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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Interne dipolantenne schlechter empfang

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BeitragVerfasst: Mo Jun 08, 2020 14:47 
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Hallo.

Ich habe eine Frage welche mich schon länger beschäftigt.

Schon mehrmals hatte ich es das ein Radio mit nur einer eingesteckten antenneleitung besseren Empfang hatte als so wie vorgesehen mit allen beiden. Auch spielten sie lauter mit nur einer Hälfte des dipols.

Nachdem ich alle kondensatoren gewechselt hatte war dieser Effekt immer wech.
Nun habe ich aber ein Saba Freudenstadt 8 wo dieser Effekt immer noch vorhanden ist?

Mit nur einer dipolleitung habe ich vollen Empfang und wenn ich beide Leitungen einstecke nicht?..??

Wie kann das sein?
Über hilfreiche Antworten würde ich mich freuen.
Lg

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BeitragVerfasst: Di Jun 09, 2020 21:43 
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timmi351 hat geschrieben:
... Schon mehrmals hatte ich es das ein Radio mit nur einer eingesteckten antenneleitung besseren Empfang hatte als so wie vorgesehen mit allen beiden. Auch spielten sie lauter mit nur einer Hälfte des dipols.

Nachdem ich alle kondensatoren gewechselt hatte war dieser Effekt immer wech.
Nun habe ich aber ein Saba Freudenstadt 8 wo dieser Effekt immer noch vorhanden ist?

Mit nur einer dipolleitung habe ich vollen Empfang und wenn ich beide Leitungen einstecke nicht?..??

Wie kann das sein?

Wenn die Antenne nicht defekt ist und den richtigen Widerstand hat, wird der Antennenkreis verstimmt sein.

Mit L103 wird die Anpassung an die UKW-Antenne eingestellt.

Bernhard


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BeitragVerfasst: Mi Jun 10, 2020 6:17 
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Danke für deine Hilfe.
Ich muss es erst einmal testen wie es mit der Antenne des Gehäuses aussieht denn im Moment habe ich noch eine externe dipol Antenne dran.
Es kann aber gut sein das es verstimmt ist denn an dem Gerät war so einiges völlig verstellt.
Beste Grüße

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BeitragVerfasst: Do Jun 11, 2020 9:35 
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In diesem Bereich sind nur keramische Kondensatoren, die üblicherweise sehr langlebig sind und nicht ersetzt werden müssen.

Zum Einstellen:
Mit korrekt angeschlossener Antenne einen schwachem Sender etwa in der Mitte der UKW-Skala einstellen und dann mit L103 auf maximale Signalstärke einstellen.

Dieser Vorkreis ist sehr breitbandig, deshalb wird nur in der Mitte des UKW-Bereichs auf Maximum eingestellt.

Bernhard


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BeitragVerfasst: Fr Jun 12, 2020 0:04 
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Hallo Bernhard, danke für deine erleuterungen.

Kann man denn bei allen röhrenradios den sogenannten Antennenkreis so wie hier bei Saba einstellen oder ist das eine Spezialität nur von Saba Radios?

Ich wusste ehrlicherweise nicht mal das es so etwas überhaupt gibt.

Lg, Günter

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BeitragVerfasst: Fr Jun 12, 2020 21:43 
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Es gibt Radios, bei denen dieser Kreis fest abgestimmt ist, er ist dann nicht abgleichbar. Dann hat die zugehörige Spule keinen Spulenkern.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Jun 13, 2020 10:43 
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Bei manchen Geräten läuft der UKW-Eingangskreis auch mit der Abstimmung. Das braucht man aber eigentlich nicht. Der Antennenkreis arbeitet ja auf den niedrigen Eingangswiderstand einer Gitter- oder Zwischenbasisstufe, von daher ist da keine scharfe Resonanzspitze zu erwarten.
Man kann es auch nicht daran festmachen, ob es ein aufwendiger oder einfacher Empfänger ist: man findet beides vor.

MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Mo Jun 15, 2020 0:54 
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Ich habe die originale Antenne vom Gehäuse eingesteckt.

Der Empfang ist damit sehr gut. Es liegt scheinbar daran das mein externes dipol einen andern wert hat als der originale. Das es soviel ausmachen kann wusste ich auch nicht.

Ich hatte die dipol Antenne Mit bananenstecker welche extra für diesen Zweck vorgesehen ist gekauft um es mir etwas einfacher zu machen.
Früher nahm ich einfach einen Schraubenzieher als Antenne.

Danke für eure Antworten

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BeitragVerfasst: Mo Jun 15, 2020 18:58 
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Dann beschreib doch mal, wie der externe Dipol aufgebaut ist.

Entweder hat er nicht die richtigen Maße, dann ist er für einen anderen Frequenzbereich als UKW geeignet. Oder er hat einen Fehler.

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Jun 16, 2020 11:51 
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Schau mal nach, ob es innen ein Faltdipol ist oder ein offener Dipol (auch evtl. zwei metallkaschierte Pappdeckel). Der Unterschied ist ein "HF"-Widerstand von 240 Ohm zu 60 Ohm. Die Zuleitung muß auch entsprechend sein, evtl. mit einen Anpassungsteil. Steht evtl. auch im Schaltbild oder Unterlagen, da habe ich nicht nachgesehen (bitte selber machen). Manchmal sind diese Antennenarten auch umschaltbar.

Ein einseitiger Draht (Meßschnur) tut es oft ebenfalls zum Testen mit Lokalsendern, auch auf UKW, aber ...... ist ein "Notnagel"

Gruß Albert66


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BeitragVerfasst: Mi Jun 17, 2020 23:16 
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Der externe dipol ist einfach zwei bananenstecker welche jeweils an einen ca 80 cm langen Draht angeschlossen sind. Es ist sehr praktisch für restaurationsarbeiten am Chassis aber irgendwie passt das nicht so wirklich Auf ukw trotz der kurzen Länge.

Ich habe die Antenne mal im atr Shop erworben und sie ist wirklich sehr gut verarbeitet aber auf ukw ist der Empfang merkwürdig? Aber das Thema hat sich ja auch erfolgreich erledigt.

Mit freundlichen Grüßen, Günter

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Lehrling


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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2020 9:19 
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2x 80cm ist etwas zu lang. Außerdem ist die Richtwirkung des Dipols und natürlich seine Anbringung (wie alle Antennen -frei und ungestört) zu berücksichtigen. Einfach mal im Rothammel blättern.

MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2020 16:53 
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Soweit ich weiß, sind die meisten symmetrischen Anschlüsse für UKW-Dipole ausgelegt für eine Impedanz von 240...300 Ohm. Das steht oft auf der Rückwand des Geräts oder in der Bedienungsanleitung.

240...300 Ohm ist die Anschlussimpedanz eines abgestimmten Faltdipols.

Aus einer 240...300 Ohm Zweidraht-Bandleitung (z. B. "Hühnerleiter") kann man einen Faltdipol relativ einfach selbst herstellen.

Bernhard


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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2020 21:12 
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Die externen zwei "Einzeldrähte" haben einen sog. Fußpunkt-Widerstand um 60 Ohm - theoretisch im Weltraum. Wenn intern ein Faltdipol im Gehäuse ist, (eine "Schleife" zwischen den beiden Buchsen), sind es 240 Ohm. Wenn das Radio 240 Ohm erwartet, kann Dein "zwei Strippen-Dipol" mit 60 Ohm nix bringen, abgesehen von dem Längenfehler (s.Munzel). Ein Einzeldraht wird mit 600Ohm angesetzt (ebenfalls im Weltraum und unendlich lang :-) ). In Bodennähe hat der weniger Ohm, d.h. der kommt näher an die 240 Ohm (das Verhältnis zählt, nicht die Differenz) und liefert deshalb mehr ab.

Ich vermute, das 240 Ohm gewünscht werden, aber das mußt Du per Schaltbild, Rückwand o.ä. feststellen. Mit rein ohmscher Messung geht da nichts.

Gruß Albert66

PS schau Dir bitte https://de.wikipedia.org/wiki/Dipolantenne an, nur das obere Bild zu dem Unterschied. Die halbe Wellenlänge ist bei UKW ca. 1,50m (maximal, weil normalerweise ein Verkürzungsfaktor dazu kommt). Ich habe noch weiter gestöbert und http://saba-forum.dl2jas.com/index.php/ ... bstgebaut/ , die erste Antenne ist ein einfaches Beispiel zum selber bauen, wenn Du 240 Ohm Eingang hast.


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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2020 22:45 
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Als einfach herzustellende Faltdipol-Antenne denke ich an den zweiten Faltdipol, der am Ende der Seite http://www.heinz-kratz.de/kwant2.htm dargestellt wird.

Er besteht ausschließlich aus UKW-Bandleitung (240 Ohm oder 300 Ohm). Bei manchen Modellen sind die Enden kurzgeschlossen (wie beim üblichen Faltdipol), besser ist der Kurzschluss kurz vor dem Ende, je nach Verkürzungsfaktor der Bandleitung.

Der oben verlinkte Artikel ist sehr ähnlich zu dem entsprechenden Kapitel in Rothammels Antennenbuch.

Bernhard


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