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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Suche Schaltplan Belco SG-2030 Signal Generator

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BeitragVerfasst: Di Jan 24, 2012 6:28 
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Hallo,

die Unterlagen von Monacor sind doch noch gekommen, darunter auch ein handgezeichneter Schaltplan. Ich habe diesen mal abgescannt und graphisch etwas aufbereitet:

Dateianhang:
SG-2030.jpg
SG-2030.jpg [ 88.86 KiB | 1809-mal betrachtet ]


Ich habe jetzt als erstes das Signal bei dem 3pF Koppelkondensator angeschaut, von dort geht es ja noch über eine 2SC1815-Stufe zum Ausgang. Dort ist das Signal noch sauber, auch in den höheren Frequenzbereichen. Nach der 2SC1815-Stufe ist es wie oben angegeben verzerrt. Offenbar wird das Signal in dieser Stufe verzerrt entweder durch die 1 KHz NF-Stufe, die dort zur Modulation eingespeist wird oder auch durch die nachfolgende NF-Stufe für den Kopfhörer.

Grüße,
Ralf


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BeitragVerfasst: Di Jan 24, 2012 16:05 
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Ich habe jetzt als erstes die Kopfhörer Stufe am Koppelkondensator (0,01 uF) abgeklemmt und siehe da, das Signal ist nun schön sinusförmig in allen Bereichen, aber ab dem Bereich "C" (1.5 - 7 MHz) und in allen höheren Bereichen (D,E,F) jeweils ab ca. 80% herausgedrehtem Drehko (also das letzte fünftel bis Drehko ganz herausgedreht) passiert folgendes:

Dateianhang:
osz3.jpg
osz3.jpg [ 79.45 KiB | 1783-mal betrachtet ]


Jede zweite obere Spitze der Sinusschwingung beginnt abzusinken bis diese bei ganz herausgedrehtem Drehko auf ca. 50% der VSS abgesunken ist. Was ist die Ursache hierfür, ist das evtl. eine Oberwelle, die da "mitschwingt" ?

Grüße,
Ralf


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BeitragVerfasst: Di Jan 24, 2012 19:06 
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Hmm, entgegen dem Schaltplan ist mein Gerät so geschaltet, dass der 1 Khz - Generator ständig Strom erhält und das NF-Signal, wenn nicht benötigt, mit dem 10K-Poti auf null geregelt wird. Sollte ich testweise einmal dessen Tromversorgung abklemmen ?

Grüße,
Ralf


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BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 6:43 
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Daran dürfte es nicht liegen, da der Quarzgenerator in der Position des Modus-Drehschalters (M)aster (O)scillator (2ter Kontakt von links) keinen Strom erhält und auch kein Quarz eingesteckt ist.

Grüße,
Ralf


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BeitragVerfasst: Mi Jan 25, 2012 21:44 
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Beiträge: 435
Hallo,

ich habe mir den Oszillator jetzt noch einmal genauer angeschaut. Es dürfte sich um einen zweistufigen Colpitts-Oszillator handeln. Der FET arbeitet in Gate-Schaltung und ändert die Phasenlage nicht. Der nachfolgende Transistor arbeitet in Emitterschaltung und dreht das Signal um 180 Grad. Damit das phasengedrehte auf den Schwingkreis rückgeoppelte Signal nicht zu einer Auslöschung führt, muss die Phasendrehung aufgehoben werden. Dies wird durch eine kapazitive Dreipunktschaltung mit Massebezug zwischen beiden Drehko-Hälften erreicht. Für den Schwinkreis ist nur die obere Drehko-Hälfte mit dem parallel geschalteten 10 pF maßgeblich.
Der Rückkopplungsfaktor wird durch das Verhältnis der beiden Kapazitätswerte bestimmt (ideal 1:1 - 1:3). Dieser wäre bei dem verwendeten Drehko grds. 1:1, wenn da nicht noch der parallel geschaltete 10pF Kondensator wäre. Bei hohen Kapaziäten, z.B. 400pF, ergibt sich 1:1.025. Bei 100pF bereits 1:1.1 und bei 50pF 1:1.2. Die geringe Änderung des Rückkopplungsfaktors dürfte allerdings nicht zur Entstehung der unterschiedlichen Signalamplituden führen, sondern es würde ein Signal mit geänderter
Amplitude resultieren.
Könnte es nicht sein, dass der Oszillator auch auf einer Oberwelle mitschwingt (doppelt so hohe Frequenz), jede zweite Spitze der höheren Frequenz addiert sich mit den Spitzen der Grundfrequenz, so dass in Summe das oben abgebildete Signal herauskommt ?
Eine Oberwellenschwingung ist bei dem Gerät ja auch vorgesehen, laut Datenblatt soll es im höchsten Bereich auf der 3. harmonischen Oberwelle arbeiten.
Es geht also um die Frage, wie ich das Schwingen auf der Oberwelle verhindern kann. Hat der im Rückkopllungszweig parallel zum 5K Widerstabnd geschaltete 10pF etwas damit zu tun ?

Grüße,
Ralf


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BeitragVerfasst: Do Nov 15, 2012 16:39 
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Registriert: Do Nov 15, 2012 16:15
Beiträge: 1
Hallo Ralf,

es würde mich interessieren, was letztlich dabei herauskam.
Ich habe den gleichen SG mit dem gleichen "Fehler". Letzten Endes wollte ich das Gerät komplett umbauen, um einen vernünftigen Sinus und eine definierte Ausgangsspannung zu erhalten. Leider bin ich bisher nicht dazu gekommen.
Ich benötige die Frequenzen oberhalb von 30 MHz nicht . Die Original-Schaltung ist ein wenig "coarse", um mal Englisch zu bemühen.
Ich brauche ein stabiles Ausgangssignal, mit dem man auch was prüfen und womit man schnell mal ein Injektionssignal zur Verfügung hat, also wo das Gerät quasi als VFO fungieren kann für Tests in Mischstufen usw.

Grüße

Dietmar


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BeitragVerfasst: Fr Nov 16, 2012 16:02 
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Beiträge: 435
Hallo Dietmar,

leider habe ich letztlich keine Lösung für das Problem gefunden. Nachdem ich auf einem Flohmarkt einen Röhren-Signalgenerator (Noris SG-25) gefunden habe, der einen relativ sauberen Sinus (zwar auch nicht 100%, aber akzeptabel) liefert, habe ich den Belco SG-2030 beseite gestellt.

Grüße,
Ralf


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BeitragVerfasst: Di Dez 03, 2019 11:35 
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Registriert: Di Dez 03, 2019 11:30
Beiträge: 1
Wohnort: Macisvenda, Spanien
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo,

seit kurz hab ich auch eine SG-2030 von Belco, und das hat nicht funktioniert.
Jetzt hab ich das und funktioniert das.
Hierbei die schemas und mein modifikationen.

Un saludo aus Spanien,

Leo


Dateianhänge:
Dateikommentar: Modificiert schema
Belco SG-2030 HF Generator Modified schema.pdf [59.59 KiB]
19-mal heruntergeladen
Dateikommentar: Original schema
Belco SG-2030 HF Generator Original schema.pdf [40.28 KiB]
15-mal heruntergeladen
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