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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Quecksilber Dampfgleichrichter Netzteil

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BeitragVerfasst: Sa Mai 23, 2020 12:59 
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Vor kurzem konnte ich mal wieder eine AX 50 Quecksilberdampfgleichrichterröhre günstig erwerben . Einen passenden Netztrafo dafür hatte ich auch noch allerdings nur mit 6,3 Volt Heizung und die Ax50 braucht 4 V bei 3,75 A .also mit Vorwiderstand arbeiten . Nun schnell ein Netzteil zusammengebaut ,und damit 2 Monoblöcke mit Endstufe EL34 angeschlossen . Auf Anhieb hat alles funktioniert nachdem ich die zu hohe Anodenspannung durch Vorwiderstände vermindert hatte . Bin erstaunt wie super doch so eine Röhre schön blau leuchtend ihre Arbeit verrichtet , 300 Volt bei 200 mA kein Problem .
Die Preise sind ja gewaltig was die AX 50 betrifft ,teilweise wollen Verkäufer da über 100 Euro für haben , viel Geld finde ich . Aber es hat Spaß gemacht mal wieder so ein Netzteil zu bauen obwohl die Methode ja eigentlich veraltet ist .


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BeitragVerfasst: Sa Mai 23, 2020 13:45 
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Servus,
Hole dir 816 oder 866 aus den USA, die 866 können noch wesentlich mehr, dagegen ist eine AX50 pillepalle, oder du besorgst die eine 83, die ist auch wesentlich robuster.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: So Mai 24, 2020 11:41 
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Hallo Volker
Ja um andere Röhren hab ich mich noch nicht drum gekümmert , werde ich mal tun . Mein Trafo gibt aber auch nicht mehr Strom her eigentlich nur 120 mA der läuft schon über die Grenze bei 200 mA Entnahme . Muss erstmal nach größerem Trafo mit 200 bis 300 mA Ausschau halten die sind auch nicht ganz so günstig .

Gruß Burkhardt


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BeitragVerfasst: So Mai 24, 2020 11:58 
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Servus,
Und die Hauptsache ist, das du diese Röhren mindestens 60-70 Sekunden vorheizt in senkrechter Einbaulage und danach erst die Anodenspannung aufschaltest. Und ausserdem wollen die besser einen L-Eingang sehen und keinen grossen Ladeelko, max. 64uf aber nur mit 2x200 Ohm Schutzwiderstand an den Anoden für die AX50, aber damit ist diese Röhre voll ausgereizt, besser nur 50uf oder eben L-Eingang.
Neue ausgepackte HG Röhren müssen mindestens eine Viertelstunde geheizt werden in senkrechter Lage, damit sich das HG wieder verteilt. HG Röhren dürfen nicht in horizontaler Lage betrieben werden.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: So Mai 24, 2020 15:43 
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Hallo Volker

Ich habe die Röhre gebraucht gekauft , recht günstig . Mit dem Vorheizen habe ich im Netz auch schon gelesen und beherzige ich natürlich . Lade und Siebelko habe ich 75 uf dran mit einer Drossel die Vorwiderstände werde ich noch einbauen . Mit einem zweiten Schalter schalte ich die Wechselspannung zu .allerdings habe ich bei 2 mal 270 Volt Wechselspannung nur bei 320 V Gleichspannung das kenne ich von anderen Gleichrichterröhren zB Az 12 nicht . Ist vielleicht normal ?
Ansonsten sieht es ja super aus wenn die Röhre im Betrieb leuchtet .

Gruß Burkhardt


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BeitragVerfasst: So Mai 24, 2020 17:02 
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Radiodoktor hat geschrieben:
allerdings habe ich bei 2 mal 270 Volt Wechselspannung nur bei 320 V Gleichspannung das kenne ich von anderen Gleichrichterröhren zB Az 12 nicht . Ist vielleicht normal ?


Moin,
wie meinst du das? Gleichspannung zu hoch oder zu klein?
Wenn zu hoch, ist das normal, die HG-Entladung hat einen geringeren Spannungsabfall als typische Hochvakuumgleichrichter.

73
Peter


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BeitragVerfasst: So Mai 24, 2020 17:34 
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Servus,
Der innere Spannungsabfall bei den Queckies liegt zwischen 10V und 20 V, 10V bei stromstarken Batterieladeröhren, 20V bei HV Anwendungen, im Mittel bei den Wald- und Wiesen Kleinröhren wie AX50, 83 usw. bei 15V und der ist konstant unabhängig von der Stromenentnahme und der angelegten Anodenspannung.
75uf als Ladeelko ist zuviel, da wirst du nicht lange Freude haben an der Röhre, aber es ist ja dein Geld, nur schade um die relativ seltene Röhre. Irgendwann spratzt sie im Innern und das wars dann. Wofür die Hersteller damals Datenblätter veröffentlicht haben, weiss heute Keiner mehr und juckt auch Niemanden mehr, Hauptsache alles verbraten.
Queckies wollen i.d.R. einen L-Eingang 6-10Hy, dann wird aber deine Trafospannung wohl zu niedrig werden.
Muss es unbedingt mit Ladeelko sein dann aber nicht über 32uf und mit Schutzwiderständen an den Anoden (siehe dazu auch Ratheiser, Handbuch der Röhren). Einen dickeren Ladeelko musst du vorladen über Rv und zeitverzögert zuschalten, damit der Einschaltstromstoss abgeflacht wird. Dann hält die Röhre auch, aber gerade die AX50 ist sehr empfindlich und der max. Ladeelko von 64uf ist schon jenseits von gut und böse für diese Röhre.

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Gruss aus Trient,
Volker
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