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Dampfradioforum • Thema anzeigen - PANASONIC RQ-210S Kassettenrekorder Reperarturfreundlichkeit

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BeitragVerfasst: So Jul 24, 2022 11:39 
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Hallo,

wie ist das eigentlich mit der Reperaturfreundlichkeit von frühen Kassettenrecordern?

Die "normale" Elektronik sollte ja keine Probleme bereiten, Schaltpläne gibt es z.B.
https://www.radiomuseum.org/r/panasonic ... rq210.html

Aber wie ist das mit den Teilen wie Tonkopf, Riemen und Andrückrollen?
Was kann einen da schlimmstenfalls erwarten, wenn ein Gerät als "funktionstüchtig" angeboten wird?
(hab grad gesehen, dass es Riemen dafür gibt)

Ich selbst hab leider gar keine Ahnung, aber kenne jemanden, der sich zumindest mit der "normalen" Elektronik auskennt.

Gruß Matthias


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BeitragVerfasst: So Jul 24, 2022 11:52 
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Hallo Matthias,

die Riemen sind in aller Regel tot. Wenn sie sich nicht aufgelöst und alles verklebt haben, dann ist der Wechsel aber normalerweise recht simpel. Wenn er als "funktionstüchtig" beworben wird, dann scheint das Laufwerk ja zu gehen, also sollte der Riemen noch an einem Stück sein und nciht in der Mechanik kleben.
Für die Andruckrollen gilt eigentlich das Gleiche, wobei die eher verhärten als zerfließen.
Die Tonköpfe muss man sich ansehen - wenn sie eingeschliffen sind, dann würde ich die Finger davon lassen.
Ansonsten empfinde ich die älteren Laufwerke als angenehmer, weil da viele Teile noch aus Metall sind, die man später aus Kunststoff gefertigt hat. Zum Zerlegen und Reinigen ist mir Metall immer lieber und robuster ist es natürlich auch.

Viele Grüße
Max

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BeitragVerfasst: Di Jul 26, 2022 7:49 
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Hallo Max,

eine Frage zu den Tonköpfen.
"Eingeschliffen" heisst, das Band hat über die vielen Jahre eine Spur ins Metall gefräst?
D.h. Bänder laufen jetzt Gefahr, an den Rändern ausgefranst zu werden?

Wie erkennt man das Eingeschliffene als Laie?
Mit dem Fingernagel drüberkratzen? Oder mit einer kleinen Taschenlampe seitlich anleuchten?

Ich nehme mal an, die Tonköpfe gibt es dann nur noch aus Schlachtgeräten?

@All: Falls jemand ein Gerät aus der Zeit anbietet oder auch nur Vorschläge hat, bitte melden.

Gruß Matthias


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BeitragVerfasst: Di Jul 26, 2022 20:33 
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Hallo Matthias,

genau, mit der Zeit werden die Köpfe von den Bändern "ausgefräst".
Das erkennt man aber mit dem Auge, ich vergleiche das gerne mit einer ungleichmäßig abgelaufenen Bremsscheibe.
Die Bänder fransen davon zwar nicht aus, nutzen sich aber schneller ab. Davon abgesehen klingen solche Köpfe oft dumpf und es fehlen die Höhen, da das Band nicht mehr vollflächig anliegt.
Entsprechende Köpfe kann man zwar oft irgendwo schlachten, aber das ist in meinen Augen meistens die Mühe nicht wert, zumal man sie dann auch wieder richtig justieren muss.

Viele Grüße
Max

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BeitragVerfasst: Do Aug 04, 2022 21:43 
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...das Teil ist bei mir, ich bin begeistert vom Design und es spielt sogar :D

Das Teil wird in meinen Händen nur wenige Betriebsstunden machen, aber das soll auch in den nächsten 20 Jahren noch der Fall sein.

Ich habe einen Bekannten, der mir meine Röhrenradios immer überholt hat. Der würde sich auch darum kümmern....wobei die Frage ist, was notwendig ist.

- Schmierstellen neu schmieren und Rollen u.s.w. säubern

- einige Elkos tauschen (nicht übertrieben, sondern nach den Richtlinien, die hier im Forum bei Transsitorgeräten genannt werden)

- Riemen gibt es neu zu kaufen; tauschen oder die alte Qualität weiter benutzen? (bei Autorestaurationen habe ich schon ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht mit neuen Gummis)

Wäre das so die Reihenfolge nach Wichtigkeit bzw. Sinnhaftigkeit?

Gruß Matthias


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