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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Phillips Capella 663 Verzerrungen

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 Betreff des Beitrags: Phillips Capella 663 Verzerrungen
BeitragVerfasst: Di Jan 07, 2020 23:22 
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Hallo

Weil ihr mir bei meinem Grundig so prima geholfen habt gestatte ich mir noch mal eine Frage!

Ich bastel ja schon lange an einem Capella 663 was eigentlich auch fertig sein sollte wenn mich nicht etwas stören würde und fast den Schlaf raubt.

Also, ich meine wenn ich das Gerät einschalte spielt es sehr schön und fast unvergleichbar.
Aber wenn es warm wird nach ca 30 Sekunden fängt es irgendwie an zu verzerren wie ich meine im tieftonbereich...wenn ich den Bass herausdrehe wird es weniger meine ich. ich kann es schwer beschreiben...es hört sich fast an als ob das Gehäuse oder Teile vibrieren. Als wenn bei bestimmten Tönen es leicht in ein rasseln übergeht. Mit einem angeschlossenem externen Gerät empffinde ich es sogar noch schlimmer.
Aber ich habe alles abgesucht ohne Befund. Lautsprecher festgeschraubt, Teile festgehalten usw.
ohne meine Hörgeräte höre ich das gar nicht aber mit den Hörhilfen schon und man kann sich da in etwas hineinsteigern. Meine Frau sagt aber auch das es leicht rauscht aber sie kann es auch nicht genau beschreiben. Ich muss allerdings dabei sagen das es vieleicht auch an den Hörgeräten liegt welche ich trage denn so ganz kann ich meinen Ohren leider nicht trauen! Handymusik hört sich damit grauenvoll an aber bei einem Röhrenradio habe ich das so nie erlebt.

Die kondensatoren habe ich gewechselt. Koppelelkos ebenfalls und auch die vier el86
Die ukw empfangsröhre ist noch gut und die anderen Röhren kann ich mit meinem prüfgerät leider nicht testen.

Die ganze Technik von dem Phillips ist mir leider etwas suspekt. :wut:

Aber vieleicht kann mir da ja jemand weiterhelfen? :danke:

Mit freundlichen Grüßen, günter

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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 7:40 
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Moin moin Günter,
hast du bereits alle axial bedrahteten Elko gewechselt ?
Messe mal die Kathoden Spannung über ca. 20 Minuten von kalt bis heiß der ECC83 und EL86, deren Kathoden über Widerstand und Elko an Masse liegen.

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harry

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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 16:28 
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Danke für deine Antwort.
Nein, komplett alle Elkos habe ich nicht gewechselt. Ich vermute das es vieleicht der Ratio Elko sein könnte?
Ich muss mich da noch etwas schlau machen aber meine das man da schlecht ran kommt!

Sobald ich etwas mehr Zeit und Lust habe werde ich deinen Tipp in die Tat umsetzen und über das Ergebnis berichten.

Mit freundlichen Grüßen, Günter

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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 16:40 
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Da fällt mir noch ein das es der ratielko kaum sein kann da es auch bei ta Eingang leicht rasselt. Ich werde mal alles wechseln. Auch die becherelkos. Schaden kann das ja kaum.

:P

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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 16:48 
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Günter, den Ratioelko zu wechseln, ist nie verkehrt.
Mit der Verzerrung auch bei TA aber hat dieser nichts zu tun, den dieser arbeitet nur bei UKW

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harry

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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 21:20 
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Moin,
wenn ein Roehrenradio nach relativ kurzer Betriebszeit anfaengt, zu verzerren, kommen auch die Endroehren infrage. Jedenfalls ist es bei den Kleinsignalroehren der NF-Stufen seltener, dass die einen Gitterschluss entwickeln, wenn sie warm werden. Auch aus dem Grund sollten die Spannungen an den Roehren gemessen werden, kalt (direkt nach dem Anheizen) und wenn der Fehler auftritt.
Ich lese da "EL86", also eisenlos mit 800 Ohm Lautsprechern? Dann muessen auf jeden Fall die Koppelelkos getauscht werden, Typen fuer 450V sind auch kein Fehler. Diese Kondensatoren muessen zuverlaessig sein, denn bei (Fein-)Schluss sind die schwer beschaffbaren Lautsprecher in Gefahr.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 22:40 
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Ich habe kurz den letzten alten 25 microfarad Elko gewechselt. Da ich keinen passenden hatte nahm ich einen 33uf. Auch wieder 450volt. von der spannungsfestigkeit her sollte wohl nichts mehr passieren denke ich. :D Es ist bedeutend besser geworden, wenn nicht sogar ganz wech! Das Gerät brummt auch nun noch weniger meine ich. Mein Sohn meint das wenn er ganz dicht davor steht es leicht rauscht. In zwei Meter Entfernung hörte er es gar nicht mehr. Auf jeden Fall danke für den guten Rat mit dem Elko!

Das Radio hat hochomige Lautsprecher welche selten sind und gerne und schnell durchbrennen sollen hörte ich.

Der schallwandstoff ist stellenweise fadenscheinig. Ich hatte bereits einen Ersatzstoff da aber dieser passte leider nicht gut zu dem Gerät da er keinen Glanz hatte! Da habe ich lieber den alten beibehalten und von hinten fixiert. Das mahagonigehäuse habe ich mit Rubin Schellack und den Eiche Rahmen mit blondem Schellack behandelt.
Das Gehäuse macht eine heidenarbeit. Der Rahmen war aus dem Leim gegangen und völlig verspannt.
Wie man damals diesen Rahmen hergestellt hat ohne cnc ist mir fast ein Rätsel! Ich dachte anfangs das er aus Kunststoff sei aber es ist Tannenholz auf Schlitz und Zapfen verarbeitet mit Eiche überfurniert. An jeder Ecke wurden 5 furnierkeile aneinander geleimt. So etwas heute herzustellen ist fast undenkbar. Das Gehäuse selbst ist am Deckel und auch an den Seiten als formteil leicht rundverleimt. Saba machte das ja auch aber dort nur der Deckel!
Das klangregister ist wunderschön wie ich finde und wohl auch ziemlich einmalig in der Form!


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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 22:41 
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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 22:53 
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Hallo Günter

Das finish ( wie man Heutzutage sagt ) vom Gehäuse ist dir wirklich gelungen , das sieht sehr gut aus . :super:

Momentan bin ich auch mit einem Gehäuse zugange ( Saba Freiburg W3 ) , bin aber noch beim Porenfüllen .

Ein anderes Gehäuse ( Stassfurt LW35 ) bekommt auf der Oberseite neues Furnier .

Bei solchen Arbeiten muss man Geduld haben wie ich festgestellt habe .

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mit freundlichen Gruss

Uli


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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 23:17 
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@schraubnix, klebst du denn das Furnier oder wird es geleimt?

Ich würde nur im absoluten Notfall neu Furnieren. Auch ist europäisch Nussbaum schwierig zu bekommen. Der gängige amerikanische Nussbaum wird lila nach der oberfläche.

Ich finde das man mit Schellack Kitt verschiedener Farben und retuschieren sehr viel machen kann. Nur muss es dann relativ dunkel werden.

Die schlechtesten Furniere hatte meiner Meinung nach überigends Saba. Vor allem die dunkelen waren regelrecht zusammengefuscht! Ich habe schon reines splintholz, angesetzte keile und sogar in der Länge nach zusammengesetzte Furniere gesehen. Von ab Werk durchgeschliffene stellen ganz zu schweigen.

Das Phillips hatte ich nicht gefüllert. Aber dafür hat man wohl anschließend um so mehr Arbeit mit dem deckpolieren.

Man muss wohl sehr viel Liebe zu den alten Geräten haben um sich all die Arbeit zu machen!
Ich verkaufe auch wohl hin und wieder eines auch wenn ich mich immer schwer trennen kann. Geld verdienen kann man damit nicht. Es ist Liebhaberei.

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BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2020 23:52 
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Das Furnier klebe ich mit Gelatine auf , Haut und Knochenleim in der Wohnung würde dazu führen das ich Ärger mit meiner Frau bekomme , und Weissleim kommt für mich nicht in Frage .

Das Furnier beim Stassfurt war nicht mehr zu retten auf der Oberseite , der Rest ist noch in Ordnung .

Das Furnier vom Saba ist eher langweilig von der Maserung her , vermutlich war auch das der Grund warum so dunkler Lack drauf war , der Lack war total rissig , von Feuchtigkeit im Laufe der Jahre unterwandert , hinzu kam dann noch Sonneneinstrahlung , das macht kein künstlicher Lack auf Dauer mit .

Zweimal werde ich noch Poren füllen und am Samstag kommt der erste Polierauftrag mit Schellack .

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Uli


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