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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Wega Lux 365W-4 - Quietschen/Krachen

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 Betreff des Beitrags: Wega Lux 365W-4 - Quietschen/Krachen
BeitragVerfasst: Do Feb 13, 2020 21:01 
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Guten Abend!

Ich habe ein Problem mit o.g. Radio. Technisch überholt / repariert habe ich es schon vor einer ganzen Weile. Beim erneuten Testen spielte es einige Zeit (ca. 15min). Irgendwann fing es plötzlich im Lautsprecher an ganz laut zu quietschen und zu krachen. Es reagiert auch auf Klopfen gegen die alten Elkos, welche bereits vollständig abgeklemmt sind; beim Wackeln an der EZ11 und ECL11 nicht. Die EZ11 habe ich auch schon probeweise gewechselt, eine ECL11 habe ich nicht. Ohne ECL ist das auch zu hören, nur ganz leise. Die Fassungen werde ich morgen noch mal nachlöten, sehen aber soweit gut aus.

Jetzt ist im Moment wieder Ruhe. Woran kann das liegen? Auch die EM11 reagiert da drauf. Spannungen sind soweit unauffällig...

Vielen Dank im Voraus!

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Grüße

Roman


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BeitragVerfasst: Do Feb 13, 2020 21:28 
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Hallo Roman,
hast du den Becher Elko im Netzteil zuvor formiert oder erneuert, weil dieser könnte die Ursache sein.

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M.f.G.
harry

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BeitragVerfasst: Do Feb 13, 2020 23:01 
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Hallo Harry,

die beiden Elkos sind schon von mir ersetzt worden, ebenso die anderen problematischen Kondensatoren. Der Fehler ist ja erst später aufgetreten, ich habe das Radio vor Weihnachten noch die halbe Nacht fehlerfrei an gehabt.

_________________
Grüße

Roman


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BeitragVerfasst: Do Feb 13, 2020 23:56 
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Moin,
due Fehlererscheinung zeigt auf Selbsterregung im Ultraschall-/HF-Bereich.
Ich weiss jetzt nicht, ob die ECL11 als anfaellig bekannt ist, einige dieser Verbundroehren sind da etwas kritisch.

Sind _alle_ Masseverbindungen im Geraet einwandfrei?

73
Peter


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BeitragVerfasst: Fr Feb 14, 2020 7:41 
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@...... Ohne ECL ist das auch zu hören, nur ganz leise. Die Fassungen werde ich morgen noch mal nachlöten, sehen aber soweit gut aus.

Somit tendiere ich ebenfalls zur fehlenden Masseverbindung am Lautstärkeregler oder dem Sockel der ECL oder eben an der Masse der ersetzten Elkos ( Becher Elko ? )

Eine weitere Möglichkeit diese Problems könnte auch eine Verwechselung der Kapazität am ersetzten Kondensator sein, ....Wenns aber ne Zeit lang ohne Probleme funktionierte, dann wohl weniger daran.

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harry

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BeitragVerfasst: Fr Feb 14, 2020 10:16 
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Hallo Peter,
hallo Harry!

Vielen Dank für eure Antworten. Ich werde die Masseverbindungen noch mal nachlöten. Wenn kein Fehler auftritt ist es schwierig die Ursache zu finden...

_________________
Grüße

Roman


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BeitragVerfasst: Sa Feb 15, 2020 0:17 
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Kurzer Zwischenstand:
Die Ursache war wahrscheinlich eine schlechte Masseverbindung vom LS Poti zum Chassis. Durch hin und her drücken und klopfen gegen das Poti hörte man ein Krachen im Lautsprecher. Nun ist das auch weg. Dann habe ich noch sämtliche Lötstellen im NF Teil nachgelötet. Nun treten keinerlei Probleme mehr auf. Ich hoffe damit hat es sich erledigt.

Zusammengebaut ist es auch schon wieder.

Nebenbei: Es gibt ja tatsächlich noch sehr viele Sender auf MW und vor allem KW um diese Uhrzeit...

Besten Dank für die Tipps!
:danke:

_________________
Grüße

Roman


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BeitragVerfasst: Sa Feb 15, 2020 15:26 
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Die ECL ist in dieser Hinsicht einer hochproblematische Röhre, nur so grundsätzlich.

Völlig schleierhaft ist mir, wie man ohne ECL im Lautsprecher überhaupt etwas hören kann. Es sei denn: Hat der AÜ eine Kompensationswicklung primär?

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Sa Feb 15, 2020 18:59 
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Klarzeichner hat geschrieben:
Die ECL ist in dieser Hinsicht einer hochproblematische Röhre, nur so grundsätzlich.


Moin,
die ECL11 hat einen Stahlroehrensockel, steckt also in einer Stahlroehrenfassung und diese hat auf einer Seite des "Schluessels" einen Schlitz, der sich im Sockel der Roehre wiederfindet.
In diesem Schlitz steckt bei empfindlichen Roehren/Schaltungen ein Schirmblech, das in der Fassung die Gitterleitungen von den Anodenleitungen (und der Heizung) trennt. Damit die Schirmung moeglichst wirksam ist, steht das Blech etwas aus der Fassung heraus und reicht so bis in den Roehrensockel hinein. Bei den Kleinsignalroehren im Stahlkolben also bis dicht unter diesen.

Hat man bei diesem Radio auch an dieses Schirmblech gedacht?

73
Peter


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BeitragVerfasst: So Feb 16, 2020 11:35 
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Peter, bedenke, auf welch lange Strecke die Zuführungsdrähte im Quetschfuß nebeneinander mit geringem Abstand liegen! Das Trennblech in der Fassung nutzt da quasi garnichts. Es ist sinnvoll eher nur bei "richtigen" Stahlröhren die ja keinen gläsernen langgezogenen Quetschfuß besitzen.

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Mo Feb 17, 2020 20:36 
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Moin,
ja, das ist auch wieder wahr. An den Quetschfuss hatte ich nicht gedacht. Da hatte ich schon die letzte Ausfuehrung der EL12 mit Pressteller vor Augen :-/
Und sowas gab es bei der ECL11 nicht, die fand in Novalroehren ihre Nachfolger.

73
Peter


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