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BeitragVerfasst: Mi Jul 27, 2016 12:40 
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Hallo Herbert,
rettigsmerb hat geschrieben:
... Deshalb muss beim Kauf eines Modulators darauf geachtet werden, dass er im VHF-Bereich arbeiten kann! Damit ist man auf alle Fälle auf der "sicheren Seite".

hm, Konverter?

Also eine "Kuba"-Kiste z.B., die seinerzeit UHF auf VHF umsetzte? Ok, ist zwar irgendwie auch "von hinten durch die Brust ins Auge", müsste doch aber gehen? Bei mir steht so ein Ding jedenfalls auf dem Rubens noch herum, habe es aber mangels Signal noch nie probiert...

Gruß Michael

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BeitragVerfasst: Mi Jul 27, 2016 12:43 
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Moin Michael,

nein - ein UHF-Konverter kann kein Audio/Videosignal in einen VHF-Kanal umsetzen. Ein Konverter kann nur ein UHF-(Antennen-)signal in den VHF-Bereich umsetzen. Diese Konverter waren sozusagen die ersten Set Top Boxen, wie das auf Neudeutsch heißt.


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BeitragVerfasst: Mi Jul 27, 2016 13:33 
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Ich denke, Michael meint die Hintereinanderschaltung eines Modulators, der ein Signal im UHF-Bereich ausgibt, und eines Konverters, der dasselbe dann in den VHF-Bereich umsetzt. So etwas funktioniert.

Wenig bekannt ist, dass man einen UHF-Tuner als UHF-VHF-Konverter zweckentfremden kann. Normalerweise gibt ein UHF-Tuner ein Signal auf der Bild-ZF aus. die üblicherweise 38,9 MHz beträgt. Bei etwas anderer Abstimmung gibt er das empfagene Signal auf dem VHF-Kanal 2 (45,25 Mhz) aus. Natürlich reduziert das die Empfindlichkeit, das Signal eines Modulators ist aber in der Regel stark genug. Durch Nachgleichen der ZF-Ausgangskreise im UHF-Tuner kann man wieder fast die volle Empfindlichkeit herstellen und hat dann praktisch einen vollwertigen UHF-VHF-Konverter.

Auf diese Idee bin ich gekommen, als ich sah, dass dieser Konverter
http://www.radiomuseum.org/r/quelle_uni ... erter.html
genau das enthält.

Desweiteren ist wenig bekannt, dass man viele analoge Sat-Receiver, die seit der Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens 2012 zu Elektronikschrott degradiert worden sind, hervorragend als UHF-Modulator verwenden kann. Wenn der Receiver die Möglichkeit bietet, ein über eine Scart-Buchse eingespeistes Signal mittels einer Taste DECODER, EXT oder ähnlich auf den Modulator zu schalten, oder dies sogar mittels der Schaltspannung der Scart-Buchse automatisch tut, braucht man nicht einmal etwas an dem Receiver ändern. Aber nach über 4 Jahren sind die meisten analogen Sat-Receiver sicher entsorgt.

Lutz


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BeitragVerfasst: Do Jul 28, 2016 12:17 
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röhrenradiofreak hat geschrieben:
Ich denke, Michael meint die Hintereinanderschaltung eines Modulators, der ein Signal im UHF-Bereich ausgibt, und eines Konverters, der dasselbe dann in den VHF-Bereich umsetzt. So etwas funktioniert.

Japp, genau so. Ich hatte lediglich den Modulator mit dem UHF-Signal nicht erwähnt. Der Konverter ist logischerweise nicht nötig, wenn der Modulator nur oder auch ein VHF-Signal ausgeben kann.

(Bin grad' etwas unsicher, aber es müsste so gehen:) Viele der älteren VHS-Videorecorder geben doch im Kanal 36 ein UHF-Signal an ihre Antennenbuchse, mit der man dann so einen Konverter ansteuern könnte, oder?

Gruß Michael

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Zuletzt geändert von MichaelM am Do Jul 28, 2016 12:27, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do Jul 28, 2016 12:24 
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Ahhh - comprende... :wink:

Btw: Im Laufe der nächsten Tage kann es gut sein, dass ich kleine, aber feine VHF-Modulatorbausteine und komplette 4-in1-Geräte dieser Gattung in größerer Stückzahl herein bekomme... - stay tuned for the news :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Mi Aug 24, 2016 1:17 
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Hi,

hab da noch im Hinterstübchen zu Bildröhren mit "M" nie am Magneten zu drehen.
Weil wohl einem der Strahl abhanden kommt(fokussierung)?
Oder wie war das?? :?


solong...


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BeitragVerfasst: Mi Aug 24, 2016 2:15 
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Hallo Falk,

vielleicht zur Erklärung, wenn Du es nicht selbst schon wissen/ noch erinnern solltest:

> Bildröhren mit der Typenbezeichnung MW...
... werden magnetisch abgelenkt, magnetisch fokussiert und haben in der Regel einen "Ionenfallenmagnet", Ablenkwinkel 70°


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BeitragVerfasst: Mi Aug 24, 2016 12:18 
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Jo, weil die (ich sage immer) "Strahlkanone" im Bildrohr schräg montiert wurde. Hintergrund war, dass bei in optischer Richtung montierter Kanone die Ionen gnadenlos auf den Leuchtschirm ballerten und den sogenannten Ionenfleck erzeugten. Und um den Ionenfleck auf dem Leuchtschirm zu vermeiden, weil er diesen irreversibel schädigte, setzte man fortan die Kanone leicht schräg ein. Die Ionen fliegen, egal, ob Magnet oder nicht, geradeaus, d.h. also, dass sie bei einer schräg montierten Kanone das Bildrohr jetzt irgendwo seitlich treffen, ohne dabei den Leuchtschirm zu schädigen.

Der "Nutz-Elektronenstrahl" jedoch segelt nun auch schräg raus - zu dumm. Aber den kann man simpel so ablenken, dass er den Leuchschirm trifft - nämlich genau mit dem Ionenfallenmagneten.

Vielleicht hätte man den seinerzeit treffender mit "richtungsweisenden Elektronenstrahlkorrekturmagnet" oder so bezeichnen sollen. :D

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BeitragVerfasst: Mi Aug 24, 2016 18:58 
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Die Ingenieure, die sich dieses Prinzip ausgedacht haben, haben bei der Benennung sicher an die gesamte Vorrichtung gedacht, für die ich die Bezeichnung "Ionenfalle" doch recht treffend finde. Dass sich ein Teil davon innerhalb des Glaskolbens, also an einer für den Servicetechniker unzugänglichen Stelle befindet, ist eine andere Sache.

Lutz


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BeitragVerfasst: Do Aug 25, 2016 12:01 
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Deshalb schrieb ich ein Smiley hinter meinen Satz.

(SCNR)

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BeitragVerfasst: Mo Jul 15, 2019 0:17 
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Nabend', bitte entschuldigt, dass ich das Thema wieder hochhole aber ist doch besser als gleich ein neues Thema zu starten!

Ich möchte mich demnächst auch an einen Rubens "FE855-C1" arbeiten, im Vorfeld sind aber ein paar Dinge aufgefallen.
Ich möchte lieber auf Nummer sicher gehen und vielleicht kann mir jemand da weiterhelfen?

1. Oben auf dem Tromelkanalwähler befindet sich neben der ECC84 bzw. dem Antennenkabel ein kleiner Keramik Kondensator (unbeschriftet)
Dieser hängt bei mir nur noch lose am Gehäuse (Masse) des Kanalwähler. Wurde dieser eventuell mit Absicht entfernt, weil das ursprüngliche Antennenkabel entfernt wurde (umbau auf Bananenstecker)?
Eventuell kann jemand mit dem gleichen Gerät ein Foto davon schicken wo dieser ursprünglich hin gehört?

2. Ich hatte bisher noch kein DDR Gerät deshalb sind mir solche Kondensatoren noch nicht untergekommen. Mir kommen die Volt Angaben der Kondensatoren etwas komisch vor. Diese stehen immer zweimal drauf wie z.B. "500V/1500V-" oder sogar mit 2700V-. Welcher Wert gilt denn nun?
Die 1500V kommen mir etwas viel vor, da sogut wie alle Kondensatoren diesen Wert haben. (Ich wollt eigentlich Vermeiden die bunten Wimas zu benutzen.

3. Leider hat sich der "Implusions" Aufkleber von der Bildröhre gelöst, gibt es einer Kleber mit dem man diesen wieder ankleben kann ohne die Bildröhre zu beschädigen?

Grüße!


Zuletzt geändert von Hanzo am Mo Jul 22, 2019 12:36, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo Jul 15, 2019 1:05 
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Hallo Hanzo,
Zitat:
Ich hatte bisher noch kein DDR Gerät deshalb kommen mir die Volt angaben der Kondensatoren etwas komisch vor. Diese stehen immer zweimal drauf wie z.B. "500V/1500V-" Welcher Wert gilt denn nun?
Die 1500V kommen mir etwas viel vor, da sogut wie alle Kondensatoren diesen Wert haben.

Das hat nichts mit DDR-Geräten zu tun. die 1500V- sind schon richtig. Auch auf WIMA Kondensatoren stehen 2 Spannungswerte drauf. Hier ein Bild von deren Seite. (Siehe Pfeil=
Dateianhang:
Kondensatoren.jpg
Kondensatoren.jpg [ 92.17 KiB | 3318-mal betrachtet ]

Nun solltest Du sehen warum 2 Spannungswerte drauf stehen.

Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: Di Jul 16, 2019 8:04 
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Hallo Gerd,

und nein. Die Spannungsangaben in deinem WIMA-Katalog beziehen sich auf Gleich- und Wechselspannung, wie auch dahinter steht.
Bei den alten Kondensatoren bedeutet der erste Wert die zulässige Betriebsspannung, der zweite (deutlich höhere Wert) die PRÜFspannung. Beide als Gleichsspannung.

Hallo Hanzo,
beim Ersetzen nimmst du einfach Kondensatoren, die mind. die Spannungsangabe des ersten, kleineren Wertes auf den alten Typen aufweist.
In den Signalstufen zum Beispiel WIMA MKS-Reihe oder ähnliche, in den Ablenkstufen WIMA MKP o.ä.

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Di Jul 16, 2019 21:18 
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Hallo

Vielen Dank für die Richtigstellung Stefan.
Und sorry,Hanzo, für die Falschinterpretation meinerseits. Solche Schnellschüsse, hoffe ich, kommen so schnell nicht mehr vor.

Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: Mi Aug 21, 2019 21:37 
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Danke für die Antworten! :super: ich habe nun mir nun die passenden Kondensatoren besorgt und wenn ich wieder Zeit finde werde werde ich mit dem austausch beginnen.


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