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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Revox A77 Capstan-Motordrehzahlprobleme

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BeitragVerfasst: Mo Nov 08, 2021 20:16 
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Registriert: Mo Okt 11, 2021 17:39
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Also nach den letzten Meßergebnissen, sieht es so aus, daß die Versorgungsspannung richtig geregelt wird.
Wenn nach ein bis zwei Minuten der Motor die Drehzahl erhöht, könnte es sich um ein Wärmeproblem handeln. Dazu wäre ein Drehzahlabgleich bzw. eine Überprüfung nach dem Service-Manual hilfreich.

Jetzt stellt sich die Frage, sind das Manual und die nötigen Meßmittel vorhanden? Sonst ist das ein herumstochern im Trüben.

Falls die Meßgeräte nicht vorhanden sind, wäre die ungefähre Angabe des Wohnortes hilfreich. Vielleicht gibt es in der Nähe einen Forumskollegen, der dabei unterstützen könnte.


Gruß Achim


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BeitragVerfasst: Mo Nov 08, 2021 21:15 
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Registriert: Di Okt 26, 2021 5:49
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Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Hallo Achim
Ich verstehe. Ich habe nicht die entsprechende Ausrüstung.
Danke, dass du bereit bist mir zu helfen
Bleib sicher
Mit freundlichen Grüßen


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BeitragVerfasst: Di Nov 09, 2021 7:48 
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Registriert: Mo Okt 11, 2021 17:39
Beiträge: 32
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Eines ist mir noch eingefallen.

Sind die Betriebskondensatoren der Motoren auch gewechselt worden?


Gruß Achim


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BeitragVerfasst: Di Nov 09, 2021 15:39 
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Registriert: Di Okt 26, 2021 5:49
Beiträge: 17
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Hallo Achim!
Du meinst die 3 ITT-Kondensatoren mit der großen Schraube am Chassis.3.5 und 4.5uF
Nein, ich habe sie nicht geändert, sie sind original.
Ich habe die 3,5uF für den Capstan-Motor gemessen und es hatte über 3,5uF
Sie denken, ist verdächtig?

Grüß
Panagiotis


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BeitragVerfasst: Di Nov 09, 2021 19:38 
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Registriert: Mo Okt 11, 2021 17:39
Beiträge: 32
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Also nach Aussage des Motorenherstellers ergibt eine höhere Kapazität auch eine Erhöhung der Drehzahl.

Man sollte die dann vielleicht doch tauschen. Dabei ist zu beachten, daß für den Capstan zwingend die 3,5µF genommen werden. Bei den anderen Motoren dürfte es nicht so tragisch sein, wenn man statt den 4,5µF einen mit 5µF verbaut. Dann spult das Tonband halt etwas schneller.

Möglicherweise ist dann der Fehler weg.


Gruß Achim


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BeitragVerfasst: Di Nov 09, 2021 21:57 
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Registriert: Di Okt 26, 2021 5:49
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Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Hallo Achim!
Dies ist der 3,5uF-Kondensator
Was denken Sie?
Ist das der Fehler an der verrückten Geschwindigkeit des Capstan-Motors?
Meinst du, ich sollte es durch ein neues ersetzen?


Dateianhänge:
2.jpg
2.jpg [ 46.4 KiB | 622-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Mi Nov 10, 2021 8:20 
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Registriert: Mo Okt 11, 2021 17:39
Beiträge: 32
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Die A77 wurden ja bis 1977 gebaut. Der Kondensator ist also über 40 Jahre alt. Außerdem ist es schon öfters vorgekommen, daß diese ITT undicht werden und dann eine klebrige Pampe austritt.
Ich denke es wird kein Fehler sein, den Kondensator zu tauschen.

Um wieviel Umdrehungen sich die erhöhte Kapazität, mit oder ohne eventuelle Meßfehler, auf die Drehzahl auswirkt, kann ich nicht sagen. Aber ich würde den tauschen und dann die Drehzahl erneut prüfen.


Gruß Achim


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BeitragVerfasst: Mi Nov 10, 2021 16:36 
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Registriert: Di Okt 26, 2021 5:49
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Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Danke Achim!
Ich werde sie ändern und die Ergebnisse zurückmelden

MfG
Panagiotis


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BeitragVerfasst: Do Nov 11, 2021 21:23 
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Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Hallo Achim!
Ich habe den 3,5uF-Kondensator durch einen neuen 4uF-Kondensator ersetzt
Ergebnisse:
Der Capstan-Motor dreht sich schnell bei 7,5 ip und verlangsamt sich bei 3,75 ip
5 Minuten betrieben. Ich habe die Spannung zwischen den Pins ED1 und ED2 gemessen und sie betrug 14-15V
Nach einer Weile stoppte der Capstan-Motor und das Ende der Bandlampe verblasste. Nach ein paar Sekunden fing es wieder an zu funktionieren.
Also ich denke, der alte Kondensator war in Ordnung

MfG
Panagiotis


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BeitragVerfasst: Fr Nov 12, 2021 8:40 
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Registriert: Mo Okt 11, 2021 17:39
Beiträge: 32
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Also nach den letzten Ergebnissen muß ich vielleicht mal etwas weiter ausholen.

In den Revox Tonbandgeräten sind sogenannte Kondensatormotoren verbaut. Diese benötigen zum Laufen einen Betriebskondensator, in unserem Fall 3,5µF. Dieser Einsatzzweck "Betriebskondensator" mit einer Einschaltdauer "ED" von 100%, sollte auf dem Kondensator bei den Daten dabeistehen. Zumindest muß das in den Daten des Herstellers ersichtlich sein. Es gibt nämlich auch noch sogenannte "Anlaufkondensatoren" mit einem ED von vielleicht 10%. Diese sind nicht für den Betrieb mit 100% Einschaltdauer geeignet und können, da sie ja total überlastet werden, im Schadensfalle einen großen Schaden an den benachbarten Teilen verursachen.

In meinem Beitrag am 09. November 19:38 habe ich darauf hingewiesen, daß der Kondensator für den Capstanmotor zwingend 3,5µF haben muß.

Zweitens habe ich die Befürchtung, daß bei dem Hantieren mit Aus- bzw. Einbau, irgendwelche "Kurzschlüsse" oder "Fehlverdrahtungen" passieren.

Zuerst stimmt die Drehzahl nicht, dann werden Bauteile getauscht, dann stimmt auch die Spannung nicht, nach dem Aus- und Einbau stimmen die Spannungen aber die Drehzahl stimmt immernoch nicht und jetzt nach dem Tausch des Kondensators stimmt die Spannung wieder nicht. Das sieht für mich aus der Ferne so aus, daß hier wie geschrieben Kurzschlüsse erzeugt werden, oder die Verdrahtung nicht richtig ausgeführt wird.

Man muß sehr sorgfältig arbeiten und lieber dreimal kontrollieren, bevor man weiter macht.
Daran sollte man zuerst arbeiten.


Gruß Achim


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BeitragVerfasst: So Nov 14, 2021 0:06 
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Hallo Achim!
Heute morgen habe ich den Powerblock mit den beiden Platinen demontiert und alle Pins der ausgetauschten Komponenten neu angelötet
Ich habe auch den alten 1000uF Frako-Kondensator auf die Leistungsplatine und den alten 3,5uF-Kondensator des Capstan-Motors zurückgesteckt.
Alle Drähte gingen wieder an ihren Platz und steckten das Gerät ein
Zu meiner Überraschung scheint alles gut zu funktionieren!
Ich habe die Geschwindigkeit 3 Stunden lang getestet! Es ging überhaupt ohne Probleme.
Ich habe zwischen den Pins ED1 und ED2 gemessen. 20,6 V konstant
Jetzt taucht ein weiteres Problem auf
Kein Ton aus dem Ausgang oder den Kopfhörern. Nur Kratzgeräusche. Gleiches gilt für die Eintrittskarte. Auch kein Ton
Ein weiteres seltsames Problem ist die Rec-Relais-Karte
Wenn ich es in den Schlitz stecke, hört der Capstan-Motor auf zu arbeiten!
Eigentlich möchte ich nur die Wiedergabe verwenden.
Die Aufnahme kann zu Problemen führen, da der Kopf fast abgenutzt ist
Also tappe ich wieder im Dunkeln. Capstan-Motor funktioniert gut, aber ich habe keinen Ton

MfG
Panagiotis


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BeitragVerfasst: Di Nov 16, 2021 9:35 
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Registriert: Mo Okt 11, 2021 17:39
Beiträge: 32
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Ahja.

Dann bleibt nichts anderes übrig, als sämtliche Kontakte der Schalter und Stecker sowie die Verdrahtung noch einmal eingehend zu überprüfen. Besonderes Augenmerk auf die bewusste Relaisplatine werfen, die ja nach der letzten Aussage im gesteckten Zustand offensichtlich einen "Kurzschluß" verursacht, der die 21 V zusammenbrechen läßt. Das hat ja dann zur Folge, daß der Motor stehenbleibt.

Wenn dann noch die Wiedergabe schlecht ist, wird man wohl mit größerem Meßequipment auffahren müssen.
Außerdem wäre nach Beendigung der Spannungsversorgungs- und Laufwerkproblemen ein Neuabgleich der gesamten Schaltung ratsam wenn man lange Freude haben möchte.


Gruß Achim


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BeitragVerfasst: Fr Nov 19, 2021 15:49 
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Hallo Achim! Ich habe den Fehler gefunden, denke ich
Es war ein 100uF-Kondensator auf einer Reproduktionsverstärkerplatine, der in der falschen Richtung gelötet wurde.
Danach ging die Steckplatz-Relais-Board-Karte ohne Probleme in den Steckplatz.
Ich habe versucht, ein Band abzuspielen, und während des Abspielens habe ich versehentlich ein Wiedergabebrett am Trimmer berührt und es kam ein Ton vom Band!
Verzerrt und mit einem Zischen und Knistern. Die Schalter und alle Kontakte von der "Schalttafel" müssen wie von dir erwähnt gründlich gereinigt werden
Ich werde die Schalttafel wieder demontieren und alles reinigen

Mit freundlichen Grüßen
Panagiotis


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BeitragVerfasst: Di Nov 23, 2021 19:19 
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Wunderbar.
Wir sind also auf dem Weg der Besserung.

Sehr wichtig bei all diesen Arbeiten an elektronischen Geräten, ist eine akurate und gründliche Arbeitsweise mit anschließender Sicht-Kontrolle.

Wenn bei einem Elektroherd mal 0,5 Volt fehlen ist die Funktion noch nicht gefährdet, aber bei Geräten der Unterhaltungselektronik sind 0,5 Volt Differenz unter Umständen schon sehr viel.


Aber das wird schon.


Gruß Achim


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BeitragVerfasst: Di Nov 23, 2021 21:49 
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Hallo Achim!
Danke für all deine Hilfe!
Bleib sicher
MfG
Panagiotis


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