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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Philips BD222U - Viele kleine Probleme

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BeitragVerfasst: Sa Apr 04, 2020 22:13 
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Guten Abend!

Vor einigen Jahren habe ich das Radio schon mit neuen Kondensatoren ausgestattet. Dann ist das Radio wohl in Vergessenheit geraten...

Nun will ich weiter machen. Nach erneutem Test spielt das Radio (eigentlich) gut auf UKW. Empfangsprobleme sind wohl auch dem speziellen Empfangsprinzip geschuldet.

Folgende Probleme / Fehler treten auf:

1.) Ich möchte das Gerät gerne mit einem Trafo 230/110V ausstatten, um die Netztrennung zu gewährleisten (Sicherer Betrieb). Im Betrieb auf 110V ist auch die Anode Spannung an der UL41 nur 110V statt angegebenen 170V (Kathodenspannung nur 1V). Das ist reichlich wenig. Bei 220V ist die Spannung 176V. Soll das so??

2.) Trotz neuer Elkos im Netzteil ist immer noch ein Lautstärke unabhängiger Brumm vorhanden. Bekommt man den noch weg?

3.) Außerdem ist bei UKW ein Modulationsbrummen zu hören. Ist der schaltungsbedingt so?

4.) beim Umschalten der Tonblende (Hell/Dunkel) ertönt bei geschlossenem Schalter ein heller kreischender Ton. (Habe ich mich noch nicht mit beschäftigt...)

Vielleicht hat ja jemand Tipps für mich.

Danke sagt

Roman

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Grüße

Roman


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BeitragVerfasst: Sa Apr 04, 2020 22:51 
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......ist nicht relevant, deshalb gelöscht

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harry

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BeitragVerfasst: So Apr 05, 2020 12:13 
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Dies ist die erste Philetta mit UKW-Empfang. Die UKW-Empfangstechnik war 1952 noch nicht ausgereift, und bei einem Kleinsuper musste man einige Kompromisse eingehen.

Zu 1): Jedes Allstromgerät arbeitet mit niedrigeren Spannungen, wenn es an 110 V betrieben wird. Die Schaltungen sind so ausgelegt, dass sie auch mit dieser niedrigeren Spannung funktionieren, aber natürlich mit verminderter Leistung, das betrifft besonders die Endstufe. Für volle Leistung ist deshalb ein 1:1-Trenntrafo nötig.

Zu 2): Ein gewisses Grundbrummen ist bei Allstromgeräten normal. Ab dem nächsten Modelljahr hat der Ausgangsübertrager der Allstrom-Philettas eine Anzapfung, die zur Brummkompensation verwendet wird. Dein Radio hat diese nicht, deshalb ist mit einem erhöhten Grundbrummen zu rechnen. Wenn dieses bei Zimmerlautstärke bei normalem Hörabstand zum Gerät nicht stört, ist es wohl normal.
Das Schirmgitter der zweiten UL41, die nicht nur als ZF-Stufe, sondern in Reflexschaltung auch als NF-Vorstufe dient, ist an eine Anzapfung des Siebwiderstandes in der Anodenspannungsversorgung angeschlossen. Das scheint der Brummkompensation zu dienen. Du könntest testweise die Widerstände 820 Ohm und 150 Ohm durch ein 1 k Ohm-Potentiometer (Belastbarkeit mindestens 2 Watt) ersetzen, der 82 k Ohm-Widerstand wird mit dem Schleifer verbunden. Dann könntest Du probieren, ob sich mit diesem Poti ein Brumm-Minimum einstellen lässt, die Werte ausmessen und wieder durch entsprechende Festwiderstände ersetzen.

Zu 3): Dieses Radio hat für UKW eine Flankendemodulation. Diese wurde in den ersten UKW-Jahren oft angewandt. Sie bietet nicht die Störfestigkeit, die man von späteren Geräten kennt. Empfangsstörungen, die innerhalb oder außerhalb des Gerätes entstehen, sind daher ähnlich hörbar wie auf den AM-Bereichen. Wenn das Radio fehlerfrei ist, kann man den Empfang praktisch nur durch eine leistungsfähigere Antenne verbessern.

Zu 4): Die Tonblende wirkt bei diesem Gerät von der Sekundärwicklung des Ausgangsübertragers als Gegenkopplung auf die Kathode der Endstufenröhre. An diesem Schaltungszweig hängt aber auch die übliche Gegenkopplung des NF-Verstärkers, die auf die Kathode der Vorstufenröhre wirkt. Wenn die beteiligten Bauteile nicht ihre Sollwerte haben, kann es zu einer unerwünschten Mitkopplung über diesen Zweig kommen, was zum Schwingen des NF-Verstärkers führt. Ich würde deshalb in erster Linie den Kathodenkondensator der zweiten UF41 überprüfen, aber auch die übrigen Bauteile in diesem Schaltungszweig (3 Widerstände und der 10 nF-Kondensator). Wenn diese Bauteile alle in Ordnung sind, könnte auch eine der beiden Wicklungen des AÜ verpoilt angeschlossen sein.

Lutz


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