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 Betreff des Beitrags: Betriebsspannung alte Geräte
BeitragVerfasst: Mo Jun 14, 2021 4:14 
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Registriert: Do Jun 10, 2021 17:53
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Hallo,mal eine Frage zur Stromversorgung von alten Geräten, mit welcher Spannung laßt Ihr eure betagten Geräte laufen.Sie sind ja 60/70/80 Jahre da war ja noch 220 V.
ich habe mir so einen Vorschalt-Transformator zugelegt oder ist es nicht notwendig?


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 Betreff des Beitrags: Re: Betriebsspannung alte Geräte
BeitragVerfasst: Mo Jun 14, 2021 4:21 
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Moin Jörg,
es ist nie verkehrt, ein max auf 220V einstellbares Röhrengerät, auch mit selbiger Spannung zu betreiben.
Verbleibt man aber im Toleranzbereich von +/-10%, der am Trafo eingestellten AC-Eingangsspannung, dann richtet man auch keinen Schaden an.
E-Röhren z.B. aber fühlen sich bei nominal 6,3 V +/-8% sehr wohl.
Wenn das eingehalten wird, und alle Papierwickel Kondensatoren gewechselt sind, dann steht dem weiterbetrieb von Röhrengeräten für mind. ein weiteres jahrzehnt, kaum was im Wege.

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Betriebsspannung alte Geräte
BeitragVerfasst: So Okt 03, 2021 18:40 
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Ich möchte noch einen Tipp ergänzen, für alle anderen die das in Zukunft noch lesen.

Man kann sich relativ einfach einen Vorschalttrafo basteln der aus den heutigen 230V wieder 220V erzeugt. Meine SABAs laufen seit vielen Jahren an sowas.

Alles was man benötigt ist ein 230V -> 9V Trafo. Im Notfall ginge auch ein alter Halogentrafo, die Spannung wird dann allerdings weiter unter den 220V sein.
Die 230V Wicklung des Trafos kommt (über eine passende Sicherung) an die 230V, die Sekundärseite wird in Reihe zum Radio geschaltet. ist die 9V Wicklung richtig "gepolt" wird man am Ausgang um die 220V messen können, die Polarität muss beachtet werden. Ist die Wicklung "verpolt" sind es 240V, die Zuleitung zum Radio wird wieder abgesichert.

Mein Aufbau besteht aus einem 9V 30VA Ringkerntrafo den man überall günstig erwerben kann und einem Kunststoff Steckergehäuse:

https://www.conrad.de/de/p/sedlbauer-82 ... 09966.html

https://www.conrad.de/de/p/strapubox-sg ... fresh=true

Die Sekundärseite dieses 9V Trafos kann 3,33A liefern. Sie ist mit 3,15AT abgesichert, man kann also Verbraucher bis fast 700VA anschließen. Ich habe einen an dem alle Geräte hängen, es läuft ja sowieso immer nur 1 Gerät. Im Leerlauf spuckt mein Trafo fast 12V aus, bei genau 230V am Eingang messe ich ohne Last am Ausgang 218V. Perfekt.

Auf dieser Seite wird der Aufbau nochmal beschrieben:

https://www.radio-benzel.de/reparaturbe ... and-t-704/

Ein paar Worte für Anfänger:

-> Am 230V Netz basteln ist Lebensgefährlich!
-> Bitte nicht denken der Ausgang ist jetzt Schutzgetrennt (Berührbar) weil man ja einen Schutzisolierten Trafo hat.
-> Das ganze muss in ein isoliertes Gehäuse.
-> Ja 2 Sicherungen müssen sein.
-> Der Trafo braucht im Leerlauf auch ein wenig Strom, besser ist es eine Schaltbare Steckdose vor dem Trafo zu verwenden.

Gruß,
Jan

_________________
Igitt! Da ist ein Transistor in meinem Röhrenradio! (-;


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 Betreff des Beitrags: Re: Betriebsspannung alte Geräte
BeitragVerfasst: Mo Okt 04, 2021 7:20 
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Registriert: Mo Aug 18, 2014 16:13
Beiträge: 159
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Für die Schaltung wie Jan sie beschrieben hat, geht auch ein Steckernetzteil (natürlich der Gleichrichtung beraubt) wenn es nur für ein Radio sein soll. So mache ich das bei 220V-Geräten. ZB. auch bei den alten blauen Märklintrafos für die Srtomversorgung der Digitalloks. Je Trafo ein "Vorschaltnetzteil"
Ich weiß, hat nix mit Röhrenradios zu tun, aber ist der gleiche Grund

_________________
Gruß Scooterboy
der mit der Hexe tanzt
(im 2/4Takt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Betriebsspannung alte Geräte
BeitragVerfasst: Mi Jan 26, 2022 12:00 
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Registriert: Mo Apr 05, 2010 14:53
Beiträge: 63
Wohnort: Müden
Der Vorschalttrafo "Feutron 1223" ist massenweise gebraucht zu bekommen. Eigentlich dient er dazu, Unterspannungen auszugleichen. Es ist ein Spartrafo mit 14 Anzapfungen. Wenn man nun die bestehende Direktverbindung von Nr.4 auf Nr. 14 legt, kann man also die Ausgansspannung um 13 Stufen herabsetzen.

Ich hab mir den so umgebaut, um zu reparierende Geräte langsam hochzufahren, man startet bei ca. 150V.
Und bevor einer meckert, natürlich ist da dann noch ein Trenntrafo zwischen. :wink:


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