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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Fr Mai 25, 2012 10:04 
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Moin zusammen,

von diesem guten Stück gibts wohl mehrere Modelle. Ich habe vor ein paar Tagen auch das Gerät bekommen. Der Schenker sagte mir noch das es sich um ein Schultonbandgerät handelt. Er hat es aber 1958 neu gekauft und nur privat genutzt. Der Witz an der Sache ist das keinerlei Endstufe vorhanden ist, auch ein Lautsprecher sucht man vergebens. Es ist dafür in einem wunderschönen Edelholzgehäuse gebaut und noch mit einer EM71a Röhre ausgestattet. Ich werde die Tage mal Bilder einstellen und das Gerät komplett sanieren. Die Wima Trophydur sind da noch vorhanden. Der Schenker meint das der Ausgang nichts mehr bringt. Die Mechanik ist bis auf den Riemen des Zählwerkes noch ziemlich gut erhalten. Ich mach das Teil erstmal fertig und dann stelle ich es separat vor :super:


lg Basti

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: So Dez 06, 2015 23:45 
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So, ich krame diesen Thread noch einmal hoch, denn ich bin mit dem Gerät noch nicht weitergekommen.

Der Frequenzverlauf bei weißem Rauschen (-26dB) sieht so aus:

Bild

Das Merkwürdige bei der Sache ist:

Ein Freund von mir hat ein Uher Report 4200 stereo. Der rechte Kanal zeigt vom Prinzip her den selben Verlauf. Nun hat er die Spuren des Tonkopfes vertauscht, und so müßte ja, wenn es sich um einen Defekt bei der Wiedergabeentzerrung handeln würde, trotzdem der rechte Kanal diesen Verlauf anzeigen. Es zeigt aber nun der linke Wiedergabekanal diesen Verlauf an. Demzufolge muß der Fehler wohl am Tonkopf liegen. Und nicht nur bei seinem Gerät, sondern auch bei meinem.

Optisch gesehen ist der Tonkopf bei meinem Magnetophon 85 jedoch vollkommen in Ordnung. Es sind keine Einschleifspuren zu sehen, selbst mit einer Lupe nicht. Ich habe den Tonkopf auch schon entmagnetisiert - keine Änderung. Gemessen habe ich beim Tonkopf ca. 600 mH. Allerdings im eingebauten Zustand. Den Tonkopf auszubauen, um die Drähte ablöten zu können, traue ich mich nicht, denn es wäre eine Mordsviecherei, ihn hinterher wieder korrekt einzubauen.

Was kann denn bei einem Tonkopf, außer durch den Verschleiß beim Abrieb, sonst noch kaputt gehen?

VG Willi

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Di Dez 08, 2015 8:15 
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Hi,

was mir noch so einfällt. Bandlauf nicht sauber eingestellt, Windungsschluss im Tonkopf (den müsste man ab mit dem L-Messgerät herausfinden können).
Gibt es bei dem Gerät noch den Andruckfilz?

Mehr fällt mir gerade nicht ein (-;

Oliver

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Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Mi Dez 09, 2015 19:50 
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Ich wollte heute den Tonkopf ausbauen und habe mir dabei etwas Tolles geleistet: Anstatt, wie ich es sonst immer mache, das Gerät auszuschalten, habe ich den Tonkopf im eingeschalteten Zustand ausbauen wollen. Dabei hat es die Sicherung in der Endstufe geschafft.

viewtopic.php?f=2&t=22975

Tja, was wäre das Leben ohne doofe Fehler...

VG Willi

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Mi Dez 09, 2015 20:08 
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Hallo Willi,

herzlich willkommen im Club:

viewtopic.php?f=2&t=2547


Gruß

Ralph

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Fr Dez 18, 2015 22:50 
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Willi H 411 hat geschrieben:
So, ich krame diesen Thread noch einmal hoch, denn ich bin mit dem Gerät noch nicht weitergekommen.

Der Frequenzverlauf bei weißem Rauschen (-26dB) sieht so aus:

Bild

...
VG Willi


Hallo Willi,

mit welchen Werkzeugen hast Du den Frequenzgang aufgezeichnet?

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LG Klaus-Günther
Vielen Dank für die freundlichen und hilfreichen Tips

keiner der blind alle Kondensatoren tauscht


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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Sa Dez 19, 2015 10:08 
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Ganz einfach: Ich habe mit einem Tonbandgerät, von dem ich weiß, daß es in Ordnung ist, das weiße Rauschen mit einem Pegel von -26dB aufgenommen. Dieses Band habe ich dann mit dem Magnetophon 85 abgespielt, mit Audacity aufgenommen und dann den Menüpunkt "Frequenzanalyse" gewählt.

VG Willi

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Sa Dez 19, 2015 11:58 
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Moin,

die Software ist schon mal ausgezeichnet, welchen Rauschgenerator hast Du verwendet? Oder einen selber gebaut?

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Sa Dez 19, 2015 12:08 
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Du kannst bei Audacity weißes Rauschen generieren und das dann auf -26dB normalisieren. Ebenfalls einen 1KHz-Ton, den dann auf 0dB. Dann steuert man den Aufnahmeregler des Tonbandgerätes mit dem 1KHz-Ton auf 0dB und nimmt anschließend das weiße Rauschen auf. Das ist dann -26dB.

Zum Generieren der Töne eignet sich aber auch das Programm "ocenaudio" sehr gut: http://www.ocenaudio.com.br/en/startpage

VG Willi

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Di Jan 05, 2016 12:59 
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Hallo zusammen,
bin ein neues Mitglied und habe auch ein M85 KL mit noch gutem magischen Band, Abdeckung und Knöpfe ganz in grau. Beim Versuch es nach Jahren wieder mal in Betrieb zu nehmen war der Klang völlig dumpf und leise geworden. Ich habe jetzt erst einmal der Endstufe eine Kondensator-Kur gegönnt und der Klang wurde Schritt für Schritt wieder fast so wie zu den besten Zeiten. Allerdings kann ich die Lautstärke bei der Bandwiedergabe nun nicht mehr vollständig auf null regulieren. Beim Betrieb als Mikrophon-Verstärker funktioniert das aber problemlos. Hoffentlich habe ich mir da keinen Fehler geleistet....
Leider komme ich momentan damit nicht weiter, da mir die technischen Unterlagen zu diesem Gerät fehlen. Ich habe bisher nur ein Service Manual mit Schaltplan zum M85 finden können.
Hat vielleicht jemand von euch einen Tipp für mich, denn ich will mein altes Schäztchen unbedingt vollständig ertüchtigen.
Grüße
aus dem hohen Norden (S-H)
Hontes


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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Di Jan 05, 2016 13:17 
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Hontes hat geschrieben:
Allerdings kann ich die Lautstärke bei der Bandwiedergabe nun nicht mehr vollständig auf null regulieren.

Wie laut ist es denn, wenn du auf Null regelst? Bei meinem hört man auch immer noch etwas, jedoch äußerst leise.

Wie sieht denn bei deinem der Frequenzverlauf bei weißem Rauschen und 9,5 cm/s aus? Hat das auch solche "Täler" im Frequenzgang?

VG Willi

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Di Jan 05, 2016 14:24 
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Hallo Willi,
das ging ja schnell. Subjektiv so etwa wie eine Unterhaltung bei Zimmerlaustärke. Von Band zu Band aber hörbar unterschiedlich. Zum Frequenzgang habe ich noch keine objektiv nachvollziehbaren Messungen durchgeführt. Bisher kann ich nur sagen, dass sich die Wiedergabe z.B.meines Procol Harum Bandes gut anhört (alles bei 9,5 cm/s). Bevor ich aber mit dem Gerät weiter mache muß ich erst noch die Stromversorgung sanieren: der Becherelko zeigt erste Anzeichen von "Erbrechen" und den Gleichrichtern traue ich auch nicht mehr. Muß erst weiter durchmessen, aber die Zahlen in meinem Plan sind z.T. nicht zu entziffern.
LG
Hontes


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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Di Jan 05, 2016 14:43 
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Ich hatte dir auch eine PN geschickt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Telefunken Magnetophon 85 KL
BeitragVerfasst: Di Jan 05, 2016 14:53 
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Dein Lautstärkeproblem wird mit sicherheit am Lautstärkepoti bzw. seiner Beschaltung liegen.
Reinige also zuerst das Poti fachmännisch, Abhandlungen dazu gibts hier im Forum zu Hauf nachzulesen
Messe danach die Widerstandswerte von allen 3 Lötfahnen zur Masse, der kleinste Wert sollte dann ca. 560 Ohm +/- 10 %, der größte dann 560K und am mittleren, regelbar von 560K bis 560 Ohm ohne jeglichen Aussetzer auf unendlich.
Nach deinem Bericht schauen wir weiter.

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Fr Jan 08, 2016 11:24 
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Die Vermutung mit dem Lautstärkepoti hatte ich auch, aber es ist ok - keine Aussetzer. Die Werte am freigelöteten Poti sind auch i.O.
Beim Test im verschalteten Zustand stimmen die Max u. Min-Werte in etwa, aber am Mittelabgriff nicht: hier geht es nur von ca. 500 K bis ca. 1,8 K. Zur Sicherheit mit mehreren verschiedenen Meßgeräten erhoben.
Allerdings stimmt die Beschaltung im Bereich des Potis m.E. nicht mit dem mir vorliegenden Schaltplan (M85 und eben nicht M85KL) überein. Es fehlt ja auch im Plan das Modul mit der Mischfunktion. Ich kann bis jetzt nur vermuten, daß bei meinem Modell Herstellerseitig auch Modifikationen im Bereich der Endstfufe vorgenommen wurden. Ich werde erst mal den Rest des Gerätes in Ordnung bringen dann sehen wir weiter, vielleicht findet sich ja noch ein passender Schaltplan.
_________________
Inzwischen konnte ich einen passenden Schaltplan erwerben. Bezüglich der Endstufe gibt es einen kleinen Unterschied zwischen den Modellen: beim M85KL ist ein zusätzliches RC-Glied im Klangregelnetzwerk vorhanden. Das erklärt m.E. aber nicht das Lautstärkenproblem. Die gemessenen Spannungswerte stimmen ganz gut mit den Werten im Schaltplan überein, auch der Stromfluß (Eingangswahlschalter auf 220 V).
Im NF-Teil liegen die Werte nach der Kondensator-Kur im tolerierbaren Bereich. Allerdings nicht bei der EM87: statt einem Soll von 52 V an Pin 9 liegen 98V an. Kann es sein, dass hier etwas mit der Vollaussteuerungsanzeige nicht stimmt und der Aufsprechpegel nicht in Ordnung ist?
LG
Hontes


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