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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Batteriebetrieb über Sinusinverter?

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 Betreff des Beitrags: Batteriebetrieb über Sinusinverter?
BeitragVerfasst: Mo Jun 01, 2020 18:39 
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Hallo,
mich würde mal interessieren wie gut sich ein Röhrenradio (Saba Freudenstadt W5-3D in meinem Fall) über einen 230V Inverter (möglichst echter sinus) betreiben lässt. Bringt das Verbesserungen im Empfang oder hat man damit nur ein sehr schweres "portables" Radio?

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Mfg, Florian


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BeitragVerfasst: Mo Jun 01, 2020 19:08 
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Hallo Florian,

ich habe das sogar schon gemacht, mit einem 150-W-Sinus-Inverter, und so - von meinem Bulli gespeist - Philetta gehört.
Der Empfang verbessert sich nicht gegenüber 230V aus dem Netz.
Wie kommst Du darauf, was sollte sich da verbessern?

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Mo Jun 01, 2020 20:20 
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@Frank

Ich denke der Hintergedanke war " man made noise " in den heimischen vier Wänden vs draussen im Grünen .

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mit freundlichen Gruss

Uli


Erzähle es mir – und ich werde es vergessen.
Zeige es mir – und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun - und ich werde es behalten.

(Konfuzius)


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BeitragVerfasst: Mo Jun 01, 2020 21:03 
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Wo doch alle über die verseuchten Netze im Haus berichten, ich versteh was sein Gedanke ist. Ich habe einen Rossini im Garten an einem Inverter betrieben, 300 watt, macht fast genau 50hz sinus, funktioniert tadellos. Aber bedenke, Leistung ist immer U x I. Wenn das Gerät 100 Watt aufnimmt, fließen bei 12 Volt fast 10 Ampere.

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Ein Phasenprüfer ist so nützlich wie ein Lutscher der nach Kacke schmeckt.


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BeitragVerfasst: Mo Jun 01, 2020 22:02 
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Erzeugt nicht der Wechselrichter seinerseits Funkstörungen???

Wenn ich störungsfreien Empfang will und dafür in den Garten gehe, nehme ich entweder ein Batterie-Gerät oder ich nehme eine lange Netzleitung, die am Eingang und am Ausgang mit Drosseln versehen sind, welche die Störungen wenigstens vermindern.

Oder ich stelle die Aktiv-Antenne in den Garten und hole mir das Signal mit einer langen Koax-Leitung ins Haus.

Viele Grüße
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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BeitragVerfasst: Di Jun 02, 2020 0:15 
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radio-hobby.de hat geschrieben:
Erzeugt nicht der Wechselrichter seinerseits Funkstörungen???
Beim Sinus-Wechselrichter sollte das eigentlich nicht sein.
Ich hatte nur auf UKW einen relativ starken Sender gehört, das war störungsfrei. Auf AM kann ich es in den nächsten Tagen mal ausprobieren.

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Di Jun 02, 2020 23:50 
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Hallo Frank,
ich glaube, das folgende Schaltungskonzept wird bei den Wechselrichtern üblicherweise vorliegen:
Der Effizienz wegen, und damit die Schalttransistoren nicht zu heiß werden, werden sie schlagartig geschaltet, je schneller, desto effizienter. Im Millisekunden oder -zig Nanosekundenbereich. Das erzeugt jedenfalls Oberwellen auf Lang- Mittel- und Kurzwelle. Die wiederum werden gemildert, indem mit Hilfe von Kondensatoren und Induktivitäten aus dem hochtransformierten zerhackten Strom ein halbwegs ansehnlicher Sinus geformt wird.
Am Ende kommt es darauf an, ob Dein Radio empfindlich ist (zum Fernempfang auf Lang-Mittel-Kurzwelle, dann wird es gestört) oder unempfindlich (zum Beispiel UKW, die Frequenz ist zu hoch für die verwendeten Transistoren). Nur so eine Idee. Du weißt, ein guter Irrtum ist die beste Grundlage für verrückte Theorien.
Viele Grüße
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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BeitragVerfasst: Mi Jun 03, 2020 16:50 
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Also zum Klarstellen weil es ja scheinbar doch interessant ist.

1)
Ja, ich will damit (erst mal zu Testzwecken) die eingestreuten Störungen durch im Haus vorhandene Netzteile, Funk-Wetterstationen, DECT-Telefone, WLAN, Hochfrequenzinverter von LCD Displays, etc. verringern.
Ich bin mir wohl darüber bewusst, das ich das nicht zu 100% eliminieren kann.
Ich bin mir auch bewusst darüber das der 230V Inverter selbst ebenfalls eine Störquelle darstellen kann.

2)
Ich will damit die aus meinem heimischen Stromnetz durch die Netzleitung selbst eingebrachten Störungen eliminieren. Ich habe einige Geräte hier (verschiedenster Art und Funktionsweise) die keinen Netzfilter haben.
Ich sehe es nicht ein sinnlos für einen Netzfilter Geld auszugeben wenn ich auch erst einmal mit einem Sinus Inverter testen kann.
Ich bin mir vollkommen darüber im Klaren das der Sinus vom Inverter sauber sein muss. Deshalb will ich dafür einen Pure-Sine Inverter nehmen.

Warum ich es gerne so machen würde:
Ich habe solche Gerätschaften schon hier im Haus und will jetzt nicht erst noch irgendwelche anderen Sachen zukaufen, wenn ich einfach mein Freudenstadt in den Kofferraum packen kann und zu unserem Hobby-Flugplatz auf dem Berg oben fahren kann um dort mal zu testen was abends so alles auf den Bändern geht. Da kann ich dann auch gleich mal mit "Wäscheleinenantennen" experimentieren und schauen was da so alles drin steckt in der Wunderkiste. :-)

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Mfg, Florian


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BeitragVerfasst: Mi Jun 03, 2020 17:03 
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Am Besten - Testen :-)
(und hier posten)

Der Erfolg wird wohl maßgeblich davon abhängen ob der Inverter wirklich eine reine 50 Hz Sinuswelle nach außen abgibt. Intern verwendet der sicher auch höhere Frequenzen, die dann mehr oder minder effektiv ausgefiltert werden, ähnlich wie bei Schaltnetzteilen. Da gibt es ja auch schlechte und weniger schlechte.
Zum Vergleich kann man ja zunächst mal über das Auto- oder ein anderes Batterieradio in die Mittelwelle hineinhören.


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BeitragVerfasst: Mi Jun 03, 2020 22:09 
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Hallo,

soeben habe ich die Sache mit einem vor kurzem reparierten Grundig 3035 ausprobiert.
Vernünftig empfangen lassen sich tatsächlich nur starke UKW-Sender. Zwischen den Stationen und bei schwächeren Sendern brummt es, mit Oberwellen.
Auf LW und MW ist das Brummen wesentlich stärker. Zusätzlich empfängt man alle paar Kilohertz einen Träger, das sind die Oberwellen der PWM.

Hier ist ein Oszillogramm der Ausgangsspannung:

Dateianhang:
WechselrichterSinus.jpg
WechselrichterSinus.jpg [ 35.04 KiB | 1373-mal betrachtet ]

Das Brummen wird eine leitungsgebundene Störung sein. Der Grundig 3035 hat keinen Entstörkondensator am 220V-Eingang. Vielleicht hülfe ein passendes modernes Entstörfilter.
Oder ein höherwertiger Wechselrichter, meiner ist ein Voltcraft SLS150-12.

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Do Jun 04, 2020 21:12 
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Ich habe vor längerer Zeit ein Röhrenradio (Siemens G41 oder ähnlich) an einer UPS der Marke APC betrieben. Das ist auch ein Sinus-Wechselrichter. Der UKW-Empfang war, besonders bei schwächeren Sendern, von einem hörbaren Summen überlagert. Auf dem AM-Bereichen war nur der Deutschlandfunk (200 kW-MW-Sender in 15 km Entfernung) zu hören, alles andere ging in einem lautem Schnarren unter. Auf Kurzwelle nahm die Störung zwar mit zunehmender Frequenz ab, aber Sender waren trotzdem nicht zu empfangen.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Jun 06, 2020 10:07 
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DARKHalf hat geschrieben:
Ich habe solche Gerätschaften schon hier im Haus und will jetzt nicht erst noch irgendwelche anderen Sachen zukaufen, wenn ich einfach mein Freudenstadt in den Kofferraum packen kann und zu unserem Hobby-Flugplatz auf dem Berg oben fahren kann um dort mal zu testen was abends so alles auf den Bändern geht.
Ich würde testweise das Radio per Kabeltrommel mit dem Wechselrichter verbinden und es z.B. in 25 m Entfernung aufstellen. Wenn's dann immer noch stört, kann man zusätzlich einen Entstörfilter mit Gleichtaktdrossel und X- und Y-Kondensatoren im Radio einbauen. Die gibt es für unter 10 € bei Conrad.
Zusätzlich kann man noch verschiedene Möglichkeiten der Erdung ausprobieren: Chassismasse an den Masse-Anschluß der Y-Kondensatoren, an Erde, an eine große Metallstruktur (z.B. Auto) oder Kombinationen daraus.
Wie immer: Versuch macht kluch!

Gruß, Frank

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