schraubendreher an Gitter 1 der Vorstufenröhre (im NF-Teil) zu gehen. Dann sollte es zumindest brummen. Wenn das der Fall ist, wäre das Problem zumindest im HF Teil zu suchen und umgekehrt bei ausbleibendem Brumm im NF-Teil.

Ganz allgemein könnte man auch schauen, ob überhaupt die Anodenspannungen da sind oder einbrechen. Das Problem könnte ja schließlich grundsätzlich auch im Netzteil liegen.


Soweit erst einmal meine Ideen. Ich hoffe, das hilft.

Autor:  eabc [ Fr Sep 27, 2019 14:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Röhrenradio "schläft ein"?

Moin moin Philipp,
hilfreich wäre es, wenn du uns die gemessenen Spannungswerte zumindest an der UCL82 an den Anoden, Schirmgitter und Katode, vor und nach dem "Schlafen" mitteilen würdest.

Autor:  radio-volker [ Fr Sep 27, 2019 19:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Röhrenradio "schläft ein"?

Servus,
Gleiches hatte ich bei meiner Philettina, da war es die Gleichrichterröhre, die nach 20 Minuten schlapp machte. Eine Neue löste das Problen dauerhaft.

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