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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Signalleitung zum Mono(röhren)radio

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 Betreff des Beitrags: Signalleitung zum Mono(röhren)radio
BeitragVerfasst: Do Aug 13, 2020 14:40 
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Hallo,
an anderer Stelle des Forums habe ich schon häufig gelesen, dass in die Signalleitungen vom CD- Spieler je ein Widerstand eingebaut werden soll bevor die Leitungen zusammen geführt werden. Zu diesem Zweck habe ich mir 1Kilo- Ohm- Widerstände besorgt. Wie verhält es sich denn beim Stereo- Plattenspieler bei Anschluss an ein Monoradio? Sollen auch hier Widerstände eingelötet werden?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Gruß
Wolfgang

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BeitragVerfasst: Fr Aug 14, 2020 20:57 
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Hallo

Einfach mal die beiden Kanäle zusammenfassen und ausprobieren.Sollte mit Keramik bzw. Kristallsystemen kein Problem
sein.Wenn du bei einem Stereoverstärker die Monotaste drückst,ist das ja auch nichts anderes.

_________________
Grüße aus dem Rheinland
Roman


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BeitragVerfasst: Sa Aug 15, 2020 10:49 
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Hallo Wolfgang,
schau mal hier:
Klaus :hello:


Dateianhänge:
45906_46a8d9db2e490.jpg
45906_46a8d9db2e490.jpg [ 6.95 KiB | 1645-mal betrachtet ]

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Beste Grüße Klaus :hello:
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BeitragVerfasst: Sa Aug 15, 2020 21:34 
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CD-Spieler und ähnliche Quellen haben teilweise sehr niedrige Ausgangsimpedanzen (Spannungsquellen). Wenn man die einfach zusammenschließt, können die Ausgangstreiber überlastet werden, wenn die Ausgangsspannungen unterschiedlich sind.

Die Ausgänge sind kurzschlussfest, d. h. es wird nichts zerstört, aber die Ausgänge können in den Strombegrenzungsbereich kommen, was zu Verzerrungen führt.

Keramik- und Kristalltonabnehmer sind elektrisch betrachtet auch Spannungsquellen, aber mit einer Serienkapazität um 2 nF.
2 nF entspricht bei 10 kHz ca. 10 kOhm. Widerstände zum Verbinden sind hier nicht unbedingt notwendig.

Meine Stereo-Mono-Adapter enthalten trotzdem alle 2 x 1,0 kOhm, wie von Klaus gezeigt, damit sie universell verwendbar sind.

Bernhard


PS: Die geringe Serienkapazität um 2 nF ist auch der Grund, warum Keramik- und Kristalltonabnehmer bei Anschluss an Transistorverstärker keine Bässe hervorbringen. Transistorverstärker haben oft Eingangsimpedanzen um 100 kOhm, das ergibt eine untere Grenzfrequenz von 800 Hz.


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BeitragVerfasst: Sa Aug 15, 2020 21:58 
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.....man könnte sich doch mittels eines 10kOhm/lin-Stereopotis einen Anpassadapter basteln.

_________________
Grüße aus dem Rheinland
Roman


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BeitragVerfasst: So Aug 16, 2020 10:51 
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Warum ein Poti?

Die Widerstände habe ich in den dreipoligen DIN-Stecker eingebaut.

Zur Abschätzung:
Die üblicherweise verwendeten Operationsverstärker der niederohmigen Quellen können typ. 20 mA treiben, mindestens 10 mA. Der Scheitelwert der Ausgangsspannung beträgt max. 3 V.
-> Mindestwiderstand = 3 V / 10 mA = 300 Ω.

Der Adapter soll 5...10 m Leitung treiben können. d. h. maximale Lastkapazität = 1 nF.
Damit soll die obere Grenzfrequenz 50 kHz betragen, damit er trotz langer Leitung auch für Messzwecke taugt.
-> Höchstwiderstand = 1 / (2 · π · 50 kHz · 1 nF) = 3 kΩ. Bei kürzerer Leitung oder tieferer Grenzfrequenz darf der Widerstand hochohmiger sein.

Dazwischen sind alle Werte geeignet.

1 kΩ ist das geometrische Mittel und für Messzwecke habe ich Widerstände mit ± 1 % Toleranz verwendet. Damit ist der Kanalunterschied < 0,1 dB.

Für Messzwecke habe ich die Adapter aber noch nie benötigt.

Bernhard


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BeitragVerfasst: Mi Aug 19, 2020 6:28 
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Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten! Die Widerstände habe ich eingebaut, geändert hat sich nichts.
Gruß
Wolfgang

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BeitragVerfasst: Mi Aug 19, 2020 20:35 
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Hallo Wolfgang,

Zitat:
Die Widerstände habe ich eingebaut, geändert hat sich nichts.


Woran hat sich nichts geändert?

Du hast weiter oben keine Fehlerbeschreibung angegeben!


Ich rate mal ins Blaue:
Das Ding spielt zu leise.
Falls dem so ist, schau mal nach, ob Dein Stereo-Plattenspieler ein Magnetsystem hat.
In diesem Falle benötigst Du einen Vorverstärker.
Die Plattenspielereingänge der Röhrenradios sind, bis auf sehr wenige Ausnahmen, für Kristall- oder Keramiksysteme ausgelegt.


Viele Grüße

Martin


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BeitragVerfasst: Do Aug 20, 2020 12:05 
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Ich denke, er wollte damit ausdrücken dass das Einfügen der Widerstände an der Wiedergabe nichts geändert hat, ausser vielleicht einem geringfügigen Rückgang der Lautstärke.
Das entspricht auch meiner Erfahrung weswegen ich auf Widerstände grundsätzlich verzichte. Wohlgemerkt nur beim Zusammenschalten der Stereokanäle auf mono.
Da Keramiksysteme ein deutlich geringeres Ausgangssignal liefern als Kristallsysteme vermeide ich alles was eine weitere Reduzierung des Ausgangssignals hervorruft. Vor allem bei kleineren Radios rutscht man sonst durch das erforderliche weitere Aufdrehen des Lautstärkereglers sehr schnell in den Bereich der gehörrichtigen Lautstärkeregelung was den Klang sehr verschlechtert.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Fr Aug 21, 2020 6:39 
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Hallo,
es ist genauso wie Achim schrieb. Der Ton hat sich nicht geändert. Die Lautstärke hat sich auch nicht erkennbar verändert. Einen Fehler hat es nie gegeben.
Gruß
Wolfgang

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BeitragVerfasst: Fr Aug 21, 2020 13:49 
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achim1 hat geschrieben:
... dass das Einfügen der Widerstände an der Wiedergabe nichts geändert hat, ausser vielleicht einem geringfügigen Rückgang der Lautstärke...

Bei 2 x 1 kΩ im Adapter und 1 MΩ Eingangswiderstand des Verstärkers wird das Signal um 0,004 dB leiser.
Diesen Unterschied kann man nicht hören.

Bernhard


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