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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Saba Freiburg 7 Probleme mit der automatik

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BeitragVerfasst: Mo Mai 25, 2020 22:17 
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Registriert: Mo Apr 27, 2020 20:01
Beiträge: 5
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo,

ich habe eine Saba Freiburg 7 gekauft und komplett überhohlt (alle Kondensatoren getauscht und röhren geprüft) sie läuft soweit auch sehr gut und nach dem ich die Motoren gereinigt und geschmiert habe lief sogar die Automatik blieb aber nicht stehen der zugmagnet zog dauerhaft an. der Magnet zog sogar an wen ich die EABC 80 raus ziehe oder Automatik aus taste drücke. darauf habe ich die dioden getauscht was aber keinen unterschied machte. dann habe ich an der EABC einen defekten Keramik Kondensator mit 5nf an pin 9 gefunden und getauscht seit dem zieht der Magnet gar nicht mehr an. an den Spannungs Versorgungspunkten des Magnetens liegen 230v an die aber sobald man die wippe bewegt wird auf 0v runter gehen. ich und mein Vater suchen schon seit längeren den Fehler aber finden leider nichts.

MFG
Florian


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BeitragVerfasst: Di Mai 26, 2020 0:02 
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Registriert: Do Sep 03, 2009 18:54
Beiträge: 334
Wohnort: Bad Honnef/Aegidienberg
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Hallo Florian und Vater,

zu eurem Problem: zunächst einmal die gemessene Spannung am Haltemagneten von 230 V erscheint mir etwas zu niedrig, sie sollte in etwa der Anodenspannung +1 = 287VDC liegen, tut aber erst mal nichts zur Sache. 4 Bauelemente soltet ihr mal unter die Lupe nehmen.
R 111 (10K)
C 137 (16µF)
R 109 (6K)
S 10
Den Widerstand R 109 und den Schalter S10 (öffner) findet ihr an der Fernsteuerbuchse, möglicherweise ist kein guter Kontackt gegeben und oder R 109 ist hochohmig geworden. Das würde dazu führen das die Spannung zusammenbricht sobald Strom über die Magnetspule fließt.
R 111 und C 137 könnt ihr außer acht lassen, wenn die Spache-Musik-Umschaltung funktioniert.

_________________
Gruß Jupp


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BeitragVerfasst: Di Mai 26, 2020 15:21 
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Registriert: Mo Apr 27, 2020 20:01
Beiträge: 5
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Also, ich habe grade nochmal den widerstand R111 und R109 abgelötet und gemessen bei de Widerstände sind noch gut und S10 gibt auch noch Kontakt. Ich nehme mal an das die geringe Spannung dadurch kommt das ich einen regel Trenntrafo auf 200v benutze deswegen den Trafo auf 240v gestellt was aber auch keinen unterschied macht. Trotz dem vielen dank für den tip. :danke:

_________________
MFG
Florian


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BeitragVerfasst: Di Mai 26, 2020 17:47 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 22:17
Beiträge: 1362
Moin,
wenn ihr schon einen Stelltrafo habt, die Netzspannung so einstellen, dass der Heizkreis 6,3V hat. Kann man an den Skalenlampen messen. Dann sollten auch die Anodenspannung im Soll liegen, wenn das Geraet soweit in Ordnung ist.
Den Roehren ist die Heizspannung nicht egal, sie sollte auf +-5% eingehalten werden. Fuer den Normalbetrieb den Spannungswaehler so einstellen, dass man moeglichst nah/in den Heizspannungsbereich 6,3V +-5% kommt.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Mi Mai 27, 2020 10:15 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Florian und Papa,

eigentlich hat Jupp die Sachlage bereits beschrieben. Nur kann ich das Problem nicht so richtig nachvollziehen: Wenn der Magnet mit dem defekten 5nF (C138) dauerhaft anzog, musste die Spannungsversorgung gegeben sein! Deshalb kann ich jetzt nicht so richtig verfolgen inwiefern und weshalb jetzt keine Spannung mehr vorhanden sein soll bzw. 'wegbricht'?
Grundsätzlich sollte jetzt bei ruhender Schaltwippe (Mittelstellung) an der Anode -pin9- der EABC die Spannung +1 zu messen sein. Bei Betätigen des Suchlaufes sollte die Spannung dann auf ca. 160V absinken und der Haltemagnet aktiviert sein. Das setzt jedoch voraus, dass die EABC am Gitter (pin8) von der (halben) positiv gleichgerichteten Motorspannung aufgesteuert wird. Dazu die Spannung am Verbindungspunkt Gr3/C136 messen.
Um die schaltungstechnische Orientierung etwas zu verdeutlichen habe ich den entsprechenden Schaltungsabschnitt herauskopiert und vereinfacht:
Dateianhang:
Auto-7 Relais-net.jpg
Auto-7 Relais-net.jpg [ 121.51 KiB | 446-mal betrachtet ]

Ihr hattet von einem Wechsel der Gleichrichter-Dioden berichtet; falls davon auch Gr3 betroffen war, ist die Ersatzdiode richtig herum eingelötet worden? Weitere Ratschläge können nach konkreten Messergebnissen und sonstigen zweckdienlichen Angaben (Rückmeldungen) erfolgen.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mi Mai 27, 2020 12:24 
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Registriert: Mo Apr 27, 2020 20:01
Beiträge: 5
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo Peter R.

die Diode ist richtig rum eingebaut mit widerstand und Entstör Kondensator aber an Diode Gr. 3 liegen -9 bis -20v an. Daher auch der verdacht auf die kaputte diode. Der Magnet lief auch schon mit der neuen Diode, aber wenn ich mich recht erinnere fehlte schon immer die Spannung am gitter der EABC. Es ist auch schon etwas länger her das ich mit meinem Vater das gerät angefangen habe, seit dem steht das gerät nur rum, da mein Vater auf das gerät auch keine lust mehr hatte nach 3 Wochen arbeit und Fehler suche. Ich werde später mal mit Jupp sprechen und hoffentlich die Lösung finden. Ich habe auch nochmal den magneten gemessen dieser ist vollkommen in Ordnung. Ich werde den 5nf an pin 9 auch noch mal tauschen gegen einen mit 500v derzeit ist einer mit nur 250v drin, ich glaube aber nicht das, dass der haupt Fehler ist und selbst wenn das der Fehler sein sollte besteht immer noch das Problem das der Magnet dauerhaft anzieht.

_________________
MFG
Florian


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BeitragVerfasst: Mi Mai 27, 2020 21:19 
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Hallo Florian,

… hat denn C134 den vorgeschriebenen Wert von 50nF (47nF)?

Nun, ich glaube der Jupp wird's schon richten.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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